Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

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Biggi 61
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Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Biggi 61 » Sonntag 17. Februar 2019, 10:14

Hallo,

Ich bin jetzt stolze Besitzerin von diesem Objektiv. Und die Gegenlichtblende dazu ist ja eine tolle Erfindung. :D

Ich habe das Objektiv nicht „nur“ für Makroaufnahmen gekauft. Es soll Lichtstark sein und einen leichten Telebereich haben. Wenn man damit auch gute Makroaufnahmen machen kann, ist es doppelt gut.
Da ich es zurzeit leider nur innerhalb vom Haus ausprobieren kann, verstehe ich einiges nicht und hoffe, dass ihr es mir erklären könnt.

Den Schalter links am Objektiv habe ich soweit verstanden. Es geht darum, dass man schneller fokussieren kann, wenn man die Entfernung vorher grob mit dem Schalter voreinstellt.
Aber warum kann man ihn nicht auf 1:1 einstellen, er geht sofort zurück auf 0.19-0,4 m. Auf You Tube habe ich dazu ein Video gesehen. Es gehört so, aber den Sinn habe ich nicht verstanden.

In der neuen Zeitschrift von Frank Späth, schreibt er u.a. zu dem Objektiv. Bei weit geöffneter Blende wird zwar ein stärkerer Randabfall deutlich, doch bei kleineren Blenden von f/5,6 – f/11 bildet es sehr gut ab.
Wie, ab f/5,6?
f/2,8 ist doch wichtig! :shock:

Ich habe jetzt einfach mal etwas abgelichtet, was mir unter die Linse kam und „gefühlt“ musste ich bei der Offenblende weiter weg vom Motiv und je kleiner die Blende war, umso dichter konnte ich rangehen.
Ob sich die Aussage evtl. nur auf Makroaufnahmen bezieht?

Das würde mich schon beruhigen, da ich dieses Objektiv Im Tropenhaus Hagenbeck ausprobieren möchte und es jetzt nicht kann. Dafür mache ich mir jetzt viel zu viele theoretische Gedanken.

Viele Grüße
Brigitte
Lumix G6 Kit 14-140
Objektiv Lumix 100-300
Raynox 150
Olympus Makro 60 mm
Olympus 45 mm

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Lenno
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. Februar 2019, 11:53

Hallo Biggi, bei der Makrofotografie ist die "Schärfentiefe" besonders wichtig.
Je weiter du abblendest desto größer wird der Bereich der scharf erscheint.
Das verstärkt sich in soweit noch, je näher du ran gehst bzw. je stärker du den Maßstab vergrößerst.

Die Lichtstärke beginnend mit 2,8 ist in sofern interessant, das du wenn du 2x abblenden musst um
die benötigte Schärfentiefe zu erreichen bei Blende 5,6 landest. Stell dir vor das Objektiv würde mit
einer Anfangslichtstärke von 5,6 beginnen, dann würdest du schon bei 2x abblenden bei Blende 11 landen.

Ich habe dir hier mal 2 Beispielbilder angehängt. Das erste Bild ist mit dem Olympus 60mm gemacht bei Blende 4.
Ich habe leicht von unten fotografiert, trotz das ich bei Blende 4 fotografiert habe, sind die Krallen und das Seil
woran sich der Flughund klammert schon in Unschärfe. Ich hätte also hier noch eine Blende weiter abblenden können.
Hätte ich bei Blende 2,8 fotografiert würde der Schärfentiefe bereich noch weiter schrumpfen und vermutlich wären dann
die Früchte vorne links dann ebenfalls in unschärfe gefallen.
2015-09-02_Wilhelma-016.jpg
2015-09-02_Wilhelma-016.jpg (202.24 KiB) 1172 mal betrachtet
Das zweite Bild ist mit einem Zwischenring entstanden, entspricht aber ähnlich dem Olympus Makro Objektiv wenn du
sehr nah an das Motiv rangehst. Hier siehst du das selbst bei Blende 9 die Schärfentiefe plötzlich nur noch wenige Millimeter
weit reicht. Das Objektiv war ein 45mm f=1,8.
2013-08-10_Großenrade-95.jpg
2013-08-10_Großenrade-95.jpg (176.6 KiB) 1172 mal betrachtet
Merke: Je näher du ran gehst, desto mehr nimmt die Schärfentiefe ab, desto mehr musst du abblenden.

Deshalb wird in der Makrofotografie auch oft Stativ und Makroblitz eingesetzt, bei schönem Wetter geht es auch ohne.
Um die Lichtstärke des Objektivs besser auszunutzen, wird dann aus mehreren Aufnahmen unterschiedlicher Fokuseinstellungen gestackt.
Stichwort: Fokusstacking.

