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Das Buch zur LX100

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tlenne

Beiträge: 9

Registriert: Freitag 28. November 2014, 12:14

Beitrag Mittwoch 21. Januar 2015, 16:54

Re: Das Buch zur LX100

Ab wann wird das Buch denn in der App als Download zur Verfügung stehen? Amazon bietet es ja nur als Druck an...
Thomas
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Frank Spaeth

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Beitrag Mittwoch 21. Januar 2015, 17:04

Re: Das Buch zur LX100

Eine digitale Ausgabe ist im Moment noch nicht geplant.
Grüße
Frank Späth
lumix-forum
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Unser Vimeo-Kanal: http://vimeo.com/user10418195/videos
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f_m_b

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Beitrag Mittwoch 21. Januar 2015, 17:36

Re: Das Buch zur LX100

Samstag soll es laut DHL bei mir ankommen. :-)
Gruß Frank
Kamera: Pana G6 - Objektiv: Pana 7-14, 20, 12-35, 35-100, 100-300 - Lochblende - Marumi Achromat (+5)
Software: Win 7 - Adobe: LR 4, PSE 10 - NIK - Autopano Giga - Photomatix Pro
Sonst: Sirui N1004, K10X - hähnel Combi TF - Xrite ColorChecker Passport, ColorMunki
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Hamburgvideo

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Beitrag Freitag 23. Januar 2015, 12:20

Re: Das Buch zur LX100

Gestern das erhalten, Anazon hat wie immer pünktlich geliefert. Nach ersten durchblättern muß ich feststellen, es ist gelungen wie in
all Deinen Büchern. Vermisst habe ich allerdings eine Aufklärung über 4K filmen. In der Bedienungsanleitung auf Seite 41 Punkt 4
"Es wird empfohlen,den Zeiten-Priorität-Modus zuaktivieren und die Verschlusszeit auf 1/1000 Sekunden oder kürzer einzustellen............."
Bisher konnte mir keiner eine plausieble Antwort darauf geben. Bei meiner GX 7 stelle ich höchstens 125 ein. Was ist richtig?
Herzliche Grüsse arb
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Frank Spaeth

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Beitrag Freitag 23. Januar 2015, 13:00

Re: Das Buch zur LX100

Ich würde niemandem empfehlen, in der Blendenautomatik mit 1/1000 s zu filmen, da liegt Du bei Deiner GX7 genau richtig ;)
Grüße
Frank Späth
lumix-forum
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Taupunkt

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Registriert: Samstag 3. Januar 2015, 18:02

Beitrag Freitag 23. Januar 2015, 21:28

Re: Das Buch zur LX100

Mein Buch ist heute angekommen. Gefällt mir sehr gut. Bloß die beiden RAW Beispiele auf Seite 189 verstehe ich nicht, da das entrauschte Bild mehr rauscht als das Original aus der Kamera?

Ansonsten klasse gemacht und quasi ein Pflichtkauf zur LX100!
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sardinien

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Beiträge: 1123

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Beitrag Freitag 23. Januar 2015, 23:10

Re: Das Buch zur LX100

Hamburgvideo hat geschrieben:Gestern das erhalten, Anazon hat wie immer pünktlich geliefert. Nach ersten durchblättern muß ich feststellen, es ist gelungen wie in
all Deinen Büchern. Vermisst habe ich allerdings eine Aufklärung über 4K filmen. In der Bedienungsanleitung auf Seite 41 Punkt 4
"Es wird empfohlen,den Zeiten-Priorität-Modus zuaktivieren und die Verschlusszeit auf 1/1000 Sekunden oder kürzer einzustellen............."
Bisher konnte mir keiner eine plausieble Antwort darauf geben. Bei meiner GX 7 stelle ich höchstens 125 ein. Was ist richtig?
Herzliche Grüsse arb

Für die Video-Fotografie in 4K sind im Naturbereich (Schmetterlinge und Vögel im Flug) 1/1000 Sek. ideal, zur späteren Einzelbildextrahierung. Verwende dazu aber eher die GH4, als die LX 100.

Bei normalen 4K Videos verwende ich in 25 P max. 1/100 Sek., lieber 1/50 Sek..

