FZ 1000 zu kompliziert?

Alles rund um die Superzoomer von Panasonic – von der legendären FZ50 bis zur FZ300 (330), von der TZ1 bis zur TZ202(d)
quickrj
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FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von quickrj » Dienstag 7. Februar 2017, 17:39

Hallo,
nachdem ich einige Beiträge über die FZ1000 gelesen habe bekomme ich den Verdacht nicht los dass einige Leute mit der Technik der FZ1000 einfach überfordert sind. Die FZ1000 ist eine Superkamera wenn sie richtig bedient wird. Deshalb kann ich jedm nur empfehlen sich das Buch zur FZ1000 von Frank Späth zu kaufen und mindestens zweimal zu lesen. Danach sieht man die FZ1000 mit anderen Augen.
Gruss Reinhard

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videoL
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von videoL » Dienstag 7. Februar 2017, 18:23

Hallo Reinhard,
sehe ich genauso.
Aber nicht nur lesen, sondern dabei die FZ 1000 ausprobieren.
Dann die Kamera immer wieder einsetzen.
Nur alle 6 Wochen damit fotografieren, heißt alles zurück auf Anfang.
Viele Grüße Bild videowilli
Das Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.

Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
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Video = Magix Pro X

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Der GImperator
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von Der GImperator » Dienstag 7. Februar 2017, 19:03

videoL hat geschrieben:sehe ich genauso
Ganz ehrlich: sehe ich anders!
Entweder ich hab das Glück, eine Art Kamera-Versteher-Talent zu haben, oder es ist doch- wie ich eigentlich finde- echt kein Hexenwerk, so ziemlich JEDE Cam, sofern man sich ein einziges mal zuvor "richtig" (mit allerlei fachlicher Unterstützung wie z.B. einer Lumix-Fotoschule(c)F.S.) in die Nutzung und den grundsätzlichen Aufbau einer Digicam reingefuchst hat, schnell und auch durchaus ganz ohne jedewede weitere Hilfe zu erlernen.
Zu meiner aktuellen Cam (knappes Jahr alt) hab ich bisher noch nichtmal die BA gelesen (obwohl ich die eigentlich schon mal gerne überfliegenderweise durchschauen wollte; bisher bloß 2x kurz konkret was nachgeschaut, zu mehr bin ich nicht gekommen).
"Am Anfang einer neuen/unbekannten Cam" blättere ich 1x das komplette Menü ganz gemütlich durch (mache auch direkt meine ersten persönl. Dauergrundeinstellungen) und frage mich zu jedem Punkt, ob ich mir über dessen Funktion bewußt bin.
Im nächsten Schritt (dann, falls NICHT bewußt) probiere ich den Punkt/die Funktion 1x einfach aus. Wenn ich DANN noch :?: haben sollte, merke ich mir mal vor, gezielt die BA/ein Begleitbuch falls vorhanden, zu bemühen.
Easy peasy :P
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

derschotte
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von derschotte » Dienstag 7. Februar 2017, 19:48

Im nächsten Schritt (dann, falls NICHT bewußt) probiere ich den Punkt/die Funktion 1x einfach aus. Wenn ich DANN noch :?: haben sollte, merke ich mir mal vor, gezielt die BA/ein Begleitbuch falls vorhanden, zu bemühen.

Oder hier im Forum blättern oder nachfragen! Gruß Gerd

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videoL
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von videoL » Dienstag 7. Februar 2017, 19:56

Der GImperator hat geschrieben: Ganz ehrlich: sehe ich anders!
Hallo Gimpy,
das geht völlig in Ordnung. Einer braucht eine BA und ein Anderer steht auf learning by doing.
Jeder hat eine andere Lernmethode.
Die Regel ist aber doch, dass eine GUT VERSTÄNDLICHE BA den Meisten weiter hilft.
Meine Methode ist z. B. erst mal alleine probieren und dann durch die BA ergänzen.
Wichtig ist aber doch, dass jeder seinem "Könnenwollen" möglichst nahe kommt.
Viele Grüße Bild videowilli
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von oberbayer » Dienstag 7. Februar 2017, 20:10

