stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

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sardinien
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von sardinien » Donnerstag 17. Februar 2022, 10:48

Die bisher gezeigten Aufnahmen (OM-1 RAW) bzw. die Specs der Video GH6 wecken bei mir keine MFT Kaufanreize gegenüber meinen G9 + GH5 Cams. Die Bildqualität der OM-1 (HiRes und RAW) ist ernüchternd und zum AF kommen widersprüchliche Aussagen. Warten wir mal die offizielle Mitteilung von PANA zur GH6 ab. Bei der GH6 konnte ich keineSH1 pre Einstellung erkennen und auch der GH6 RAW Speicher (bei meinen G9 immerhin 160 real) liegt weit weg . Es sollen ja eventuell 3 Varianten kommen. Wenn da eine Variante in Richtung G9 dabei wäre, sieht es wieder anders aus. Der GH6 Sensor überzeugt und die 2 Rauschminderungsaufnahmen, die anschließend zusammengefügt werden, klingen gut. HiRes Specs habe ich noch keine gelesen.

Wenn ich mir die Dynamik/ISO Festigkeit meiner S5 Aufnahmen anschaue (Höhlen, Schluchten, Gefieder, Astro ......) und die HiRes Ergebnisse mit 8 Sek. bei ISO 3200 (kommen wie ISO 100 bei der G9), sehe ich für MFT nur eine Zukunft im Makro- und Supertelebereich.
Servus Gerd
G9II + 8mm-400 mm
S5I+II+IIX+S1II+Artisan f/2.8 11 mm+Laowa f/4 15 mm Macro+Lumix f/1.8 35 mm+50 mm+85 mm+f/2.8 100 mm+f/4.5-6.3 18-40 mm+f/4 24-105 mm+f/4.5-5.6 70-300 mm  Sigma f/1.4 20 mm+f/2.8 14-24 mm+f/2.8 105/210 mm Macro+f/5.6 500 mm

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Chrdeike
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von Chrdeike » Donnerstag 17. Februar 2022, 10:56

ruedi01 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 10:45


Profis verdienen ihr Geld mit den Aufnahmen. Ob die Ausrüstung 1, 10 oder 30 k€ kostet ist im Grunde egal, das zahlt ohnehin das Finanzamt. Ich beobachte immer die Fotographen im Fußballstadion bei Fernsehübertragungen, da rennt keiner mit einer mFT rum und fast alle verwenden klassische DSLR Technik, immer noch. Das hat eben seine unbestrittenen Vorteile. Wo ich mir eine kompakte und leichte mFT Ausrüstung vorstellen könnte ist bei Reise- und Reportagefotographie. Da bleibt dann aber immer noch das Problem mit den Akkus. Als ich noch mit einer DSLR unterwegs war hat ein voller Akku locker für mehrere Tage ausgereicht. Davon kann ich heute nur träumen.

Gruß

RD
Genau so sehe ich das auch. Die die professionell in dem Thema drin sind, fotografieren auch mit APS-C oder teilweise mit MfT. Allerdings wird das Equipment oder sonstige Investitionen über mehrere Jahre abgeschrieben und muss vorher bezahlt werden :) Also auch für den Gewerbetreibenden sin 10000€ eine hohe Ausgabe ;) Gut, netto sind das dann "nur" 8400€ :D
Vielleicht sind deshalb noch viele mit einer DSLR unterwegs und nicht mit einer DSLM ála Alpha 1 oder Canon R3, könnte zumindest ein Grund sein?!
Zur GH6: Ich finde, der Body macht was her. Brauchen tue ich sie aber nicht :)
Liebe Grüße
Christian

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David
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von David » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:00

sardinien hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 10:48
.... sehe ich für MFT nur eine Zukunft im Makro- und Supertelebereich.
.... das denke ich eigentlich nicht. Jedes System hat doch seine Stärken und Schwächen,
und mit jedem System geht man irgendwo einen Kompromiss ein. Man wird sich immer für
das System entscheiden das die Bedürfnisse der eigenen Art zu fotografieren am besten unterstützt.
Für mich ist das MFT System nach wie vor das beste System, weil es eben so klein ist. Hauptsächlich
der Objektive wegen.

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j73
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von j73 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:01

ruedi01 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 10:45
Ob die Ausrüstung 1, 10 oder 30 k€ kostet ist im Grunde egal, das zahlt ohnehin das Finanzamt.
Das ist aber sehr pauschal betrachtet. In der Top-Liga der Fotografen mag das so sein. Aber der "Durchschnitts-Berufsfotograf" muss schon genau rechnen. Hast Du schon mal einen Bussiness-Case für eine Selbständigkeit durchgerechnet? Das Ziel ist nämlich nicht, am Ende mit der schwarzen Null oder gar Verlust rauszukommen, sondern von der Tätigkeit und dem erwirtschafteten Gewinn leben zu können.

Grüße, Jörg
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:05

Der Profi kauft sich das was er oft oder ständig für seine Arbeit braucht, was das kostet ist zwar nicht egal, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle. Was zu teuer und/oder zu selten benutzt wird, mietet sich der Profi.

