Meine Zebraeinstellung ist auf 0%.
Und wie Berni ja auch schon schrieb...
Und daneben empfehle ich ja eh, sich an ne Belichtungsroutine zu gewöhnen, die ich mal als "Unterbelichten + ggf. vorsichtiges heranrobben Richtung gemessene Neutralbelichtung" (-> ss verkürzen) bezeichnen würde. Da umgeht man das potentielle Problem indirekt und automatisch
Insofern die Antwort auf deine letzte Frage: Nie!
Zu dieser elektr. (Zebra) Hilfe stellt sich mir eher die Frage- wie hinderlich ist sie, um ("besseres") Fotografieren zu lernen ?
Ich beziehe mich hierbei darauf, daß sich das Beschäftigen (Lösungen finden) mit den "bildwichtigen/bild-irrelevanten" Flächenbereichen im Frame (und hier sind tiefere Schattenbereiche, respektive Spitzlichter gängige Kandidaten) das Auge schult und die Framegestaltungskompetenzen erhöht, einfach durch den Umstand bedingt, daß man sich hier bewußt Gedanken machen muß (z.B. "Schwenk ich lieber noch leicht weg?" oder "Wähle ich den Ausschnitt enger und blende noch ein wenig auf oder ab?" etc).
Das macht man natürlich eher nicht beim Motivejagen von Fluchttieren, aber wenns bei statischeren Motiven gemacht wird, gehts einem auch irgendwie in Fleisch und Blut über mit der Zeit.
Wenn jemand nen völlig anderen Arbeitsstil als ich pflegt und bestimmte Motive mag (z.B. Wildlife), bei denen auch hohe Kontrastunterschiede a.d. Tagesordnung sind, kann ich mir die Funktion aber durchaus als sinnvoll vorstellen.
Für mich ist sie eher hinderlich (aus bildgestalterischen Gesichtspunkten nur ne störende Ablenkung).
PS: ...und mit Histogramm (weils Piet erwähnt) arbeiten hab ich mir erst holprig angewöhnt und dann tendenziell sehr gerne wieder abgewöhnt
Diese Umstände tun meinen Fotos jedenfalls offensichtlich zumindest nicht schaden

G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack