Häufiges Bilder anschauen
- Karoline
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Häufiges Bilder anschauen
... führt bei mir dazu, dass ich die Bilder immer schlechter finde. Das trifft nicht bei allen Bildern zu, aber bei den meisten.
Der Eindruck bei mir ist der, dass ich mich erst mal freue, ein Bild im Kasten zu haben. Dann sortiere ich den Mist aus. Die Bilder die mir vorher gefielen, "strahlen" dann nicht mehr so, weil die schlechten ja weg sind. Dann bearbeite ich und stelle "Probleme" fest. Und wenn es dann auch noch rauscht, ist es ganz aus.
Bei alten Bildern ist es oft ganz schrecklich, was allerdings nicht wundert, das waren halt die Änfänge. Manchmal aber kann ich es besser bearbeiten und staune, dass doch allerhand drin ist in dem vermeintlich schlechten Bild. Aber wie oft soll ich ein Bild anfassen, nur weil ich in der Bildbearbeitung weiter bin?
Wie geht es Euch so? Gibt es dagegen (gegen Frust) eine Strategie? Oder muss ich froh sein, weil mein Auge (vermeintlich?) immer geschulter guckt?
Bin gespannt, ob und was Ihr zu sagen habt.
Viele Grüße
Karoline
Der Eindruck bei mir ist der, dass ich mich erst mal freue, ein Bild im Kasten zu haben. Dann sortiere ich den Mist aus. Die Bilder die mir vorher gefielen, "strahlen" dann nicht mehr so, weil die schlechten ja weg sind. Dann bearbeite ich und stelle "Probleme" fest. Und wenn es dann auch noch rauscht, ist es ganz aus.
Bei alten Bildern ist es oft ganz schrecklich, was allerdings nicht wundert, das waren halt die Änfänge. Manchmal aber kann ich es besser bearbeiten und staune, dass doch allerhand drin ist in dem vermeintlich schlechten Bild. Aber wie oft soll ich ein Bild anfassen, nur weil ich in der Bildbearbeitung weiter bin?
Wie geht es Euch so? Gibt es dagegen (gegen Frust) eine Strategie? Oder muss ich froh sein, weil mein Auge (vermeintlich?) immer geschulter guckt?
Bin gespannt, ob und was Ihr zu sagen habt.
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Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. (Che Guevara)
http://www.Karoline-Haustein.de
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Karoline
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Lenno
Re: Häufiges Bilder anschauen
Deshalb versuche ich Bilder zu machen die out of the Box so reinhauen,
das keine Bildbearbeitung von nöten ist. Wenn es doch nötig ist, könnt ich
zig Versionen von ein und dem selben Bild machen, wobei, ich mittlerweile einen
bestimmten Stil habe, da geht das dann zack zack.
das keine Bildbearbeitung von nöten ist. Wenn es doch nötig ist, könnt ich
zig Versionen von ein und dem selben Bild machen, wobei, ich mittlerweile einen
bestimmten Stil habe, da geht das dann zack zack.
- irene49
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Ich bearbeite wiederum so gut wie jedes Bild nach, wobei ich aber wirklich nur die Fotos bearbeite, die ich nach mehrfachem Anschauen als bearbeitenswert ansehe. Und da bleiben meistens nur ganz wenige übrig. Frust macht das eigentlich keinen, höchstens dann, wenn ich mal alle Fotos verwerfen muss.
Viele Grüße
Irene
______________________________________
GX7, GX8, Pana 45-150, 100-300, 20, 12-35 2.8, 35-100 2.8 Oly 45, 9-18, 12-50, 60 2.8
PS CS3, LR 6
https://www.flickr.com/photos/irenes_flickr/
Irene
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fox
Re: Häufiges Bilder anschauen
Meine Bilder werden auf lange Sicht meine Festplatte komplett zumüllen. Jedesmal, wenn ich da durchgucke, lösche ich ein paar. Da habe ich dann noch relativ kurzer Zeit keine Lust mehr, weiterzumachen, aber ich freue mich immer über jedes bisschen Platz, das wieder entstanden ist. Je älter die Bilder, desto schneller kann ich den Löschknopp drücken. Bleibt immer noch genug übrig und die meisten davon lohnen das Aufheben nicht.
