Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
Benutzeravatar
herbert41
Beiträge: 217
Registriert: Mittwoch 16. Dezember 2015, 15:17

Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von herbert41 » Mittwoch 27. Februar 2019, 16:42

Was ist für die große Foto-Tour praktischer?

Methode 1: Ein Body und bis zu 5 Wechselobjektive.
Methode 2: Zwei Bodys mit einem WW-Zoom und einem Tele-Zoom.

Diese Frage habe ich einem Praxistest unterzogen. Ich habe meine Kameratasche so umgebaut, dass bei Methode 2 die G9 mit dem Pan Leica 100-400 und die GX8 mit dem Tamron 14-150 (das übrigens in allen mir bekannten Tests etwas besser abschneidet als als das Pana 14-140) hineinpassen. Dazu könnte ich noch ein weiteres Objektiv verstauen. Für Methode 1 kann ich 1 Body und 4-5 Objektive einpacken.

An der Methode 1 nervt das ständige Rumgefummle mit den Objektiven und den Objektivdeckeln, ferner die Furcht vor der Verschmutzung der Sensoren. Außerdem geht beim Wechseln wertvolle Zeit verloren, was gerade in der Street- und Action-Fotografie ein großer Nachteil ist.

Methode 2 hat all diese Nachteile nicht. Vielleicht muss man, je nach Ausstattung, etwas mehr Gewicht herumtragen.

Mein persönliches Fazit: In den meisten meiner Foto-Aktionen ist für mich Methode 2 günstiger. Hierzu muss ich noch anmerken, dass ich standardmäßig auf 30x40cm bzw 30x45cm vergrößere, und dass es mir besonders auf den idealen Bildausschnitt ankommt (ist mir wichtiger als die ultimative Schärfe). Deshalb bevorzuge ich im Allgemeinen Zoom-Objektive.

Bin gespannt auf eure Kommentare. Aber bitte keinen Glaubenskrieg anzetteln! ;)

Benutzeravatar
Berniyh
Beiträge: 3407
Registriert: Freitag 3. Januar 2014, 15:54

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Berniyh » Mittwoch 27. Februar 2019, 17:13

Das kann man nicht so ohne weiteres verallgemeinern.
Kommt ziemlich darauf an was man wo und wie macht.
Je nach Situation kann es praktischer sein mit einer Kamera und 1-2 Objektiven, 1 Kamera mit 5 Objektiven, 2 Kameras mit 2 Objektiven oder 2 Kameras mit 5 oder mehr Objektiven loszuziehen.

2 Kameras, ggf. noch in unterschiedlicher Größe, geben halt wesentlich mehr Möglichkeiten wie man seine Ausrüstung für die spezielle Tour zusammenstellen kann.
Ist aber nicht auf jeder Tour von Vorteil 2 Kameras mitzunehmen.
Und manchmal will man auch wirklich keine G9 dabei haben, sondern lieber eine GX9 oder in meinem Fall eine GM5. ;)
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
Software: Darktable, (selten) GIMP

Benutzeravatar
Lenno
Ehrenmitglied
Beiträge: 16973
Registriert: Samstag 21. Mai 2011, 11:13

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Lenno » Mittwoch 27. Februar 2019, 17:37

Zoomobjektive sind praktisch, haben aber einen Nachteil ...

Da muss ich ein bisschen ausholen zum erklären wie ich das meine.

Ich verwende am liebsten Festbrennweiten, weil:

- sie mich zwingen, das Motiv geeignet einzufangen, sprich - ich muss gehen, den Standpunkt verändern.
Dadurch lerne ich den Objektivcharakter eines Objektivs besser kennen - wie es z.B in der Nähe und in der Ferne abbildet etc.
Man lernt die Festbrennweite auch in ihrem Aufnahmewinkel kennen, weiß also ungefähr für welche Situationen sie sich eignen,
und für welche nicht.

Wer ausschließlich Zoomobjektive verwendet, wird hauptsächlich das Motiv so einfangen in dem er denn passenden Ausschnitt am Zoom wählt.

Ich suche mir Festbrennweiten raus, mit denen ich viel abdecken kann, dadurch hab ich auch nicht so viele, im Moment gerade mal 2.
12mm für Architektur. Und 19mm für etwas engeren Ausschnitt. Es wird vermutlich noch das 56mm Sigma hinzukommen für Porträts und
das 60mm Makro für Makros.
Da ich immer gezielt fotografiere, nehme ich immer nur die entsprechende Brennweite mit, habe also so nur sehr wenige Objektive dabei
die man wechseln müsste.

