Modus-Vorlieben

Hier könnt Ihr Euch, völlig unabhängig davon, welche Kamera Ihr besitzt, über Themen rund um die Fotografie unterhalten und Bilder präsentieren.
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Anspo
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Modus-Vorlieben

Beitrag von Anspo » Freitag 5. Juli 2019, 11:22

Hallo in die Runde,
zu Beginn meines fotografischen Interesses ( ok, das ist jetzt noch nicht so lang her ;) ) und dem Umgang mit einer Systemkamera ( G81 ) , habe ich natürlich diverse Lektüre zu dem Thema gelesen, ob nun in Büchern oder auch im Netz.
Auf eines wurde der "Anfänger" eigentlich immer hingewiesen. Das war wie ein roter Faden der sich durch alle sog. Anleitungen, Kurse etc. zog.
Die Kernaussage war also immer die gleiche, sie lautete:
"Vergiss alle Automatiken und fotografiere grundsätzlich im Modus M."

Gut, die Intention dabei ist völlig klar. Der Beginner soll erstmal ein Gefühl und Verständnis für Blende, Zeit, ISO und deren Zusammenspiel verstehen lernen.

Ich habe mich eigentlich größtenteils daran gehalten, meine Erfahrungen in "M" gemacht, hin und wieder auch mal eine Automatik, meist (A) also Blendenautomatik ausprobiert.
Das alles macht nach wie vor einen Riesenspaß und einige meiner Bilder sind manchmal sogar brauchbar (denke ich zumindest ;) )

Was mich im allgemeinen jetzt mal interessieren würde, wie sieht das eigentlich bei Euch aus?
Welche Einstellungen (Modus) bevorzugt Ihr?

Gibt es da deutliche Mehrheiten, die einfach sagen, Modus P reicht mir, zur Not justiere ich nach oder ist die Mehrheit hier grundsätzlich der Meinung, "M" ist Gesetz.

Gibt es (Modus)Vorlieben bei z.B. verschiedenen Motiven, Perspektiven, Örtlichkeiten usw. ?


Erlaubt es mir bitte, einfach mal neugierig zu sein, wie Ihr das so handhabt. (Oder erlaubt es nicht, auch gut, man muss ja nicht antworten ;) )
Ich bin gespannt was, hoffentlich, für Antworten kommen.

Ps. Sollte es ein ähnliches Thema bereits geben, bitte ich um Entschuldigung. Ich habe in der Forensuche nichts gefunden.
Gruß vom Leo

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mopswerk
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von mopswerk » Freitag 5. Juli 2019, 12:09

Ich finde Pauschalaussagen und Kochrezepte a la" "<Tätigkeit x> IMMER in <vorgeschlagene Variante>" meistens ziemlich dämlich, nicht nur bei Kameras ...
Für Makros /HDRs gehe ich auf manuell (M), für Vogelfotos/Bewegtes auf Zeit (S), für den großen Rest/stadnardmäßig tummle ich mich wegen Schärfentiefekontrolle im Blendenmodus rum (A)
Viele Grüße,Henrik
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Anspo
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Anspo » Freitag 5. Juli 2019, 12:20

mopswerk hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 12:09
Ich finde Pauschalaussagen und Kochrezepte a la" "<Tätigkeit x> IMMER in <vorgeschlagene Variante>" meistens ziemlich dämlich, nicht nur bei Kameras ...
Das ist sicher richtig. Deswegen habe ich auch lange überlegt ob und wie ich dieses Thema überhaupt formulieren soll.
mopswerk hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 12:09
Für Makros /HDRs gehe ich auf manuell (M), für Vogelfotos/Bewegtes auf Zeit (S), für den großen Rest/stadnardmäßig tummle ich mich wegen Schärfentiefekontrolle im Blendenmodus rum (A)
Ich danke Dir.
Schon sind wir bei einem interessanten Aspekt. Im Bereich Makros bin ich da grundsätzlich bei Dir. Ich tue mich aber im (M) manchmal schwer, möglichst schnell ein Motiv, z.B. Insekt damit einzufangen, bevor der Bursche sich wieder davon macht. Evtl. kann ich mir da etwas von Euch abgucken ;)
Gruß vom Leo

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Lenno
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Lenno » Freitag 5. Juli 2019, 12:30

Ich verwende das Programm M meist in einer gleichbleibenden Lichtumgebung z.B. im Studio / Blitz

Der meist unterschätzte oder nichtbeachtete Programmmodus ist das Programm "P", dabei weist dieser eigentlich ziemlich coole
Algorithmen auf, sprich die Vorschläge die die Kamera macht passen zu deiner Brennweite. Als Beispiel, schaut ihr wirklich immer
das ihr die Mindestfaustformel für eure Brennweite einhaltet, die da wäre z.B. bei 200mm mal 2 (1/200 mal 2 für den Cropfaktor = 1/400 sec.)
(Geht natürlich nur wenn auch ausreichend Licht da ist)
Oder z.B. bei einem 9mm das die Zeit gerade soweit reduziert , das ihr sie noch Verwackelungsfrei halten könnt.
Und das coole dabei ist, das man diese Vorschläge die die Kamera erstmal macht eben "shiften" kann, je nachdem ob ihr mehr den Hintergrund unschärfer
erscheinen lassen wollt oder ob ihr eine schnellere Zeit haben möchtet um schnelle Bewegungen einzufrieren.
Das Programm P vereint quasi die Programme A und S zu einem Programm.

