RoRaiseR hat geschrieben:Irgendwie ist es doch egel was ich einstelle,wenn ich mit ner gewissen Blende z.B. 12 schießen will, liefert die Kamera die Verschlußzeit und da ich ja eignrtlich immer die schnellstmögliche Verschlußzeit haben möchte,um verwackeln zu vermeiden,muß ich eh das akzeptieren was die Kamera einstellt.
Will ich unter selbigenr Bedingung mit P schießen,also Blende 12 wird doch die Kamera,denke ich dieselbige Verschlußzeit wie unter A einstellen.
Ich verstehe mich zwar nicht als Spezialist, hab' aber trotzdem eine Meinung dazu:
Der Knackpunkt liegt bei "unter selbiger Bedingung". Wenn die Bedingungen stabil sind und Du alle Zeit der Welt hast, brauchst Du nur einen Belichtungsmesser und einen (Schnittbild-) Entfernungsmesser und stellst alles von Hand ein - fertig.
Der Vorteil der Automatiken liegt in der Geschwindigkeit, mit der Du Dich an wechselnde Gegebenheiten anpassen kannst. Beispiel:
Du hast 'ne Blume im Fokus, alles fein eingestellt, dann geht die Sonne weg ... Mit Blendenpriorität hast Du die Kamera auf Offenblende eingestellt, und die Kamera past automatich die Belichtung an. Find' ich praktisch. Auch, dass ich bei ähnlichen Motiven nicht immer wieder messen muss und die Belichtung nachregeln. Gegenüber Analogzeiten kann ich jetzt noch am ISO Rad drehen, wenn mir die von der Kamera gewählte Verschlusszeit nicht gefällt.
Wenn ich mit Tele einen Vogel im Flug fotografieren will, möchte ich, dass die Kamera bei einer 1/1000 Sekunde bleibt (z.B.), auch wenn der Vogel vor eine Wolke fliegt. Mit Zeitpriorität ist das kein Problem (meistens)
Und wenn ich gar keine Zeit für irgendetwas habe, wähle ich den Eselmodus (iA) und hoffe, dass die Kamera intelligent genug ist und konzentriere mich ausschließlich auf den Bildausschnitt, was ja oft schon schwer genug ist, auch mit mehr Zeit
