Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

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idefixbt
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Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von idefixbt » Mittwoch 17. Januar 2018, 15:20

Hallo,

Anregung für alle, die mit den von der G9 erstellten RAW-Dateien und ihrem Bildverarbeitungsprogramm zur Zeit evtl. Probleme haben.
Ich habe für mich bis zur Erlangung neuerer Erkenntnisse erst einmal auf folgenden Arbeitsablauf festgelegt:

1. Foto mit der G9 in RAW + JPG aufnehmen

2. Auf der Festplatte meines PC's ein Verzeichnis (z.B. Urlaub 2017) erstellen. In diesem Verzeichnis richte ich jeweils ein Unterverzeichnis für die RAW Dateien aus der G9 ein und noch eines für die Original-JPG Dateien und die noch zu erstellenden DNG-Dateien, auch für die bei der Bearbeitung entstehenden JPG-Dateien erstelle ich ein eigenes Unterverzeichnis.

3. Nun werden alle RAW-Dateien aus der Kamera in das RAW-Unterverzeichnis kopiert, mit den Original JPG-Dateien, mache ich es genauso. Diese Original RAW-Dateien behalte ich auf jeden Fall, da ich somit für spätere Zeiten alle Möglichkeiten offen halte.

4. Mit dem Adobe DNG-Converter wandele ich alle RAW-Dateien in das DNG-Fomat, welche in das Unterverzeichnis "DNG" gespeichert werden.

5. Die neu erstellten DNG-Dateien werden dann mit Photoshop CS6 entwickelt und bearbeitet. Die daraus erstellten neuen JPG-Dateien speichere ich in einem eigenen JPG Unterverzeichnis.

6. Nach dem Erstellen der neuen JPG-Dateien lösche ich alle im Unterverzeichnis enthaltenen DNG-Dateien, hiermit gewinne ich wieder Plattenspeicher. Eine evtl. später fehlende DNG-Datei, kann ich ja jederzeit aus den Original RAW-Dateien wieder gewinnen.

7. Die Original JPG-Dateien behalte ich erst einmal bei, aber auch diese werde ich sicher zu einem späteren Zeitpunkt löschen.

Sicher ist dieses Verfahren erst einmal aufwändig, ich halte mir damit aber erst einmal alle Optionen offen und werde den Arbeitsablauf je nach Erkenntnisstand noch verändern.
Dieser Ablauf hat für mich den Vorteil, dass ich erst einmal Photoshop CS6 weiternutzen kann und nicht auf Photoshop CC bzw. ein anderes Programm wechseln muss.

Viele Grüße Gerhard
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von miresc » Mittwoch 17. Januar 2018, 15:47

idefixbt hat geschrieben:
Sicher ist dieses Verfahren erst einmal aufwändig, ich halte mir damit aber erst einmal alle Optionen offen und werde den Arbeitsablauf je nach Erkenntnisstand noch verändern.
Dieser Ablauf hat für mich den Vorteil, dass ich erst einmal Photoshop CS6 weiternutzen kann und nicht auf Photoshop CC bzw. ein anderes Programm wechseln muss.

Viele Grüße Gerhard
Da denke ich, es ist nicht nur Zeit, sondern auch Nerven sparender und bei den Ergebnissen nicht schlechter, sich auf das Panasonic-affine Silkypix einzulassen, das in der aktuellen Version G9-Raws problemlos liest und verarbeitet, dabei die originalen Raws immer beibehält und das Bearbeitungsergebnis - am besten in eigenen Verzeichnissen - als TIFF und/oder JPG speichern lässt.

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von Prosecutor » Mittwoch 17. Januar 2018, 18:48

Alternativlösung:

1. ExifToolGUI (kostenlos) installieren.
2. Mit ExifToolGUI den Ordner öffnen, in dem sich die G9-RAW-Dateien befinden.
2. Button "ExifTool direct" anklicken
3. In die erscheinende Kommandozeile ohne "" eingeben: "c:\programme\exiftool\exiftool.exe -model="DC-GH5" *.RW2"
4. Return drücken
=> In dem Ordner werden alle RAW-Dateien auf GH5 gepatcht; die Original-RAWs werden automatisch umbenannt in .RW2_original, bleiben also erhalten.
5. Die .RW2-Dateien können nun mit (allen?) RAW-Konvertern bearbeitet werden, die die GH5 unterstützen.
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von lillilu » Mittwoch 17. Januar 2018, 19:11

