Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
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Holger R.
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Holger R. » Mittwoch 31. Juli 2019, 12:09

Monree hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 09:10
Auch ich schau nach einem längeren Makro. Es würde mich interessieren ob jemand schon was benutzt.?
Viele Grüße von Monika
Ich stehe in Kontakt mit einem Naturfotografen aus Flickr, er nutzt verschiedene Kombinationen aus längeren Makroobjektiven und Adaptern.

Eine davon ist das 180er Tamron f3.5 mit Canon-Bajonett, als Adapter nutzt er den Viltrox EF-M1.

Seine Ergebnisse an der G9 sind beeindruckend.
Gruß Holger

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Monree
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Monree » Mittwoch 31. Juli 2019, 13:47

@ Holger,
danke für die Info.
Ich habe mir beide Teile Angesehen..., da fange ich mal an zu sparen :D
Oder ich schaue mich mal am Gebrauchtmarkt um.

Viele Grüße von Monika
Lumix-G9,Objektive Lumix Leica 8-18 mm/F2.8-4.0, Leica 15 mm f/1.7,Leica 12-60E 2.8-4 mm,Oly 60 mm 2.8 Macro ,
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sasssoft
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von sasssoft » Mittwoch 31. Juli 2019, 15:17

Eine davon ist das 180er Tamron f3.5 mit Canon-Bajonett, als Adapter nutzt er den Viltrox EF-M1.
Seine Ergebnisse an der G9 sind beeindruckend.
Liegt das wirklich am Objektiv bzw. Adpater oder vor allem am Können des Fotografen :| ? Die besten Kameras und Linsen liefern ja keine guten Ergebnisse, wenn die Person dahinter das nicht einzustellen und einzusetzen weiß!

Gruß
Alfred
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Pana G9, GM5, 12-32, 35-100, 100-300 II, PanaLeica 15, 12-60, Sigma 60, Rokinon 7,5; Makro: Olympus 60, Raynox 150, 250, 202; Blitz: Metz 58 AF-2; Kompakt: Nikon P300; Beamer: ACER PD-521

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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von tamansari » Mittwoch 31. Juli 2019, 16:38

Sternenmädchen hat geschrieben:
Dienstag 30. Juli 2019, 19:07
Ich bin schon eine Zeit lang am Überlegen, ob sich für mich ein Makroobjektiv lohnen würde?
Zum größten teil mache ich Blumenfotos, auch mal mit Insekten,selten Landschaften.
Und wenn, welches Objektiv könntet ihr mir empfehlen, Panasonic, Olympus?
Gibt es bei denen große Qualitätsunterschiede?
da kann man nur ganz entschieden Antworten:
das kommt drauf an ..............
Imagination is more important than knowledge. Knowledge is limited , Imagination encircles the world. A.E.

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Jock-l
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 31. Juli 2019, 20:00

... ich hoffe, Anna liest noch mit und ist nicht durch die Vielzahl der Antworten und möglichen Wege verschreckt ? ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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sardinien
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von sardinien » Mittwoch 31. Juli 2019, 20:41

Monree hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 09:10
Auch ich schau nach einem längeren Makro. Es würde mich interessieren ob jemand schon was benutzt.?
Hallo Monika,
sehr selten benutze ich, mangels AF, ein Minolta 1:1 Makro f/2.8 100 mm.

Hier ein Ausschnitt einer Aufnahme mit dem Oly 60 mm Macro und f/7.1:

Bild
Servus Gerd
LX 100 + G9 + GH5 + GX8/80 + f/1.8 8mm fish + 15mm + f/1.7 25mm + f/1.2 42,5mm + f/2.8 60mm macro + f/1.8 75mm + f/2.8 200mm + f/4 280mm + f/4 7-14 + f/2.8 12-35 I + f/2.8 35-100 II + 14-140 II + 100-400

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Holger R.
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Holger R. » Donnerstag 1. August 2019, 06:35

sasssoft hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 15:17
Eine davon ist das 180er Tamron f3.5 mit Canon-Bajonett, als Adapter nutzt er den Viltrox EF-M1.
Seine Ergebnisse an der G9 sind beeindruckend.
Liegt das wirklich am Objektiv bzw. Adpater oder vor allem am Können des Fotografen :| ? Die besten Kameras und Linsen liefern ja keine guten Ergebnisse, wenn die Person dahinter das nicht einzustellen und einzusetzen weiß!

Gruß
Alfred
Sicherlich ist das Können auch ausschlaggebend. Aber mal ehrlich, Nahaufnahmen konzentrieren sich auf ein Motiv, da kommt es nicht so sehr auf das Können an. Beeindruckend finde ich an seinen Bildern die Bildqualität, und die Möglichkeit Schmetterlinge zu fotografieren, die man mit einem 60er eben nicht erwischt
Gruß Holger

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sasssoft
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von sasssoft » Donnerstag 1. August 2019, 08:00

Nahaufnahmen konzentrieren sich auf ein Motiv, da kommt es nicht so sehr auf das Können an.
Gerade da kommt es auf das Können an, zumal der Schärfebereich sich im Makrobereich auf Millimeter oder weniger beläuft. Das stellt man nicht mal so nebenbei ein. Außerdem muss die Schärfe ja nicht irgendwo liegen sondern exakt an der richtigen Stelle, bei Insekten meistens auf den Augen. Wenn man dann die Facetten erkennen kann, ist man gut dabei :) . Ich habe das in meiner Anfangszeit nicht so einfach hinbekommen, schon gar nicht mit Autofokus (außer ein paar Zufallstreffern).
und die Möglichkeit Schmetterlinge zu fotografieren, die man mit einem 60er eben nicht erwischt
Auch dan kommt wieder das Können ins Spiel: wenn man sich mit dem Verhalten der Tiere beschäftigt und strategisch richtig vorgeht, kann man auch mit dem 60er sehr wohl Schmetterlinge fotografieren; nicht nur formatfüllend sondern auch im Ausschnitt ;) !

