Ich hab einfach mehr Einfluß auf den Look, wie ich ihn haben möchte. Ich mag z.B. keine überschärften Bilder. Und ich bin wesentlich flexibler mit dem Weißabgleich. Den stell ich überhaupt nicht groß in der Kamera ein, das ist mir komplett wuppe. Geht im DNG prima anzupassen.Valentino hat geschrieben:@mikesch0815
Wenn Deine Bilder auf Flickr kommen haben sie dann ja auch das jpg Format. Welchen Vorteil hat Deine Vorgehensweise gegenüber den jpg aus der Kamera wenn Du per Stapelverarbeitung entwickelst?
Ich merke schon einen wesentlichen Unterschied in der Bearbeitbarkeit von DNG vs. JPG. Gerade bei der Konvertierung in SW z.B. sind da Welten.
Zudem sind die Aufnahmen ggf. in der Zukunft für weitere Bearbeitungen in dem bestmöglichen Format vorhanden.
JPG ist ein sehr gutes Format. Ideal für Bildschirmanzeigen (Flickr) und auch für einige Druckgeschichten. Wobei ich für Prints TIFF bevorzuge, gern auch komprimierte. Die Komprimierung arbeitet feiner als bei JPGs.
Letztlich kann jeder so arbeiten wie er mag. RAW ist nicht komplizierter oder zeitaufwendiger. Für mich ist es wie beim Entwickeln damals - das gehört auch dazu. Sonst ist es für mich nur die halbe Miete. Und am Ende ist der Abzug auf Papier gewesen, genauso als ob er in einem Labor entwickelt wurde. Das ist wohl wahr, aber ich habs eben mehr in der eigenen Hand.
Natürlich muss es Spaß machen. Wenn es einem nicht liegt, dann bitte eben so, wie man es gern hat. Solange es nicht mit einem Spiegelkasten....
so weit
Maico