Nachdem ich in letzter Zeit fast nur noch bearbeitete Bilder hier eingestellt habe, gehe ich nun wieder dazu über, sie ooc zu zeigen. Zumindest hoffe ich, dass es mehr wird. Die Bilder müssen dann halt besser sein. Aber ich will ja auch in erster Linie fotografieren lernen ... und dann erst Bildbearbeiten.
Nachdem ich in letzter Zeit fast nur noch bearbeitete Bilder hier eingestellt habe, gehe ich nun wieder dazu über, sie ooc zu zeigen. Zumindest hoffe ich, dass es mehr wird. Die Bilder müssen dann halt besser sein. Aber ich will ja auch in erster Linie fotografieren lernen ... und dann erst Bildbearbeiten.
- Karoline
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Hi David,
ooc und nichts mehr machen, das ist ein Traum von mir. Dann gäbe es das Thema hier auch gar nicht. Aber ich arbeite daran, dass ich besser werde, dann klappt das vielleicht auch öfter mal mit ooc.
Hi Irene,
das Löschen verursacht bei mir nicht mehr so viel Frust (wie am Anfang). Aber nachbearbeitet haben und dann später das Bild doch nicht gut finden, daran störe ich mich. Irgendwas mache ich doch falsch.
Hi Fox,
Festplatte zumüllen, die Angst habe ich auch. Allerdings dauert das noch ziemlich lange. OOC zeigen finde ich gut. Was mir nicht klar ist: Löschst Du wegen des Platzes oder (auch) weil Du die Bilder neu bewertest?
Allen vielen Dank für die Rückmeldung.
Viele Grüße
Karoline
edit: Ist es eine Strategie, Bilder gar nicht erst zu bearbeiten, wenn sie ooc noch "Macken" haben?
ooc und nichts mehr machen, das ist ein Traum von mir. Dann gäbe es das Thema hier auch gar nicht. Aber ich arbeite daran, dass ich besser werde, dann klappt das vielleicht auch öfter mal mit ooc.
Hi Irene,
das Löschen verursacht bei mir nicht mehr so viel Frust (wie am Anfang). Aber nachbearbeitet haben und dann später das Bild doch nicht gut finden, daran störe ich mich. Irgendwas mache ich doch falsch.
Hi Fox,
Festplatte zumüllen, die Angst habe ich auch. Allerdings dauert das noch ziemlich lange. OOC zeigen finde ich gut. Was mir nicht klar ist: Löschst Du wegen des Platzes oder (auch) weil Du die Bilder neu bewertest?
Allen vielen Dank für die Rückmeldung.
Viele Grüße
Karoline
edit: Ist es eine Strategie, Bilder gar nicht erst zu bearbeiten, wenn sie ooc noch "Macken" haben?
Viele Grüße
Karoline
Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. (Che Guevara)
http://www.Karoline-Haustein.de
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Karoline
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- Moonbull
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Hallo Karoline,
du bist doch auf dem richtigen Weg! Mit wachsender Erfahrung sollten auch die Ansprüche steigen, sonst wäre ja Stillstand angesagt.
OOC Fotos sind bei weitem kein Beweis für fotografisches Können! Schon zu Analogzeiten wurde bei der Auswahl des Filmmaterials etc. eine Bildberarbeitung vorgeplant.
Wer in Jpg fotografiert lässt die Bearbeitung der JPG-Engiene zu, wer in Raw fotografiert muss auch mit Software entwickeln.
Wo und wann eine Bildbearbeitung stattfindet ist doch deshalb irrelevant. Ein Foto ist nie die Abbildung der Wirklichkeit, sondern immer nur ein Ausschnitt davon.
du bist doch auf dem richtigen Weg! Mit wachsender Erfahrung sollten auch die Ansprüche steigen, sonst wäre ja Stillstand angesagt.
OOC Fotos sind bei weitem kein Beweis für fotografisches Können! Schon zu Analogzeiten wurde bei der Auswahl des Filmmaterials etc. eine Bildberarbeitung vorgeplant.
Wer in Jpg fotografiert lässt die Bearbeitung der JPG-Engiene zu, wer in Raw fotografiert muss auch mit Software entwickeln.
Wo und wann eine Bildbearbeitung stattfindet ist doch deshalb irrelevant. Ein Foto ist nie die Abbildung der Wirklichkeit, sondern immer nur ein Ausschnitt davon.
