Gemeinsame Fototouren

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Gewitterhexe
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Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Gewitterhexe » Donnerstag 3. September 2015, 08:36

Hallo Ihr Lieben,

ich war lange schon nicht mehr unterwegs hier, mir brennt aber jetzt eine Frage auf der Zunge:

Wie macht ihr das bei gemeinsamen Fototouren? Tauscht ihr euch da gegenseitig aus über Belichtung, Motiv, "Handgriffe"?

Ich frage deswegen weil zwischen mir und meinem Freund mittlerweile Eiszeit herrscht was das gemeinsame Fotografieren angeht. :(
Ich gehe gerne gemeinsam auf Fototour ABER mache dabei gern mein eigenes Ding. Wenn ich Fragen habe, frage ich. Ansonsten werde ich gerne in Ruhe gelassen beim
Fotografieren, denn ich finde jeder hat ein anderes Auge und jedem gefällt etwas anderes besser.

Mein Freund versucht mir nur zu helfen, da ich gelegentlich, bedingt durch die wenige Zeit die ich habe, noch immer nicht so ganz mit meiner Kamera klar komme, was die Langzeitbelichtung
oder das fokussieren angeht.

Mich nerven aber diese Zwischentipps sehr oft, da ich ja versuche meine Kamera allein zu beherrschen und nicht sie mich.

Bin ich da zu empfindlich?

Würde mich mal interessieren wie ihr das so handhabt bei gemeinsamen Fototouren.

Gemeinsam losziehen, alleine jeder seine Fotos machen und hinterher darüber diskutieren find ich super.
Gemeinsam losziehen, ständig bekommt man "gut gemeinte" Zwischentipps find ich eher nervig.

Mein Freund hat übrigens die FZ1000.

Und ihr?
Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt .... mit meiner FZ 200 :)

piet

Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von piet » Donnerstag 3. September 2015, 09:03

von Erinnerungsfotos mal abgesehen geht ernsthafte Fotografie mit "Anhang" gar nicht! Bei mir jedenfalls. Kommt nichts bei raus.

Wenn wir, was oft vorkommt, beide auf einer Sportveranstaltung fotografieren, dann macht jeder sein eigenes Ding. Wir suchen dann aus allen Bildern die heraus, die veröffentlicht werden sollen.
Zuletzt geändert von piet am Donnerstag 3. September 2015, 09:07, insgesamt 1-mal geändert.

fox

Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von fox » Donnerstag 3. September 2015, 09:05

Wirklich in Ruhe fotografieren kann ich eigentlich nur alleine. Zumindest solange man unterwegs ist und nicht an einem Ort verweilt.
Ich finde gemeinsame Touren schwierig, denn ich bleibe gerne mal etwas länger stehen und mache ein paar Fotos mehr. Und das ist eben nicht immer der Ort, wo auch der andere stehenbleibt und so lange fotografiert. Da fühlt ich mich alleine wohler, denn da kann man sich so viel Zeit nehmen, wie man mag. Ok, kann man sonst evtl. auch, aber es fühlt sich anders an und man möchte ja auch Rücksicht auf den anderen nehmen, der dort nur verweilt, weil man selbst noch fotografiert.
Die guten Tips sind womöglich ein Kommunikationsproblem. Du solltest klarmachen, dass Du das nicht möchtest.

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Guillaume
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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Guillaume » Donnerstag 3. September 2015, 09:29

Wenn ich zu zweit losziehe (oder mit noch mehr Anhang) bleibt höchstens Raum für Schnappschüsse im Vorbeigehen. Die Anderen fühlen sich genervt durch meine Suche nach Motiven oder Blickwinkeln und ich fühle mich genervt von der (meist) unausgesprochenen Ungeduld und der "nunkommmalindiepötte" Blicke. Wenn beim Fotografieren etwas heraus kommen soll, gehe ich allein los, nachdem ich vorher das Projekt auch hinsichtlich der zu erwartenden Motive sowie der zu verwendenden Objektive grob geplant habe. Und wenn dann noch die innere Einstellung stimmt, klappt es auch meistens mit den Fotos.
liebe Grüße.
Peter