Jeder kam schonmal in die Situation das er etwas fotografieren wollte und es dann doch nicht konnte weil die Einstellprozedur zu lange gedauert hatte,
weil man gerad in Programm A war aber erstmal nach S umstellen musste und so weiter ...

Ich habe das bei mir so gemacht, auf den hinteren Einstellrad hab ich die ISO Einstellung, und auf dem vorderen Einstellrad habe ich das Programmshiften.
Ich kann nun ruckzuck das Programm so verändern wie ich es Blenden- oder Zeitmäßig brauche, sollte dann noch was fehlen kann ich mit ISO noch dazuhelfen.

Ein ziemlich cooler Artikel dazu, leider auf Englisch
http://flightlevel42.co.za/photoblog.ht ... anual_mode.

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Hanseat68
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Hanseat68 » Freitag 5. Juli 2019, 12:41

am Anfang das war so ca. 1983 mit meiner ersten SLR [Minolta x700] habe ich ausschließlich im P Modus fotografiert.
dies reichte mir Bildgestalterisch einige Jahre und dadurch habe ich praktisch den Zusammenhang Blende / Belichtungszeit nach und nach verstanden.
und ich konnte mich besser um das Motiv und den Blidausschnitt kümmern.
bis ich verstanden hatte das eine kleine Blendenzahl mehr Licht und dadurch weniger Schärfentiefe brachte, dauerte einige Zeit.
bei einigen ging es bestimmt schneller, dies zu verstehen ;)

seit Jahren arbeite ich ausschließlich im M-Modus, so kann ich sehr schnell in die Belichtungskorrektur eingreifen und gleichzeitig die Tiefenschärfe setzten wie ich diese gerne hätte.
zudem spare ich mir im M- Modus die zusätzliche Belichtungskorrektur via extra Einstellung.
habe die beiden Rändelräder meiner G81 folgt belegt:
-->-das vordere regelt die Belichtungszeit, weil ich diese öfters verändere und mit dem Zeigefinger schneller am Auslöser bin.
--> und das hintere wurde für die Blendensteuerung belegt, da ich diese nicht so oft verändern muß.
"fotografieren ist meine Möglichkeit eine Motivsituation im Bruchteil einer Sekunde im Sucher wahrzunehmen
und diesen Moment den man evtl. NIE wieder erhält und sieht festzuhalten"


Grüße aus dem Süderelberaum
Oliver

klaas
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von klaas » Freitag 5. Juli 2019, 13:17

Meine GH2 wird fast ausschließlich im P-Modus betrieben. Da ich seit Jahrzehnten photographiere, habe ich hinreichend Erfahrungen mit der manuellen Belichtung machen dürfen/müssen. Der P-Modus passt in den allermeisten Fällen. Ausnahmen: Es wird besondere Tiefenschärfe verlangt (kleine Blende ist wichtig), es geht um extrem schnelle Bewegungen (kurze Zeiten), Nachtaufnahmen (Langzeitbelichtung) oder Makros (Tiefenschärfe).

Das mit der höheren Tiefenschärfe im A-Modus unter normalen Lichtverhältnissen ist so eine Sache. Man läuft Gefahr, dass zu lange Belichtungszeiten (Verwacklungsgefahr) eingestellt werden oder ein zu hoher ISO-Wert (Bildrauschen). Oder beides. In den meisten solcher Fälle wäre es besser, sich für eine bestimmte Entfernung festzulegen und leichte Unschärfen in der Tiefe in Kauf zu nehmen, also auch hier den P-Modus zu verwenden. Das ist zumindest meine Erfahrung, basierend auf zu vielen leicht unscharfen weil verwackelten Dias, die ich nun einscanne.

Wenn man mit dem Ergebnis, was die Belichtung betrifft, nicht zufrieden ist, kann man, sofern man in RAW photographiert, das Bild immer noch mit Programmen wie Lightroom in Ordnung bringen. Bei Unschärfen oder Bildrauschen ist das jedoch wesentlich schwieriger bis unmöglich.

