Kamera fürs Klettern

Edelkompakte für Kenner und Könner – hier geht`s um die LX-Reihe.
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Steffen_G.
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Kamera fürs Klettern

Beitrag von Steffen_G. » Freitag 2. März 2018, 10:41

Hallo,

ich suche eine Kamera die ich zum Klettern mitnehmen kann. Aktuell habe ich eine Lumix G70 mit 12-60 F3,5 und 45-150 und bin damit weites gehend zu frieden. Zum Klettern ist sie aber ungeeignet, da zu groß und unhandlich. Auf Klettersteigen hab ich sie am Rucksack mit dem PD-Design Halter hängen. Beim Klettern muss man aber dichter an die Wand, oder in Kaminen wirds dann richtig Eng. Die Kamera jedes mal in und aus dem Rucksack zu hohlen macht man ja nicht wirklich, wenn man überhaupt ein Rucksack dabei hat.
Da ich im Mai nach Metora (Griechenland) zum Klettern fliege bin ich auf der Suche nach was kleinerem. Allerdings möchte ich auf einige Sachen die mir die G70 bietet nicht verzichten (hochauflösender Sucher, großer Bildsensor min. 1", Touchscreen). Da man das Objektiv bei den Kompakten später ja nicht wechseln kann, sollte es als Offenblende min. 2,8 haben, um auch mal bei Dämmerung, oder in Höhlen zu fotografieren. Wasser- und Staubdicht währen auch nicht schlecht, ist aber meißtens nicht zu haben.
Es muss nicht unbedingt ne Lumix sein, währe aber nicht schlecht, da ich keine Lust habe mich an ein anderes Menü zu gewöhnen. Ja ich weiß, die kompakten haben nicht das gleiche Menü wie die G70, aber sin doch recht ähnlich, im Vergleich zu z.B. einer Sony RX100.
Aktuell finde ich ja die LX100 recht interessant, da sie auch ein 4/3"-Sensor hat und dazu ein Lichtstarkes Objektiv. Auch gefällt mir die Einstellung von Blende und Zeit recht gut. Ich hab sie mir vor zwei Jahren nicht gekauft, weil sie einfach in meinen großen Händen verloren geht, und ich sie krampfhaft festhalten muss. Nun hab ich gelesen das die Bildqualität nicht so gut sein soll, was ist da im Vergleich zur G70 dran?
Gibt es andere Alternativen?

Danke und Gruß
Steffen
G70 12-60 F3,5 & 45-150 F4

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Slayer
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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von Slayer » Freitag 2. März 2018, 11:14

Hallo Steffen,

wie wäre es mit einer Lumix GM5 oder einer Lumix GF7. Das sind beides sehr kompakte Gehäuse. Und daran dann das 12-32er Objektiv, welches ja auch sehr kompakt ist. Hätte den Vorteil, dass du deine mFT Objektive an beiden Kameras nutzen, und evtl. noch durch lichtstarke Festbrennweiten, wie den 14er oder 20er Pancakes, erweitern könntest.

Die GM5 ist schon länger nur noch schwer zu bekommen, aber ne Top Kamera in dem winzigen Gehäuse. Die GF7 habe ich gerade bei Amazon incl. des 12-32er für 360€ gesehen.
Viele Grüße,
Patrick


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Steffen_G.
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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von Steffen_G. » Freitag 2. März 2018, 13:16

Slayer hat geschrieben:...wie wäre es mit einer Lumix GM5 oder einer Lumix GF7...
Die GM5 könnte mir schon zusagen, die GF7 hat kein Sucher.
Aber wie du schon schreibst, die GM5 ist schwer zu bekommen.
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klamihb
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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von klamihb » Sonntag 18. März 2018, 11:58