Prosecutor hat geschrieben:Alternativlösung:

1. ExifToolGUI (kostenlos) installieren.
2. Mit ExifToolGUI den Ordner öffnen, in dem sich die G9-RAW-Dateien befinden.
2. Button "ExifTool direct" anklicken
3. In die erscheinende Kommandozeile ohne "" eingeben: "c:\programme\exiftool\exiftool.exe -model="DC-GH5" *.RW2"
4. Return drücken
=> In dem Ordner werden alle RAW-Dateien auf GH5 gepatcht; die Original-RAWs werden automatisch umbenannt in .RW2_original, bleiben also erhalten.
5. Die .RW2-Dateien können nun mit (allen?) RAW-Konvertern bearbeitet werden, die die GH5 unterstützen.
Ich habe mir das Toll gerade herunter geladen, aber wenn ich es öffne, bkomme ich eine Fehlermeldung: ExifTool not found. Wenn ich das Fenster wegklicke, öffnet sich das Programm zwar, ich kann auch den Ordner anklicken, die Dateien sind da, aber der Button ExifTool direkt ist nicht aktiv, nix mit Kommandozeile, auch die anderen Buttons nicht.
Was mache ich evtl. falsch?
Liebe Grüße
Petra

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von Prosecutor » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:38

Hier ne Anleitung zur Installation:
http://www.pc-magazin.de/download/exift ... 55597.html" onclick="window.open(this.href);return false;
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von idefixbt » Mittwoch 17. Januar 2018, 22:19

miresc hat geschrieben:
idefixbt hat geschrieben:
Sicher ist dieses Verfahren erst einmal aufwändig, ich halte mir damit aber erst einmal alle Optionen offen und werde den Arbeitsablauf je nach Erkenntnisstand noch verändern.
Dieser Ablauf hat für mich den Vorteil, dass ich erst einmal Photoshop CS6 weiternutzen kann und nicht auf Photoshop CC bzw. ein anderes Programm wechseln muss.

Viele Grüße Gerhard
Da denke ich, es ist nicht nur Zeit, sondern auch Nerven sparender und bei den Ergebnissen nicht schlechter, sich auf das Panasonic-affine Silkypix einzulassen, das in der aktuellen Version G9-Raws problemlos liest und verarbeitet, dabei die originalen Raws immer beibehält und das Bearbeitungsergebnis - am besten in eigenen Verzeichnissen - als TIFF und/oder JPG speichern lässt.
Hallo miresc,
im Prinzip hast Du ja recht, aber bist Du der Meinung, dass der Leistungsumfang von Photoshop CS6 und Silkypix vergleichbar sind?
Was natürlich im Einsatz auch einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, ohne Not würde ich mir dies nicht antun.

Viele Grüße Gerhard
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von miresc » Donnerstag 18. Januar 2018, 01:01

idefixbt hat geschrieben:
miresc hat geschrieben:
idefixbt hat geschrieben:
Sicher ist dieses Verfahren erst einmal aufwändig, ich halte mir damit aber erst einmal alle Optionen offen und werde den Arbeitsablauf je nach Erkenntnisstand noch verändern.
Dieser Ablauf hat für mich den Vorteil, dass ich erst einmal Photoshop CS6 weiternutzen kann und nicht auf Photoshop CC bzw. ein anderes Programm wechseln muss.

Viele Grüße Gerhard
Da denke ich, es ist nicht nur Zeit, sondern auch Nerven sparender und bei den Ergebnissen nicht schlechter, sich auf das Panasonic-affine Silkypix einzulassen, das in der aktuellen Version G9-Raws problemlos liest und verarbeitet, dabei die originalen Raws immer beibehält und das Bearbeitungsergebnis - am besten in eigenen Verzeichnissen - als TIFF und/oder JPG speichern lässt.
Hallo miresc,
im Prinzip hast Du ja recht, aber bist Du der Meinung, dass der Leistungsumfang von Photoshop CS6 und Silkypix vergleichbar sind?
Was natürlich im Einsatz auch einen erheblichen Mehraufwand bedeutet, ohne Not würde ich mir dies nicht antun.

Viele Grüße Gerhard
Wäre es denn für die Anhänger der "prominenten" Bildbearbeitungsprogramme nicht die im Augenblick schnellste und sicherste Lösung, die G9-RAWS in Silkypix verlustfrei in TIFFs umzuwandeln und dann diese im Programm ihrer Wahl weiter zu bearbeiten???

