Komprimieren gescannter Dias

Alles rund um Hard- und Software, die man zur Bildbearbeitung benötigt.
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Sinuett
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Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Sinuett » Sonntag 29. März 2020, 15:18

Verehrte Kollegen und Kolleginnen ;) ,

ich bin dabei, meine Dias zu scannen und zu archivieren.
Mein Workflow sieht aus wie folgt:

Scannen als TIFF -> ca. 80 MB
Bearbeiten mit DxO Version 1,xx als JPG -> ca. 50-60 MB

Das ist natürlich recht viel für die Qualität.
Vorhin habe ich bemerkt, dass ich beim geringstem Einsatz von XMView eine Verkleinerung auf ca 8MB bekomme.
Aufgefallen ist mir das als ich die Seitenrichtigkeit korrigiert habe.

Ich kann jetzt erst mal keinen großen Unterschied zwischen den beiden JPGs feststellen.

Ist das jetzt Blödsinn?
Oder sollte ich besser den Komprimierungsgrad bei DxO verstellen?

Grüße

Sinuett

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Horka
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Horka » Sonntag 29. März 2020, 15:33

Sinuett hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 15:18
Ich kann jetzt erst mal keinen großen Unterschied zwischen den beiden JPGs feststellen.
Keinen oder keinen großen Unterschied?

Zig MB großes JPG ist ungewöhnlich

Auf JPG 60 MB groß würde ich verzichten und, je nach weiteren Plänen, TIFF oder 7-MB-JPG abspeichern.

Horst
Handliche Kameras

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Sinuett » Sonntag 29. März 2020, 16:49

Danke Horst.
Damit es nicht so theoretisch ist hier mal ein aktueller Scan meiner alten Hündin.
Es ist ein ~ 50% Ausschnitt. Dass das Foto große Mängel hat ist mir bewußt.

Hier als erstes der Originalscan mit ca. 43MB:

BildUntitled (7) by Klaus Sinuett, auf Flickr

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Sinuett » Sonntag 29. März 2020, 16:51

Hier nun das bearbeitet Foto nach Dxo mit 31 MB:

BildThora by Klaus Sinuett, auf Flickr

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Sinuett » Sonntag 29. März 2020, 16:52

Und hier das einmal hin- und hergedrehte Foto aus Xn View mit 3,7 MB.

BildUntitled (7)_DxO-1 Kopie by Klaus Sinuett, auf Flickr

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Jock-l
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Jock-l » Sonntag 29. März 2020, 17:01

Sinuett hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 15:18
...ich bin dabei, meine Dias zu scannen und zu archivieren.
Für mich fängt die Frage dort an, welche Scansoftware und Einstellungen eingesetzt wird. Die Weiterverarbeitung in DxO kann man erstmal außen vor lassen.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Sinuett » Sonntag 29. März 2020, 17:04

Ich nehme Silverfast SE Plus an einem Reflecta RPS 10M.

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Jock-l
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Jock-l » Sonntag 29. März 2020, 18:20

Silverfast hatte ich mir schon fast gedacht- ich hatte früher zum Canoscan was anderes, daher kenne ich die Software nur aus Beschreibung Dritter ;)
Via filmscanner.info mußte ich erstmal nachlesen- wenn die Erkenntnisse dort stimmen (davon gehe ich aus), brauchst Du in den Geräteeinstellungen nur auf 5000ppi gehen, die Datei wird nicht unnötig aufgebläht. Spätere Komprimierung der original-tiff-Datei kann etwas bringen, aber der Sinn von Auswahl tiff ist ja, gegenüber verlustbehafteten jpeg keine Komprimierung voreinzustellen um spätere EBV von bestmöglicher Vorlage zu gewährleisten...

Alles andere, Umrechnung auf jpeg, bringt Dir die reduzierte Dateigrößen. Wenn Du nach Scannen in DxO weiterarbeitest, regional aufhellst (hier im Beispiel-> Fellzeichnung herausarbeiten) und dann speicherst als jpeg, wäre die Datei vorbereitet je nach Verwendungszweck auf entspr. Dateigröße und entspr. Schärfung (Bild für Internet, Druckausgabe,...).

Also Verarbeitung ohne letzten Schritt- Schärfung - und als jpeg speichern.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

klaas
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von klaas » Dienstag 31. März 2020, 11:08

Mir stellt sich die Frage, für welche Verwendung das JPG benötigt wird. Danach sollte sich dann die Pixelgröße und die Komprimierung richten. Zum Beispiel die Anzeige am Monitor oder am TV mit der Bildgöße 1920x1080. Dann kann man das JPG auf genau diese Größe verkleinern. Hinzu kommt, dass der Monitor das Bild nicht umrechnen muss, es wird also schneller angezeigt, was z.B. bei der Übertragung per WLAN besonders relevant wird. Dann die Komprimierung. Bei JPG geht das stufenweise: 92%, 84% usw. Bei einer Bildgröße von 1920x1080 und einer Komprimierung von 92% sollten bei einem JPG je nach Inhalt zwischen 0,8 und 1,5 MByte heraus kommen.

Mal eine Frage zu den eingescannten Originalen - ich gehe davon aus, dass diese mit 16 Pixel je Kanal gespeichert wurden? Und welche Auflösung wurde beim Scan gewählt? Mein Nikon-Gerät z.B. scannt mit 4000 Pixel bei 16 Pixel je Kanal. Damit werden je Dia TIFs mit je 110 MB erzeugt.

Klaas
Lumix GH2 mit 12-60 mm, 20 mm, 14-42 mm, 45-200 mm, Nikon Coolscan V ED.
Windows 10 64 Bit, Lightroom 6.7, Photomatix Essentials, Gimp 2.8, Nikon Scan 4.0.3.

