Einstieg in die G9

Hier gibt`s Infos und Diskussionen rund um die Micro-Four-Thirds-Modelle der Lumix G-, GH-, GF- und GX-Reihe.
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Chrdeike
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Einstieg in die G9

Beitrag von Chrdeike » Sonntag 21. Februar 2021, 10:15

Hallo Gemeinde!
Nachdem ich nun seit kurzer Zeit (wieder) in des Hobby Fotografie eingestiegen bin, und mir die FZ 1000 2 zugelegt hatte, womit ich auch einigermaßen zufrieden bin, habe ich nun ein sehr gutes Angebot für eine G9 (fast ungebraucht inkl. Garantie) mit einem ebenso neuen Panasonic Leica 12-60 f2,8-4 Objektiv bekommen, dazu noch ein zus. originaler Akku für insgesamt etwas über 1000 €. Da ich nun ein sehr spontaner Mensch bin, habe ich mich nach ein paar Recherchen im Bezug auf das Objektiv einige Rezessionen angesehen und das auch für passend und gut empfunden, da es auch dem BW Bereich abdeckt, in dem ich hauptsächlich unterwegs bin. Lange Rede usw.: ich habs schlussendlich gekauft. Nun stellt sich für mich in erster Linie die Frage: Was an zus. Objektiven ist sinnvoll? Ich habe eher nicht vor im langen Telebereich zu fotografieren, so das mir im Grunde eine max. BW in dem Bereich von 150mm ausreichen würde und die Blende bei 2.8 oder 3.6 (was ja günstiger wäre, da ich es sicher nicht so oft brauche) losgeht. Des Weiteren noch ein Markroobjektiv oder eine FB mit ~25 mm.
Nun eine Frage an Euch:
Was würdet Ihr empfehlen? Preislich im mittleren Bereich und kompakt wären da noch Grundsätzlichkeiten die kaufentscheidend sind :) Ich möchte in keinem Fall mehr als 3 Objektive haben, also 2 Zoom-Objektive und ein Makro oder Festbrennweite.
Danke für Eure Unterstützung und liebe Grüße
Christian

PS: Ich hatte im Forum zwar gesucht, war aber nie wirklich passend oder ich habe falsch gesucht ;)
Liebe Grüße
Christian
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Holger R.
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Holger R. » Sonntag 21. Februar 2021, 10:28

Da du Lichtstärke bevorzugst, bleibt Dir nur das Oly 40-150 f/2.8 oder das PL 50-200 f/2.8-f/4.
Also Makro/Festbrennweite würde sich dann ja ein 30mm f2.8 anbieten
Gruß Holger

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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von ruedi01 » Sonntag 21. Februar 2021, 10:38

...meine bescheidene Meinung...

Als 25er würde ich das Lumix 25 mm f1.7 empfehlen. Vorteile billig und trotzdem optisch von ausgezeichneter Qualität. Es ist teilweise aus Kunststoff gefertigt, hat keine Abdichtung und keinen Stabi. Den braucht man auch nicht, da die Kamera ja über einen I.B.I.S. verfügt. Will man mehr, dann kommt eigentlich nur das Leica DG Summilux 25 mm f1.4 II in Frage, was aber erheblich teurer ist. Das 25 mm Lumix besitze ich selber und bin sehr zufrieden. Für den Preis grundsätzlich ein must-have für jeden mFT Fotografen.

Ein Telezoom, das sich auf dem Niveau Deines 12 - 60 mm bewegt wäre z.B. das Leica DG Vario-Elmarit 50 - 200 mm f2.8 - f4.0. Der große Haken, es ist sauteuer und ziemlich groß und schwer. Wenn es etwas 'weniger' sein darf, dann eventuell das Lumix G Vario 45 - 200 mm f4.0 - f5.6. das ebenfalls wie das teure 50 - 200 mm einen eingebauten Staub- und Spritzwasserschutz und einen Bildstabilisator besitzt, dafür aber nur einen Bruchteil dessen kostet.

Gruß

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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von ruedi01 » Sonntag 21. Februar 2021, 10:41

...ach ja, da war ja noch was mit Makro. Wenn Du das 25er Lumix hast, dann kaufst Du Dir noch einen Satz Zwischenringe dazu und Du hast ein passables Makroobjektiv. Und falls Zwischenringe, dann unbedingt mit Automatikfunktion! Für gelegentliche Makronutzung sicher eine preiswerte Alternative.

