ich habe mich gerade erst hier im Forum angemeldet und stelle mich am besten sofort vor, dann habe ich das hinter mir
Ich heiße Holger, bin 60 Jahre alt und (noch) Stadtbahnfahrer bei den Verkehrsbetrieben in Hannover. Daher auch der merkwürdige Nick. Ich fotoknipse schon seit meinem 11. Lebensjahr (Kodak Instamatic 100!). Zu Analogzeiten fanden viele verschiedene Kameras zu mir, ich kann nicht alle aufzählen, aber die Wichtigsten: Kodak Retina Ia, Bj. 1952 von Vaddern (habe ich immer noch, funktioniert nach Überholung auch noch), Praktica Super TL mit div. Objektiven von 1970 bis 1977, Minolta SR-T303b, XD-7, X-700 (1977 bis 1991), dann Umstieg auf Olympus-System: OM1 silber und black, OM 2n, OM 2 S/P, OM 4 Ti, mit etlichen wunderschönen Optiken. Eine silberne OM 1 habe ich behalten.
Parallel wurde auch das Mittelformat erkundet, wozu mir zuallererst eine Segull 203 diente, eine 6x6/6x4,5-Klappkamera aus China, die dereinst (so um 1976) von Neckermann verkauft wurde. Die machte gar nicht mal so schlechte Bilder, es war eine Zweiformat-Messsucherkamera mit einem dreilinsigen Objektiv.
Auf die Dauer war das natürlich nix; die Ansprüche stiegen!
Es kam dann um 1989 herum eine Yashica MAT 124 G, die eine sehr schöne Rolleiflex-Kopie war und auch sehr scharfe Fotos machte. Aber nun hatte ich bei den Zweiäugigen Blut geleckt
Anfang der 90er, als die Schaufenster der Fotoläden plötzlich von in Zahlung genommenen DDR-Kameras überquollen, kam dann eine Pentacon Six TL-Ausrüstung, die zwar etliche Kilos auf die Waage brachte, mir aber wunderschöne Dias und Schwarzweißaufnahmen bescherte; dazu hatte ich außer dem normalen Biometar 2,8/80 noch ein Flekotogon 3,5/50, ein Biometar 2,8/120, ein Sonnar 2,8/180 und ein Sonnar 4/300, für das man fast einen eigenen Koffer brauchte... Später kam noch ein russisches Fisheye (Arsat 3,5/30mm) hinzu.
Nebenbei besaß ich auch immer ein paar kleine, aber feine Kompaktkameras, wie die Rollei 35S, Minox 35GT oder die Olympus XA mit einem fantastischen 2,8/35mm-Objektiv.
Zu erwähnen wäre noch, dass ich damals meine s/w-Filme selbst entwickelt und davon Vergrößerungen angefertigt habe. Dafür stand mir ein Opemus 6-Vergrößerer zur Verfügung, vor dessen Benutzung aber immer erst die Küche verdunkelt werden musste. So manche Nacht habeich da im Rotlichtmilieu
Meine erste Lumix war nicht meine erste Digicam, aber davor gab es erst zwei oder drei von anderen Herstellern. Hier meine "Lumix-Biografie":
Nicht mehr in meinem Besitz:
- DMC-FZ30
- DMC-FZ50
- DMC-TZ5
- DMC-TZ8
- DMC-TZ25
Aktuell besitze ich:
- DMC-FS16 (als winzige Immer-dabei-Knipse)
- DMC-TZ61
- DMC-G3 und demnächst
- DMC-GX7
Für die letztgenannten habe ich folgende Linsen:
Pana 3,5-5,6/14-45mm; Pana 4-5,6/45-150mm; Pana Pancake 1,7/20mm I; Sigma 2,8/60mm DN; Walimex Pro Fisheye 3,5/7,5mm.
Mit Adapter verwende ich außerdem gern das Olympus Zuiko 3,5/50mm Auto-Macro (Makro bis 1:2) und das Tele-Zuiko 4/200mm "von früher".
Ein Raynox 250-Achromat liegt auch in der Fototasche, für den ich mir allerdings noch unbedingt einen Step-Down-Adapter besorgen muss, damit ich ihn auf dem 60er Sigma benutzen kann, denn diese Kombi verspricht mir ganz gut zu werden...
Außer den Lumixen besitze ich noch eine Fujifilm X10, die ich sehr gern mitnehme, weil sie sich richtig "vintage" anfasst, ein lichtstarkes Objektiv und eine sehr gute Bildqualität hat. Gerade meiner Tochter vermacht habe ich ein Olympus E-620-Gehäuse, dessen Größe und Gewicht mich zu den Panasonic DSLM-Kameras "getrieben" hat, obwohl es eine schöne Kamera ist. Aber aufgrund der Größe blieb sie meist doch zu Hause!
Ich bin kein sehr fleißiger Fotograf, der wöchtentlich hunderte von Aufnahmen schießt. Es gibt Zeiten, wo ich kaum eine Kamera in die Hand nehme, und dann wieder auch welche, wo ich dauernd auf der Pirsch bin. Das liegt u.a. daran, dass ich noch diverse andere Interessen habe, etwa die Restaurierung alter Tonbandgeräte/Bandmaschinen und Plattenspieler, sowie analoge Hifi-Technik und "Vinylmusik" allgemein. Ich habe nicht wirklich ein Spezialgebiet, am ehesten könnte man die Dampflok-Fotografie nennen, wobei ich aber die meisten Fotos zu Analogzeiten auf Diamaterial gemacht habe, in den letzten Jahren ist dieses Gebiet etwas kurz gekommen, was nicht nur an mir, sondern auch an den schwieriger werdenden Bedingungen auf diesem Sektor liegt.
Auch unsere Miezekatze Dina habe ich gern vor dem Objektiv, meine Frau und meine Tochter natürlich sowieso und im Urlaub widme ich mich auch gern den Landschaften — was demnächst auf der MS Lofoten mit Hurtigruten entlang der norwegischen Küste sicher wieder akut wird!
Ich bin ein Mensch, der nach so langen Jahren mit der Fotografie ziemlichen wert auf technische Qualität legt und das ist mit ein Grund, warum ich häufig meine Kameramodelle gegen aktuelle tausche, so lange ich es mir noch leisten kann. Als Rentner, der ich in vier Jahren sein werde, sieht das vielleicht anders aus...
So, nu genug geplaudert. Es ist nach halb 2, mein Bettchen ruft. Damit ihr euch was unter meiner Wenigkeit vorstellen könnt, hier noch ein aktuelles Selbstportät (normalerweise sitzt da noch 'ne Brille auf der Nase).
Und dann tschüs bis demnächst!
LG Holgi
P.S.: Eure Systemzeit hier auf dem Forenserver steht noch auf MEZ!