sicherlich nur was für Leute mit dem nötigen Kleingeld
VG
Gerhard
Ich nehme mal an das da wirklich um den Sensor geht wie bei Leica zu lesen.Die Farbsensoren in den herkömmlichen Digitalkameras machen ja offensichtlich genau diese Kompromisse, wenn die Bilder hinterher - über entsprechende Software - in sw umgewandelt wird.
Schauen wir mal wenn die ersten Bilder online sind, nur um lange Zähne zu bekommen, wenn das wirklich das ultimative SW wird."Die Leica M Monochrom liefert mit ihrer vollen nativen Auflösung von 18 Megapixeln 100 % schärfere Bilder als Farbsensoren. Da ihr Sensor keine Farbe „sieht", liegen für jedes einzelne Pixel echte Helligkeitswerte vor. Das heißt, der Sensor liefert direkt ein „echtes" Schwarz-Weiß-Bild. In Kombination mit der brillanten Abbildungsleistung der Leica Objektive und der perfekten Abstimmung des Sensors auf das M-System entstehen Bilder mit herausragender Schärfe und natürlicher Brillanz in unvergleichlicher Bildqualität".
Ein kleiner Denkfehler ist drin: Die Analog-Digital-Wandler unserer Kameras arbeiten leider nahezu linear, weshalb sich die Hälfte der Quantisierungsstufen im hellsten EV des Dynamikbereichs, 3/4 in den beiden hellsten EVs des Dynamiksbereichs, etc., befinden. Damit bleibt von der hohen Auflösung der Wandlung in den Schatten leider wenig übrig. Da SW-Fotografie ja oft von extremen Kontrastumfängen lebt, nehmen wir für eine solche Kamera bspw. mal einen angestrebten Kontrastumfang von 15EV an. In das EV am "schattigsten Ende" des Kontrastumfangs fielen dann nur noch ein 2^-14-tel der Quantisierungsstufen, d.h. etwa 1/16000tel des Gesamtumfangs. Wäre die Wandlung -wie unser physiologisches Empfinden- logarithmisch, so würde 1/15 der unterschiedenen Grauwerte in dieses Ende des Kontrastumfangs fallen. Um diesen Unterschied wett zu machen, muss man etwas mehr als 10 Bit Wandlerauflösung zusätzlich investieren. 48 Bit sind dann aber doch vllt. etwas pessimistisch.FotoKunst hat geschrieben:Oder habe ich mit meiner Theorie oben irgendwo einen Denkfehler? Falls ja, bitte ich um Aufklärung.
Nöe! Leider nicht korrekt. Es gibt zahlreiche Tierarten, die völlig andere oder teils auch größere Farbräume wahrnehmen können, als wir Menschen. Obendrein können wir alle Farben über 800nm oder unter 300nm definitiv nicht mit blosen Augen wahrnehmen, die meisten nichtmal über 780nm oder unter 420nm.emeise hat geschrieben:Das Auge kann übrigens gegen unendlichUnterschiede ausmachen !
Als erste Bilder gibt es ja zumindest den "Leistungsbeweis".. über mangelnde Schärfe kann man sich da wirklich nicht beklagen.Lithograph hat geschrieben:Schauen wir mal wenn die ersten Bilder online sind, nur um lange Zähne zu bekommen, wenn das wirklich das ultimative SW wird.
Hallo,FotoKunst hat geschrieben:Also ich habe es damals so gelernt, dass das menschliche Auge gerade einmal 10 Mio Farben optisch wirklich differenzieren kann. Das ist der sichtbare Farbraum zwischen ca. 400 - 700nm. Sehr gute Augen können aber sogar zwischen 300 und 800nm unterscheiden. Die sichtbaren und optisch differenzierbaren Farben würden dadurch auf eine Zahl von 16 Mio ansteigen. Aber das sind halt alle Farben, inkl. aller Rot, Grün, Blautöne und natürlich die Mischfarben. Ich schließe daraus, dass das menschliche Auge also bei lediglich schwarz und weiß vielleicht höchstens 1-2 Mio Graustufen auch tatsächlich unterscheiden könnte. Wofür zum Geier braucht man dann eine Schwarz-Weiß Kamera mit 48 Bit Farbtiefe? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die SW-Fotos dieser Kamera sich tatsächlich von denen einer guten Bridge oder DSLR unterscheiden werden. ...
Hallo Hendock,Hendock hat geschrieben: Naja, du könntest deine Kamera auf SW stellen und dann JPG+RAW speichern. Dann hättest du für den Notfall noch die Farbinformationen in der RAW-Datei, könntest das SW-Bild aber schon am Display/im Sucher komponieren.
Ich glaube das mache ich demnächst mal...
Der Focus liegt auf der Orgel, die Fenster liegen nicht mehr im Bereich der Schärfentiefe. Zusätzlich sind sie aufgrund der gewählten Belichtung auch überstrahlt - dafür sieht am an der linken unteren Ecke des rechten Fensters noch ziemlich viel. Was du Rauschen nennst würde ich "feines Korn" nennen, das ich bei höheren Isowerten auch erwarte. Es ist "nur" ein Foto, ohne die dynamische Kontrastregelung des menschlichen Auges!Valentino hat geschrieben:Die feinen Linien im Fenster in der Kirche sind ausgefressen. Okay, meine würde da eine hellweisse Fläche abbilden und den Rest der Kirche einfach in schwarze Tinte tauchen. Aber meine Kamera ist dafür nicht speziell konstruiert. Dann rauscht das ISO 2500 Foto auch nicht unerheblich.
Grundsätzlich sollte man bedenken das die Aufnahmen in erster Linie der Fotograf macht.Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die SW-Fotos dieser Kamera sich tatsächlich von denen einer guten Bridge oder DSLR unterscheiden werden. Zumindest nicht so, dass man auch gleich sagen würde: "Boar, das Foto ist garantiert mit einer Leica Monochrom gemacht worden!"