Einen Falter mit geöffneten Flügeln hab ich auch noch im Ärmel

Zerynthia polyxena by
Sebastian Morweiser
BerndP hat geschrieben: ↑Mittwoch 29. April 2026, 09:19
Die Konstanz, mit der du deinen Fotostil erzeugst / auf den Punkt bringst, hängt auch mit deinem Einsatz zusammen-> siehe Bemerkung zum Licht am Morgen!
Danke dir, ich schätze die Möglichkeit am frühen Morgen ein Bild zu gestalten sehr.
Mittags muss man es ja nehmen wie es kommt, keine Zeit für Anpassungen oder ähnliches.
Morgens kann man gezielt das Licht so setzen wie man es möchte, und auch mehrere Bilder machen bis der Falter davon fliegt.
Ich mache immer ein paar Aufnahmen und lass den Falter danach dann absichtlich in der Sonne sitzen.
Wenn er dann die Flügel öffnet und noch ein wenig sitzen bleibt, drück ich nochmal drauf.
Viele Arten machen fast direkt den Abflug und lassen keine Chance auf Bilder.
Manche Arten aber verweilen noch etwas und man kann noch schnell fotografieren.
Mit einem Single Shot bin ich nie zufrieden, weil irgendwas immer leicht unscharf ist.
Sei es der Fühler oder der Flügelrand.
Mit einem Stack von mindestens 10 Aufnahmen (besser 15 oder 20) kann ich später immer etwas schönes zusammen basteln.
Wichtig ist mir auch so hell wie möglich zu fotografieren, dabei aber keine Lichter ausbrennen zu lassen.
So erhalte ich nochmal extra Details und Farben die ich in LR dann mit den Reglern anpasse bis es mir gefällt.
Du merkst es schon, ist ne kleine Wissenschaft für sich und klappt nur mit voller Motivation.
Viel Erfolg wünsche ich dir.