Bei Aktionsvideos mit GH4 verwende ich schon mal bei 60 P 1/300 Sek. Die LX 100 kann nur 50 P. Wie schnell der Sensor der LX 100 im Vergleich zur GH4 ausgelesen wird, konnte ich noch nicht testen.

Bei viel Licht wird man um den Einsatz von ND Filtern nicht herumkommen, damit man nicht zu stark abblenden muss (Beugung).
Servus Gerd
LX 100 + GH4/5 + GX7+8+80 + GM1 + f/1.8 8 mm fish + 15 + 25 + 42,5 + 60 macro 7-14 + 12-32 + 12-35 + 14-140 II + 100-300 + 100-400 + DMW-FL360L + SIOCORE 1.8x 72 mm + Raynox DCR-150/250 + Marumi+5 und +3 + LR 6* + DXO 10* + Magix 64 Bit
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moeTi

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Registriert: Freitag 31. Oktober 2014, 14:05

Beitrag Dienstag 27. Januar 2015, 10:01

Re: Das Buch zur LX100

Habe das Buch am Wochenende komplett gelesen und es hat mir gut gefallen!

Für mich waren besonders die Bereiche Serienbild bzw. Belichtungsreihen für HDR (Bracketing), sowie das manuelle Fokusieren mit Fokuslupe interessant. Das hatte ich bisher noch nicht ausprobiert und wäre wohl auch nicht darauf gekommen. Gerade letzteres ist echt klasse, die Fokuslupe wird jetzt mit Sicherheit öfters zum Einsatz kommen!

Was ich ein bisschen vermisst habe:
Wir haben an der LX100 ein festes Objektiv, da hätte ich erwartet dass etwas spezifischer auf dessen Eigenarten eingegangen wird. Zum Beispiel habe ich öfters gelesen dass bei offener Blende die Ränder sehr unscharf werden, oder dass bei komplett geschlossener Blende die Qualität leidet und man nicht weiter als 8-11 gehen soll. Vielleicht qauch noch Tipps um den teilweise echt starken Flare-Effekte bei Gegenlicht entgegenzuwirken. Der Lightroom-Teil war arg kurz, aber dafür gibt es auch genug eigenständige Literatur, von daher ist es zu verschmerzen. Aber vielleicht wäre es hier besser auf die mitgelieferte Software (Silkypix?) einzugehen anstatt einen (zu) kurzen Abriss über ein kostenpflichtiges Programm zu schreiben.

Aber davon abgesehen finde ich das Buch auf jeden Fall empfehlenswert, ich habe es gerne gelesen und werd emit Sicherheit auch noch öfters reinschauen :-)
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kmhb

Beiträge: 1039

Registriert: Sonntag 15. Mai 2011, 13:00

Beitrag Dienstag 27. Januar 2015, 11:12

Re: Das Buch zur LX100

moeTi hat geschrieben:Habe das Buch am Wochenende komplett gelesen und es hat mir gut gefallen!

Für mich waren besonders die Bereiche Serienbild bzw. Belichtungsreihen für HDR (Bracketing), sowie das manuelle Fokusieren mit Fokuslupe interessant. Das hatte ich bisher noch nicht ausprobiert und wäre wohl auch nicht darauf gekommen. Gerade letzteres ist echt klasse, die Fokuslupe wird jetzt mit Sicherheit öfters zum Einsatz kommen!

Was ich ein bisschen vermisst habe:
Wir haben an der LX100 ein festes Objektiv, da hätte ich erwartet dass etwas spezifischer auf dessen Eigenarten eingegangen wird. Zum Beispiel habe ich öfters gelesen dass bei offener Blende die Ränder sehr unscharf werden, oder dass bei komplett geschlossener Blende die Qualität leidet und man nicht weiter als 8-11 gehen soll. Vielleicht qauch noch Tipps um den teilweise echt starken Flare-Effekte bei Gegenlicht entgegenzuwirken. Der Lightroom-Teil war arg kurz, aber dafür gibt es auch genug eigenständige Literatur, von daher ist es zu verschmerzen. Aber vielleicht wäre es hier besser auf die mitgelieferte Software (Silkypix?) einzugehen anstatt einen (zu) kurzen Abriss über ein kostenpflichtiges Programm zu schreiben.