Meine FZ1000 habe ich seit Mai 2016. Mit dem Buch von Frank hatte ich begonnen die Kamera zu verstehen.
Auch jetzt nach 9 Monaten Praxis nehme aber immer noch das Buch zur Hand wenn ich eine Einstellung suche die ich selten brauche.
Diese Kamera hat sehr viele und sehr gute Funktionen und war für mich die beste Anschaffung des Jahres 2016 ;)
Gruß aus Bayern
Herbert
G9, FZ1000, FZ38, LX100, Leica 10-25 f1.7 & 42,5 f1.2 & 100-400 F4-6.3
M.Zuiko 60/f2,8 Macro, 40-150 2.8 PRO, Olympus PEN E-P1, Yi Technology M1 ,Yi 42.5 F1.8 Macro, 7Artisans 50mm f0,95
Leica IIIc, Leica R4 u.a.
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von Horka » Dienstag 7. Februar 2017, 20:15

Mir ist jede Digitalkamera zu kompliziert!

Das meint, dass ich mir nur den Bruchteil der Funktionen aneigne, die ich regelmäßig benötige. Weitere Funktionen lese ich mir (vorerst) nicht an, weil ich ihre Einstellung wieder vergesse, wenn ich sie nicht ständig nutze.

Ich bin aufgrund von Erfahrung und Bildern von Anderleut, die sich nicht mit Kamerafunktionen beschäftigen wollen/können, ein Anhänger von iA geworden.

Wenn der Fotograf einen guten Blick hat, macht er mit der FZ1000 in iA bessere Bilder als mit vielen anderen, auf den ersten Blick einfacher zu bedienenden Kameras.

Horst
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von Fossil » Dienstag 7. Februar 2017, 21:31

Horka hat geschrieben:Ich bin aufgrund von Erfahrung und Bildern von Anderleut, die sich nicht mit Kamerafunktionen beschäftigen wollen/können, ein Anhänger von iA geworden.
Wenn der Fotograf einen guten Blick hat, macht er mit der FZ1000 in iA bessere Bilder als mit vielen anderen, auf den ersten Blick einfacher zu bedienenden Kameras.
Dieses Statement teile ich voll und ganz und wahrscheinlich insgeheim viele andere ebenfalls. Die Unart, den iA-Modus als Eselmodus zu bezeichnen und den Nutzern damit einen Stümpernimbus zu verleihen, führt dazu, daß kaum einer überhaupt Fragen dazu stellen oder die Nutzung einräumen mag.
Beste Grüße von Antje

Lumix FZ 200, Canon EOS 100, Nikon FE 2, Voigtländer Prominent Synchro-Compur, Fujifilm FinePix F40 fd, Bleistift und Skizzenblock

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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von videoL » Dienstag 7. Februar 2017, 21:49

Hallo Fans, Bild
das Schöne an der FZ 1000 ist doch, dass man mit ihr in jedem Bereich gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen kann.
Wer wenige Möglichkeiten nutzt wird mit ihr genauso glücklich wie der, der viele Möglichkeiten nutzt.
So mit hat doch jeder die Nische die er nutzen will oder kann.
Wie ihr wißt, ist meine Nische der FZ 1000 4K-Videos. Da bin ich besser aufgestellt als bei Fotos. Na und ?
Es ist doch besser man hat Freude an iA-Fotos oder Szene Fotos als Frust mit eigenen Einstellungen.
Wer nicht sehr oft fotografiert,ist mit Automatiken wohl doch besser bedient.
Das Wichtigste ist doch man hat freude am Ergebnis, egal wie es entstanden ist.
Viele Grüße Bild videowilli