Ich sehe die Zukunft von mFT da wo das System seine klaren Stärken hat. Kompakt, leicht und preiswert bei anständiger Bildqualität. Und das adressiert klar den engagierten Amateur, der keinen unendlich großen Geldbeutel besitzt. Aus dieser Perspektive halte ich den Preis der neuen OM-1 für mehr als grenzwertig. Für das Geld gibt es bei Nikon schon einen KB-Kamera.

Gruß

RD
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:10

Das ist aber sehr pauschal betrachtet. In der Top-Liga der Fotografen mag das so sein.
Was heißt Top-Liga? wer Action, Sport und Wildlife Bilder an die einschlägigen Publikationen verkaufen will, der muss klotzen, nicht kleckern. Der "gemeine" Gesellschaftsfotograph (Hochzeit, Geburtstag, Jubiläen, Passbilder usw.) Hat natürlich geringere Ansprüche. Greift aber auch kaum zu mFT. Habe letztens noch neue Bilder für meinen Perso machen lassen. Das war auch keine mFT, sondern eine schon etwas ältere Vollformatkamera (DSLR) von Canon, welche genau weiß ich nicht.

Gruß

RD
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Prosecutor
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von Prosecutor » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:15

Meta hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 00:21
und ohne PDAF (war so erwartet worden).
Man sollte mal erwähnen, dass Phasen-AF-basierte Kameras von Fuji im AF-Tracking schlechter sind als Panasonic und die von Olympus etwa gleichgut.
Lumix S und ein paar Reste G

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David
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von David » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:20

ruedi01 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 11:10
Das ist aber sehr pauschal betrachtet. In der Top-Liga der Fotografen mag das so sein.
Was heißt Top-Liga? wer Action, Sport und Wildlife Bilder an die einschlägigen Publikationen verkaufen will, der muss klotzen, nicht kleckern. Der "gemeine" Gesellschaftsfotograph (Hochzeit, Geburtstag, Jubiläen, Passbilder usw.) Hat natürlich geringere Ansprüche. Greift aber auch kaum zu mFT. Habe letztens noch neue Bilder für meinen Perso machen lassen. Das war auch keine mFT, sondern eine schon etwas ältere Vollformatkamera (DSLR) von Canon, welche genau weiß ich nicht.

Gruß

RD
Also deine Argumente für DSLR in allen Ehren. Ist doch klar das Berufsfotografen die schon eine DSLR haben und schon einen Haufen Kohle dafür ausgegeben haben, jetzt sicher nicht eine MFT Kamera kaufen werden. Eine generelle Aussage das aber Berufsfotografen keine MFT benutzen ist aber falsch. So spontan: Joe Edelman, Darren Miles nur um mal 2 zu nennen.

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:21

Ja, Phasen AF alleine muss nicht das Problem lösen. Aber Sony und Canon zeigen wie es geht und Nikon scheint mittlerweile auch fast auf Augenhöhe zu sein.

Gruß

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Jock-l
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:27

Die Profis die ich persönlich kenne nutzen alles, was die Aufgabe unterstützt, keine Zeit kostet oder langes Nachbearbeiten erfordert. Obwohl das Hin und Wieder vorkommt... das ist dann eingepreist.

Gefährdung eines jeden Systems sehe ich in geringen Kaufanreizen. Technisch, weil Abstand zu Vorhandenem zu gering ausfällt oder psychologisch, weil man sich nicht traut in Erwartung eines Erlöschen des Marktes für gewisse Sensoren.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol: Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!

ruedi01
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:27

Also deine Argumente für DSLR in allen Ehren. Ist doch klar das Berufsfotografen die schon eine DSLR haben und schon einen Haufen Kohle dafür ausgegeben haben, jetzt sicher nicht eine MFT Kamera kaufen werden. Eine generelle Aussage das aber Berufsfotografen keine MFT benutzen ist aber falsch. So spontan: Joe Edelman, Darren Miles nur um mal 2 zu nennen.
Natürlich gibt es Profis, die auch mFT verwenden, für bestimmte Zwecke. Wenn es auf das Packmaß und das Gewicht ankommt hat mFT seine unbestrittenen Vorteile.

Gruß

RD
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kl007
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von kl007 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:38

ruedi01 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 10:45
j73 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 09:58
ruedi01 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 09:31
Yo, 7 k€ Wahnsinn. Welcher Spezi kauft ein mFT Objektiv für dieses Geld?!? :o

Gruß

RD
Nur keine Schnappatmung bekommen! Da ist ein TC eingebaut und das Ding hat durchgängig f4.5. Was Vergleichbares kostet bei Canon/Nikon deutlich über 10k€ für DSLR. Für Spiegellos haben die das noch gar nicht im Angebot.
Außerdem sind wir Hobbyisten nicht die primäre Zielgruppe, wie von David schon geschrieben.