Steffen_G. hat geschrieben:Hallo,

ich suche eine Kamera die ich zum Klettern mitnehmen kann. Aktuell habe ich eine Lumix G70 mit 12-60 F3,5 und 45-150 und bin damit weites gehend zu frieden. Zum Klettern ist sie aber ungeeignet, da zu groß und unhandlich. Auf Klettersteigen hab ich sie am Rucksack mit dem PD-Design Halter hängen. Beim Klettern muss man aber dichter an die Wand, oder in Kaminen wirds dann richtig Eng. Die Kamera jedes mal in und aus dem Rucksack zu hohlen macht man ja nicht wirklich, wenn man überhaupt ein Rucksack dabei hat.
Da ich im Mai nach Metora (Griechenland) zum Klettern fliege bin ich auf der Suche nach was kleinerem. Allerdings möchte ich auf einige Sachen die mir die G70 bietet nicht verzichten (hochauflösender Sucher, großer Bildsensor min. 1", Touchscreen). Da man das Objektiv bei den Kompakten später ja nicht wechseln kann, sollte es als Offenblende min. 2,8 haben, um auch mal bei Dämmerung, oder in Höhlen zu fotografieren. Wasser- und Staubdicht währen auch nicht schlecht, ist aber meißtens nicht zu haben.
Es muss nicht unbedingt ne Lumix sein, währe aber nicht schlecht, da ich keine Lust habe mich an ein anderes Menü zu gewöhnen. Ja ich weiß, die kompakten haben nicht das gleiche Menü wie die G70, aber sin doch recht ähnlich, im Vergleich zu z.B. einer Sony RX100.
Aktuell finde ich ja die LX100 recht interessant, da sie auch ein 4/3"-Sensor hat und dazu ein Lichtstarkes Objektiv. Auch gefällt mir die Einstellung von Blende und Zeit recht gut. Ich hab sie mir vor zwei Jahren nicht gekauft, weil sie einfach in meinen großen Händen verloren geht, und ich sie krampfhaft festhalten muss. Nun hab ich gelesen das die Bildqualität nicht so gut sein soll, was ist da im Vergleich zur G70 dran?
Gibt es andere Alternativen?

Danke und Gruß
Steffen
Habe neben Leica XVario und Lumix GX80 mit f 1,7 FB's noch eine D-Lux 109, baugleich mit der LX100. Eine absolut universelle und lichtstarke All-in-One und "immer dabei" mit sehr guten BQ-Ergebnissen. Zur geplanten Verwendung, aber auch darüberhinaus, bringt sie alles mit. Im Vergleich zu den genannten Objektiven ist ihr Leica Objektiv absolut auf Augenhöhe. Der Brennweitenbereich 24/75 mm, mit i-zoom bis 150mm, war für mich bisher, nicht nur in den Bergen, immer ausreichend. Übrigens hervorragende Makros, z.B. Pflanzen, Versteinerungen, u.a. Kleinzeug, macht die kleine Schwarze auch ganz ganz "Groß".

mike

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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von Lenno » Sonntag 18. März 2018, 12:02

https://www.ebay.de/itm/Panasonic-LUMIX ... 0677.m4598" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von veo » Sonntag 18. März 2018, 12:46

Seit 4 Jahren verwende ich ganz erfolgreich die GX7 für Outdoor Aktivitäten. Damit dürfte auch Klettern ganz gut gehen.
Vielleicht hilft auch dies weiter: https://lumix-forum.de/viewtopic.php?f= ... 45#p145895" onclick="window.open(this.href);return false;
Kamera und zwei Objektive lassen sich auf die Weise komfortabel bedienen.

Wenn's noch kleiner sein soll, verwende ich die TZ101 und bin damit zufrieden.
GX9+Vario 3,5/14-140+Vario 100-300+GII 1,7/20+M.Zuiko 1,8/45+Fisheye 8,0/9+Sigma 28-200 (Minolta adaptiert), TZ101, Sirui T-025X, PSE 13+Lightroom 5.7
https://www.visionen-online.eu
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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von klamihb » Mittwoch 11. April 2018, 22:00

Reichlich spät meine Beitrag, aber für's Klettern nur eine mit festverbautem Objektiv, z.B. aus den Reihen FT, TZ oder LX, wobei ich die robusten Action Outdoor-Kompakten FT5 oder FT 30 als sehr geeignet einstufe.

mike

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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von Horka » Donnerstag 12. April 2018, 09:00

Ich weiß nicht, ob Du beim Klettern dicke Handschuhe trägst. Wenn nicht, halte ich eine Bridge wegen der Einhandbedienung für optimal.

Horst
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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von Fossil » Donnerstag 12. April 2018, 10:38

klamihb hat geschrieben:für's Klettern nur eine mit festverbautem Objektiv
Was spricht denn Deiner M.n. prinzipiell gegen z.B. eine kompakte Systemkamera mit entsprechendem Objektiv?
Horka hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob Du beim Klettern dicke Handschuhe trägst. Wenn nicht, halte ich eine Bridge wegen der Einhandbedienung für optimal.
Vom Klettern versteh ich nicht nichts. Auf Bergtouren muss ich immer so viel Boden unter den Füßen haben, dass ich nur vorübergehend mal beide Hände zur Bewältigung der Strecke brauche.
Wovon ich was verstehe, ist die Bedienung und das Handling einer Kamera mit nur einer Hand. Und da ist ein Griffwulst, der genau in die Hand passt, sehr hilfreich. Nur ist man dann nicht mehr bei den Taschenformaten wie der LX100 oder einer schnuckeligen Systemkamera, die mir ansonsten auch gleich einfielen beim Thema "Kletterkamera".
Beste Grüße von Antje

Lumix FZ 200, Canon EOS 100, Nikon FE 2, Voigtländer Prominent Synchro-Compur, Fujifilm FinePix F40 fd, Bleistift und Skizzenblock

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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von klamihb » Donnerstag 12. April 2018, 20:35

Fossil hat geschrieben:
klamihb hat geschrieben:für's Klettern nur eine mit festverbautem Objektiv
Was spricht denn Deiner M.n. prinzipiell gegen z.B. eine kompakte Systemkamera mit entsprechendem Objektiv?
Horka hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob Du beim Klettern dicke Handschuhe trägst. Wenn nicht, halte ich eine Bridge wegen der Einhandbedienung für optimal.
Vom Klettern versteh ich nicht nichts. Auf Bergtouren muss ich immer so viel Boden unter den Füßen haben, dass ich nur vorübergehend mal beide Hände zur Bewältigung der Strecke brauche.
Wovon ich was verstehe, ist die Bedienung und das Handling einer Kamera mit nur einer Hand. Und da ist ein Griffwulst, der genau in die Hand passt, sehr hilfreich. Nur ist man dann nicht mehr bei den Taschenformaten wie der LX100 oder einer schnuckeligen Systemkamera, die mir ansonsten auch gleich einfielen beim Thema "Kletterkamera".
Zum ersten eigene Erfahrungen. Handschuhe hin oder her, wenn beide Hände zufassen/packen müssen kannst Du eh nicht fotografieren, egal mit was. Früher hatte ich eine sehr gute und noch handliche Bridge, die FZ 150, die trotzdem nicht so geeignet war. Anoraktasche rein, raus geht mit der D-Lux 109 bestens. Übrigens die heutigen Bridges sind viel zu groß und schwer. Objektivwechsel ist für's Klettern wohl am wenigsten geeignet, zumindest für mich. Das war's.

mike

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Fossil
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Re: Kamera fürs Klettern

Beitrag von Fossil » Donnerstag 12. April 2018, 21:05

klamihb hat geschrieben:Objektivwechsel ist für's Klettern wohl am wenigsten geeignet
Das ist ja selbsterklärend. Wenn man eine handliche Systemkamera + kompaktes Objektiv nutzt, muss man ja nicht zwingend in der Wand hängend Objektive tauschen. Ich dachte, Du würdest einen anderen Grund sehen, weshalb Du beim Klettern nur zu Kameras mit festverbauten Objektiven rätst.
Beste Grüße von Antje

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