Gruß

RD
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von jessig1 » Sonntag 21. Februar 2021, 10:43

Hallo,
für die kurzen Brennweiten wäre das 7-14 und für Makro das 60mm von Olympus meine Empfehlung.
Für längere Brennweiten wurden ja schon das 40-150 und das 50-200 genannt. Beide allerdings recht groß und schwer.
Mit weniger Lichtstärke gibt es verschiedene Möglichkeiten von Zooms im Bereich von 40-200.
Gruß Jürgen

Alle wußten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat es einfach gemacht.

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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Jock-l » Sonntag 21. Februar 2021, 10:49

Wenn ich mit FBW unterwegs bin, dann ist das 35-100mm/f2,8 für "obenrum" immer gesetzt !
Das hat den Vorteil nebenher, den vorhandenen Telekonverter ebenfalls einzusetzen wenn Bedarf ist. Kostete als nachgefolgte Anschaffung (das 35-100mm war eines der ersten AF-Objektive für MFT bei mir) einfach weniger als das 50-200er, wobei das einen schönen Zoombereich abdeckt.

In Summa, da der TK nur noch gebraucht zu finden ist, wäre ich beim 50-200er, das eine kleine Brennweitenüberlappung untenrum mit dem 12-60er hat, die Offenblende bei beiden gleich angelegt ist... da sollte das Zusammenspiel und Umdenken wenn gewechselt wird gut klappen.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

ruedi01
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von ruedi01 » Sonntag 21. Februar 2021, 11:09

In Summa, da der TK nur noch gebraucht zu finden ist, wäre ich beim 50-200er, das eine kleine Brennweitenüberlappung untenrum mit dem 12-60er hat, die Offenblende bei beiden gleich angelegt ist... da sollte das Zusammenspiel und Umdenken wenn gewechselt wird gut klappen.
Das wäre sicherlich die optimale Kombination, allerdings auch sehr teuer, groß und schwer.

So lange der TO nicht genau sagt was er fotografisch machen will, wo seine Schwerpunkte liegen, was er ausgeben will. So lange kann man keine exakten Empfehlungen aussprechen sondern lediglich Alternativen besprechen.

Gruß

RD
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von caprinz » Sonntag 21. Februar 2021, 11:13

Hallo,

warum stellst du die Frage nicht in der passenden Rubrik "Objektive"?
Gruß Carsten

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Chrdeike
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Chrdeike » Sonntag 21. Februar 2021, 11:17

Danke für Eure zahlreiche Antworten!
Das Panasonic Leica 50-200 kostet ab 1200€, was mir fast zu teuer ist. Die Alternative (wenn es überhaupt vergleichbar ist) wäre das 45-200 von Panasonic, für ab 310€ fast billig 😃 Dafür aber sehr kompakt und leicht. Da heißt es, entweder ein halbes Jahr auf das teure sparen oder das günstige kaufen. Wer billig spart, erkauft sich das manchmal viel teurer, von daher wäre Sparen evtl. der richtige Weg, das das auch besser zum vorhandenen 12-69er passt. Bei der Festbrennweite wäre das 25er definitiv eine Überlegung wert oder alternativ das 30er Makro.
Liebe Grüße
Christian
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Chrdeike
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Chrdeike » Sonntag 21. Februar 2021, 11:18

caprinz hat geschrieben:
Sonntag 21. Februar 2021, 11:13
Hallo,

warum stellst du die Frage nicht in der passenden Rubrik "Objektive"?
Da hast Du Recht, mein Fehler, sorry!
Liebe Grüße
Christian
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ruedi01
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von ruedi01 » Sonntag 21. Februar 2021, 11:39

