FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Alles rund um die Superzoomer von Panasonic – von der legendären FZ50 bis zur FZ300 (330), von der TZ1 bis zur TZ202(d)
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Horka
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von Horka » Mittwoch 6. Mai 2015, 15:23

Die FZ1000 ist eine universale Kamera, gut geeignet für fast jede Art von Fotos. Wenn Jemand durchgehende Schärfe haben will, muss er das nicht begründen oder verteidigen, sondern versuchen, es mit seiner neuen Kamera zu erreichen.

Und die FZ1000 kann es zumindest genau so gut wie die FZ30.

Sicher kommt das Objektiv bei Bl. 8 in die Beugung, aber das machte die FZ30 in selber Größe bei ihrer Bl. 3,8. Und natürlich rauscht die FZ1000 bei ISO 1600 für Manche zuviel, aber nicht mehr als die FZ30 bei ISO 400.

Wenn DerDesigner mit der FZ1000 dieselbe Art zu fotografieren wie mit seiner alten Kamera plant, kann er das bei richtiger Einstellung ohne Qualitäts-Einbußen gegenüber der FZ30. Er darf nur nicht auf Qualitätsoptimierer hören.

Wenn er max. Qualität (besser als die der FZ30) aus der Neuen holen will, muss er seine Fotoweise überdenken.

DerDesigner hat nicht die falsche Kamera, er kennt und nutzt nur die vielen Möglichkeiten (noch) nicht.

Horst
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Nitram
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von Nitram » Mittwoch 6. Mai 2015, 19:22

Wie wärs mit SCN Landschaft.
Geht da die Cam nicht auf eine kleinere Blende (größere Blenden-Zahl),
um ein Bild über den "gesamten" Tiefenbereich scharf zu bekommen ?

In diesem Sinne
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Martin

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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von diggi0311 » Mittwoch 6. Mai 2015, 22:30

Einem größeren Sensor sein physikalisch bedingtes Freistellungspotential als Qualitätsmangel anzukreiden ist schon ein starkes Stück. Wer große Schärfentiefe möchte der blendet ab, wählt eine kleine Brennweite und erweitert den Motivabstand...oder kauft eine Kompaktkamera oder ein Smartphone mit Minisensor :roll:
Gruß

Dirk

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Wolfgang B.
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von Wolfgang B. » Donnerstag 7. Mai 2015, 07:30

Danke Dirk, für Deine offenen Worte.

Die Tipps, die hier kommen, hören sich irgendwie wie ein alter Witz aus den Zeiten des Sowjet-Imperiums an.

Frage an Radio Eriwan:
Ich hatte vorher einen 2CV und hab mir jetzt einen Audi A 5 gekauft, lässt sich der Audi auch so fahren, wie früher meine Ente?

Antwort von Radio Eriwan:
Im Prinzip ja, man darf aber nur die ersten beiden Gänge benutzen, stets mit angezogener Handbremse fahren und die Geschwindigkeit auf max. 100 km/h einstellen. Alternativ kann man im Menü nachschauen, ob es ein Szeneprogramm namens "Ente" gibt.

Wenn der Thread Opener die erweiterten Freistellungsmöglichkeiten derf FZ1000 partout nicht nutzen möchte, ist er mit einer FZ200 besser bedient. Auch das ist eine tolle Kamera, sie hat aber wegen ihres kleineren Sensors vom Prinzip her eine größere Schärfentiefe.
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von emeise » Donnerstag 7. Mai 2015, 11:42

Wolfgang B. hat geschrieben:Wenn der Thread Opener die erweiterten Freistellungsmöglichkeiten derf FZ1000 partout nicht nutzen möchte, ....
Hat er ja nie behauptet, ganz im Gegenteil ( einfach mal lesen und merken ) !

Der Versuch, den Thread immer in eine aggressive Stimmung zu lenken, gefällt mir nicht. Sorry Wolfgang.

Allen hier ist klar, dass man mit jeder Kamera ( jeder Modernen, keine Lochkamera :lol: ) durchgehend scharfe Bilder machen kann.

Sie fallen einem aber nicht in den Schoß. Die drei Hauptparameter, die zum Ziel führen hat Dirk zusammengefasst ( das Thema 'hyperfokale Distanz', welches etwas komplex ist, ausgenommen ) .
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von basaltfreund » Donnerstag 7. Mai 2015, 12:17

finde eigentlich das der Ton nicht agressiv ist....Wolfgang hat das doch witzig auf den Punkt gebracht!
viele Grüsse aus der Eifel Michael
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von DerDesigner » Donnerstag 7. Mai 2015, 13:02

Ich fände es toll, wenn wir wieder stärker zur Objektivität zurückkehren könnten. In dem Kontext noch mal ein großes Danke an diejenigen, die mich hier mit konkreten Tipps unterstützt haben, ohne von mir erst eine Rechtfertigung dafür zu verlangen, dass ich eine hohe Tiefenschärfe nicht nur ausnahmsweise einsetzen möchte!