- mikesch0815
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Früher dachte ich, Bildbearbeitung wäre primär dazu gedacht, schlechte Bilder aufzuwerten. Inzwischen denke ich, Bildbearbeitung (vorallem mit dem Anspruch realistisch wirkende Bilder zu erhalten) braucht auch sehr gutes Ausgangsmaterial. Daher sind gute OOC Bilder prima und gewinnen - wenn es auch nur winzige Dinge sind - durchaus durch eine EBV.
Ich schaue mir heute alte Fotos und finde: Nicht schlecht. Manches würde ich von der Perspektive anders interessanter finden, manches überrascht mich positiv, anderes hat einen Erinnerungswert, ist aber als Foto sonst unsinnig.
Ich finde schon, daß ich in den letzten Jahren meinen Stil gefunden habe, und ich versuche immer noch "das " Hundebild oder "das" Landschaftsbild zu zaubern. In anderen Dingen, etwa Makro, da sehe ich mich derzeit als ziemlich blutigen Anfänger.
so weit
Maico
Ich schaue mir heute alte Fotos und finde: Nicht schlecht. Manches würde ich von der Perspektive anders interessanter finden, manches überrascht mich positiv, anderes hat einen Erinnerungswert, ist aber als Foto sonst unsinnig.
Ich finde schon, daß ich in den letzten Jahren meinen Stil gefunden habe, und ich versuche immer noch "das " Hundebild oder "das" Landschaftsbild zu zaubern. In anderen Dingen, etwa Makro, da sehe ich mich derzeit als ziemlich blutigen Anfänger.
so weit
Maico
S1RII, GX8, EM-10II(IRmod) und viel Glas - also viel Spaß!
Re: Häufiges Bilder anschauen
Stimmt. Gerade gute ooc-Bilder ( und eigentlich nur diese ) sind lohnendes Objekt einer Bildbearbeitung.
Im Laufe der Zeit hat sich mein Sehen und Empfinden allerdings geändert.
Wo andere heute unbedarft und 'unschuldig' genießen, staunen und sich freuen, betrachtet der geübte Knipser ( ich ) das Ganze unter fotografischen Gesichtspunkten.
Also eine deutliche Schippe nüchterner. So gesehen ein Manko. Ich sehe andererseits aber auch Sachen, die andere so gar nicht mitkriegen und oft reicht dazu, ein, zwei Schritte zu machen.
Die Nüchternheit gleicht sich aber auch zum großen Teil wieder aus, wenn am PC die Bilder entwickelt werden und ihre einzigartige Stimmung entfalten.
Da ist die Welt wunderbar anders ....
Im Laufe der Zeit hat sich mein Sehen und Empfinden allerdings geändert.
Wo andere heute unbedarft und 'unschuldig' genießen, staunen und sich freuen, betrachtet der geübte Knipser ( ich ) das Ganze unter fotografischen Gesichtspunkten.
Also eine deutliche Schippe nüchterner. So gesehen ein Manko. Ich sehe andererseits aber auch Sachen, die andere so gar nicht mitkriegen und oft reicht dazu, ein, zwei Schritte zu machen.
Die Nüchternheit gleicht sich aber auch zum großen Teil wieder aus, wenn am PC die Bilder entwickelt werden und ihre einzigartige Stimmung entfalten.
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FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
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- Karoline
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Hallo Wolfgang,
Deine Worte mit dem richtigen Weg nehme ich mir gerne zu Herzen. Das mit den Ansprüchen stimmt auch.
Hi Maico, hi Dieter,
also "schlechte" Bilder erst gar nicht erst machen, notfalls gleich löschen oder wenigstens nicht bearbeiten. Das wird hart, wenn ich das richtig durchziehe. Aber 12 gute Bilder im Jahr sind ja eine gute Ausbeute, hat mal jemand gesagt (Achtung: **Ironie** und/oder schwarzer **Humor**). Das werde ich bestimmt nicht machen.
Vielleicht ist das wie auf der Insel, je weiter man nach oben steigt, desto mehr Wasser (Unvermögen) sieht man. Oh je.
Herzlichen Dank für Eure Antworten!