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von lillilu » Donnerstag 18. Januar 2018, 10:40

Prosecutor hat geschrieben:Hier ne Anleitung zur Installation:
http://www.pc-magazin.de/download/exift ... 55597.html" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Vielen Dank für die Anleitung! Das funktioniert dann bei mir wohl nicht. Die in der Anleitung genannte Programmdatei habe/finde (?) ich nicht nach der Entpackung der Zipp-Datei. Die Anwendungsdatei heißt einfach Exiftoolgui.

Soll vielleicht nicht sein, dass ich das mache... ;)

Ergänzung:
habe jetzt noch mal den Download von deinem link aus gemacht, da sieht es etwas anders aus. Die exe-Datei, die umbenannt werden muss, ist aber auch jetzt nicht da.
Der Button Exiftool direct ist aktiv. Aber wenn ich den Befehl eingebe, passiert nichts. Die Dateien werden nicht umbenannt. Welche Taste meinst du denn mit "Return"? Damit lösche ich doch normalerweise. Oder meinst du "enter"?
Liebe Grüße
Petra

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von dietger » Donnerstag 18. Januar 2018, 11:47

Welche Taste meinst du denn mit "Return"? Damit lösche ich doch normalerweise. Oder meinst du "enter"?
Die "Return"-Taste ist die große Taste welche unter der "Back"-Taste auf Deiner Tastatur ist.
Kann es sein, dass Du die Back/Returntasten verwechselst ?
Die "Enter"-Taste ist die große Taste rechts unten auf den Zifferblock und hat im Prinzip die gleiche
Funktion wie die "Return"-Taste.


Dietger
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von lillilu » Donnerstag 18. Januar 2018, 11:57

dietger hat geschrieben:
Welche Taste meinst du denn mit "Return"? Damit lösche ich doch normalerweise. Oder meinst du "enter"?
Die "Return"-Taste ist die große Taste welche unter der "Back"-Taste auf Deiner Tastatur ist.
Kann es sein, dass Du die Back/Returntasten verwechselst ?
Die "Enter"-Taste ist die große Taste rechts unten auf den Zifferblock und hat im Prinzip die gleiche
Funktion wie die "Return"-Taste.


Dietger
Nein, Dietger, ich kenne diese große Taste nur als Enter-Taste, also auch für "ok". Dass die auch "Return" heißt, war mir nicht klar.
Liebe Grüße
Petra

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von lillilu » Donnerstag 18. Januar 2018, 16:57

Nur noch mal so zum Vergleich:
Ich habe jetzt noch mal aktuelle Fotos in dng umgewandelt und dann entwickelt (mit ACDSee Ultimate 10). Und ich habe das JPG aus der Kamera bearbeitet (beschnitten); ISO 1600, f/6.3, 1/250, freihand, durch die Fensterscheibe.

Ich finde, dass das aus dem dng entwickelte JPG durchaus in Ordnung ist und mehr Details zeigt als das JPG aus der G9. Das ist dagegen doch arg geglättet.

Was meint ihr?

RAW > dng > JPG
comp_DC-G9 - P1021744.dng.jpg
comp_DC-G9 - P1021744.dng.jpg (111.96 KiB) 1375 mal betrachtet
JPG
comp_DC-G9 - P1021744_a.jpg
comp_DC-G9 - P1021744_a.jpg (124.63 KiB) 1375 mal betrachtet
Liebe Grüße
Petra

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von Prosecutor » Donnerstag 18. Januar 2018, 17:16

Das erste hat mir zuviel (störendes) Farbrauschen.
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von lillilu » Donnerstag 18. Januar 2018, 17:18

Prosecutor hat geschrieben:Das erste hat mir zuviel Farbrauschen.

Ok., danke. Ich kann das auch noch mehr entfernen. Gerade beim Farbrauschen weiß ich nie so recht, wie stark ich das entfernen soll.
Liebe Grüße
Petra

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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von Prosecutor » Donnerstag 18. Januar 2018, 17:36

Ich gehe beim Farbrauschen auf maximal.
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Re: Lumix G9 - RAW-Dateien bearbeiten

Beitrag von Der GImperator » Donnerstag 18. Januar 2018, 18:47

lillilu hat geschrieben: Ich habe jetzt noch mal aktuelle Fotos in dng umgewandelt und dann entwickelt (mit ACDSee Ultimate 10).