Ich versuche ein bestimmtes Ziel zu erreichen und bekomme Optionen aufgezeigt, welchen Weg man dafür gehen muss. Dass diese alle ihr Pro und Kontra haben, ok, aber bis hierhin ist das doch noch das Normalste auf der Welt?


diggi0311 hat geschrieben:Einem größeren Sensor sein physikalisch bedingtes Freistellungspotential als Qualitätsmangel anzukreiden ist schon ein starkes Stück.
Ich wüsste nicht, dass ich die Freistellungsfähigkeit als "Qualitätsmangel" deklariert hätte - so schnell werden einem Behauptungen in den Mund gelegt...

diggi0311 hat geschrieben:Wer große Schärfentiefe möchte der blendet ab, wählt eine kleine Brennweite und erweitert den Motivabstand
Fein, wenn ich genügend Zeit habe, mache ich das gerne. Wobei "gerne" relativ ist, aber ich würde es machen. Für zeitkritische Situationen bin ich dagegen dankbar, wenn es unmittelbar funktioniert und ich nicht zusätzlich auch noch aufpassen muss, dass das Fokusfeld womöglich im Affekt versehentlich das falsche Ziel anvisiert!

Auf den Autowitz überhaupt einzugehen ist mir eigentlich zu blöd, aber da der Vergleich so gewaltig hinkt: Es soll tatsächlich Situationen geben, in denen eine hohe Tiefenschärfe nun mal gewünscht ist und im Gegenteil einen klaren Vorteil gegenüber der Fokussierung auf eine (ggfs. stark) eingeschränkte Ebene bietet! Wenn die Ente nur 3 Liter auf 100 km verbraucht und der Audi 10 Liter, wäre ein Szeneprogramm "Ente" doch super, wenn ich nur noch 5 Liter im Tank habe. Was interessieren mich dann Einbußen an PS, Hauptsache, ich erreiche mein Ziel!
Wolfgang B. hat geschrieben:Wenn der Thread Opener die erweiterten Freistellungsmöglichkeiten derf FZ1000 partout nicht nutzen möchte...
Seufz, ich zitiere mich mal gerade selbst:
DerDesigner hat geschrieben:Nochmal: Ich WILL zukünftig (mehr) mit Tiefenunschärfe arbeiten. Wie oft hat es mich in der Verganheit geärgert, dass ein Motiv vor dem (gleichmäßig scharfen) Hintergrund regelrecht untergeht und ich es nicht ein Stück weit abheben kann.
Schön zu sehen, dass hier nicht alle fest im Elfenbeinturm wohnen, sondern ihn abends auch wieder verlassen. Und damit klinke ich mich aus der diesbezüglichen Diskussion aus. Ich habe momentan genug Anregungen, die ich erst mal in aller Ruhe ausprobieren muss. Danke dafür! :)

EDIT: emeise war schneller! Top!

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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von diggi0311 » Donnerstag 7. Mai 2015, 22:07

Von der FZ30 (habe fast ausschließlich mit dem 1-Feld AF im Automatikmodus mit Standardeinstellungen gearbeitet) bin ich knackscharfe Bilder gewohnt. Ich kann eine Person fotografieren, bei der auch der gesamte Hintergrund scharf ist. Die Person ist scharf (fokussiert), doch im Bücherregal einen Meter dahinter kann man selbst die Buchtitel noch lesen, Bilder an der Wand sind scharf - alles ist scharf, unabhängig von der Entfernung zum Objektiv!
Bei der FZ1000 ist dagegen immer nur der direkt fokussierte Bereich scharf, selbst völlig ohne Zoom und im Automatikprogramm. Beispiel: Zwei Personen in der Bildmitte. Person A ist scharf fokussiert, wenngleich deutliches Bildrauschen wahrnehmbar ist. Person B daneben (nur wenige Zentimeter nach hinten versetzt) ist bereits deutlich sichtbar unschärfer - und der Hintergrund (Wand) zwei Meter weiter verschwimmt schon relativ stark. Ironischerweise wollte ich mit der FZ1000 diese Art von Tiefenunschärfe genauer ergründen - aber doch bitte nicht unerwünscht und noch dazu bei jedem Foto!
Dass dennoch bei einem drei Meter entfernten Motiv eine Person unscharf wird, nur weil sie wenige Zentimeter versetzt steht, halte ich für daneben.
Aus diesen Aussagen schließe ich dass du mit Tiefen(un)schärfe des 1" Sensors der FZ1000 unzufrieden bist und es für einen Qualitätsmangel hältst dass die FZ1000 nicht automatisch durchgehend scharf abbildet, wie es die FZ30 tut.