Viele Grüße
Karoline
Deine Worte mit dem richtigen Weg nehme ich mir gerne zu Herzen. Das mit den Ansprüchen stimmt auch.
Hi Maico, hi Dieter,
also "schlechte" Bilder erst gar nicht erst machen, notfalls gleich löschen oder wenigstens nicht bearbeiten. Das wird hart, wenn ich das richtig durchziehe. Aber 12 gute Bilder im Jahr sind ja eine gute Ausbeute, hat mal jemand gesagt (Achtung: **Ironie** und/oder schwarzer **Humor**). Das werde ich bestimmt nicht machen.
Vielleicht ist das wie auf der Insel, je weiter man nach oben steigt, desto mehr Wasser (Unvermögen) sieht man. Oh je.
Herzlichen Dank für Eure Antworten!
Viele Grüße
Karoline
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Karoline
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fox
Re: Häufiges Bilder anschauen
Hm, beides. Aber nicht nur.Karoline hat geschrieben:Hi Fox,
Festplatte zumüllen, die Angst habe ich auch. Allerdings dauert das noch ziemlich lange. OOC zeigen finde ich gut. Was mir nicht klar ist: Löschst Du wegen des Platzes oder (auch) weil Du die Bilder neu bewertest?
Viele Bilder bleiben erst mal liegen, weil ich die Menge, die ich fotografiert habe, nicht immer gleich weiterverabeite. Und mit weiterverabeiten meine ich bloss angucken, vergleichen und aus einer Gruppe ähnlicher Bilder die besten raussuchen. Das fällt mir manchmal schwer, denn "das beste" gibt es meist nicht. Das schärfste ist vielleicht etwas zu dunkel und bei dem das scharf und optimal belichtet ist, passt dann der Ausschnitt nicht, wieder andere zeigen etwas, das auf den anderen nicht drauf ist (etwas mehr Umgebung oder einen Vogel / ein Insekt, das gerade vorbeifliegt). Auf die Weise bleiben erst mal massig Bilder übrig, die nicht gelöscht werden, die ich aber eigentlich nicht in zehnfacher Ausführung brauche. Der Fluch des digitalen Fotografierens ist ja, dass man ein Bild nicht nur einmal macht. Sondern gleich in etlichen Varianten. Eine davon wird schon gut sein. Sicher ist sicher. Oder geht das nur mir so? (Und oft genug ist dann trotzdem keine richtig gut. Ich übe noch.)
Plattenplatz ist geduldig. Aber soviel Müll ist natürlich auch unvorteilhaft, wenn man die Bilder einfach nur mal angucken will. Oder mal was sucht. Das wird ja immer nur mehr Krempel, den man nicht braucht. Und der vermehrt sich gut.
Also reduzieren tut gut. Mir zumindest. Ich komme bloss nicht hinterher. Und es ist ja nicht so, dass ich erst wieder fotografieren gehe, wenn ich mit den vorherigen Bildern fertig bin.
Re: Häufiges Bilder anschauen
Der Großteil meiner Bilder sind Urlaubsfotos.
Die Theorie ist, drauflos fotografieren, nach dem Urlaub die guten übriglassen, nach einem halben Jahr die ohne Erinnerungswert löschen, nach einem Jahr max. 100 behalten.
Soweit die Theorie...
Bei den anderen ist Praxis: Fotografiere ich ein Motiv zum zweitenmal, wird das bessere behalten, das andere kommt weg.
Grundsätzlich, auch schlechte Fotos haben ihre Berechtigung. Fehler animieren zum Vergleich und zum Verbessern.
Horst
Die Theorie ist, drauflos fotografieren, nach dem Urlaub die guten übriglassen, nach einem halben Jahr die ohne Erinnerungswert löschen, nach einem Jahr max. 100 behalten.
Soweit die Theorie...
Bei den anderen ist Praxis: Fotografiere ich ein Motiv zum zweitenmal, wird das bessere behalten, das andere kommt weg.
Grundsätzlich, auch schlechte Fotos haben ihre Berechtigung. Fehler animieren zum Vergleich und zum Verbessern.
Horst
Handliche Kameras
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schöpfungdigital
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Hallo Karoline,Karoline hat geschrieben:... führt bei mir dazu, dass ich die Bilder immer schlechter finde. Das trifft nicht bei allen Bildern zu, aber bei den meisten.