Der 1:1 Schalter funktioniert glaube ich nur wenn du wirklich sehr sehr nah ein Objektiv fokussierst. z.B. ein 1Cent Stück,
sicher weiß ich es aber nicht, da ich das Olympus Makro nur mal ausgeliehen hatte.

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Lenno
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. Februar 2019, 12:04

Hohe Lichtstärke ist in sofern interessant, wenn du gezielt etwas in Unschärfe stellen möchtest,
wie z.B. bei diesem Bild.
Hohe Lichtstärke wird also hier zur gezielten Bildgestaltung genutzt und man nützt weniger den Vorteil aus
im Sinne von mehr zur Verfügung stehendem Licht. (Lichtstärke)

Olympus 45mm 1,8 (Aufnahme Blende 2)
2013-01-02_Oly45-1.jpg
2013-01-02_Oly45-1.jpg (464.98 KiB) 1161 mal betrachtet

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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Der GImperator » Sonntag 17. Februar 2019, 12:07

Moin,
Ich habe bei deiner Frage noch etwas andere "Klärungspunkte" herausgelesen als es Davids Post bedient; darum biete ich dir auch noch diese Antwort-Variante an:

Ein Teil der Antwort wäre ne Erklärung/Hintergründe opisch-physikalischer Natur. Erspare ich uns allen, das steht bereits 1000fach perfekt erklärt im www & hier gibts auch n paar Nasen, die dir bei Bedarf in nem 5-Zeiler das Wesentliche gut erklären können.
(->Weshalb soll man abblenden ?-> Weil die Abbildungsqualität der "Linse" XY bei ner "Blende(nbereich) Z" am vergleichsweise besten ist.-> Warum ist sie das ?...... ich verweise auf die Physiker und Linsen-Techies unter uns ;)
ANWENDEN kannst du selbstverständlich auch dauernd f2.8. Je nach Motivsituation sollte/will man das dann ggf. auch bewußt. Dann bekommst du aber vielleicht ne besonders starke, unerwünschte Vignettierung etc in dein Pic.... und um DAS dann zu umgehen/zu optimieren, brauchst du andere Blenden (und bekommst somit entsprechende Empfehlungen zum Abblenden auf eine "förderliche Blende" soundsoxyz).)

Beugungsunschärfen, Randabschattungen, .... (-> Dinge, mit denen eine Optik zu arbeiten, teils zu "kämpfen" hat) sind so Dinge, die du per Abblenden (Du:"Warum abblenden müssen, f2,8 ist doch wichtig") regulieren kannst.
Die Optiken sind halt so konzipiert, dass meist eben auch Grenzbereiche noch mit angeschnitten (-> von der Linse bedient) werden.
D.h. aber nicht, dass sie über ALLE Bereiche eben gleich gut arbeiten kann. Ist bei Optiken einfach so, hat erstmal nix mit dem Oly 60mm speziell zu tun.

Zu deiner Bedienfrage : ? (ich hab die Linse nicht).

Und zum letzten Aspekt (Fokus) : der Mindestabstand (gemessen von der Sensorauflagefläche zum scharf zu stellenden Motivelement) ist gerechnet und immer gleich (bzw. analog zur als Berechnungsgrundlage dienenden verbauten Brennweite). Der Mindestabstand kann bei "Umschaltobjektiven" (-> Wahl zw. 2 Modi, wie etwa "regulär" und "Makro") an einem Objektiv aber unterschiedlich sein.
Dazu findest du immer entsprechende und exakte Angaben seitens der Camhersteller.
G70_Pana 14-140II_Pana 42.5 f1.7_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_FZ150
Rollei Fotopro CT-5A Stativ, Raynox DCR 150 Achromat, Lowepro Nova 160 + Apex 110 Taschen, Dell U2412M Monitor,Toblerone 400g-Packung

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Lenno
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. Februar 2019, 12:12

Diese Aufnahme ist ebenfalls mit dem Olympus 60mm Makro entstanden.
Ich meine ich habe in der Wilhelma ein Stativ eingesetzt. Du siehst bei Blende 11 ist der hintere Teil der
Heuschrecke schon unscharf. Weil sie nicht genau Parallel zur Kamera sitzt. Fokusstackingmöglichkeit hatte ich noch nicht.
Abstand durch das Terrarium Glas, ca. 20-25cm.
Durch die geringe Schärfentiefe läßt sich das Hauptmotiv schön vom Hintergrund freistellen.

