Ja schwarzvogel, man muß sich einiges anlesen, fragen, Wissen einsammeln, wie du sagst.
Ich habe mit dem Leitz SM-Mikroskop ja eine Fehlinvestition gemacht fürs Stacking und werds heut bei Ebay wieder zum Verkauf anbieten. Zu schnell war ich auch mit diesem Dunkelfeld-Kondensor dafür. Der passt zwar mit 39,5 mm Durchmesser, ist aber für Öl-Immersion (Apertur 1,2), und ich habe trotz langer Recherche im Netz nicht herausgefunden, was für ein Modell es ist, und wofür der kleine Linsentubus rechts ist und wo er angebracht wird. Sehr alt scheint der Kondensor zu sein, denn Leitz schreibt auf den Kästchendeckel "Condensor"

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84 RAW's mit der FZ.
Wissen möchte ich in einem weiteren Punkt einholen, vielleicht weiss Hannelore das ja. Köhlersche Beleuchtung ist mit Mikroskopen wie dem Lomo nur bei Lampen mit zusätzlicher Leuchtfeldblende möglich. Es gibt solche mit LED's für über 300€ zu kaufen, ist mir zu teuer. Mit dieser kleinen COB-LED, die bei Pollin für 1,65€ als Schrankleuchte angeboten wird, ist eine sehr gute "kritische Beleuchtung" möglich, und mit dem Lampenschirmdings etwas ähnliches, dazu dimmbar. Ich habe auf die COB ein Mattglas gelegt für die Gleichmäßigkeit, und beim Lampenschirm können sich die LED's der untenliegenden Ringleuchte nicht abbilden, das Licht was durch die Öffnung strahlt ist gleichmäßig.
Frage: Brauche ich dann überhaupt noch eine Köhler'sche Beleuchtungsmöglichkeit, also eine (zweite) Irisblende als Leuchtfeldblende über dem Lichtaustritt, mit der ich die Lampe einerseits zentriere (was auch so durch Verrücken geht), und wo ich dann durch Absenken des Kondensors auf die Blendenlamellen der Leuchtfeldblende scharfstelle, und die dann soweit wieder öffne, dass das vorher scharfgestellte Objekt wieder scharf und vollständig ausgeleuchtet wird ???
Gleichmäßiges Licht habe ich auch ohne köhlern genug, aber würde das die Bildgüte verbessern ???