Bodenplatte G5 G6

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Photix
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Bodenplatte G5 G6

Beitrag von Photix » Freitag 5. Mai 2017, 20:03

Unlängst bin ich ja wieder eingestiegen, nach über 10 Jähriger Abstinenz hab ich wieder Systemkameras.

Derzeit mach ich viele Versuche mit grossen Brennweiten, da ist natürlich Stativarbeit angesagt.

Besagte Bodys, G5 und G6, verwende ich wechselseitig um Testaufnahmen zu machen.

So weit so gut, aber ich hatte immer wieder mit mechanischen Instabilitäten zu kämpfen.
Aso z. B. Ausrichten auf Ziel, Fixierschraube festmachen, linke Hand loslassen... und FLATSCH
die Kamersa sackt ab, wenn auch nur sehr gering. Stativ und Kugelkopf sind Astro- tauglich, die sinds
nicht. Jedenfalls hab ich diese Probleme mit meinem 1250mm Fernrohr nicht, wenn ich es da draufschnalle.

Nach einiger "Forschungsarbeit" habe ich nun den Schwachpunkt gefunden: Die Bodenplatten
/ Stativanschlüsse sind das schwächste Glied in meiner "Befestigungskette".

Als Probant hab ich das Spiegeltele drauf, 500mm Brennweite, aber sehr kurze Bauweise
(15 cm von der Bajonettkante aus gerechnet) und auch nicht übermässig viel Gewicht.
Also hält sich auch die Hebelwirkung sehr in Grenzen.


Man kanns wirklich auch sehen, Bodenplatte und Stativanschluss sind zu instabil :-)

Vielleicht bin ich ja aus alten Tagen zu verwöhnt ? Oder muss ich vielleicht umsteigen,
z.B. auf die GH Serie ?

Gut, ich könnte auch einen Käfig (Cache) verwenden, der als 2. Befestigungspunkt den
Blitzschuh verwendet, aber der erscheint mir genauso instabil.

Wie sind da Eure Erfahrungen mit der G und der GH Serie ?

PS: das Spiegeltele hat keinen Stativanschluss. :mrgreen:
G5 G6 + 14-42 45-150 FZ100 und viel Altglas. Basteleien...
Brennweiten von 28mm - 1250mm im Einsatz.

El_Capitan
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Re: Bodenplatte G5 G6

Beitrag von El_Capitan » Samstag 6. Mai 2017, 19:05

Ich fürchte für diese beschriebene Anwendung sind die G5/G6 mit ihrem Bajonett und dem Stativgewinde eigentlich nicht gemacht. Mir wäre auch mulmig bei einem entsprechenden Hebelarm durch das Objektiv. Da kommt es aus meiner Sicht nicht nur darauf an, wie schwer das Objektiv ist, sondern wie das Gewicht verteilt ist. Ich betreibe die GH's (2/3/5) mit dem 100-300 mit dem Stativanschluss an der nachgerüsteten "Rösch-Schelle", das 100-400 hat eine eigene Stativschelle und mit einem entsprechend geeigneten (Video) Stativkopf lässt sich die Konstruktion gut ausbalancieren.

Hier im Forum gibt es diverse Hinweise auf Eigenbauten zur Unterstützung langer und schwerer Objektive. Inwieweit sowas bei dem beschriebenen Einsatzzweck nutzbar wäre, kann man nur selbst entscheiden.

Ergänzend: Ich habe noch zwei ganz schön schwere Olympus FT-Objektive, die ich mittels Adapter am mft-Anschluss nutzen kann, das 70-300 (ebenfalls mit einer Rösch-Schelle" ergänzt) und das 50-200/2,8 das serienmäßig (und aus gutem Grund) eine Stativschelle mitbringt. Schon an der vergleichsweise massiven Olympus E30 habe ich immer auf dem Stativ den Anschluss an der Schelle verwendet wegen der besseren Balance. Ein Kritikpunkt bleibt aber auch bei den serienmäßigen Stativschellen: Sie haben, im Gegensatz zu denen von Rösch keine Bohrung für den Bolzen der Verdrehsicherung an der Adapterplatte des Stativs. Beim 100-400 bin ich selbst zur Tat geschritten und hab die Bohrung "nachgerüstet".

Grundsätzlich dürfte aber die GH5 mit ihrem Metallchassis stabiler sein als die G5/G6 - sie ist schon ein ziemlicher Brocken, zumindest für mft. Andererseits sind 2.000.-€ auch eine Überlegung wert.
Beste Grüße

Claas-Hinrich

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