2015-09-02_Wilhelma-010.jpg
2015-09-02_Wilhelma-010.jpg (274.63 KiB) 1154 mal betrachtet
die Originalaufname möchte ich euch nicht vorenthalten, selbstverständlich ist das fotografieren durch Glas nicht so einfach,
und erfordert dann entsprechende Bildbearbeitung. Ich dachte ich häng das noch an, nicht das ihr enttäuscht von euren Aufnahmen
seid.
Hier also die Originalaufnahme unbearbeitet:
2015-09-02_Wilhelma-012.jpg
2015-09-02_Wilhelma-012.jpg (158.91 KiB) 1145 mal betrachtet

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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Jock-l » Sonntag 17. Februar 2019, 12:21

Gute Idee, das Ausgangsmaterial gegenüberzustellen ;)
Biggi 61 hat geschrieben:
Sonntag 17. Februar 2019, 10:14
Bei weit geöffneter Blende wird zwar ein stärkerer Randabfall deutlich, doch bei kleineren Blenden von f/5,6 – f/11 bildet es sehr gut ab.
Wie, ab f/5,6?
f/2,8 ist doch wichtig! :shock:
So ziemlich jedes Objektiv ist mit der Anfangsblende nur im Zentrum scharf, zum Rand hin unscharf (je hochwertiger die verwendeten Gläser/Kombinationen sind, umso größer ist die Fläche mit Anfangsschärfe und Kontrast), durch das Abblenden ergeben sich Zunahme der Schärfe und Kontrast bis in die Ecken hinein und wie sooft werden gute Effekte mit weniger netten Effekten begleitet, z.B. Beugungsunschärfen die vermehrt auftreten je weiter abgeblendet wird...
Zur Betrachtung der techn. Hintergründe verweise ich salopp auf den geprägten Begriff des Sweet Spot ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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Berniyh
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Berniyh » Sonntag 17. Februar 2019, 12:22

Biggi 61 hat geschrieben:
Sonntag 17. Februar 2019, 10:14
In der neuen Zeitschrift von Frank Späth, schreibt er u.a. zu dem Objektiv. Bei weit geöffneter Blende wird zwar ein stärkerer Randabfall deutlich, doch bei kleineren Blenden von f/5,6 – f/11 bildet es sehr gut ab.
Wie, ab f/5,6?
f/2,8 ist doch wichtig! :shock:
Das ist völlig normal. So gut wie kein Objektiv hat die beste Abbildungsleistung bei Offenblende.
Bei Makro nimmt man meistens eh eher F5.6, da man lieber mehr Schärfe haben will als Lichtstärke.

Falls du das Objektiv für Portraits nehmen willst, dann spielt die Unschärfe am Rand keine Rolle bzw. ist sogar gewollt.
Beim 60mm muss man aber für Portraits beachten, dass das Objektiv (auch bei Fokusbegrenzung) laaaaaaaaahm ist.
Muss also Motive haben die sich auch bequemen mal kurz zu warten. ;)
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
Software: Darktable, (selten) GIMP

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Lenno
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. Februar 2019, 12:30

Als letztes Beispielbild mit dem Olympus 60mm bei Blende 3,5
kann man sehen, das man gerade mal so eine einzige Ameise wirklich scharf bekommt,
alles andere verschwimmt schon in Unschärfe.
(Da ich das Objektiv nicht so gut kannte, weiß ich nicht ob ich hier vielleicht in einem
Grenzbereich der Entfernungseinstellung bin, und ob es vielleicht mit einer anderen Ein-
stellung besser geworden wäre.)

2015-09-02_Wilhelma-008.jpg
2015-09-02_Wilhelma-008.jpg (151.92 KiB) 1128 mal betrachtet

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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Guillaume » Sonntag 17. Februar 2019, 13:41

Biggi 61 hat geschrieben:
Sonntag 17. Februar 2019, 10:14

Den Schalter links am Objektiv habe ich soweit verstanden. Es geht darum, dass man schneller fokussieren kann, wenn man die Entfernung vorher grob mit dem Schalter voreinstellt.
Aber warum kann man ihn nicht auf 1:1 einstellen, er geht sofort zurück auf 0.19-0,4 m. Auf You Tube habe ich dazu ein Video gesehen. Es gehört so, aber den Sinn habe ich nicht verstanden.
Dieser Schalter ist m.E. dazu da, noch näher an das Motiv heran zu gehen. Diese 1:1 Einstellung nutze ich ausgesprochen selten. Meistens steht bei mir der Schalter auf '0,19-0,4 m'. Wenn der Schalter auf 1:1 verharren würde, hätte ich schon sehr häufig mit der Fokussierung kämpfen müssen. So ähnlich müssen auch die Ing's bei Olympus gedacht haben. 1:1 setze ich also nur sehr selten und sehr bewusst ein. Wie z.B. bei diesem Bild:



BildAbschied vom Weihnachtsmann by Peter Schmal, auf Flickr

Und wenn ich etwas mehr Tiefenschärfe haben möchte, blende ich etwas ab. Bei dem nächsten Bild war ich wieder bei 0,19 bis 0,4 m und habe auf 4,5 abgeblendet:



BildStrauß gelber Rosen by Peter Schmal, auf Flickr
liebe Grüße aus der vielleicht schönsten Stadt der Welt
Peter


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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von jackyo » Sonntag 17. Februar 2019, 13:45

Hi David

Das Objektiv steht bei mir seit längerer Zeit auf der Wunschliste.
Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen und Bildbeispiele. Das ist ja fast schon ein Kurs über Makrofotografie...

Viele Grüsse ;)
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. Februar 2019, 13:49

Dieses Objektiv steht auch auf meiner Wunschliste immer noch ganz oben.
Gerade weil es 60mm sind, ist der Abstand zum Motiv groß genug, so dass man nicht
zwangsweise gleich mit der vorderen Objektivkante am Motiv klebt.
Und durch die vielen Einstellmöglichkeiten auf unterschiedliche Entfernungen natürlich
universell einsetzbar.

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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von jackyo » Sonntag 17. Februar 2019, 13:59

Lenno hat geschrieben:
Sonntag 17. Februar 2019, 13:49
Dieses Objektiv steht auch auf meiner Wunschliste immer noch ganz oben.
Also wenn die Exif Daten nicht lügen, hast du die Aufnahmen doch mit dem 60er Makro geschossen.
Hast du denn die Linse zwischenzeitlich verkauft ? :shock:

Viele Grüsse
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. Februar 2019, 14:02

Hatte ich oben geschrieben, das hatte ich nur ausgeliehen, ich hatte mich mich mit dem Forumsmitglied "son" (Ralf)
in der Wilhelma getroffen, und ich durfte netterweise das Olympus 60mm und das Olympus 9-18mm ausprobieren.
Seitdem bin ich von diesem Olympus Makro Objekitv dermaßen begeistert, das ich das auch unbedingt haben möchte,
bisher aber aus finanziellen einfach noch nicht dazu kam, es mir zu kaufen. Aber irgendwann ..... ganz bestimmt.

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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von jackyo » Sonntag 17. Februar 2019, 14:09

Lenno hat geschrieben:
Sonntag 17. Februar 2019, 14:02
Aber irgendwann ..... ganz bestimmt.
Und ja, etwas zum träumen brauchen wir ja auch noch. Vorfreude ist eh die schönste Freude... ;) :) ;)

Viele Grüsse
jackyo
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Re: Fragen zum Olympus Makro 60 mm Objektiv

Beitrag von Karoline » Sonntag 17. Februar 2019, 14:15

Hallo Brigitte,
herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem netten Objektiv.

Zum Abblenden mit Bildbeispielen: https://www.traumflieger.de/reports/Obj ... :1260.html

Was die 1:1-Einstellung "offiziell" soll, weiß ich nicht.
Du kannst sie aber als Hilfe benutzen, um auf 1:1 zu kommen. Wenn der rote Strich zurückspringt, dann hast Du 1:1 noch nicht erreicht, bist weiter weg. Wie weit Du weg bist, kannst Du dann auf der Skala sehen. Wenn das Objektiv pumpt, bist Du zu nah dran oder außerhalb es eingestellten Fokusbereichs (also 19-40cm). Das ist meine Erklärung/Nutzung. Bei meiner Art zu fotografieren kommt das höchst selten vor, dass ich die 1:1-Funktion nutze. Mir geht es nicht um 1:1 sondern darum, dass ich so nah rankomme, dass mir das Bild gefällt. Dazu braucht es 1:1 nicht unbedingt und bei Aufnahmen aus der Hand ist das Vorgehen ohnehin nicht so prickelnd, weil man sich ohnehin immer ein wenig bewegt/schwankt bzw. weil man sich einfach durch Ausprobieren rantasten kann. In Kombination mit Makroschlitten dürfte es vielleicht für Stacking interessant sein, das habe ich aber nie ausprobiert.
Viele Grüße
Karoline

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. (Che Guevara)
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