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Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Dienstag 10. September 2019, 15:12
von Sennheiser

Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Dienstag 10. September 2019, 15:20
von piet
traumhafte Geräte!!
Und wie immer großartig präsentiert!

Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Dienstag 10. September 2019, 18:30
von videoL
Treibt mir eine Wehmutsträne in die Augen.
Viele Grüsse Willi

Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Mittwoch 11. September 2019, 09:09
von Sennheiser
Danke Piet!

Willi, es geht mir genauso. Diese Kameras waren damals vom Preis her unerschwinglich...

Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Mittwoch 11. September 2019, 10:20
von HUH
Ich habe es leider versäumt, Kameras zu sammeln.
Deine Sammlung und deine Kentnisse sind erste Klasse.

Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Mittwoch 11. September 2019, 11:06
von Sennheiser
Danke Ulrich, ohne die profunden Kenntnisse zweier Sammler wäre ich nicht auf dem jetzigen Stand. Ihnen gebührt eigentlich das Lob. :)

Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Mittwoch 11. September 2019, 17:24
von Sennheiser
Meine älteste Doppel 8 - Bolex, die L8.
Laut Seriennummer gebaut 1951.
Es gab noch eine frühere Version dieser Kamera, die von 1942 bis 1947 gebaut wurde, nur mit der einen Geschwindigkeit von 16 Bildern/sec., während die spätere Version eine regelbare Geschwindigkeit vo 12 bis 32 Bildern/sec. aufwies.

Deutlich sieht man die Schleifspuren des Aufziehschlüssels am Gehäuse an der fehlenden Farbe. Der Schlüssel wurde innerhalb dieser Serie im Durchmesser verkleinert, sodaß er mit den Kanten nicht mehr ans Gehäuse kam.

Die Schilder unterhalb der Optik sind hier noch aufwändig aufgeschraubt. Später hat man sie aufgeklebt.



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Re: Alte Kameras - Zum mitmachen

Verfasst: Donnerstag 12. September 2019, 12:15
von Sennheiser
Im Koffer der Bolex H16 fand sich auch ein Belichtungsmesser, der wohl 1954 zusammen mit der Kamera gekauft wurde.
Ein Ikophot Modell 1329 C, der von der Zeiss Ikon AG in Stuttgart 1953 auf den Markt gebracht wurde, für stolze 69 DM.
Im Lederetui ist der aufsteckbare Diffusor zur Lichtmessung untergebracht.
Der Belichtungsmesser läßt sich sehr schön mit einer Hand bedienen und die Selenzelle funktioniert noch einwandfrei wie ein Vergleich zum Lunasix zeigte. Im Gegensatz zu vielen anderen Belichtungsmessern, bei denen sich im Laufe der Jahrzehnte die Selenschicht teilweise oder ganz zersetzt hat, und dadurch die Werte falsch oder garnicht mehr angezeigt werden.



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