In deinem Fall, mit 2 Zoomobjektiven, würde ich vermutlich auch den Weg mit 2 Kameras wählen.

Benutzeravatar
mopswerk
Beiträge: 3483
Registriert: Freitag 13. Dezember 2013, 16:09
Wohnort: Nordbadische Provinz

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von mopswerk » Mittwoch 27. Februar 2019, 17:49

Lenno hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 17:37
Ich verwende am liebsten Festbrennweiten, weil:
- sie mich zwingen, das Motiv geeignet einzufangen, sprich - ich muss gehen, den Standpunkt verändern.
Wenn man alleine loszockelt, ist das sicher Methode der Wahl, weil man viel Zeit hat.
Wenn man mal mit Familie unterwegs ist -oder sich im Verkaufsraum einer Kaffeefahrt aufhält :mrgreen: - und rumgescheucht wird, ist ein Zoom wohl besser.
Letztlich ist es immer die Frage, ob man eher ein Zoom oder Festbrennweitentyp ist ... Letztes Jahr war ich mit FBs unterwegs, auf Städtetrip ist das Gewechsle von Festbrennweiten schon eher nervig.
Was auch eine Alternative ist:, was dann Variante 3 wäre Systemkamera mit Festbrennweiten nutzen und dann noch eine (Edel)Kompaktknipse (1inch Sensor) mit Zoom für zwischendurch mitnehmen.
Viele Grüße,Henrik
500px | Instagram
MFT: Isch Over (Baut endlich wieder native 3:2 Sensoren). Nur noch eMount, und ab und an was Manuelles.

Benutzeravatar
Lenno
Ehrenmitglied
Beiträge: 16973
Registriert: Samstag 21. Mai 2011, 11:13

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Lenno » Mittwoch 27. Februar 2019, 17:51

mopswerk hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 17:49
Lenno hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 17:37
Ich verwende am liebsten Festbrennweiten, weil:
- sie mich zwingen, das Motiv geeignet einzufangen, sprich - ich muss gehen, den Standpunkt verändern.
Wenn man alleine loszockelt, ist das sicher Methode der Wahl, weil man viel Zeit hat.
Wenn man mal mit Familie unterwegs ist -oder sich im Verkaufsraum einer Kaffeefahrt aufhält :mrgreen: - und rumgescheucht wird, ist ein Zoom wohl besser.
Letztlich ist es immer die Frage, ob man eher ein Zoom oder Festbrennweitentyp ist ... Letztes Jahr war ich mit FBs unterwegs, auf Städtetrip ist das Gewechsle von Festbrennweiten schon eher nervig.
Was auch eine Alternative ist:, was dann Variante 3 wäre Systemkamera mit Festbrennweiten nutzen und dann noch eine (Edel)Kompaktknipse (1inch Sensor) mit Zoom für zwischendurch mitnehmen.
Fotografieren tut man am besten allein.... ;)

Benutzeravatar
mopswerk
Beiträge: 3483
Registriert: Freitag 13. Dezember 2013, 16:09
Wohnort: Nordbadische Provinz

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von mopswerk » Mittwoch 27. Februar 2019, 18:45

Lenno hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 17:51
Fotografieren tut man am besten allein.... ;)
... Stimmt schon, ab und zu muss man auch Kompromisse machen und/oder man hat das Glück, leidensfähige Familie zu haben ...
Viele Grüße,Henrik
500px | Instagram
MFT: Isch Over (Baut endlich wieder native 3:2 Sensoren). Nur noch eMount, und ab und an was Manuelles.

kl007
Beiträge: 207
Registriert: Sonntag 27. Juli 2014, 08:13

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von kl007 » Mittwoch 27. Februar 2019, 19:07

Wenn ich meine mft - Kameras am liebsten mit lichtschwachen Zoomobjektiven benutze, stelle ich mir eher die Frage ob ich statt 2 mft - Kameras lieber eine Bridge - Kamera kaufen / mitnehmen soll.
Eine FZ1000 oder demnächst FZ1000 II deckt von WW bis Tele alles ab und die bessere Lichtstärke (F4 statt F5.6 / F6.3) kompensiert die kleinere Sensorgröße.
Falls 400mm im Tele zu wenig ist, gibt es ja noch die Sony RX10 III / IV.
Der Hauptvorteil von mft ist für mich, dass lichtstarke hochwertige Festbrennweiten eine bessere Bildqualität / geringeres Bildrauschen liefern, aber wenn die Bildqualität auch etwas schlechter sein kann (wie es bei Zoomobjektiven der Fall ist), würde ich mir mal Bilder einer Bridge Kamera ansehen:
https://www.flickr.com/search/?text=lumix%20fz1000

Benutzeravatar
Der GImperator
Ehrenmitglied
Beiträge: 7608
Registriert: Freitag 22. Juni 2012, 11:28
Kontaktdaten:

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Der GImperator » Mittwoch 27. Februar 2019, 19:41

Lenno hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 17:51

Fotografieren tut man am besten allein.... ;)
:lol: Ooooh ja. Hat sich bei mir auch als Erfahrungswert sehr stark herauskristallisiert. Mit nem "Fotokumpel" nach vorheriger Absprache/Klärung zum Thema/Location(s) würde ich aber auch ab und an sehr gerne (vereinzelt schon zustande gekommen; leider nix mit allzu viel Wiederholungssubstanz dabei gewesen).
Da können sich tolle, kreative (und auch etwas "sozialere") Dynamiken entwickeln zw. Fachsimpeleien, Smalltalk, gemeinsamem Beackern von Motiven zu dem einen Zeitpunkt, Alleine-nebeneinander-mäßiges Vor-sich-hinwerkeln zum nächsten.
Und Freundin daheim lassen is`n totales MUSS!!! :twisted:

Bin einige wenige Male mit der System-G + der Fastallesabdecker-Bridge losgezogen. Fazit für mich: is eigentlich Mumpitz! (2 Cams mit herumzuschleppen).
Bei "Sessions" (und fast nur da, geplant, komm ich überhaupt dazu, mal ordentlich und ausgiebiger abzuschießen) kann ich vorher eigentlich gut abschätzen, woraufs Linsen-technisch ankommen wird.
Nehme i.d.R. 3 Linsen mit (ich hab aktuell auch nur 3, gelegentlich mal ne weitere, wenn ich mir eine ausleihen konnte). ZWEI pro Fotoausflug reichen aber vollkommen aus (für mein Foten).

"Nerviges Wechseln" ist nach meiner Auswertung eigentlich immer vermeidbar. Man kann lernen und sich angewöhnen, ein Optik-Wechseln als nicht-nervig zu empfinden. Und man kann lernen, mit einer FBW auszukommen. Und zwar LOCKER; ohne hinterher das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben.
Natürlich hast du den einen oder anderen Bildeindruck verpasst. Du hast aber Zeit gewonnen für andere Varianten und Motive. Und u.U. weitere Inspiration hinzu gewonnen, um ne Location xy nochmal unter anderen geplanten/angedachten inhaltlichen Aspekten aufzusuchen. Bei der Gelegenheit holt man dann das vermeintlich "Verpasste" nach.
"Ich will aber keinen schönen Frame verpassen!".
"Ähhh... in den Momenten, wo du dir ein schönes Motiv zurechtinszenierst, verpasst du zwangsläufig ne ganze Armada an potentiell schönen Einstellungen. Da helfen dir auch keine 6 Cams oder 25 Objektive!".

Sich keinen Stress machen, kurz was zum Hinsetzen finden, ruckzuck erledigt (das ordnungsgemäße Wechseln). Meine Fotografie z.B. ist aber seltener Menschen und so gut wie nie Tiere/freie Wildbahn. Das wären ja so zwei Themen, bei denen man ggf. sehr flexibel aufgestellt sein möchte, da sich die Anzahl "möglicher guter Momente" in den unterschiedlichsten Situationen schnell mal drehen und wenden können.
Meine z.B. Architektur läuft mir i.d.R. nicht so schnell weg oder verändert eigenmächtig ihre motivische/n Dynamik/Reiz :idea: ;) :P

Insofern: deine Fragestellung kann ich schon (unter gewissen Voraussetzungen) gut nachvollziehen. Vor meiner G habe ich, ausgenommen ne Spiegelreflex vor 20+ Jahren, keine Festbrennweiten gehabt. Immer was mit Zoom (z.B. TZs).
Als (durch entsprechende Hardware) Zoom-befähigter Fotograf zoomt man (meine Meinung) auch automatisch mehr, als es ein Festbrennweiten-Geübter tut (wenn sie/er dann mal mit Zoomoptik unterwegs ist).