Chrdeike hat geschrieben:
Sonntag 21. Februar 2021, 11:17
Danke für Eure zahlreiche Antworten!
Das Panasonic Leica 50-200 kostet ab 1200€, was mir fast zu teuer ist. Die Alternative (wenn es überhaupt vergleichbar ist) wäre das 45-200 von Panasonic, für ab 310€ fast billig 😃 Dafür aber sehr kompakt und leicht. Da heißt es, entweder ein halbes Jahr auf das teure sparen oder das günstige kaufen. Wer billig spart, erkauft sich das manchmal viel teurer, von daher wäre Sparen evtl. der richtige Weg, das das auch besser zum vorhandenen 12-69er passt. Bei der Festbrennweite wäre das 25er definitiv eine Überlegung wert oder alternativ das 30er Makro.
Ich nutze im mittleren Telebereich das Olympus ED 40 - 150 mm f4.0 - 5.6 R, eine absolute Billigbüchse aus Plastik, die kostet 140 - 160 €. Habe es als Kit mit meiner EM10 II bekommen. Der erste Eindruck nach dem Auspacken war enttäuschend. Komplett aus Plastik und ein Gefühl wie ein Spielzeug. Als ich es dann ausprobiert habe wich dieser Eindruck und schlug in Begeisterung um. Der Autofokus ist schnell und präzise und die Bildqualität haut einen angesichts des Preise fast um. Schon offenblendig gut brauchbar, man muss mit leichten CAs leben aber die Schärfe ist schon gut. leicht abgeblendet wirklich überzeugend und das über den gesamten Brennweitenbereich. Es ist natürlich nicht abgedichtet, hat keinen Stabi, ist nicht parfokal (nur für Videofilmer von Bedeutung) und nicht mal eine Streulichtblende liegt bei, die musste ich mir nachträglich dazu kaufen. Insgesamt m.E. der Hammer zu dem Preis. Merke günstig muss nicht immer schlecht sein.

Das Gleiche gilt für das Lumix 25 mm F1.7. Für den Preis der absolute Knaller. Muss man haben, meine Meinung. Ob es Dir von der Brennweite her passt, ist eine andere Frage. Liegt Dein Schwerpunkt eher auf Landschaft und Architektur wäre ein Weitwinkel vermutlich die bessere Alternative. Dafür habe ich mein Leica 15 DG Summilux 15 mm F1.7. Gut und (relativ) teuer. Als Makro verwende ich das preiswerte Olympus 30 mm F3.5. Das reicht mir.

Gruß

RD
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Der GImperator
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Der GImperator » Sonntag 21. Februar 2021, 13:40

Ich (und ich denke, wir (fast) alle) finde(n) die Linsen-Fuhrpark-Auseinandersetzung immer wieder spannend.

Ein Rat (den ich an dieser Stelle nur "weitergebe"- er ist mir im Gedächtnis, weil ich ihn erst gestern in nem Fotografen-Vlog- mal wieder- gehört habe):

Mach langsam mit dem Fuhrpark-Ausbau :!:

- Wenns "ins Lange" geht (ohne ZU lange sein zu müssen): Oly 40-150 oder PL 50-200.
"Groß und schwer" ist relativ. Mein 50-200er hat in etwa identische Maße zum PL 10-25. Für mich und auch andere (Anwender, die im Gegensatz zu mir auch das 10-25er haben) sind die 10-25mm eher was Richtung "Immerdrauf" als das Telezoom.
DIE rennen also teils sehr sehr lange am Stück mit "dem Klopper" im Anschlag herum. Scheint also zu gehen.
Ich persönlich empfinde das 50-200er bereits als "Grenzbereich-Gerät", was Maße, Volumen, Gewicht angeht.
Ich kann das zwar locker stemmen, es ist aber ne Frage des Spaßfaktors am Handling, am Alltagsumgang mit so was.
Diesbzgl. ist das Oly 40-150 noch merklich gewaltiger.
Abbildungstechnisch finde ich die (vergleichbaren) OLYs unterm Strich/verallgemeinert den Panas überlegen. In der Kategorie gewinnt auch das Oly 40-150 gegen das PL 50-200.

Zu den lichtschwächeren Oly-Zooms kann ich nix sagen. Ich gucke bei Oly nur auf die (geniale!!) Pro-Line.
Zu den "Consumer-Optiken" von Pana : die taugen doch an sich alle was. Aber sie sind auch, so weit ich sie (einigermaßen) kenne, allesamt schnell mal an Grenzen.
Ich unterstelle mal JEDER Pana-Consumer-Zoom-Linse, daß sie einem immer und immer wieder auch Kummer bei der Bilderschau bereiten wird, wenn man nur ein klein wenig Anspruch an Auflösungsgüte/Feindetaildarstellungen/Flächen- u. Kontrastedarstellung/Gesamtdynamik hat.

