Ich habe mal einige Tests mit RAW und daraus DNG generierten Bildern gemacht, allerdings bei einem Pentax K1 Foto, was ich zum Test von DXO gerade in Arbeit habe.
1. Umwandlung mit Abobe DNG Converter bringt keine Veränderung des Ursprungsbildes, geprüft am TIF aus RAWDigger. Auch die anschl. Entwicklung funktionierte gleich gut.
2. Auch beim Einbau der originalen PEF-RAW (Pentax) gab es keine Einschränkungen, außer, das die DNG Datei fast doppelt so groß wurde, klar irgendwie. (44,4MB zu 83,4 MB)
3. Die originale PEF konnte ohne Probleme mit dem DNG Konverter extrahiert werden, dann auch keine Veränderungen ersichtlich.
4. Mit DXO die DNG, bzw. PEF in das angeblich verlustfrei komprimierbare DNGXS umgewandelt. Bei Betrachtung der TIFs vom RAWDigger fehlen ein Paar Pixel bei der komprimierten Version, Größe dann wie normal entwickelte RAWs oder JPGs (7376x4932 zu 7360x4912). Kein Unterschied, ob aus DNG oder PEF die komprimierte DNGXS erzeugt wurde.
5. Die in DNGXS von DXO komprimierten RAWs können nicht mehr alle anderen Viewer anzeigen (z.B. ACDSee Ultimate 2025).
6. Die DNGXS können selbst von DXO nicht mehr mit DeepPrime verarbeitet werden, auch fehlt die Möglichkeit die Objektiv-Module anzuwenden!!! Somit für mich nutzlos und die komprimierten DNGs abgehakt.
Die Tests wurden alle mit den jeweils neuesten Versionen des Converters, sowie Testversion von DXO (9.7) und RAWDigger ( 1.4.10) durchgeführt. Betrachtung der Vergleichsbilder mit ACDSee Photo Studio Ultimate 2025.