Mein Fazit daraus: nen 2t-Body benötige ich garantiert nicht. Für einige wenige spezielle (!) Disziplinen bietet sich diese Herangehensweise aber bestimmt an. Wer`s rumtragen will, der soll doch. Was nicht als Problem empfunden wird, ist auch keins!!
Ne zweite Linse bietet sich an (auf Basis von Erfahrungswerten bei MEINER Fotografie). Ne dritte hat sich praktisch immer als unnötig herausgestellt. Ne gute Vorausplanung (in 2, 3 gedanklichen sich-der-Ausgangslage-bewußt-machenden Sätzen schnell gemacht) vorausgesetzt.
Und wenn ich mir noch eure Meinungen dazu vor Augen halte, bin ich (wieder mal) bei der Schlußfolgerung angelangt:
Fotografieren (und "Foto-Touren" und "Sessions") können so individuell wie`n Fingerabdruck sein (selbst, wenn man sich so "global" umguckenderweise, feststellt, daß viele Motive von vielen Fotografen auch viele Ähnlichkeiten haben. Trotzdem!)
Tipps vom einen an einen anderen sind aufgrund individuell spezieller Eigenheiten darum auch mit höherer Vorsicht zu genießen. Jeder findet am besten seinen eigenen Weg (und auch- falls man z.B. anhand vom FBW-Wechseln die Ruhe und Geduld geübt hat- wenn`s dann insg. n bissl länger dauern mag, bis man SEIN Set-Up/Arbeitsweise herausklamüsert hat...
dann ist das ganze wenigstens komplett sattelfest und punktgenau auf einen selbst abgestimmt.
G70_Pana 14-140II_Pana 42.5 f1.7_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_FZ150
Rollei Fotopro CT-5A Stativ, Raynox DCR 150 Achromat, Lowepro Nova 160 + Apex 110 Taschen, Dell U2412M Monitor,Toblerone 400g-Packung

Benutzeravatar
Prosecutor
Beiträge: 2623
Registriert: Dienstag 19. Februar 2013, 15:33
Wohnort: Hessen
Kontaktdaten:

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Prosecutor » Mittwoch 27. Februar 2019, 20:26

Für mich kommt auf die Motive an. Um typische Urlaubsbilder zu machen, reicht für mich eine Kamera mit ein, zwei Zooms, evtl. sogar das 14-140 oder das kommende 12-200.
Sitze ich dagegen im dunklen Zelt und will Action schießen, habe ich zwei Bodies mit kurzer und langer Festbrennweite dabei.
Niels´Kameras: G9 | GX9 | GX800
Erfahrung mit FZ30, G1, G2, G3, G6, GF3, GF7, GH3, GH5, GM1, GX1, GX7, GX8, GX80
flickr

Benutzeravatar
Uli's Pana
Beiträge: 116
Registriert: Freitag 22. April 2016, 06:46
Wohnort: Hagen

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Uli's Pana » Mittwoch 27. Februar 2019, 20:38

Ich für mich habe diese Entscheidung getroffen:

Kleines Paket:
1 GX80 mit dem 14-140 mm und dem 15 mm 1.7

Mittleres Paket, aber immer noch klein:
1 GX80 mit dem 12-60 mm Pana Leica 2.8-4
1 GX80 + Zusatzgriff mit dem 50-200 mm Pana Leica 2.8-4
1 Nissin I40 und 1 Panasonic Blitz VEK0V37Z1-A für entfesseltes Blitzen

Hatte nie vor, mir eine zweite GX80 zu kaufen. Doch nach den äußerst guten Erfahrungen mit einer GX80 seit 2,5 Jahren gibt es die GX80 gebraucht für ca. 300 € und man hat den Vorteil, ein völlig identisches Bedien-Konzept und gleiche Akkus zu nutzen. Das ist der größte Trumpf. Hatte vorher die GX80 mit einer G81 zusammen genutzt, technisch sehr identisch aber manchmal in der Bedienung überraschend anders.

Benutzeravatar
Jock-l
Beiträge: 9045
Registriert: Sonntag 10. Januar 2016, 13:26
Kontaktdaten:

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 27. Februar 2019, 21:00

Ich sehe zwischen den beiden Szenarien kein "Entweder/Oder" sondern ein "Sowohl/als auch".
Mit MFT und IR (undefiniert umgebauter MFT-Body) sind es garantiert zwei Bodys und ein Objektivset dabei, i.d.R. bin ich mit einem Body und Objektivset unterwegs, aber es gibt auch Momente mit zwei Bodys und Objektivset (z.B. Feiern, Meetings,...).