Vor`n paar Wochen zwei 1:1 vergleichbare Fotos/Motive zwecks Nutzung betrachtet.
Eins war mit dem 14-140er (bei 50, 60mm gemacht), eins mit dem 50-200er (~gleiche BW). Unter den gleichen, "einigermaßen guten" Lichtbedingungen.
Beim 14-140er gibts nen dicken, dichten, riesigen Nadelbaum im Mittelgrund, der im Detail an sich nur noch Flächen-MATSCH ist.
Beim 50-200er..... gibts nen dicken, dichten, riesigen Nadelbaum im Mittelgrund, der im Detail zeigt:
- in welchem Maße der Baum sich im Tiefenschärfebereich graduell in der Unschärfe befindet
- die (tiefenunscharfen) Ästchen mit ihren Nadeln werden detailliert (-> gemäß ihres "Unschärfe-Looks") abgebildet
- daß der Baum eine grüne, tonal diverse Staffelung aufweist (beim Consumerzoom ist das gräulich-grüner Sumpf

Ja, 40-150 pro und PL 50-200 sind sehr teuer. Beide würdige Pro-Vertreter. Premium-Abbildung bringt aber eher das Oly. Da kanns PL nicht ganz mithalten.
(Weil du`s ansprichst) : Das PL für 1200,- wäre "Tiefstpreis" für diese Linse (die geht auch bestimmt mal wieder auf ~1450,- oder sowas hoch)..... Da kann man schonmal überlegen !!! :P ;)

Ansonsten.... je nach Foto-Interessenslage und Fuhrparkkonzept ergeben sich unterschiedlich ins Spotlight rückende Kandidaten.
Bei den FBW..... würde ich mich in aller aller Ruhe langsam theoretisch/forschend durchwühlen.
BEI WELCHER BW (bzw. um welchen ungefähren BW-Marker herum) willst/brauchst du denn am dringendsten "die Lichtstärke/die tolle Offenblende").
Tipp: nicht gerade zwergig, aber super Quali und gute Preise bieten die 3 lichtstarken Sigmas 16mm, 30mm und 56mm.
Ansonsten Part II: guck dir meine Signatur an. Oder die anderer, die umfänglich ausgestattet sind. Wie haben WIR uns auf- und unser Glas zusammengestellt ?! :idea:
ICH habe das über die Jahre im Forum immer wieder gemacht und auch auf diese Art Orientierung gewonnen. (Man muß das ja nicht "nachbauen"; alleine die Kenntnisnahme konkreter Optiken als auch ihr Part im Fuhrparkkonzept hilft da durchaus weiter).

EDIT/PS:
du beschreibst, relativ schnell und kurzfristig von FZ zu G0 upgegraded zu haben.
Das spricht dafür, daß du dann wohl doch auch Richtung eines Empfindens "Qualitätsanmutung" beim Fotohobby gehst.
a) aus mFT ist echt was rauszuholen an Quali. Gute Cam (haste) und gute Linsen (suchste) (UND gute Software) sind dafür Voraussetzung
b) ein "Billig-Zoom" an ner G9 wäre mindestens ne kleine persönliche Beleidigung deiner G9 gegenüber ;) :twisted:
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

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Monree
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Monree » Sonntag 21. Februar 2021, 14:15

Hallo Christian,
es ist schwierig dir zu raten, welches Objektiv an der G9 als Nächstes geplant werden soll. Ich würde erst einmal das 12-60 mm eine Weile ausprobieren.
Ich selbst war bis jetzt ausgiebig in der Objektiv Test- Phase.
Von UWW über Fisheye bis super Tele habe ich so ziemlich alles durch.
Nun habe ich mich für meine Art der Fotografie für drei Objektive entschieden.

