Ein Photograph hat sowas eben im Gefühl

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ThomasT
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Ein Photograph hat sowas eben im Gefühl

Beitrag von ThomasT » Montag 30. Oktober 2017, 09:48

Rule of thirds, Goldener Schnitt, sowas macht man aus dem Handgelenk.

Ist mir aufgefallen und hab nachgemessen, genau zu richtigen Zeitpunkt abgedrückt und damit meine ich Millimetergenau. Der Fisch hat sich ja bewegt. Das Bild ist nur farblich bearbeitet, vorallem Kontrast. Nicht gecroppt oder gedreht. Nicht mal im Format geändert.
Ich hab mal spassenshalber andere Bilder nachgemessen, da kann man auch diese Prinzipien finden. Aber nie so millimetergenau.
ratios_fisch.jpg
ratios_fisch.jpg (266.7 KiB) 247 mal betrachtet
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
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Jock-l
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Re: Ein Photograph hat sowas eben im Gefühl

Beitrag von Jock-l » Montag 30. Oktober 2017, 10:11

Sehr schön, da rennst Du offene Türen ein... aber warum der Thread, gab es dazu Fragen im UW-Thread ? (Hätte sich dann angeboten, dort einzustellen).
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

ThomasT
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Re: Ein Photograph hat sowas eben im Gefühl

Beitrag von ThomasT » Montag 30. Oktober 2017, 13:36

Weil der UW-Stuff nur der Anlass war.

Ich finds halt interessant.

Vorallem weil ich gestern abend gefilmt habe und mir der HDMI-Anschluss der Kamera kaputt gegangen war.
Also konnte ich mich nicht selbst auf dem Monitor sehen und das Bild einrichten.
Mein Freundin hat mich gedoublet, dann habe ich die Einstellung gemacht.
Dann habe ich mich positioniert und sie hat korrigiert (ich stehe und sitze ja leicht anders, bin auch 5 cm größer)
Und da habe ich so richtig gemerkt - ganz unbedarft ist sie ja auch nicht - was man alles implizit und automatisch beachtet beim Bildaufbau.
Wo der Hintergrund ist, wo die Person ist, wie die Winkel sind. Alles so Kram halt.
Vorallem wenn ich dann doch anders dasitze wie eben noch geprobt, dann muss die Kamera korrigiert werden. Und dann ist es immer wieder dass ich innerlich verzweifel "doch nicht so!". Hier noch ein bisschen zur Seite, das mit drauf, das grad nicht und das dort im goldenen Schnitt im Hintergrund etc. pp.
Oder das ist die Anfangsstellung, genau so. Das noch gerade mit im Bild und oben das. Und das ist die Endstellung nach dem Schwenk. Das Geländer in 1/3 Höhe und die Tür dort.
Und während des Schwenks auch immer die Bildkomposition halten. Würde ich das machen, würde ich nicht mal nachdenken. Ich merks immer nur, wenn sie die Kamera ausrichtet, dass es falsch ist. Es passt grob. Aber es sind immer so winzige Details. Und ich denke, das macht Bilder aus. Auch beim Film.
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