Bongo Bong
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Bongo Bong » Mittwoch 1. April 2020, 10:18

Sinuett hat geschrieben:
Sonntag 29. März 2020, 15:18
....
Bearbeiten mit DxO Version 1,xx als JPG -> ca. 50-60 MB

Das ist natürlich recht viel für die Qualität.
Vorhin habe ich bemerkt, dass ich beim geringstem Einsatz von XMView eine Verkleinerung auf ca 8MB bekomme.
...
Oder sollte ich besser den Komprimierungsgrad bei DxO verstellen?
...

Hallo Sinuett

Natürlich ist schonmal alles richtig was die anderen gesagt/gefragt haben.
Aber grundsätzlich kannst du die Komprimierung schon beim Export aus DXO so einstellen das du, ein nur noch 8 MB großses Bild bekommst.

Wenn es dir reicht ist alles ok. Ansonsten musst du dir überlegen wofür du es brauchst.
Ausgabe auf Papier DIN A5 oder DIN A0, Smartphone, Tablett, PC-Monitor, Beamer oder 4K TV oder ganz neu 8K TV?
Jenachdem würde ich es anpassen.
Bei mir haben alle fertigen JPEGs eine 4K Auflösung mit 75er Komprimierung.
Allerdings habe ich immer die Originale auf einer Backup-Platte archiviert.

Mir wäre das Bild übrigens zu dunkel. Zumindest die Augen würde ich selektiv aufhellen.

Gruß
Dirk

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von schwarzvogel » Mittwoch 1. April 2020, 12:29

Wenn Du Deine analogen Dias digitalisierst erhältst Du eine neue digitale Vorlage !
Unabhängig von weiteren Vorhaben damit würde ich diese in der höchsten Qualität erstellen, welche Du erreichen kannst !! :mrgreen: :P
In meinen Augen n i c h t JPG !
mfG schwarzvogel

Bongo Bong
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Bongo Bong » Donnerstag 2. April 2020, 10:58

schwarzvogel hat geschrieben:
Mittwoch 1. April 2020, 12:29
Wenn Du Deine analogen Dias digitalisierst erhältst Du eine neue digitale Vorlage !
Unabhängig von weiteren Vorhaben damit würde ich diese in der höchsten Qualität erstellen, welche Du erreichen kannst !! :mrgreen: :P
In meinen Augen n i c h t JPG !
mfG schwarzvogel
Hat er doch :?

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Sinuett » Donnerstag 2. April 2020, 16:58

Vielen Dank erst mal für die vielen Gedanken, die ihr euch gemacht habt.
Das hilft schon mal weiter.

Also ich scanne mit 5000 DPI.

Ehrlich gesagt sind mir TIFFs mit 80-90MB ein wenig groß.
Bei den vielen Fotos/Dias habe ich eh schon Probleme damit, den Überblick zu behalten.
Deshalb möchte ich nicht TIFF und JPG speichern.

Ich habe im DxO jetzt mal verschiedene Komprimierungen ausprobiert.
Ich denke ich werde es bei 95% belassen.
Da kam nach >80MB des TIFF ein JPG mit 13MB heraus.

Ein Problem bleibt allerdings:
Ich kann mit DxO keine seitenverkehrten Dias umkehren.
Und mit XNview habe ich nicht die 100% (also keine Komprimierung) gefunden.

Viele Grüße

Sinuett

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Jock-l
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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 2. April 2020, 17:36

Nun ja, der Scanner und die Software sind vorhanden, damit ist der Weg vorgezeichnet.

Mein Canoscan steht in der Ecke, statt SCSI würde ich für eine neuerliche Inbetriebnahme einen Adapter auf USB benötigen und jedesmal wenn ich soetwas sah kostete der um 180-200 Euro, wenn ich mich richtig erinnere.
Also hatte ich einen Diakopiervorsatz von Nikon gekauft (das entspr. Macro- vorhanden- sitzt dann auf Adapter und Lumix G9), neutrales Licht ist über ein Lichtpult (vorhanden) für Betrachtung/Auswahl Dias verfügbar, darauf richte ich Kamera samt eingelegten Filmstreifen und dann geht es mit den üblichen jpeg/RAW-Datensatz in Richtung EBV. Zumal ich bei mir wichtigen Filmabschnitten immer HighRes einsetzen kann, dann sind einige ausgewählte Dateien entspr. größer, nicht aber die übliche Masse der Aufnahmen.

Das geht inzwischen ziemlich zügig über die Bühne; alternativ wäre für ein kleineres Geld ja auch aus der Analogzeit etwas greifbar oder hier via Pearl (k.A. was die beigelegte Software taugt).

Beschreibung hier, um das Thema abzurunden- Du wirst schon richtig entscheiden. Vielleicht hilft das auch weiter, wenn Bedenken wegen solcher großer Bilddaten Kopfweh bereitet, einen solchen Vorsatz auszuprobieren... (oder Dritten, die später das Thema aufgreifen/mitlesen).
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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Re: Komprimieren gescannter Dias

Beitrag von Bongo Bong » Freitag 3. April 2020, 11:05

Sinuett hat geschrieben:
Donnerstag 2. April 2020, 16:58
.....
Ein Problem bleibt allerdings:
Ich kann mit DxO keine seitenverkehrten Dias umkehren.
....
Das ist leider eine der Funktionen die schon sehr lange in DXO fehlen.
Da musst du beim scannen aufpassen und das Bild dort entsprechend spiegeln.

Große Dateigrößen entstehen auch durch Rauschen (Körnigkeit) im Bild.
Dadurch kann der JPEG-Algorithmus nicht so stark komprimieren.
Ein gleichmäßiger Himmel lässt sich stärker komprimieren als eine Blümchenwiese.

Gruß
Dirk

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