Übrig geblieben:

Olympus M.Zuiko Digital ED 12-100mm 4.0 IS PRO als immer drauf (kein Leichtgewicht, aber eine super Abbildung)
Olympus M.Zuiko Digital 60 mm 2.8 Macro ED (mein Favorit)
Sigma 56mm F1,4 DC DN Contemporary Objektiv (sehr gute Freistellung möglich)

VG. Monika
Lumix TZ-202,Lumix FZ 1000, Lumix-G9,diverse Objektive

https://www.m-r-b-natur-impressionen.de/
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Chrdeike » Sonntag 21. Februar 2021, 17:11

Das war jetzt sehr viel zu lesen, Danke :)
Klar, ich hätte natürlich erst einmal dazuschreiben sollen, was ich überhaupt fotografieren will. Die Antwort: Ich weiß es noch gar nicht richtig. Landschaften im Harz usw., Architektur aus "besonderen" Blickwinkeln, Street (komme ja eher aus der Privinz daher der Reiz) und dazu noch Sport, in der Hauptsache Mountainbikeszenen und Bogenschießen im traditionellen Bereich. Ich glaube, allein für die 2 letzten Motive ist ein gutes Zoom bis 200 mm unerlässlich, da erstens Outdoor und zweitens schneller Auto-Fokus. Ansonsten möchte ich mich in den Bereich Makro probieren, finde das extrem spannend. Also Prioritäten: 1. Landschaften/Bauwerke 2. Die besagten Sportarten und 3. Makro/Street, so würde ich es ausdrücken. Ich denke, in der Hauptsache aber statische Motive, die dichter dran sind, als zum Besp. Vögel. Ganz weit weg sind Portrais, Partys/Konzerte und sonstige Menschenansammlungen (wie passend zur aktuellen Zeit :D ).
Nach der Recherche habe ich nun 3 Gläser in die Auswahl genommen, sortiert nach Anschaffungsdatum :D:
1. Das 25er 1,7 Panasonic. Da denke ich, dass die Brennweite auch gut in der Stadt am Abend funktioniert.
2. Das Panasonic G 30 f:2,8 Makro, das könnte man ja auch für Portrais benutzen, sollte es widererwartend doch mal sein :)
3. Tatsächlich das Panasonic 50/200 f:2,8-4, nach einiger Zeit Sparen....
Das wären dann in Summe ca. 1700€ als Neupreise wo das 12-60mm 2,8-4 ja noch nicht mitgerechnet ist, da vorhanden. Aber auch das würde neu rund 700-800€ kosten. Also, ganz schön teuer, so ein Umstieg ;) Aber ich glaub, dass obwohl die 10002 eine super Cam ist, ich in manchen Bereichen mit der G9 und den o.g. Optiken mehr erreichen kann.

Ich benutze zum Bearbeiten im Moment hauptsächlich Lightroom und auch mal Photoshop, was ganz gut funktioniert. Bei beiden FZ (300+10002) hatte ich mir gleich angewöhnt in RAW und in A, S, oder M zu fotografieren, um die Bildbearbeitung zu lernen. Das werde ich bei der G9 beibehalten, obwohl ich da, auf Grund der beiden SD Schächte, am überlegen bin, beides, also JPG&RAW; auf den jeweiligen Karten seperat und parallel zu fotografieren, einfach um manche Sachen schneller zur Verfügung (Szeneprogamme usw.) zu haben und Vergleiche zu meinen Arbeiten in Lightroom ziehen zu können. Ich glaube, manchmal übertreibe ich es noch in Lightroom und Photoshop :D
Liebe Grüße
Christian
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Re: Einstieg in die G9

Beitrag von Läufer » Sonntag 21. Februar 2021, 17:29

Hallo Chrdeike,

Stabis der Oly-Objektive, falls vorhanden, sind nicht mit dem Stabi der G9 dualfähig, d.h. sie wirken nicht miteinander, entweder der der Kamera oder der des Okjektives. Stabis der Lumix- und Leica-Objektive schon. Beide Stabis im Zusammenwirken ersetzen schon eine Blendenstufe. Das wäre für mich persönlich ein -Punkt für das Oly.

Mein Tipp für dich. Wenn du weniger Geld ausgeben willst, dann das Lumix 45-200. Hat mit 4 wohl keine große Anfangsblende, ist aber leicht, kostet erheblich weniger als das Leica 50-200, hat aber auch einen Stabi mit Dualeignung und ist spritzwasser- und staubgeschützt. Oder du bekommst das PL 50-200 günstig gebraucht.

Unabhängig davon. Kaufe dir das Buch von Frank Späth für die G9.

Gruß
Ronald
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