Gutes
und schwieriges Thema.
Ich brauch auch "meine(n) Zeit/Rhythmus".
Mit Freundin UND CAM ist schon vermaledeit genug

Mit anderen Kumpels oder Kollegen genauso. Unterm Strich sind das natürlich gar keine Fototouren; 10-20% Fokus aufs Foten sind hier das absolute Maximum. Ergebnis: ich nehm die Cam meist schon gar nicht mehr mit. Oder komme zurück mit 2 Dutzend Schnappis, von denen dann vielleicht 1 Foto dem entspricht, was ich als Fotografie verstehe.
Andererseits sehe ich auch vermeintliche Pro-Aspekte: punktuell mit jemandem fachlich über ein spezielles, vor Ort durch die Motive/Licht gestelltes Fotothema zu fachsimpeln; oder in den (wichtigen, finde ich) kleinen Pausen während ner Fototour mit jemandem (ganz allgemein) quatschen und Ideen/Pläne für nächste Shooting-Location etc beraten zu können, kann ein ebenso angenehmer (sozialer Aspekt) wie fürs Foten substantieller Faktor sein.
Ich hab keine Fototour-Bekannten. Ich hab bei der einen oder anderen Exkursion schon "Paare" getroffen; die haben einen aufgeräumten Eindruck gemacht; haben scheinbar nen guten Plan, wie sie "gemeinsam für sich" fotografieren.
Mein Eindruck ist: das ist gut abgestimmt bzw. hat sich eingespielt.
DU hast deine Team-Erfahrungen bereits gemacht. Du weißt, was du brauchst und was dich stört. Sowas muß dann angesprochen und vereinbart werden.
Und dann wird man sehen, ob es auch gemeinsam funktioniert und insg. ein Gewinn ist. Ansonsten halt wieder autark. Ich gehe davon aus, daß es recht schwierig ist, mit nem Fotopartner in gewisser Regelmäßigkeit unterwegs zu sein. Da sollten die zwischenmenschlichen wie auch die Fotografie-bezogenen Bereiche einigermaßen gut passen.
Ich vermute, DANN ists auch genial. Ansonsten ist Foten halt mal kein Mannschaftssport, bzw. funktioniert einfacher und besser alleine.
Gewitterhexe hat geschrieben:und er eigentlich auch nur kommunizieren möchte.
Gerne bereitet er auch unsere Kameras vor. Also auch meine.... Hilfe... Manchmal ist es ja ganz nett und hilfreich (hätte auch das ein oder andere mal sonst die Speicherkarte vergessen) aber im Großen und ganzen denke ich mir oft: Meine Kamera, mein Ding.
Du weißt ja offensichtlich, was da abgeht

Die jeweiligen Egoismen müssen regulierbar sein (ER hat mit seinem Vorgehen und Haltung genauso Recht wie du mit deiner). Macht sonst keinen Sinn und ich für meinen Teil würde mir das schnellstens eingestehen und danach handeln
[-> 1. sich "trennen", 2. sich "anpassen, ohne Anspruch, daß der andere dies auch versucht", 3. sich aus-/besprechen und nach gemeinsamen Plan vorgehen!]
Mir fallen in meinem Umfeld 2 Leute ein, die auch am Fotografieren interessiert sind. Beide nicht so pedantisch drauf wie ich. Beim einen wäre klar, das wäre aus meiner Sicht vor allem ne Lehr-Tour (für ihn); ich würde also DAUERND fototheoretisch rumlabern, SEINE EINSTELLUNGEN zeigen, erklären, vornehmen. Da sagt mein Ego: nein danke!
Die andere hätte ein völlig anderes Tempo und andere Motivinteressen als ich. Kannste also auch knicken. Da zeigt mir mein Foto-Ego gleich den Vogel
So, und der jeweilige Fotopartner hat womöglich genauso seinen eigenen Ego-Film am Laufen.
MfG, "Lone Wolf Photographer" Gimpy

G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack