Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

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cani#68
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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von cani#68 » Montag 17. Juli 2017, 17:17

Moin,
wenn ich mir mal deine Vorgaben bzgl. Budget, Neukauf und Anwendungen so anschaue,erscheint mir die Idee mit der FZ1000 nicht so verkehrt zu sein.
Der große 1" Sensor mit der Brennweite gibt dir schon einmal viele Möglichkeiten.
Der von Willi angesprochene iZoom ist IMHO dann ein gute Erweiterung.
Die Kamera macht vieles gut - das sprichtwörtliche Schweizer Messer - ist aber aufgrund dieser Vielfältigkeit auch manchmal eingeschränkt.
Bei mir ist die FZ1000 dennoch zur Rucksackkamera geworden - auf Touren immer dabei.

Fotos kann man mit der FZ1000 problemlos auf Postergröße ziehen - selbst mit Ausschnitten geht das.
Das Rentier aus dem Norwegen Beitrag - viewtopic.php?f=47&t=30524&hilit=norwegen - hat es z.B. auf eine Leinwand geschafft

Die FZ2000 wäre außerhalb deines Budgets, die FZ300 wäre mir, auch wenn die Brennweite + f2,8 augenscheinlich für sie sprechen, vom Sensor her zu klein.

Und beim Budget immer den 2ten Akku, Speicherkarten und ggf. eine Tasche im Auge zu halten.
______________
Schöne Jrooß
Uwe


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Der GImperator
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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von Der GImperator » Montag 17. Juli 2017, 18:30

FZ "Centurion" (100, 150, 200, 300) . NEIN !
Begründung: Tiere sind diffizile Motive (Fell, Federn, Bewegung, "Im Hauptobjekt" oft schon hohe kontrastische Unterschiede, z.B. S/W-Fell und erst recht sehr oft hohe Kontrastunterschiede zw. Tier und Umgebung).
Wenn du auf großem 4K-TV, Beamer und Mittel-/Großdrucken betrachten willst, reicht die Quali hinten und vorne nicht. "Ruhende Objekte" (z.B. durch die Zaun-/Gitterlücke des Zoogeheges den relaxenden Kauz aus 15m Entfernung scharf und farb- u. kontrastschön abbilden geht da noch. Auch der Nashorn-Clan im Zoo bei schönem Wetter draußen ist sicher kein Problem und sieht gut aus.
Alles andere aber sind dann eher faule Kompromisse (wenn du mich fragst).

FZ "Millenium" (1000, 2000): NA JA; "Versuch macht klu...ch"
Will heißen: hab die 1000er schon oft als "Gastfotograf" genutzt. Tiere nie. Schon gar nicht freie Wildbahn. Kenne ihre allg. Leistungseigenschaften aber recht gut.
Kriegste schon sehr brauchbare Sachen mit raus in dem Bereich. Aber Brennweitenbereich eingeschränkt; wobei iZoom hier sicher ne brauchbare Erweiterung darstellt.
Für sich betrachtet eine feine Kompromißsache, so eine 1"-Sensor-Bridge. Bezogen auf deine Kostenplanung eine echte Alternative.
Aber für nicht sooo viel mehr Geld finden sich im "höheren Bereich" (G-Serien) auch adäquate und qualitativ hochwertigere Lösungen.
Haptik spielt aus meiner Sicht auch ne (zu oft zu stark vernachlässigte) Rolle. Eine FZ1K/2K ist schon ein klobiger Brummer (aber manche Männerhände freuen sich sicher auch drüber).
Haptische "Einschränkungen" bei den G-Serien könnte es- falls es sich bei dir ähnlich wie bei mir verhalten würde- bei den kompakt-flachen GX-Griffwülsten (vs die großen "DSLRigen" Griffe der "G" und "GH"-Modelle) geben. Unbedingt betatschen! Hier kann dir nur dein Gefühl beim Herumspielen die Antwort geben. (Am besten mit dem dicksten mFT-Obektiv draufgeschraubt, welches sie im Laden haben).

DSLM "G(...)-Serien": YEP! An sich prädestiniert :D . Und aufgrund Wechselbobjektivemöglichkeit; jederzeit an die eigenen Ansprüche und (fotografischen wie finanziellen) Möglichkeiten anpassbar.
Größtmöglicher Sensor bei Lumixen mit dem deutlich besten Kontrastwerte-/Dynamik-Potential !
Interessant für dich: GX80 (hat allerdings kein Schwenk-/Klappdisplay; lässt sich nur nach auf der Horizontalen umklappen), GX8, G6 (vereinzelt auch noch neu zu bekommen!?!), G70, G81 (bei letzterer hat nun auch der Body ne Stabilisierung abbekommen; würde deinen Budget-Rahmen aber nochmal deutlich weiter ins All jagen. Bei ausgiebiger Tierfotografie ist so ein Dual IS (Stabi Body + Stabi Objektiv) aber sicher eher relevant als bei anderen Fotothemenbereichen.

G70 mit Standardzoom 14-42 NEU schon ab 600,-. Mit 14-140 II als Kitobjektivkauf (was dir aber in der max. Telebrennweite 280mm/KB bei weitem NICHT reichen wird!) kostet die dann 800,-. Zu ner G6 oder G70 mit 14-42er könntest du dann gleich noch ein vertrauenswürdiges Angebot wie von unserem partisanen in Erwägung ziehen.... denn ein 100-300er sollte es für ausgiebiges Tiere foten dann schon sein. Ca. 300, 350€ gebraucht für die "ALTE" VERSION dafür einplanen.
Wirklich lichtstark sind diese Telezoomer aber leider nicht.
Aber der (vergleichsweise) große Sensor und gute Dynamikverarbeitungseigenschaften aktuellerer Modelle aus einer der G(...)-Serien gibt einem da qualitätsmäßig auch noch recht ordentlich Spielraum.
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von isa » Montag 17. Juli 2017, 19:09

Guten Abend,
wahnsinn, wieviel Leute sich bereit erklären mein Problem zu lösen.
Damit hätte ich nicht gerechnet. Finde ich aber hilfreich, auch wenn ich einige Ausdrücke noch nicht verstehe.
Trotzdem sind das erstmal ganz viele Infos auf einmal, die ich erstmal verarbeiten muß.
Das mit der Sensorgröße sehe ich ein.
Also entscheide ich mich zwischen einer neuen FZ1000 oder einer gebrauchten MFT Kamera.
Ich bin auch nochmal in mich gegangen, häufiger werde ich bestimmt Tiere im Zoo fotografieren wollen, vielleicht nochmal Nachbars Katze, so häufig begegnen mir doch keine Wildschweine im Wald. Und wenn sollte man zu diesen Zeitgenossen besser mehr als 50m Abstand haben.
Das Angebot der gebrauchten GX8 mit einem Panasonic 14-140mm Zoom für 1000€ ist mittlerweile verkauft.
Alternativ kann mir ein Händler in ein paar Tagen eine Olympus OMD-M10 mit einem Objektiv ähnlicher Brennweite für 750€ anbieten.
Ich werde darüber erstmal ein paar Nächte schlafen und dann entscheiden.
Die Entscheidung, daß es eine FZ1000 oder eine MFT werden soll, ist einem Foto geschuldet, daß ein Mitglied im DSLR Foum gepostet hat.
Das Bild ist der Wahnsinn. Und danke für Deine Hilfe!

Georg

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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von Guillaume » Montag 17. Juli 2017, 19:11

Jürgen, ich mische mich mal ein. Aus Deinem Text ist durchaus zu schließen, dass einzig die G81 einen Stabi eingebaut hätte. Dem ist aber nicht so. Auch die GX8, als auch die GX80 wurden mit einem 5-Achsen-Stabilisator versehen. Klugsch..ermodus aus :)
liebe Grüße.
Peter


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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von Jock-l » Montag 17. Juli 2017, 19:19

Nachbemerkung: Das Budget bitte auch dahingehend bedenken, daß evtl. ein zweiter Akku noch eingekauft werden kann.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol: Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!

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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von isa » Montag 17. Juli 2017, 19:35

Danke für die Hinweise mit dem zweiten Akku, der Speicherkarte und der Tasche, das hätte ich jetzt glatt vergessen.
Da kommen dann nochmal 50 bis 100€ zusammen?

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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von Der GImperator » Montag 17. Juli 2017, 19:52

Tasche, ab 30, 40€ aufwärts. Akku nen Zwanni (guter Nachbau, z.B. von Patona; Originale um die 50€), Karte auch ab 20 (bei z.B. 32gb SDHC. "Die besten", ggf. noch größer 40-70€)
Guillaume hat geschrieben:Jürgen, ich mische mich mal ein. Aus Deinem Text ist durchaus zu schließen, dass einzig die G81 einen Stabi eingebaut hätte.
Da haste wohl recht. Wahrscheinlich geschuldet dem Umstand, daß ich für mich persönlich die GX-en für MEINE Praxis eher nicht so interessant finde und mir deshalb- unbewusst- gar nicht die Mühe gemacht habe, das entspr. zu würdigen bei der Aufzählung der Modelle.
Dafür gibts halt "Forum". Mindestens ein Aufpasser steht an jeder Ecke :mrgreen:
EDIT:
Ich hatte AUCH NICHT erwähnt, daß das 100-300 (I / "alte Version) nicht "Dual IS-kompatibel" ist, sprich, die beiden möglichen Stabis (GX8, 80, G81) nicht im Verbund ihre gemeinschaftlichen Qualitäten ausspielen können....... fällt mir gerade jetzt erst beim Drüberlesen auf.
Stabilisiert (durch das Objektive-OIS; egal welche G(...) ) ist die Chose aber natürlich schon ;) )
EDIT ENDE

isa hat geschrieben:wahnsinn, wieviel Leute sich bereit erklären mein Problem zu lösen.
Damit hätte ich nicht gerechnet. Finde ich aber hilfreich, auch wenn ich einige Ausdrücke noch nicht verstehe.
Yep, das ist umfassend typisch für uns :P :lol:
Über Modelle auslassen und diese auch ein wenig vergleichsweise gegenüberstellen machen wir scheinbar echt gerne.
Und auch mit dem "Ausdrücke umherschmeißen" passiert hier recht schnell (schließe ich mich vollumfänglich ein :twisted: ;) ).
DA dann einfach nachfragen. Denn auch eine verständnisvolle, gutmütig-geduldige und bereitwillige Art zeichnet das Forum aus!
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von schöpfungdigital » Dienstag 18. Juli 2017, 09:09

... mich hat die FZ1000 Werbung angesichts des Anforderungsprofils von Isa NICHT überzeugt. Natürlich kann man sich mit dem i-Zoom behelfen. Das bedeutet dann aber nichts anderes als dass man in dem für Isa interessanten Zoombereich die Reserven des Sensors bereits für den i-Zoom ausschöpfen muss und dementsprechend das (gegenüber einer FZ300) größere Potenzial gerade NICHT mehr nutzen kann. Wenn es wirklich um starke Vergrößerungen o.ä. geht, spricht m.E. wesentlich mehr für eine G mit dem 100-300er als zweitem Objektiv.

Gruß Joachim
P.S.: Auch auf die Gefahr hin, dass ich dafür "Prügel" beziehe: Falls sich der Fragesteller nicht sicher ist, was genau er braucht, halte ich es nach wie vor AUCH für eine sinnvolle Strategie, mit einer FZ300 zu starten und zu schauen, ob und wenn ja wo er dort an Grenzen stößt. Falls letzteres nicht der Fall ist, wurde eine kostengünstige Lösung gefunden. Falls doch, kann man auf der Grundlage dieser Beobachtungen dann eine qualifizierte Kaufentscheidung für eine Systemlösung treffen.
G70 mit Pana 12-60, PZ 45-175, 1,7/20, 1,4/25, 2,8/30 (Makro), Oly 1,8/45, 2,8/60 (Makro), div. Altglas, TZ202, LF1
"Hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat." (Die Bibel, Lukas 12,15)

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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von Prosecutor » Dienstag 18. Juli 2017, 14:44

schöpfungdigital hat geschrieben:dass man in dem für Isa interessanten Zoombereich die Reserven des Sensors bereits für den i-Zoom ausschöpfen muss und dementsprechend das (gegenüber einer FZ300) größere Potenzial gerade NICHT mehr nutzen kann. .
Verstehe ich nicht. Die 20MP der FZ1000 erlauben es, die größere optische Brennweite der FZ300 zu kompensieren. Dann bleibt immer noch der Rauschvorteil von mind. 2 Blendenstufen gegenüber der FZ300.
Lumix S und ein paar Reste G

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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von schöpfungdigital » Dienstag 18. Juli 2017, 16:20