GX9/G3/GF3/OM System OM 5/Olympus Pen E-P5/Pen E-PL3/Pen E-PM2 / SONY RX100Va
LumixG14mm+20mm / LumixG 12-60mm/LEICA DG Summilux 9mm + 15mm /Olympus 12-200mm / Olympus 60mm

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Gewitterhexe
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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Gewitterhexe » Donnerstag 3. September 2015, 10:39

Also es ist ja schon so, dass wir beide sehr gerne fotografieren. Ob auf Reisen oder am Wochenende. Und dann eben nicht nur Schnappschüsse. ;-)
Von daher ist das Problem nicht, dass einer zu lange auf den anderen warten muss oder ähnliches sondern wirklich nur die "gut gemeinten" Techniktricks, die mein Freund mir dann zeigen will.
Im Grunde hat er ja dann bei vielen Sachen recht (weil ich mal wieder nicht mit der Einstellung klar komme) aber ich komm da dann eben gern selber drauf (oder auch nicht, lach). Brauch halt dann etwas länger wenn ich es alleine mache (was ihn nicht stört) und hab dadurch jetzt auch beim letzten Feuerwerk was wir zusammen fotografiert haben, nicht wirklich was hinbekommen ABER ich seh das als meinen eigene kleine
Fortschrittdauer, wenn ich da länger für brauche. Hab quasi meinen eigenen Zeitplan.
Ich tue dann halt hinterher nochmal gern in Foren nachfragen, ihn fragen wie ich es beim nächsten mal besser machen könnte, etc.
Aber während des Fotografierens will ich meine Ruhe. ;)

Angesprochen habe ich das leider schon sehr sehr oft. Er meint er versucht nur zu helfen weil doch dann gewisse Situationen vielleicht vorbei sind bis ich die richtige Einstellung z.B. drauf habe (Feuerwerk) und er eigentlich auch nur kommunizieren möchte.

Gerne bereitet er auch unsere Kameras vor. Also auch meine.... Hilfe... Manchmal ist es ja ganz nett und hilfreich (hätte auch das ein oder andere mal sonst die Speicherkarte vergessen) aber im Großen und ganzen denke ich mir oft: Meine Kamera, mein Ding.
Hmpf... mittlerweile versuche ich es mit dem Spruch: Hilf mir es selbst zu tun. :) Mal gucken wie lang das dauert bis es ankommt (ohne dass er eingeschnappt ist).
Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt .... mit meiner FZ 200 :)

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Easy
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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Easy » Donnerstag 3. September 2015, 11:58

....und schwupp, da war es wieder, das allgemeine Kommunikationsproblem zwischen Mann und Frau. :mrgreen:

Ich verstehe nicht, wenn Du selber sagst, dass Du ohne seine Hilfe schon die SD-Karte vergessen hättest, wie willst Du dann überhaupt ohne seine Hilfe klarkommen?! :shock:

Der meint´s nur gut, den solltest Du reichlich beschenken, mit Autos, Reisen, Vergnüglichem etc..... :lol:
Zuerst - DMC-LX 2 -> vergessen in einer LH-A380
Danach - DMC-LX 5 -> "versenkt" auf La Graciosa
Jetzt - DMC-LX 7 -> es gibt sie noch = HURRA!!!
..volle Kanne bei https://www.flickr.com/photos/holgileinchen/

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Gewitterhexe
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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Gewitterhexe » Donnerstag 3. September 2015, 12:19

Ich krieg das schon allein auf die Reihe. Manchmal bin ich halt etwas vergesslich (besonders was den technischen Kram angeht) und bei Sachen wie SD Karte bin ich ihm ja auch dankbar aber bei 10 Minuten fotografieren, 5 Zwischentipps?

Sorry.. ich krieg das auch allein auf die Reihe. :)

Und das mit der SD-Karte vergessen.... da war einfach nur in Windeseile die Kameratasche geschnappt und raus. Manchmal ist es bei uns etwas hektischer, da kann man auch mal was vergessen ohne dass man sonst nichts auf die Reihe bekommt. ;)

Mir kommt es manchmal vor als kann ich keinen Handgriff alleien tätigen, ohne dass was kommentiert wird (überspitzt ausgedrückt). Sei es wie ich die Kamera halte (sie könnte runter fallen, das Stativ aufklappe (ich könnte was kaputt machen), etc. etc.

By the Way: Meine Kamera hatte ich schon vor ihm und fotografiere auch schon länger. Bildtechnisch habe ich den besseren Blick, technisch ist er versierter. Wir üben beide noch. :)
Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt .... mit meiner FZ 200 :)

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Der GImperator
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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Der GImperator » Donnerstag 3. September 2015, 12:24

Gutes und schwieriges Thema.

Ich brauch auch "meine(n) Zeit/Rhythmus".
Mit Freundin UND CAM ist schon vermaledeit genug :P Mit anderen Kumpels oder Kollegen genauso. Unterm Strich sind das natürlich gar keine Fototouren; 10-20% Fokus aufs Foten sind hier das absolute Maximum. Ergebnis: ich nehm die Cam meist schon gar nicht mehr mit. Oder komme zurück mit 2 Dutzend Schnappis, von denen dann vielleicht 1 Foto dem entspricht, was ich als Fotografie verstehe.

Andererseits sehe ich auch vermeintliche Pro-Aspekte: punktuell mit jemandem fachlich über ein spezielles, vor Ort durch die Motive/Licht gestelltes Fotothema zu fachsimpeln; oder in den (wichtigen, finde ich) kleinen Pausen während ner Fototour mit jemandem (ganz allgemein) quatschen und Ideen/Pläne für nächste Shooting-Location etc beraten zu können, kann ein ebenso angenehmer (sozialer Aspekt) wie fürs Foten substantieller Faktor sein.

Ich hab keine Fototour-Bekannten. Ich hab bei der einen oder anderen Exkursion schon "Paare" getroffen; die haben einen aufgeräumten Eindruck gemacht; haben scheinbar nen guten Plan, wie sie "gemeinsam für sich" fotografieren.
Mein Eindruck ist: das ist gut abgestimmt bzw. hat sich eingespielt.
DU hast deine Team-Erfahrungen bereits gemacht. Du weißt, was du brauchst und was dich stört. Sowas muß dann angesprochen und vereinbart werden.
Und dann wird man sehen, ob es auch gemeinsam funktioniert und insg. ein Gewinn ist. Ansonsten halt wieder autark. Ich gehe davon aus, daß es recht schwierig ist, mit nem Fotopartner in gewisser Regelmäßigkeit unterwegs zu sein. Da sollten die zwischenmenschlichen wie auch die Fotografie-bezogenen Bereiche einigermaßen gut passen.
Ich vermute, DANN ists auch genial. Ansonsten ist Foten halt mal kein Mannschaftssport, bzw. funktioniert einfacher und besser alleine.
Gewitterhexe hat geschrieben:und er eigentlich auch nur kommunizieren möchte.
Gerne bereitet er auch unsere Kameras vor. Also auch meine.... Hilfe... Manchmal ist es ja ganz nett und hilfreich (hätte auch das ein oder andere mal sonst die Speicherkarte vergessen) aber im Großen und ganzen denke ich mir oft: Meine Kamera, mein Ding.
Du weißt ja offensichtlich, was da abgeht :P Die jeweiligen Egoismen müssen regulierbar sein (ER hat mit seinem Vorgehen und Haltung genauso Recht wie du mit deiner). Macht sonst keinen Sinn und ich für meinen Teil würde mir das schnellstens eingestehen und danach handeln [-> 1. sich "trennen", 2. sich "anpassen, ohne Anspruch, daß der andere dies auch versucht", 3. sich aus-/besprechen und nach gemeinsamen Plan vorgehen!]
Mir fallen in meinem Umfeld 2 Leute ein, die auch am Fotografieren interessiert sind. Beide nicht so pedantisch drauf wie ich. Beim einen wäre klar, das wäre aus meiner Sicht vor allem ne Lehr-Tour (für ihn); ich würde also DAUERND fototheoretisch rumlabern, SEINE EINSTELLUNGEN zeigen, erklären, vornehmen. Da sagt mein Ego: nein danke!
Die andere hätte ein völlig anderes Tempo und andere Motivinteressen als ich. Kannste also auch knicken. Da zeigt mir mein Foto-Ego gleich den Vogel ;)
So, und der jeweilige Fotopartner hat womöglich genauso seinen eigenen Ego-Film am Laufen.