Aber davon abgesehen finde ich das Buch auf jeden Fall empfehlenswert, ich habe es gerne gelesen und werd emit Sicherheit auch noch öfters reinschauen :-)


was man da so alles lesen kann, .... ränder bei offener blende sehr unscharf .... ist sehr sehr relativ und mit vorsicht zu genießen. bilder sagen mehr als .....worte. anhand meiner fotos kann ich - sehr unscharf - so keinesfalls bestätigen. mit f 1,7 bei 24mm an den rändern etwas weich, ok. das zeigen aber andere objektive mindestens genau gleich. die ergebnisse können durch abblenden entsprechend beeinflusst werden.

was das abblenden weiter als f 8 bis f 11 anbelangt, muß berücksichtigt werden, daß die förderliche blende der LX 100 bei f 6,3 liegt, d.h. ab diesem wert muß man mit beugungsverlusten rechnen. diese sind nicht zu vermeiden. die förderliche blende ergibt sich aus sensorgröße und anzahl der darauf gepackten Pixel. z.B. liegt die förderliche blende der LX7 bei etwa f 2 / f2,4, da nützt es nichts wenn Du deutlich darüberhinaus abblendest und so ist es auch bei der LX100. f 8 dürfte noch vertretbar sein, aber bei f 11 oder f 16 wirken sich die beugungsverluste negativ aus.
fotografiert man bewußt in die lichtquelle ist f 16, zur erzielung eines sterneffektes, wiederum angebracht, doch da spielen beugungsverluste im gesamtergebnis eine untergeordnete rolle.

empfehlung: blendenvoreinstellung im bereich f 4,0 bis 7,1, damit liegt man sicher im grünen bereich. selbstverständlich sind auch blenden darunter inkl. f 1,7 mit sehr guten ergebnissen nutzbar. museum , kirchen, low light usw. da müssen eben die anderen parameter zeit und/oder ISO passen. komfortabel hier: modus "P" + shiften.

gegen die teilweise starken lens flares nützt auch die optional erhältliche gegenlichtblende recht wenig. (hab meine ausgemustert)
beim fotografieren versuche ich das motiv perspektivisch so auszurichten, daß bei starken lens flares, diese sich am bildrand befinden. durch minimale ausschnittvergrößerung blende ich sie dann einfach aus, fertig.

zu software's kann ich nichts sagen, da ich keine verwende, obwohl bei meiner D-Lux lightroom inkludiert ist. für mich ist die qualität der JPEG's mehr als ausreichend. möglicherweise kann man das eine oder andere schon noch verbessern, oftmals wird daraus aber verschlimmbessern, was ich subjektiv immer wieder feststellen muß.

gruß, mike
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moeTi

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Registriert: Freitag 31. Oktober 2014, 14:05

Beitrag Dienstag 27. Januar 2015, 11:21

Re: Das Buch zur LX100

kmhb hat geschrieben:was man da so alles lesen kann, .... ränder bei offener blende sehr unscharf .... ist sehr sehr relativ und mit vorsicht zu genießen. bilder sagen mehr als .....worte. anhand meiner fotos kann ich - sehr unscharf - so keinesfalls bestätigen. mit f 1,7 bei 24mm an den rändern etwas weich, ok. das zeigen aber andere objektive mindestens genau gleich. die ergebnisse können durch abblenden entsprechend beeinflusst werden.

was das abblenden weiter als f 8 bis f 11 anbelangt, muß berücksichtigt werden, daß die förderliche blende der LX 100 bei f 6,3 liegt, d.h. ab diesem wert muß man mit beugungsverlusten rechnen. diese sind nicht zu vermeiden. die förderliche blende ergibt sich aus sensorgröße und anzahl der darauf gepackten Pixel. z.B. liegt die förderliche blende der LX7 bei etwa f 2 / f2,4, da nützt es nichts wenn Du deutlich darüberhinaus abblendest und so ist es auch bei der LX100. f 8 dürfte noch vertretbar sein, aber bei f 11 oder f 16 wirken sich die beugungsverluste negativ aus.
fotografiert man bewußt in die lichtquelle ist f 16, zur erzielung eines sterneffektes, wiederum angebracht, doch da spielen beugungsverluste im gesamtergebnis eine untergeordnete rolle.

empfehlung: blendenvoreinstellung im bereich f 4,0 bis 7,1, damit liegt man sicher im grünen bereich.