Prosecutor hat geschrieben:
schöpfungdigital hat geschrieben:dass man in dem für Isa interessanten Zoombereich die Reserven des Sensors bereits für den i-Zoom ausschöpfen muss und dementsprechend das (gegenüber einer FZ300) größere Potenzial gerade NICHT mehr nutzen kann. .
Verstehe ich nicht. Die 20MP der FZ1000 erlauben es, die größere optische Brennweite der FZ300 zu kompensieren. Dann bleibt immer noch der Rauschvorteil von mind. 2 Blendenstufen gegenüber der FZ300.
Worin genau das Problem liegt hängt davon ab, was die FZ1000 beim i-Zoom macht. Von den G-Modellen kenne ich zwei Varianten der künstlichen Brennweitenverlängerung. Die eine (als Digitalzoom bezeichnet) behält zwar die ursprüngliche Bildgröße bei, interpoliert aber die für die fehlende Brennweite nötigen Informationen, d.h. das geht zu Lasten der Bildqualität. Sollte die FZ1000 das beim i-Zoom machen, kann ich mir nicht vorstellen, dass nicht auch dort die Bildqualität leidet. Die andere (als erweiterter Telebereich bezeichnet) nutzt nur einen Teil des Sensors. D.h. die Bildgröße wird halbiert, um eine um den Faktor 1,4 verlängerte Brennweite zu erhalten. Sollte die FZ1000 das machen, wird zwar die Bildqualität als solches nicht beeinträchtigt, aber ihr Vorsprung gegenüber einer FZ300 schmilzt gewaltig zusammen. Hinzu kommt, dass bei maximaler Brennweite bei Blende 4 Schluss ist, während die FZ300 auf Blende 2,8 geöffnet werden kann.

Kurzum: Auch wenn ich zugegebenermaßen nicht genau weiß, was die FZ1000 macht, bleibe ich skeptisch, dass sie bei langen Brennweiten von (kleinbildäquivalent) 500-600mm einen spürbaren Gewinn gegenüber der FZ300 bringt. Und genau diese Brennweiten sind ja für den Fragesteller wichtig und interessant. Dass sie bei kürzeren Brennweiten besser abschneidet ist klar. Aber auch hier ist es eine Frage der Ansprüche, ob man diese Verbesserungen noch braucht. Denn auch die kleinen Sensoren liefern inzwischen erstaunlich gute Ergebnisse.

Gruß Joachim
P.S.: @Georg: Irgendjemand anderes hatte schon darauf hingewiesen, aber es ist mir wichtig, dass das nicht untergeht: Neben all den technischen Ausstattungen solltest du auf jeden Fall darauf achten, wie dir die Kamera in der Hand liegt. Insbesondere wenn du dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest, würde ich das unbedingt prüfen. Die Olympus OM-D EM-10 z.B. ist technisch eine gute Kamera, hat aber nur einen sehr schmalen Haltegriff. Das ist nicht jedermanns Sache. Mir z.B. liegt die G70 sehr gut in der Hand, das wiederum kann bei dir schon wieder anders sein.
G70 mit Pana 12-60, PZ 45-175, 1,7/20, 1,4/25, 2,8/30 (Makro), Oly 1,8/45, 2,8/60 (Makro), div. Altglas, TZ202, LF1
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Harry53
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Re: Fotokamera hauptsächlich zur Tierfotografie gesucht

Beitrag von Harry53 » Dienstag 18. Juli 2017, 18:31

Alle Kameras mit Wechselobjektiven fallen schon mal hinten runter. Nicht wegen der Qualität, nein, sondern wegen den Preisen für vernünftige Objektive. Schau einfach mal, was so ein 400mm Tele (mft) kostet.
Bei deinen Geldmitteln bekommst du bei den ganzen G-Modellen nur einen Body mit Kit-Objektiv. Alle anderen Kits, mit mehreren Objektiven sprengen schon deinen Geldrahmen. Außerdem wäre auch da noch kein Objektiv dabei, mit dem du deine Tieraufnahmen , so wie du es dir vorstellst, machen könntest. Wie von anderen bereits geschrieben kommen noch die Kosten für Ersatzakku, Ladegerät, Speicherkarte, Tasche usw. dazu.
Um es kurz zu machen, bleibt dir eigentlich nur die FZ1000. Bis 800mm Tele sind möglich, bei guter Qualität. Ich habe auch schon eine FZ200 gehabt und besitze immer noch eine FZ72 mit 1200mm optischen Zoom, aber an die FZ1000 kommen die beide nicht heran. Die FZ300 ist auch nicht anders als die FZ200, hat halt nur den ganzen 4K Kram für Video. Warum sollte sie also besser sein als die FZ200.
Gruß Harry
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