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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von Icebear » Mittwoch 8. Februar 2017, 08:48

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass einige mit der Technik der FZ1000 (und der der meisten anderen Digitalkameras) überfordert sind. Für jemanden, der null Ahnung von den Grundlagen der Fotografie hat und da auch nicht tiefer einsteigen möchte, ist ein solches Gerät, welches vollgepackt ist mit Funktionen und Optionen, einfach zu viel. Leider ist das dann häufig noch gepaart mit der Erwartungshaltung, dass eine nicht mehr ganz so billige Kamera in der Lage sein muss, im Automatik-Modus auf Anhieb Fotos zu machen, die sofort in den Top10 bei Fotowettbewerben landen. Und weil das normalerweise nicht klappt, kommt dann bei einigen vielleicht der Frust.

Ich habe die FZ1000 seit Ende 2015 nach einer Serie andere Prosumer-Kameras verschiedener Hersteller. Ich war vom ersten Tag an glücklich mit der Kamera, finde die Bedienung simpel (weil ich weiß, wie eine Kamera "denkt") und komme auch ohne jemals ein Buch zu der Kamera gelesen zu haben, spielend mit der Funktionsvielfalt zurecht. Ich bin aber als '71er auch mit Computertechnik groß geworden und konnte da "reinwachsen". Wenn ich mir jetzt meinen Vater als '40er an der FZ1000 vorstelle... Das würde nichts werden - und das, obwohl der früher mit SLR fotografiert hat. :D
Erst schießen, dann fragen!

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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von Horka » Mittwoch 8. Februar 2017, 09:34

Ich bin ein 40er, habe früher mit SLR fotografiert und komme gut mit den Digitalen zurecht.

Mein Neffe ist ein 70er, hat eine Nikon-DSLM, keine Zeit, sich mit Optik und Technik zu beschäftigen und macht mit Vollautomatik gute Bilder.

Also!

Horst
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von Icebear » Mittwoch 8. Februar 2017, 10:41

Oh, sorry - da habe ich mich vielleicht nicht klar ausgedrückt. Mir ging es in der Aussage nicht primär ums Alter sondern eher darum, dass mein Vater nicht sonderlich technik-affin ist.
Ich wollte damit keinesfalls ausdrücken, dass jeder jenseits der 50 mit High Tech nichts anfangen kann!
Erst schießen, dann fragen!

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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von derschotte » Mittwoch 8. Februar 2017, 10:47

Hallo Icebear, aber gerade noch die Kurve gekriegt! :lol: Bin ein 47er! Gruß Gerd

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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von videoL » Mittwoch 8. Februar 2017, 11:11

Eine Kamera oder ein anderes technisches Gerät zu beherrschen hat nichts mit dem Alter zu tun.
Es ist eine reine Sache des Interesses. Ich bilde mir ein,
meine FZ 1000 im Videobereich gut zu kennen und zu nutzen. Ich filme so gut wie nie in i.A.
Daher verstehen viele in meinem Umkreis nicht, dass ich mit meinem Smartphon nichts mache.
Ich benutze mein Smartphone nur zum Telefonieren, Simsen, und Steuerung meiner FZ 1000.
Für alles andere mit dem Smartphone habe ich kein Interesse,
weder für Apps, Spiele, WhatApp oder internet.
Wenn ich es wollte, würde ich es können.
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Re: FZ 1000 zu kompliziert?

Beitrag von emeise » Mittwoch 8. Februar 2017, 11:22

videoL hat geschrieben:Ich benutze mein Smartphone nur zum Telefonieren, Simsen und Steuerung meiner FZ 1000. Für alles andere mit dem Smartphone habe ich kein Interesse, weder für Apps, Spiele, WhatsApp oder Internet.
Ganz am Rande und außerhalb des Threads, - dafür gibt's den fetten Daumen nach oben. 8-)
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

keep it simple
Grüßle, Dieter

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