gegen die teilweise starken lens flares nützt auch die optional erhältliche gegenlichtblende recht wenig. (hab meine ausgemustert)
beim fotografieren versuche ich das motiv perspektivisch so auszurichten, daß bei starken lens flares, diese sich am bildrand befinden. durch minimale ausschnittvergrößerung blende ich sie dann einfach aus, fertig.

zu software's kann ich nichts sagen, da ich keine verwende, obwohl bei meiner D-Lux lightroom inkludiert ist. für mich ist die qualität der JPEG's mehr als ausreichend. möglicherweise kann man das eine oder andere schon noch verbessern, oftmals wird daraus aber verschlimmbessern, was ich subjektiv immer wieder feststellen muß.

gruß, mike



ja siehst du, wie ich gesagt habe: Man findet solche Informationen im Netz, ich hätte es aber lieber, mit fundierten Aussagen garniert, im Buch gelesen.
Ich hatte bis vor kurzem überhaupt keine Ahnung von technischen Details der Fotografie. Habe mich damit beschäftigt, mir eine LX100 gekauft und viel probiert. Von Beugungsverlusten ab f11 höre ich nun quasi zum ersten mal. Schade dass es hier im Forum war und nicht in dem 270 Seiten dicken Buch dass ich gerde eben erst gelesen habe...
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sardinien

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Registriert: Sonntag 15. April 2012, 15:53

Beitrag Dienstag 27. Januar 2015, 11:27

Re: Das Buch zur LX100

moeTi,
grundsätzlich legt das Objektiv mit einer Streulichtblende (bei mir immer drauf) an den Rändern zu. Aus meiner Sicht ein muss.

f/13-16 sind meine bevorzugten Blenden für:
Gegenlichtaufnahmen zur Darstellung der Sonnenstrahlen mit wenig Flares. Eine Spezialität dieser Cam. Könnte zig Beispiele einstellen.

Das Objektiv bringt im Offenblendenbereich (f/1.7 - 2.8) eine gute Abbildeleistung mit Streulichtblende, die manche MFT Festbrennweite nicht erreicht. Ein f/1.7 15 mm oder f/1.2 42,5 mm ist bei offener Blende noch einen Tick besser.

Herausragend sind die Blitzeigenschaften der LX 100 mit einem externen Blitz. Sobald Bewegung mit im Spiel ist (Innenräume) gehe ich auf 1/500 Sek., indirekt, offene Blende, ISO ~ 100. Dabei zu empfehlen: AF-C und nicht AF-S.
Sonnenlicht durch Adlerschwingeneibe 3531 x 2520 1/60 f/16 ISO 1600 (weniger wäre besser gewesen), 34 mm (75 mm KB)
Bild
Servus Gerd
LX 100 + GH4/5 + GX7+8+80 + GM1 + f/1.8 8 mm fish + 15 + 25 + 42,5 + 60 macro 7-14 + 12-32 + 12-35 + 14-140 II + 100-300 + 100-400 + DMW-FL360L + SIOCORE 1.8x 72 mm + Raynox DCR-150/250 + Marumi+5 und +3 + LR 6* + DXO 10* + Magix 64 Bit
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kmhb

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Beitrag Dienstag 27. Januar 2015, 21:11

Re: Das Buch zur LX100

sardinien hat geschrieben:moeTi,
grundsätzlich legt das Objektiv mit einer Streulichtblende (bei mir immer drauf) an den Rändern zu. Aus meiner Sicht ein muss.

f/13-16 sind meine bevorzugten Blenden für:
Gegenlichtaufnahmen zur Darstellung der Sonnenstrahlen mit wenig Flares. Eine Spezialität dieser Cam. Könnte zig Beispiele einstellen.

Das Objektiv bringt im Offenblendenbereich (f/1.7 - 2.8) eine gute Abbildeleistung mit Streulichtblende, die manche MFT Festbrennweite nicht erreicht. Ein f/1.7 15 mm oder f/1.2 42,5 mm ist bei offener Blende noch einen Tick besser.

Herausragend sind die Blitzeigenschaften der LX 100 mit einem externen Blitz. Sobald Bewegung mit im Spiel ist (Innenräume) gehe ich auf 1/500 Sek., indirekt, offene Blende, ISO ~ 100. Dabei zu empfehlen: AF-C und nicht AF-S.
Sonnenlicht durch Adlerschwingeneibe 3531 x 2520 1/60 f/16 ISO 1600 (weniger wäre besser gewesen), 34 mm (75 mm KB)
Bild


hallo gerd,

der sterneffekt ist nach meiner einschätzung aber nicht original aus der kamera, da wurde schon dran rumgebastelt, oder ? ich habe einige f 16 JPEG aufnahmen ohne jegliche nachbearbeitung die sehen aber so aus wie ich sie im sucher wahrnehme. aber hier, doppelt wie mit dem lineal gezogen, das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. sollte ich da wirklich falsch liegen würden mich weitere EXIF daten interessieren.
so ein ergebnis erreichte ich nicht einmal mit der leica XVario, deren objektiv eines der besten ist, was von leica in jüngster zeit das licht der welt erblickte.
noch eine frage zur Gegenlichtblende: welche verwendest Du? und wie sieht es mit der vignettierung bei 24mm aus? da bin ich nun aber wirklich gespannt.

gruß mike
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kmhb

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Beitrag Dienstag 27. Januar 2015, 21:52

Re: Das Buch zur LX100

moeTi hat geschrieben:
kmhb hat geschrieben:was man da so alles lesen kann, .... ränder bei offener blende sehr unscharf .... ist sehr sehr relativ und mit vorsicht zu genießen. bilder sagen mehr als .....worte. anhand meiner fotos kann ich - sehr unscharf - so keinesfalls bestätigen. mit f 1,7 bei 24mm an den rändern etwas weich, ok. das zeigen aber andere objektive mindestens genau gleich. die ergebnisse können durch abblenden entsprechend beeinflusst werden.

was das abblenden weiter als f 8 bis f 11 anbelangt, muß berücksichtigt werden, daß die förderliche blende der LX 100 bei f 6,3 liegt, d.h. ab diesem wert muß man mit beugungsverlusten rechnen. diese sind nicht zu vermeiden. die förderliche blende ergibt sich aus sensorgröße und anzahl der darauf gepackten Pixel. z.B. liegt die förderliche blende der LX7 bei etwa f 2 / f2,4, da nützt es nichts wenn Du deutlich darüberhinaus abblendest und so ist es auch bei der LX100. f 8 dürfte noch vertretbar sein, aber bei f 11 oder f 16 wirken sich die beugungsverluste negativ aus.
fotografiert man bewußt in die lichtquelle ist f 16, zur erzielung eines sterneffektes, wiederum angebracht, doch da spielen beugungsverluste im gesamtergebnis eine untergeordnete rolle.

empfehlung: blendenvoreinstellung im bereich f 4,0 bis 7,1, damit liegt man sicher im grünen bereich.

gegen die teilweise starken lens flares nützt auch die optional erhältliche gegenlichtblende recht wenig. (hab meine ausgemustert)
beim fotografieren versuche ich das motiv perspektivisch so auszurichten, daß bei starken lens flares, diese sich am bildrand befinden. durch minimale ausschnittvergrößerung blende ich sie dann einfach aus, fertig.

zu software's kann ich nichts sagen, da ich keine verwende, obwohl bei meiner D-Lux lightroom inkludiert ist. für mich ist die qualität der JPEG's mehr als ausreichend. möglicherweise kann man das eine oder andere schon noch verbessern, oftmals wird daraus aber verschlimmbessern, was ich subjektiv immer wieder feststellen muß.

gruß, mike



ja siehst du, wie ich gesagt habe: Man findet solche Informationen im Netz, ich hätte es aber lieber, mit fundierten Aussagen garniert, im Buch gelesen.
Ich hatte bis vor kurzem überhaupt keine Ahnung von technischen Details der Fotografie. Habe mich damit beschäftigt, mir eine LX100 gekauft und viel probiert. Von Beugungsverlusten ab f11 höre ich nun quasi zum ersten mal. Schade dass es hier im Forum war und nicht in dem 270 Seiten dicken Buch dass ich gerde eben erst gelesen habe...



