Für normale Macroaufnahmen im Bildbereich (Diagonale) von ca. 5-10 cm verwende ich das Oly 45mm mit MCON P-01, funktioniert preiswert und gut.
Beispiel: http://www.lumix-forum.de/download/file.php?id=9715 (Colorado-Kröten, Zoo Frankfurt, Exotarium)
Nur mal zu meinem Verständnis bezüglich extremer Macro-Aufnahmen wie Fliegenauge, Kleintiere/Pflanzenteile im Millimeter-Bereich:
Da wird z.B. genannt: Raynox MSN505 + Macro Elmarit = Mikroskop
Wie funktioniert das genau an der GH2? Wird diese Raynox-Vorsatzlinse (für ca. 150 €) direkt auf das 46 mm Filtergewinde des Panasonic H-ES045E Makro-Objektiv Leica DG Lumix G F2,8/ 45 mm (für ca. 780 €, sehr teuer) aufgeschraubt?
Geht das kostengünstiger?
PS: Einfache aber wenig praktikable Lösung bisher: MFT-M42-Adapter, ausgefahrenes M42-Balgengerät, M42-Weitwinkel (28 mm KB-Format), Abstand zum Objekt nur ca. 1cm, Lichtzufuhr ist das Problem.
Extreme Macroaufnahmen
Extreme Macroaufnahmen
Canon 5D Mark III; Olympus OM-D; EF- (L, IS, USM), mFT-, M42-Objektive;
Canon Speedlite 600EX-RT; Metz 58 AF-2, Dörr DCF 50 Wi; Raynox 150,250,202
Canon Speedlite 600EX-RT; Metz 58 AF-2, Dörr DCF 50 Wi; Raynox 150,250,202
Re: Extreme Macroaufnahmen
Das ist schon praktikabel, weil es kaum andere preiswerte Möglichkeiten gibt.
Du kannst jetzt das Objektiv noch in Retrostellung verwenden, wenn es asymmetrisch aufgebaut ist ,oder du nimmst eine kürzere Brennweite und möglichst ein Lupenobjektiv. Vergrößerungsobkjektive haben meisten längere Brennweiten. Statt des Balgens kannst du auch mit Zwischenringen und festen Abbildungsmaßstäben arbeiten. Das ist kompakter und mit einem Objektiv in Retrostellung sind die stufenlosen Einstellungen durchaus verzichtbar, besonders wenn du noch seitlich blitzt ohne TTL- Unterstützung. Beim Stativ brauchst du dann noch einen Makroschlitten
Du kannst jetzt das Objektiv noch in Retrostellung verwenden, wenn es asymmetrisch aufgebaut ist ,oder du nimmst eine kürzere Brennweite und möglichst ein Lupenobjektiv. Vergrößerungsobkjektive haben meisten längere Brennweiten. Statt des Balgens kannst du auch mit Zwischenringen und festen Abbildungsmaßstäben arbeiten. Das ist kompakter und mit einem Objektiv in Retrostellung sind die stufenlosen Einstellungen durchaus verzichtbar, besonders wenn du noch seitlich blitzt ohne TTL- Unterstützung. Beim Stativ brauchst du dann noch einen Makroschlitten
- GuenterG
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Re: Extreme Macroaufnahmen
Hi Ehrhard
die Raynoxlinsen haben einen Klemmadapter, der passt selbst noch auf das 300er-Tele, ist aber original für die Kitobjektive mit 52 mm gedacht. Ich habe am panleica deshalb einen Stepup-Ring auf 52mm dran. Dadurch kann ich ggf. auch alle Filter verwenden, die ich für das 52mm Gewinde nun einmal habe.
Preisgünstiger - wenn du experimentierfreudig bist, kannst du es ja mal mit Retroring probieren. Sprich das Objektiv mit entsprechenden zwischengeschalteten Ring umgekehrt auf die Kamera schrauben. Das hat gegenüber einer Vorsatzlinse den großen Vorteil, dass sich die Schärfe nicht verschlechtert, da keine zusätzlichen Linsen im Spiel sind. Und je nach Brennweite des Objektives kriegst du eine enorme Vergrößerung.
Nachteil ist, das du natürlich keine elektrischen Kontakte hast und komplett manuell arbeiten musst. Das ist in diesem Bereich aber ohnehin die Regel.
LG Günter
die Raynoxlinsen haben einen Klemmadapter, der passt selbst noch auf das 300er-Tele, ist aber original für die Kitobjektive mit 52 mm gedacht. Ich habe am panleica deshalb einen Stepup-Ring auf 52mm dran. Dadurch kann ich ggf. auch alle Filter verwenden, die ich für das 52mm Gewinde nun einmal habe.
Preisgünstiger - wenn du experimentierfreudig bist, kannst du es ja mal mit Retroring probieren. Sprich das Objektiv mit entsprechenden zwischengeschalteten Ring umgekehrt auf die Kamera schrauben. Das hat gegenüber einer Vorsatzlinse den großen Vorteil, dass sich die Schärfe nicht verschlechtert, da keine zusätzlichen Linsen im Spiel sind. Und je nach Brennweite des Objektives kriegst du eine enorme Vergrößerung.
Nachteil ist, das du natürlich keine elektrischen Kontakte hast und komplett manuell arbeiten musst. Das ist in diesem Bereich aber ohnehin die Regel.
LG Günter
Liebe Grüße
Günter
DC-G9, DMC-GH3 und jede Menge Makro-Objektive und -Zubehör
Günter
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Re: Extreme Macroaufnahmen
dies ist allerdings nur mit manuell abzublendenden Objektiven zu empfehlen, da ansonsten mit Offenblende gearbeitet werden muss. Schärfentiefe ist jedoch im extremen Makrobereich EXTREM wichtig.Preisgünstiger - wenn du experimentierfreudig bist, kannst du es ja mal mit Retroring probieren.
Ich habe es mit Retroring am 14-140er Lumix versucht. => Super Vergrößerung aber wie gesagt fast NULL Schärfentiefe.
Viele Grüße
Andreas
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Re: Extreme Macroaufnahmen
ja klar, Andreas hat recht. Das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.
Wenn man noch gutes "Altglas" hat, dann ist ein Retro-Ansatz durchaus eine Option. Ich habe beispielsweise noch ein altes Pentacon Pancolar 1.8/50 rumliegen. Da ich mir nun mal das PanLeica geleistet habe, nutze ich das nicht, aber die Ergebnisse damit sind nicht schlecht. Auch vor 40 Jahren gab es schon spektakulär gute Optiken.
LG Günter
Wenn man noch gutes "Altglas" hat, dann ist ein Retro-Ansatz durchaus eine Option. Ich habe beispielsweise noch ein altes Pentacon Pancolar 1.8/50 rumliegen. Da ich mir nun mal das PanLeica geleistet habe, nutze ich das nicht, aber die Ergebnisse damit sind nicht schlecht. Auch vor 40 Jahren gab es schon spektakulär gute Optiken.
LG Günter
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