Ich finde, dass das aus dem dng entwickelte JPG durchaus in Ordnung ist und mehr Details zeigt als das JPG aus der G9. Das ist dagegen doch arg geglättet.

Was meint ihr?
Gebe dir und im Nachgang auch den anderen (Farbrauschkritikern) recht.
Die Venus Engine greift beim Denoising für die jpgs halt zu wie sie programmiert wurde, abzüglich des Faktors der individuellen Einstellung des Eingriffs-Stärkegrades.
Der RAW-Entwickler hat halt alles selbst zu verantworten ;)
Prosecutor hat geschrieben:Ich gehe beim Farbrauschen auf maximal.
Mit welchem Tool ? Sorry, habs nicht aufm Schirm, falls das bereits irgendwo schon geschrieben wurde.
Ich WARNE vor allzu freudigem Farbentrauschen. An den Säumen/Übergängen der benachbarten farblich unterschiedlichen Stellen in den HGs, v.a. denen mit "viel weich" ("Samt-Bokeh"), bilden sich beim "übergriffigen" Farbentrauschen oft "hohle" (entsättigt, gräulich wirkende) Stellen. Feinste Detailzeichnungen (gut an Nah-/Großaufnahmen von Blatt- u. Blütenbildern nachvollziehbar) werden einfach gekillt. Der Denoiser interpretiert alle zarten Farbübergänge und "scheinbar willkürliche Farbabweichungen" als Farbrauschen.

Das ist der Kompromißfindungsprozess zwischen den Wünschen nach a) (häßliche) Farbrauschcharakteristik eindämmen und b) softe/zarte/fein-übergehende Bereiche noch transparent/klar (= es darf nicht der "Glattgebügelt-Eindruck" entstehen) darzustellen.
(Farbrauschen finde ich auch eins der Haupt-Negativaspekte bzgl. des Gesamt-Looks eines Bildes; leichtes bis mittleres Luminanzrauschen, je nach Körnungscharakteristik, stört mich hingegen nur ein wenig bis gar nicht).

Eine LÖSUNG dafür kann ich aber auch anbieten: Teilbereiche maskieren und entsprechend ihrer jeweiligen Rausch- und motivischen Detaildarstellungscharakteristik separat entrauschen. Grenzbereiche kann man dann noch mit nem Weichzeichen-Stempel/Pinsel feinjustieren.
Ist auch eigentlich gar nicht so viel Mehrarbeit, wie es sich vielleicht anhört. Eben ein paar Durchläufe mehr; geht aber mit etwas Erfahrung sehr zackig.
Für LOHNENDE BILDER (z.B. Weiterverwendung Ausentwicklung oder Veröffentlichungen jeder Art jenseits des "FB-Bilder-Zeigen-Niveaus" oder oder...) eine LOHNENDE ARBEIT.
Lange Rede: mein Tipp wäre, eher SEHR vorsichtig (und hierbei auch öfter mal in den Pixelpeeper-Modus verfallen) mit den Farbrauschreglern umzugehen :idea: :!: :)

Was ich in der "Haupt-G9-Thread" als negativ über ACDSee schrieb (und per Bildvergleich darstellte), soll nicht verklären, daß ACDSee de facto ein vollumfänglicher RAW-Entwickler mit allem, was man für ne umfassende manuelle Entwicklung braucht, ist.
Im Großen und Ganzen auch kein im Ergebnis schwacher. Aber ein paar Schwächen, die abhängig von den etwaigen "Extremen" im Original RAW mal mehr und mal weniger auffallend rüberkommen, hat es :!:
Die G9-RAW-Profil-Erkennung (wenn sie dann kommt) wird uns/euch dann ermöglichen, das RAW direkt zu laden und zu konvertieren/entwickeln; ohne den Umweg der dng-Konvertierung. Eine Verbesserung des Ergebnisses (RAW-> ACDSee-> jpg im Vergleich zu unseren aktuellen Spielereien RAW-> dng-COnverter-> ACDSee-> jpg) erwarte ich eigentlich nicht.
Basierend auf meinem Verständnis von DNG an sich als auch und v.a. aufgrund meiner doch sehr eingängigen Entwicklungserfahrungen über viele Jahre mit beiden (dem Platzhirsch LR und ACDSee, welches ich übrigens bereits seit v1 oder v2- jedenfalls wars damals noch ausschließlich ein Bildbetrachter/-verwalter - benutze und in und auswendig kenne).
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