MfG, "Lone Wolf Photographer" Gimpy ;)
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von videoL » Donnerstag 3. September 2015, 14:24

Hallo - hallöchen,
am liebsten gehe ich alleine auf Tour, da brauche ich auf keinen Rücksicht nehmen.
Da ich meistens Videos mache, brauche ich mehr Zeit.
Welcher Fotograf kann es verstehen, dass ich die gleiche Szene 3x mal aufnehmen will ?
10x klick und das Bild ist im Kasten, alles Momentaufnahmen.
Bei Video muß die Szene aber mind. 10 Sekunden am Stück passen.
Also statt 10x klick 3x ( oder mehr ) 10 Sekunden .
Wenn ich Berlinbesuch habe, gehe ich zu den gewünschten Motiven mit.
Aber meine Kamera bleibt zu Hause und keinen Zeitplan.
Jeder lernt anders. Deshalb mein Vorschlag:
Vor Ort macht jeder sein Ding. Keine Fotokommentare.
Ausnahme: es wird gefragt.
Zu Hause wird dann diskutiert und bewertet.
Über eine vergessene SD-Card oder einen leeren Akku mach dir keine Sorgen,
dass gehört auch dazu. Das passiert bestimmt jedem 2. Fotograf einmal.
Viele Grüße Bild videowilli
Das Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.

Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X

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The Trumpet
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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von The Trumpet » Donnerstag 3. September 2015, 14:37

"Gemeinsame" Fototouren kenne ich nicht, da ich bei uns die einzige bin, die etwas ambitionierter fotografiert.
Allerdings gibt es dein Problem ja auch in vielen anderen Situationen, wo man meint, gut allein klar zu kommen. Dann ständig ungebeten Tipps zu bekommen geht mir auch tierisch auf die Nerven! :evil:

Wenn ich mit meienm Mann unterwegs bin, lässt er mich in Ruhe fotografieren. Ähnliches habe ich bei meiner Kur mit einer dortigen Bekannten erlebt.
Es gibt aber auch Leute, mit denen geht das nicht.- Die warten nicht bzw. machen gut deutlich, dass sie eigentlich nicht warten wollen. Dann wird es auch mit "richrigen" Fotos nichts, dann gibt's nur Schnappschüsse. :?
Bild
Kritik zu meinen Bildern immer erwünscht!!
_________________________________________
Lumix G81| Pana 14-140 II | Oly 75-300 | Oly 60 Macro
Blitz Tumax DPT486AFZ, Raynox DCR 150, Canon 500 D, PaintShopPro X8
Foto-Flieger

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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von ChristinaM » Donnerstag 3. September 2015, 19:10

Ist bei uns kein Problem - mein Mann fotografiert auch sehr gerne und wir fotografieren auf unseren Zoobesuchen etc beide sehr viel, aber er hat keinen Nerv sich groß mit Einstellungen etc zu beschäftigen. So macht jeder sein Ding, denn er möchte keine Tipps, und kennt sich nicht so gut aus dass er mir welche geben könnte. :mrgreen:

Ich hab aber schon mehrere Paare in Zoos erlebt wo er sich bemüßigt fühlte ihr andauernd Ratschläge zu geben. Und beide gifteten sich ständig an. Schwierige Situation...
LG
Christina
FZ300, G6, Samyang 12 mm, Marumi Achromat +5.