Gruß
Alfred

Tagpfauenauge.jpg
Tagpfauenauge; G9, 60er Oly, Einbeinstativ, ISO 800, Bl. 6,3, 1/160 sec, Fokus manuell
Tagpfauenauge.jpg (106.82 KiB) 357 mal betrachtet
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Pana G9, GM5, 12-32, 35-100, 100-300 II, PanaLeica 15, 12-60, Sigma 60, Rokinon 7,5; Makro: Olympus 60, Raynox 150, 250, 202; Blitz: Metz 58 AF-2; Kompakt: Nikon P300; Beamer: ACER PD-521

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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Holger R. » Donnerstag 1. August 2019, 10:00

ok, ein 180er Makro macht für Könner keinen Sinn
Gruß Holger

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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von sasssoft » Donnerstag 1. August 2019, 11:24

ein 180er Makro macht für Könner keinen Sinn
Nein, das habe ich nicht gesagt :o und gerade Könner werden damit vielleicht noch tollere Bilder machen. Ein 180er ist aber keine Voraussetzung, um gute Makros zu machen ;) .

Gruß
Alfred
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Sternenmädchen » Donnerstag 8. August 2019, 07:59

Ja, die Anna liest noch mit :D und wenn ich eure Beispielbilder seh`, dann bin ich über die Möglichkeiten begeistert, gerade was das 60mm Olympus angeht :D
Aber dank an Michael aus der Eifel, der mich auf den Boden der Tatsachen gebracht hat, ich mag es lieber nah, als Makro :D
Aber trotzdem werde ich das Olympus mal im Hinterkopf behalten, wenn mir ein gutes Gebrauchtes oder eine Cashback-Aktion über den Weg läuft ....... :D :roll:
Liebe Grüße von Anna

Olympus OMD-EM10MarkII + Leihobjektive

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Sinuett
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Sinuett » Donnerstag 8. August 2019, 20:26

Wenig oder gar nicht genannt ist das 45/f2,8 Pana Macro.
Wenn man nicht gerade Insekten fotografieren will, ein sehr gutes Objektiv.
War für mich lange das immerdraufObjektiv.

Grüße Sinuett

BildRosenkäfer auf Maiden's blush by Klaus Sinuett, auf Flickr

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OlyPan
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von OlyPan » Donnerstag 8. August 2019, 20:43

Ich würde mir nicht so viele Gedanken um die Brennweite machen, eher um das Bild welches ich haben will. 30 mm können durchaus reichen für tolle Bilder, da diese etwas mehr Weitwinkel bieten, wärend eine höhere Brennweite etwas gedrungener wirkt, was aber oft auch gut brauchbar ist.

Letztlich spielt das Motiv die Musik und die Art, wie man sein Motiv darstellen will.

Lohnt ein Makro?

Ich habe leider keine Lumix mehr und schlage mich gerade mit einer alten APS-C Kamera rum. Das meistbenutzte Objektiv ist das 50-200 mit Nahlinsen und Zwischenringen für Makro.

Mein Fazit.

Makroobjektiv = Herrlich.. man kan jedes Motiv schnell aufs Korn nehmen.

Normalobjektiv + Zwischenring, Nahlinse = ultimativ ätzend... kleine Fliege zu Großlibelle heißt rumschrauben und bis dahin ist das Tierchen weg.

Ja, ein Makro lohnt sich und am besten das, was zu den Herausforderungen passt.

Meine Makrolinse war das Oly 60. Ja ich vermisse es.
Schicht im Schacht

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kastala
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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von kastala » Donnerstag 8. August 2019, 22:46

Sinuett hat geschrieben:
Donnerstag 8. August 2019, 20:26
Wenig oder gar nicht genannt ist das 45/f2,8 Pana Macro.
Wenn man nicht gerade Insekten fotografieren will, ein sehr gutes Objektiv.
War für mich lange das immerdraufObjektiv.

Hallo,

Hat das 45er eine Abscheu vor Insekten, oder umgekehrt?
Oder weshalb kann man damit keine Insekten aufnehmen?

Hab’s noch nicht probiert, daher meine Nachfrage.
Gruß v. Axel aus Hannover
GX7+GX8, Panaleica 12-60/2,8#Panaleica 45/2,8#Pana 7-14/4#Pana 45-200#Sigma 30/1,4#
Pana 20/1,7#Laowa 7,5/2

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Re: Lohnt sich der Kauf eines Makro-Objektivs?

Beitrag von Sinuett » Freitag 9. August 2019, 07:22

Na ja, du kommst manchmal nicht nah genug heran.
Die Fluchtdistanz ist häufig unterschritten.
Bei so einem trägen Tier wie dem Rosenkäfer geht es aber...

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