Der Eindruck bei mir ist der, dass ich mich erst mal freue, ein Bild im Kasten zu haben. Dann sortiere ich den Mist aus. Die Bilder die mir vorher gefielen, "strahlen" dann nicht mehr so, weil die schlechten ja weg sind. Dann bearbeite ich und stelle "Probleme" fest. Und wenn es dann auch noch rauscht, ist es ganz aus.
Bei alten Bildern ist es oft ganz schrecklich, was allerdings nicht wundert, das waren halt die Änfänge. Manchmal aber kann ich es besser bearbeiten und staune, dass doch allerhand drin ist in dem vermeintlich schlechten Bild. Aber wie oft soll ich ein Bild anfassen, nur weil ich in der Bildbearbeitung weiter bin?
Wie geht es Euch so? Gibt es dagegen (gegen Frust) eine Strategie? Oder muss ich froh sein, weil mein Auge (vermeintlich?) immer geschulter guckt?
Bin gespannt, ob und was Ihr zu sagen habt.
Viele Grüße
Karoline
ich habe den Beitrag eben erst gesehen. Was mir hilft: Bei den meisten Fotos gibt es irgendetwas, das ich damit abbilden will. Da versuche ich vor Ort so lange "dranzubleiben", bis dieser Aspekt gut rauskommt. Wenn ich dann im Nachhinein feststelle, dass das Bild daneben auch "Macken" hat, lasse ich diese so stehen und freue mich weiter an dem, was ich abgebildet habe. Und bei Schnappschüssen (Bsp. Babyfotos) nehme ich "Macken" gerne in Kauf, wenn z.B. eine schöne Mimik oder Gestik gut eingefangen ist. Denn was nützt die beste fotografische Qualität, wenn das Motiv langweilig dargestellt ist.
Bildbearbeitung mache ich fast gar nicht (Ausnahmen z.B. rote Augen beim Blitzen), das liegt aber einzig und allein daran, dass mir das keinen Spaß macht und Fotografieren für mich Hobby und nicht Arbeit sein soll.
Kurzum: Das "Zauberwort" heißt m.E., sich vom Perfektionismus zu verabschieden und sich an dem zu freuen, was man jeweils erreicht hat. Was nicht heißt, dass mir das selber immer gelingt...
Gruß Joachim
G70 mit Pana 12-60, PZ 45-175, 1,7/20, 1,4/25, 2,8/30 (Makro), Oly 1,8/45, 2,8/60 (Makro), div. Altglas, TZ202, LF1
"Hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat." (Die Bibel, Lukas 12,15)
"Hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat." (Die Bibel, Lukas 12,15)
Re: Häufiges Bilder anschauen
Ich bin auch ein Fan von Out of Cam.
Dabei habe ich folgende Erfahrung gemacht. Wenn ich die Bilder auf den PC überspiele, gefallen sie mir meisten nicht so richtig. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass der Eindruck des Erlebten noch sehr frisch ist. Nach ein bis zwei Tagen schau ich mir die Bilder nochmals an und bin erstaunt, dass sie mir jetzt besser gefallen. Dann gehts ans aussortieren und beschneiden. Bearbeiten will ich eigentlich nicht. Außer für Collagen oder Scherzfotos usw.
Wenn ich dann ganz alte Bilder zum Vergleich anschaue, freue ich mich immer wieder, dass ich mich weiterentwicklet habe.
Lg Werner
Dabei habe ich folgende Erfahrung gemacht. Wenn ich die Bilder auf den PC überspiele, gefallen sie mir meisten nicht so richtig. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass der Eindruck des Erlebten noch sehr frisch ist. Nach ein bis zwei Tagen schau ich mir die Bilder nochmals an und bin erstaunt, dass sie mir jetzt besser gefallen. Dann gehts ans aussortieren und beschneiden. Bearbeiten will ich eigentlich nicht. Außer für Collagen oder Scherzfotos usw.
Wenn ich dann ganz alte Bilder zum Vergleich anschaue, freue ich mich immer wieder, dass ich mich weiterentwicklet habe.
Lg Werner
Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren, nimm nichts mit außer deinen Eindrücken (...und ein paar Fotos)
GH3 mit 14-140 Setobjektiv, Pancake 20,0mm, Sony Achromat, div. Stative, Fernauslöser, div. Filter, Blitz
http://www.gantschnigg.com
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miss_sophie
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Re: Häufiges Bilder anschauen
...GENAUschöpfungdigital hat geschrieben:Kurzum: Das "Zauberwort" heißt m.E., sich vom Perfektionismus zu verabschieden und sich an dem zu freuen, was man jeweils erreicht hat.Gruß Joachim
Leider ist das graue Theorie, zumindest in meinem Fall!
Ich erinnere mich, dass ich mit Gimpy mal eine kleine Auseinandersetzung hatte, als ich dieses Forum gerade entdeckt hatte und noch viel blutigere Anfängerin war, als jetzt.
Da ging es um Bildanalyse und jede Menge Kritikpunkte dazu - und natürlich hatte Gimpy Recht, der hat ja nun wirklich Ahnung, worüber er redet.
Trotzdem habe ich meinen Standpunkt von damals in jenem Gespräch aufrechteralten, bis heute:
wenn es ein Bild ist, auf das ich - warum auch immer - stolz bin, dann lass ich mir das von niemandem ausreden!
Damals habe ich Gimpy vorgehalten, dass ich lieber ein technischer Stümper bin, der noch staunen und sich freuen kann, als ein perfekter Fotograf.
Das sehe ich noch immer so - und bin manchmal doch erstaunt, wie sehr sich mein Blick auf Fotografien dennoch geändert hat.
Und zwar auf alle, nicht nur auf meine. So manches Werbebild, oder Aufmacher zu bestimmten Themen lässt mich schmunzeln, weil ich denke: na, das hätten wir Foris aber allesamt besser hinbekommen
Aber umgekehrt ist es genauso: ich lasse mich inzwischen viel mehr von Bildern faszinieren, die mir wirklich gelungen erscheinen - mehr deswegen, weil ich zusätzlich zum Staunen und mich freuen, eben noch einen geschulteren Blick - und eigene Erfahrungen entwickelt habe.
Den eigenen Perfektionismus - Trieb wird man wohl nicht los, aber dazu will ich dann auch stehen. Meine Bilder im Rückwärtsgang anzusehen, zeigt mir meine Weiterentwicklung, meine Vorlieben und Abneigungen und hilft, den eigenen Stil zu entwickeln.
Nicht die Fotos werden beim Ansehen im Nachhinein schlechter - sondern Du, Karoline, wirst immer besser
Allseits frohes Schaffen - und ausreichend Zeit dafür 
Liebe Grüße von Ulrike
Panasonic Lumix FZ200 - Raynox 150
Liebe Grüße von Ulrike
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- Karoline
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Re: Häufiges Bilder anschauen
Hi Fox,
Dein letzter Beitrag ist bei mir geklaut. Ich habe ihn zwar nicht geschrieben, aber ich hätte ihn schreiben können.
Hi Horst,
also im Grunde ist es dann -theoretisch- so bei Dir, dass Du die Bilder ziemlich lange Zeit nicht anfasst. Das reduziert den Frust, weil man nicht mehr so "nahe" dran ist?!
Und das schlechtere löschen, wenn man ein zweites besseres gemacht hat, das leuchtet mir ein.
Hi Joachim,
vermutlich hast Du Recht, sich an dem freuen, was man hat bzw. erreicht hat. Aber Perfektionismus oder vielleicht nicht ganz so stark: Der Wunsch besser zu werden, ist ja auch eine Triebfeder, die weiterbringt.