Grüße, Jörg
Profis verdienen ihr Geld mit den Aufnahmen. Ob die Ausrüstung 1, 10 oder 30 k€ kostet ist im Grunde egal, das zahlt ohnehin das Finanzamt. Ich beobachte immer die Fotographen im Fußballstadion bei Fernsehübertragungen, da rennt keiner mit einer mFT rum und fast alle verwenden klassische DSLR Technik, immer noch. Das hat eben seine unbestrittenen Vorteile. Wo ich mir eine kompakte und leichte mFT Ausrüstung vorstellen könnte ist bei Reise- und Reportagefotographie. Da bleibt dann aber immer noch das Problem mit den Akkus. Als ich noch mit einer DSLR unterwegs war hat ein voller Akku locker für mehrere Tage ausgereicht. Davon kann ich heute nur träumen.

Gruß

RD
Überwiegend sind das aber auch die "Hobbyfotografen", die sich immer die besten Kameras mit den besten Teleobjektiven kaufen.
Bei jeder interessanten Vogelbeobachtungsstelle sieht man etliche Fotografen mit einem 600mm F4.
Da kommt man sich mit seiner G9 + 200mm oder 100-400 schon wie ein Amateur vor.
Ich selber finde die mft - Teleobjektive im Vergleich zu KB auch recht überteuert und die Auswahl ist sehr bescheiden.
Liebe Grüße, Mathias

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von j73 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:50

kl007 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 11:38
ruedi01 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 10:45
j73 hat geschrieben:
Donnerstag 17. Februar 2022, 09:58


Nur keine Schnappatmung bekommen! Da ist ein TC eingebaut und das Ding hat durchgängig f4.5. Was Vergleichbares kostet bei Canon/Nikon deutlich über 10k€ für DSLR. Für Spiegellos haben die das noch gar nicht im Angebot.
Außerdem sind wir Hobbyisten nicht die primäre Zielgruppe, wie von David schon geschrieben.

Grüße, Jörg
Profis verdienen ihr Geld mit den Aufnahmen. Ob die Ausrüstung 1, 10 oder 30 k€ kostet ist im Grunde egal, das zahlt ohnehin das Finanzamt. Ich beobachte immer die Fotographen im Fußballstadion bei Fernsehübertragungen, da rennt keiner mit einer mFT rum und fast alle verwenden klassische DSLR Technik, immer noch. Das hat eben seine unbestrittenen Vorteile. Wo ich mir eine kompakte und leichte mFT Ausrüstung vorstellen könnte ist bei Reise- und Reportagefotographie. Da bleibt dann aber immer noch das Problem mit den Akkus. Als ich noch mit einer DSLR unterwegs war hat ein voller Akku locker für mehrere Tage ausgereicht. Davon kann ich heute nur träumen.

Gruß

RD
Überwiegend sind das aber auch die "Hobbyfotografen", die sich immer die besten Kameras mit den besten Teleobjektiven kaufen.
Bei jeder interessanten Vogelbeobachtungsstelle sieht man etliche Fotografen mit einem 600mm F4.
Da kommt man sich mit seiner G9 + 200mm oder 100-400 schon wie ein Amateur vor.
Ich selber finde die mft - Teleobjektive im Vergleich zu KB auch recht überteuert und die Auswahl ist sehr bescheiden.
... und wenn ich dann den "Handwagen-Parkplatz" sehe, weil sie ihr Zeug nicht mehr tragen können und die Unflexibilität, weil wegen dem Gewicht für fast jedes Foto das Stativ aufgebaut werden muss, denke ich: Ihr armen Vollformat-Würstchen.
Grüße, Jörg

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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Donnerstag 17. Februar 2022, 11:56

Ich selber finde die mft - Teleobjektive im Vergleich zu KB auch recht überteuert und die Auswahl ist sehr bescheiden.
Da sagste was. Im (Super) Telebereich schwächelt mFT, das sehe ich genau so. Und mFT würde durch den Crop von 2 gigantische Möglichkeiten bieten. Ein preiswertes 500 mm Tele, das mit einem Konverter noch aufgeblasen werden könnte, das wäre mal was. Gibt es aber nicht. Doch, gibt es. Z.B. ein Spiegeltele, sowas habe ich mir gegönnt für ein paar Euronen, leider ist die Bildqualität nicht überzeugend. Schade. Da muss mir mein 100 - 300 mm Lumix reichen.

Gruß

RD
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Re: stirbt das MFT-Systen jetzt aus???

Beitrag von ruedi01 » Donnerstag 17. Februar 2022, 12:05

... und wenn ich dann den "Handwagen-Parkplatz" sehe, weil sie ihr Zeug nicht mehr tragen können und die Unflexibilität, weil wegen dem Gewicht für fast jedes Foto das Stativ aufgebaut werden muss, denke ich: Ihr armen Vollformat-Würstchen.
Yo...da stelle ich mich mit meiner G91 und dem Lumix 100 - 300 mm daneben (frei Hand natürlich) und die lachen mich aus...und ich lache innerlich zurück. :)

Gruß

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