Fazit: A-Modus nur in wenigen, begründeten Ausnahmefällen, M-Modus nur bei Makros, T-Betrieb nur bei vorbei rasenden Ferraris, ansonsten zu 99% P-Modus.

Klaas
Lumix GH2 mit 12-60 mm, 20 mm, 14-42 mm, 45-200 mm, Nikon Coolscan V ED.
Windows 10 64 Bit, Lightroom 6.7, Photomatix Essentials, Gimp 2.8, Nikon Scan 4.0.3.

dietger
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von dietger » Freitag 5. Juli 2019, 13:48

Der meist unterschätzte oder nichtbeachtete Programmmodus ist das Programm "P", dabei weist dieser eigentlich ziemlich coole
Algorithmen auf, sprich die Vorschläge die die Kamera macht passen zu deiner Brennweite.
Unterschreibe ich sofort. Bin zu 98,5% im P Modus. Beim 100-400mm z.B. geht P freiwillig nicht
unter 1/640 sec. Wenn ich´s länger haben will, muss ich shiften.

Dietger
Panasonic Lumix G9, GX8 und GX80, Lumix X Vario 2,8/12-35mm, Leica DG Summilux 1,7/15mm, Lumix 4-5,6/35-100mm, Leica DG Vario-Elmar 4-6,3/100-400mm, Sigma 2,8/60mm, Lumix 4/7-14mm
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Horka
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Horka » Freitag 5. Juli 2019, 14:01

Ich glaube nicht, dass dem Anfänger irgendwo empfohlen wird, Modus M zu benutzen. Dieser Rat widerspricht den Bemühungen der Kamerafirmen, die Bedienung anfängerfreundlich zu machen und den Erfahrungen der Autoren mit Anfängern. Kein vernüftiger Mensch wird Anfängern raten, mit der kompliziertesten Methode anzufangen und dann ggf. die Lust wegen ausbleibendem Erfolg zu verlieren.

Im Gegensatz zur Forumsmeinung lese ich oft den Rat, mit iA zu beginnen und, wenn erste Erfolge erzielt sind, sich weiter in die Materie einzuarbeiten und andere Modi zu probieren. Dem stimme ich bei.

Die anderen Modi werden vernünftigerweise situationsabhängig genutzt. Wer nur einen eingestellt hat, nutzt die vielfältigen Möglichkeiten seiner Kamera nicht aus.

Horst
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Anspo
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Anspo » Freitag 5. Juli 2019, 14:36

Horka hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 14:01
Ich glaube nicht, dass dem Anfänger irgendwo empfohlen wird, Modus M zu benutzen. Dieser Rat widerspricht den Bemühungen der Kamerafirmen, die Bedienung anfängerfreundlich zu machen und den Erfahrungen der Autoren mit Anfängern. Kein vernüftiger Mensch wird Anfängern raten, mit der kompliziertesten Methode anzufangen
Danke für deinen Beitrag Horst.
Nun, da hatte ich einen anderen Eindruck. Es wäre jetzt wohl relativ sinnfrei entsprechende Links zu sammeln und hier abzulegen. Noch dazu weiß man dann ja auch nicht ob diese "Empfehlungen" von "vernünftigen Menschen" kommen. Da gebe ich Dir vollkommen Recht.
Mir persönlich, so mein Eindruck, hat es wirklich geholfen. Ob das bei jedem so sein muss steht mal mal in einem anderen Blatt.

Ich finde es durchaus interessant hier die Meinungen der Mitglieder zu lesen.
Danke an alle die sich bis jetzt beteiligt haben.
Gruß vom Leo

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Jock-l
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Jock-l » Freitag 5. Juli 2019, 14:56

Altglas-> "M"
Rest -> "A"
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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Der GImperator
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Der GImperator » Freitag 5. Juli 2019, 17:23

Mit meinem Neustart in die Digi-Cam-Knipser-Welt (z.B. TZs ab Modell TZ5) habe ich in den Automatik-Modi geknipst und auch gerne (aber in der Häufigkeit gar nicht so oft) mal mit nem "Szene-Programm" mehr oder minder Spaß gehabt.