Hi Werner,
Dein Gedanke ist interessant. Vielleicht ist es bei mir einfach nur andersrum. Die Freude am Fotografieren an sich, überträgt sich erst mal auf die Bilder und später kommt dann die Ernüchterung? Stellt sich nur die Frage, was ich dann damit anfange. Bilder erst nach Tagen ansehen, um das Erlebnis besser zu bewahren? Jedenfalls habe ich mir jetzt schon mehr oder weniger abgewöhnt, nach dem Fotografieren gleich noch mal auf dem Display zu kontrollieren. Das ist dann wie ein Überraschungsei, wenn ich mir die Bilder zu Hause ansehe
Hi Ulrike,
Abschied vom Perfektionismus - das passt nicht so richtig zu mir. Ich bin vielleicht nicht richtig perfektionistisch, dann gäbe es z.B. hier keine Bilder von mir, ich kann auch mit weniger leben; aber die Triebfeder ist klar: besser werden. Ich freue mich, wenn Du meinst, ich werde besser, ich nehme es selbst auch so wahr. Aber es ist ja so, dass mir heute ein Foto gefällt und nächste Woche schon nicht mehr. Dazwischen mache ich alles andere als Quantensprünge. Und ich bin eben gefrustet, wenn nach der anfänglichen Freude so eine Ernüchterung kommt. Vielleicht ist es auch so wie beim Renovieren, wenn man weiß, dass in irgendeiner Ecke, die keine Sau interessiert, irgendwas nicht richtig ordentlich gemacht wurde. Ich weiß ja immer, dass ich hier oder da in der Bilderverarbeitung was gemacht habe und es schon von Anfang an (ooc) besser hätte sein können oder müssen.
Also
* weniger Perfektionismus
* mehr Freude am bereits Erreichten
* gute Bilder ooc und noch mal gute Bilder ooc
* mehr Planung
* Bilder erst (wieder) mit einigen Abstand betrachten
* schlechte Bilder auch mal stehen lassen
Vielen Dank für Eure Anregungen, mal sehen, was ich daraus mache.
Herzliche Grüße
Karoline
Dein letzter Beitrag ist bei mir geklaut. Ich habe ihn zwar nicht geschrieben, aber ich hätte ihn schreiben können.
Hi Horst,
also im Grunde ist es dann -theoretisch- so bei Dir, dass Du die Bilder ziemlich lange Zeit nicht anfasst. Das reduziert den Frust, weil man nicht mehr so "nahe" dran ist?!
Und das schlechtere löschen, wenn man ein zweites besseres gemacht hat, das leuchtet mir ein.
Hi Joachim,
vermutlich hast Du Recht, sich an dem freuen, was man hat bzw. erreicht hat. Aber Perfektionismus oder vielleicht nicht ganz so stark: Der Wunsch besser zu werden, ist ja auch eine Triebfeder, die weiterbringt.
Hi Werner,
Dein Gedanke ist interessant. Vielleicht ist es bei mir einfach nur andersrum. Die Freude am Fotografieren an sich, überträgt sich erst mal auf die Bilder und später kommt dann die Ernüchterung? Stellt sich nur die Frage, was ich dann damit anfange. Bilder erst nach Tagen ansehen, um das Erlebnis besser zu bewahren? Jedenfalls habe ich mir jetzt schon mehr oder weniger abgewöhnt, nach dem Fotografieren gleich noch mal auf dem Display zu kontrollieren. Das ist dann wie ein Überraschungsei, wenn ich mir die Bilder zu Hause ansehe
Hi Ulrike,
Abschied vom Perfektionismus - das passt nicht so richtig zu mir. Ich bin vielleicht nicht richtig perfektionistisch, dann gäbe es z.B. hier keine Bilder von mir, ich kann auch mit weniger leben; aber die Triebfeder ist klar: besser werden. Ich freue mich, wenn Du meinst, ich werde besser, ich nehme es selbst auch so wahr. Aber es ist ja so, dass mir heute ein Foto gefällt und nächste Woche schon nicht mehr. Dazwischen mache ich alles andere als Quantensprünge. Und ich bin eben gefrustet, wenn nach der anfänglichen Freude so eine Ernüchterung kommt. Vielleicht ist es auch so wie beim Renovieren, wenn man weiß, dass in irgendeiner Ecke, die keine Sau interessiert, irgendwas nicht richtig ordentlich gemacht wurde. Ich weiß ja immer, dass ich hier oder da in der Bilderverarbeitung was gemacht habe und es schon von Anfang an (ooc) besser hätte sein können oder müssen.
Also
* weniger Perfektionismus
* mehr Freude am bereits Erreichten
* gute Bilder ooc und noch mal gute Bilder ooc
* mehr Planung
* Bilder erst (wieder) mit einigen Abstand betrachten
* schlechte Bilder auch mal stehen lassen
Vielen Dank für Eure Anregungen, mal sehen, was ich daraus mache.
Herzliche Grüße
Karoline
Viele Grüße
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