Es kommt immer auf die Aufgabe an ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

Benutzeravatar
Karoline
Ehrenmitglied
Beiträge: 3953
Registriert: Dienstag 25. Februar 2014, 19:56
Wohnort: Berlin
Kontaktdaten:

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Karoline » Mittwoch 27. Februar 2019, 21:46

Für mich ist es auch mal so, mal so. Wobei es meist bei einer Kamera bleibt und der Grund dafür ist das Gewicht, z.T. auch das Volumen der sich dann ergebenden Ausrüstung.
Das Wechseln ist natürlich nicht so toll, aber auch nicht gerade ein Beinbruch.
Man kann sich das Wechseln auch erleichtern: Ich habe eine Slingtasche, die man vor den Bauch ziehen kann, die Öffnung liegt oben und die Tasche kann quasi wie ein Tisch genutzt werden. Und dann gibt es noch Rucksäcke, deren Öffnung auf der Rückseite liegen und einen Hüftgurt haben. Dann geht das auch, mit dem nach vorne ziehen und in dem Fall den Rucksack wie eine Ablage zu nutzen.
Viele Grüße
Karoline

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. (Che Guevara)
http://www.Karoline-Haustein.de
E-M1 Mk II, PEN-F, E-M1, FZ 200, FZ 8, Canon A1, Canon Prima Super 115, Petri und ...

Benutzeravatar
Horka
Beiträge: 7878
Registriert: Sonntag 26. August 2012, 12:08
Wohnort: Südlich von Köln

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Horka » Mittwoch 27. Februar 2019, 23:12

Der GImperator hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 19:41
:lol: Ooooh ja.
Sag mal, kannst Du zu Deinen längeren Beiträgen so eine Art Summery mitliefern? Einen Vierzeiler, vorab, in Fett, wie bei der Zeitung? ;)

Horst
Handliche Kameras

DonVito
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch 27. Februar 2019, 21:22

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von DonVito » Donnerstag 28. Februar 2019, 08:31

Ich habe jahrelang mit zwei Bodies und diversen Objektiven gearbeitet. Auch auf Bergwanderungen. Das ging mir zunehmend mit all den bekannten Nachteilen auf den Zeiger. Deshalb bin ich jetzt auf Lumix LX15 und Lumix FZ1000 umgestiegen und damit sehr glücklich und zufrieden.
Immer gutes Fotolicht wünscht
DonVito
mit Lumix LX15 und FZ1000

Benutzeravatar
Holger R.
Beiträge: 1538
Registriert: Mittwoch 16. November 2016, 07:25
Wohnort: bei Ludwigsburg
Kontaktdaten:

Re: Objektive wechseln oder zwei Bodys?

Beitrag von Holger R. » Donnerstag 28. Februar 2019, 09:56

Ich nutze auch gerne 2 Bodies. Und zwar da wo ich weiß, ich brauche ich komme vorwiegend mit 2 verschiedene Objektive aus.

Beispiel Kirche (Taufe). Da gibt´s den Fall wo man nah hin kommt, weil man auch mit vorne steht, genauso eben den Fall, daß man da sitzt und das geschehen vorne fotografiert. Für Beides brauche ich aber die volle Lichtstärke, also 2 Festbrennweiten mit 2 Bodies. Das ist perfekt, man muss sich nicht ständig um das Equipment kümmern.

Besipiel 2, Porschemuseum. Da brauch ich was weitwinkliges, um das Gesamterscheinungsbild drauf zu bekommen, und eine Normalbrennweite mit Freistellungspotential um KFZ-Details zu knipsen. 2 Bodies, wieder Ideal.

Ebenso im Zoo. Ein Telezoom für die Tiere, ein Normalobjektiv für den Park.
Alles ohne Wechseln.
Gruß Holger

Mein Flickr-Best-of
meine Flickr GX9-Gruppe
meine FB GX9-Gruppe

-GX9 & GX80 & GM1
-Leica 25 f1,4 & 200 f2.8 - Lumix 20 f1,7 & 42,5 f1,7 & 14-140 f3,5-5,6 & 100-300 (II) f4,0-5,6 - M.Zuiko 9-18 f4,0-5,6 & 60 f2,8 Macro - SIGMA 60 f2,8

Antworten