Mit der Anschaffung von FZ150 fingen meine Fotos an, "Hobby" zu werden. Ich hab hier NICHT mit M angefangen um zu lernen/verstehen, sondern zu Beginn und n Weilchen lang praktisch nur mit P gewerkelt.
DANN bin ich auf vornehmlich M (manchmal A) gewechselt und eigentlich recht schnell und anhaltend der totale M-Fotograf geworden.
Abgesehen davon, daß mir klar ist, daß es Themen/Situationen gibt, in denen ein Halbautomatik-Modus aus Geschwindigkeitsgründen sinnvoll ist (um die erwünschten Objekte/Szenen überhaupt schnell genug einfangen zu können, kann ich eigentlich auch gar nicht verstehen, warum sich so viele Leute nicht das M-Foten aneignen :? .
Stehe ich z.B, an nem SO-Mittag beim Autorennen irgendwo aufm Hügel an ner schönen Schikane, ändern sich die Bedingungen für ISO doch quasi gar nicht, die ss im Normalfall auch nicht und mit der Blende kann man ja mal spielen (aber auch hier kein zwingender Bedarf für Umstellungen, wenn man ein gutes Belichtungs-Setting mit passend-komfortabler Tiefenschärfe gefunden hat). Und das gelegentliche dunkle Wolkenband zieht auch nicht innerhalb von 2, 3 Sek. über der Strecke auf und versaut einem die Belichtung eines szenischen Moments.

Kommen am Rande noch die Faktoren "Brennweite", "Offenblendenkapazitäten" und "Sensorleistungsstärke" hinzu. Je "besser" die Cam in dem Bereich, desto gutmütiger (auf BQ und "sauberes FOto" bezogen), wie genau und vollkontrollierend man arbeiten muß.
Ab nem gewissen Zeitpunkt (und bei schwierigen Lichtbedingungen) ging mit ner 1/2,3"-Cam - für ein gut-qualitatives Foto- sowieso NUR Modus M.... und dann hier noch das Feinabgestimmteste rauskitzeln, was fachlich möglich ist.
Oder anders gesagt: je kleiner/lichtschwächer der Sensor und je einflußreicher der Blendenzwang bei Brennweitenerhöhung, desto mehr Kompromisse gibt es zu machen. Und da wird die Wahl der Aufnahmeart nochmal auf andere Art relevant (-> wer machts besser ? Der Fotograf oder die Cam-Automatik ?!?!? ;) ).

"Nur noch M" deshalb, weil ein wichtiger Teil der Charakteristik meiner Bilder ist, immer ein möglichst perfekt meinen Vorstellungen entsprechendes Schärfeverhalten (Tiefenschärfeverlaufscharakteristik, HG-Look im Speziellen und Bokeh-Eindrücke im Allg. oder auch mal spezieller) ist -> da brauch ich f-Kontrolle.
UND weil ich Qualität in Feindetailbereichen maximieren möchte (und inzw. gut um die "Fehlercharakteristika" von ISO-Rauschen (Luminanz+Farbe) in einem Motiv Bescheid weiß) -> da brauch ich ISO-Kontrolle.
UND weil ich tendenziell eher "themen-spezifisch" bzw. "Session-artig" fote. Da bieten die Motivsituationen eher schnelle, durchschnittliche, relativ beliebige, oder ganz lange Belichtungszeiten an (und ändern sich auch nicht). In den "passenden Regionen" dann n bissl manuell hin- und her zu shiften, stresst mich jetzt beim Foten nicht wirklich ;)
Außerdem bin ich gerne ein "stilistischer Unterbelichter". Das passe ich dann superschnell und ohne Einschränkungen bzgl. anderer Foto-Faktoren über die ss an..... insofern -> brauch ich da ss-Kontrolle!
Bonuspunkt für "M": wenn man wirklich viele versch. Szenarien (Sport, Stilleben, Nacht, Studio, Makro, Gegenlicht etc...) in ausschließlich M ausprobiert, geschieht tatsächlich ein super Lerneffekt: man verknüpft irgendwann ganz schnell ganz richtig "die Szene" mit der passenden Zeit (Spektrum) und den gewünschten Look mit den förderlichen Blenden und "den-ISO-Bereichen-wo-es-gefährlich-wird". Das macht einen zig-fach effektiver und qualitativer als jede Automatik der Welt, glaube ich.
Zuletzt geändert von Der GImperator am Freitag 5. Juli 2019, 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von mikesch0815 » Freitag 5. Juli 2019, 17:26

Überwiegend P. Falls notwendig, A oder S oder M. Ich widme meine Aufmerksamkeit lieber der Perspektive und den Farben.

so weit
Maico
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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Anspo » Freitag 5. Juli 2019, 20:27

Klasse, ich danke Euch.
Zeigt es doch die Vielfalt der Anwendungsweisen und individuellen Einstellungen.
Daraus kann man doch auch seinen eigenen Fokus erweitern.
Gruß vom Leo

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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von Guillaume » Samstag 6. Juli 2019, 11:12

Meistens "A", wenn nötig "S", wenn faul "P" und aus Spaß an der Freud "M" :)
liebe Grüße aus der vielleicht schönsten Stadt der Welt
Peter


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Re: Modus-Vorlieben

Beitrag von piet » Samstag 6. Juli 2019, 12:41

99% A, mit Blendenwahl auf hinterem Daumenrad und + / - Korrektur auf vorderem Rad.
Für den Rest M
Gruß Piet
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