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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von irene49 » Donnerstag 3. September 2015, 19:36

Ich kenne das Problem sehr gut - Gottseidank nicht vom Fotografieren, da mein Mann nicht fotografiert. Beim Fotografieren bin ich also immer allein. Beim Nachbearbeiten schaut er mir schon auch mal über die Schulter und erklärt mir, wie ich ich einen Ausschnitt machen soll etc. Die Fotos werden auch kritisiert oder gelobt - das finde ich aber gut.

Aber in anderen Bereichen, wenn es z.B. um Handwerkliches geht, oder wenn er in meinem Auto mitfährt da nerven dann die "gutgemeinten" Ratschläge schon auch mal tierisch. Inzwischen habe ich mir angewöhnt in solchen Situationen einfach nicht hinzuhören und mein Ding zu machen - manchmal um den Preis, dass er ja doch recht gehabt hätte.....;-)
Viele Grüße

Irene
______________________________________
GX7, GX8, Pana 45-150, 100-300, 20, 12-35 2.8, 35-100 2.8 Oly 45, 9-18, 12-50, 60 2.8
PS CS3, LR 6
https://www.flickr.com/photos/irenes_flickr/

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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von Gewitterhexe » Freitag 4. September 2015, 09:56

Wie schön dass mich hier einige, vor allem Frauen, verstehen können. Ist wohl tatsächlich nen Männer-Frauen Kommunikations-Ding. Er möchte der tapfere Ritter sein, der genau weiß, dass der Löwe fauchen wird und sie sagt "Mann, halte dich fern. Ich kann das!"
Um dann zuhause, wie hier schon richtig geschrieben, zu sehen, dass man doch nen paar Tipps hätte gebrauchen können. Lach...
Meine Fotos von der Frankfurter Skyline mit Feuerwerk sind nämlich bis auf 1-2 Fotos nicht wirklich nen Reisser. Dafür aber alles selbst gemacht. Lach...

Den Kompromiss "außerhalb Ruhe (außer bei Fragen), daheim kann man gern diskutieren und Tipps geben" find ich super. Werde ich mal vorschlagen - ansonsten muss der Löwe mal brüllen und nicht nur fauchen. ;)
Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt .... mit meiner FZ 200 :)

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Re: Gemeinsame Fototouren

Beitrag von kam » Samstag 5. September 2015, 08:28

Mein Mann fotografiert zum Glück nicht. Er erkennt aber durchaus ab und an ein Motiv oder eine Situation, an der ich wohl vorbeigerannt wäre. Das soll ich dann für ihn festhalten und er ist zufrieden. Aber das kommt ganz selten vor, da ich meistens alleine losziehe (so wie einige andere hier im Thread). Ich bin sehr gern alleine in der Natur unterwegs. Und bei unseren verschiedenen Hobby´s kommt das oft vor. Zum Bsp. in den Bergen geh ich wandern und mein Mann fliegt Gleitschirm (auch ein lohnendes Motiv übrigens). Für uns Zwei die optimale Situation.

Und mit den Tipp´s anderer Fotografen oder bei Workshop´s ist das bei mir so: ich höre die mir an, aber sie bleiben leider nur teilweise im Kopf hängen. Am besten lerne ich aus meinen eigenen Fehlern. Eben mit der vergessenen Speicherkarte. Wenn man das dritte Mal zurückgerannt ist, merkt man (in dem Fall Frau) es sich schon irgendwann. Oder bei völlig verpatzten Foto´s: überlege dann zu Hause an Hand der Fotodaten, was ich wie das nächste Mal besser machen kann. So kann ich gut lernen. Kann mir die schwierige Situation bei Euch bildhaft vorstellen!
Viele Grüße Kathi!

Chronische Lumixitis mit akuten Schüben ;-)

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