noch was zum buch
es ist immer schwierig auf alle grundsätzlichen gegebenheiten, dazu gehört eben auch die beugung, in einem fortsetzungsbuch nochmals einzugehen. im vorgängerbuch
"kompakte für Kenner" LX 5 / LX 3 wird unter - abblenden mit köpfchen - zur beugung entsprechendes ausgeführt. für gewisse grundlegenden dinge halte ich dieses buch zur ergänzung nach wie vor als sehr hilfreich. leider ist es nicht mehr so geläufig, schade.
kann Dir nur empfehlen, fotografieren und nochmals fotografieren, d.h. learning by doing. ist wie üben auf einem instrument, hier die kamera. übrigens die LX 100 ist ein sehr sehr gutes aber nicht ganz perfektes instrument. die sogenannte eierlegende wollmilchsau gibt es einfach nicht. entscheidend ist derjenige hinter der kamera und ich füge hinzu: es ist noch kein meister vom himmel gefallen.

anhand ausreichender EXIF-daten, ich meine die zu den kamerainternen einstellungsmöglichkeiten dokumentierten, kannst Du darüberhinaus mit den augen stehlen, was hier ausnahmsweise erlaubt ist.

in diesem sinne bis ein ander mal.

bildbeispiele u.a. zur nahezu baugleichen leica D-Lux 109 in meinem flickr account: www.flickr.com/photos/klamihb

weiterhin viel spaß und erfolg mit der LX 100 verbunden mit vielen sehenswerten und fotogenen "augen-blicken"

gruß, mike
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sardinien

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Beitrag Mittwoch 28. Januar 2015, 08:53

Re: Das Buch zur LX100

kmhb hat geschrieben:hallo gerd,

der sterneffekt ist nach meiner einschätzung aber nicht original aus der kamera, da wurde schon dran rumgebastelt, oder ? ich habe einige f 16 JPEG aufnahmen ohne jegliche nachbearbeitung die sehen aber so aus wie ich sie im sucher wahrnehme. aber hier, doppelt wie mit dem lineal gezogen, das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. sollte ich da wirklich falsch liegen würden mich weitere EXIF daten interessieren.
so ein ergebnis erreichte ich nicht einmal mit der leica XVario, deren objektiv eines der besten ist, was von leica in jüngster zeit das licht der welt erblickte.
noch eine frage zur Gegenlichtblende: welche verwendest Du? und wie sieht es mit der vignettierung bei 24mm aus? da bin ich nun aber wirklich gespannt.

gruß mike


Hallo mike,
vielleicht sollten wir einen extra Thread aufmachen "Gegenlichtaufnahmen LX 100" :). Bei dem gezeigten Bild (aus RW2) wurde mit den Farbreglern etwas gespielt, da in den Strahlen zu viel Lila/Magenta vorhanden war. Habe noch einige Linealbeispiele (Sonnenstrahlen) auf Lager. Selbst aus dem im RW2 File integrierten FHD JPEG kommen die Strahlen derart clean. Ich belichte ab und an Blendenreihen incl. Belichtungskorrekturen. Grundsätzlich hat RAW mehr Spielräume als JPEG.

Die Gegenlichtblende vignettiert bei 12 (10.9 mm) nicht. Mein Lieferant:

http://www.amazon.de/gp/product/B00LSSR ... ailpages00

hat zur Zeit wohl kein Lager.
Servus Gerd
LX 100 + GH4/5 + GX7+8+80 + GM1 + f/1.8 8 mm fish + 15 + 25 + 42,5 + 60 macro 7-14 + 12-32 + 12-35 + 14-140 II + 100-300 + 100-400 + DMW-FL360L + SIOCORE 1.8x 72 mm + Raynox DCR-150/250 + Marumi+5 und +3 + LR 6* + DXO 10* + Magix 64 Bit
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Frank Spaeth

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Beitrag Mittwoch 28. Januar 2015, 10:50

Re: Das Buch zur LX100

Beugung halte ich angesichts der Sensorgröße für kein großes Thema bei der LX100. Das mögen Labore messen – in der Praxis habe ich keine Probleme festgestellt. Gegenlicht ist kritischer, daher ist jede (vignettierunsgfreie) Gegenlichtblende besser als nichts. Ich verstehe auch nicht, dass Panasonic keine anbietet/mitliefert. Auch ich habe anfangs das Objektiv öfter mit der Hand abgeschattet.
Was ich bei großen Prints natürlich generell für "problematisch" halte (und im Buch auch schreibe) ist die doch vergleichsweise geringe max. Bildgröße des Sensors.
Grüße
Frank Späth
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