Wenn eine Automatik, wie du es dir wünscht für mehr Tiefenschärfe sorgt, dann der Scene-Modus "Landschaft". Das nützt dir aber auch nichts wenn du den Aufnahmeabstand und die Brennweite nicht beachtest, die Kamera steuert hier nur die Blende und sorgt für kräftige Farben. Ansonsten bleibt dir nichts anderes übrig als die von mir genannten Parameter zu beachten. Wenn man, wie du betonst, Ansprüche an die Qualität seiner Bilder hat bleibt einem nichts anderes übrig als sich mit den Grundlagen der Fotografie zu beschäftigen und seine Kamera entsprechend des gewünschten Ergebnisses einzustellen, da kann man sich auf keine Automatik blind verlassen. Selbst wenn man Scene- und Automatikmodi nutzt sollte man wissen was diese tun. Ich bleibe dabei "Ich war da mit Alles drauf und scharf"-Bilder macht man am besten mit einem Minisensor.
Gruß

Dirk

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emeise
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von emeise » Donnerstag 7. Mai 2015, 22:42

diggi0311 hat geschrieben:Wenn eine Automatik, wie du es dir wünscht für mehr Tiefenschärfe sorgt, dann der Scene-Modus "Landschaft". Das nützt dir aber auch nichts wenn du den Aufnahmeabstand und die Brennweite nicht beachtest, die Kamera steuert hier nur die Blende und sorgt für kräftige Farben.
Szene Landschaft ( diese Automatik Programme sind mir verhasst, außer Freihand Nachtaufnahme ) stellt nur Offenblende bereit.
Die Blende ist nicht regelbar. Also alles andere als durchgehende Schärfe Bereitstellung, eher das Gegenteil :o Naja, die Hauptsache irgendwas ist programmiert :mrgreen:

_________________________________________________________________________________________________________________________________________

Zur durchgehenden Schärfe ist noch zu sagen, dass es die physikalisch gesehen überhaupt nicht gibt.

Nur unser Auge interpretiert eine uns vertretbare Unschärfe als Schärfe, so dass der Schärfe-Bereich von vorn bis hinten zu gehen scheint. ( Thema : Zertreuungskreis )

Ein Raubvogel sieht das anders :lol:
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von diggi0311 » Freitag 8. Mai 2015, 06:12

Offenblende auch bei guten Lichtverhältnissen? Das ist natürlich kontraproduktiv.... :?

Ich muss das mal an einem G/GH-Modell ausprobieren...
Gruß

Dirk

Foxi
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von Foxi » Freitag 8. Mai 2015, 12:16

Die FZ200 schaltet bei SCN-Landschaft je nach Licht zwischen 2.8-4.0 die Blende. 4.0 ist bei dieser Kamera schon ein guter Wert für ordentliche Tiefenschärfe.

Und das schöne ist - bei dieser Automatik geht sogar RAW.
Gruß Frithjof


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partisan
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von partisan » Freitag 8. Mai 2015, 12:32

diggi0311 hat geschrieben:Offenblende auch bei guten Lichtverhältnissen? Das ist natürlich kontraproduktiv.... :?

Ich muss das mal an einem G/GH-Modell ausprobieren...
Hallo Dirk,

irgendwie habe ich das komische Gefühl, das liegt bei den G´s aber auch am Objektiv :?
So wählte das 20er pana mir an der G2 damals fast immer die Offenblende, ganz egal welcher Modus eingestellt war, beim 45er oly war das dann anders.

Seitdem nutze ich keine Szeneprogramme mehr. Aber jetzt bin ich auch neugierig und schaue mal später, wie die Linsen sich an der GM1 und OMD 5II verhalten

==> Zurück zum Thema: Das Einstellen der Blende je nach Bedarf und ein schnelles Abblenden auf z.B. f8 geht aber nun wirklich ratzfatz, dann hast du doch was du willst.

Irgendwie verstehe ich das ganze Problem nicht.
==> Stell die Kamera doch einmalig im Modus A) auf eine kleine Blende ein und wähle nur kleine Brennweiten, dann hast du doch immer deine begehrte Tiefenschärfe.

** mat
Lumix GM1, Oly OMD 5 II; pan 7-14mm, pan 12-32mm, pan 14mm, Voigtländer 17,5mm, pan 20mm, pan 25mm f 1,4, oly 45mm, pan 100-300mm, oly 300mm f4; Sirui T-025X mit C-10X, Manfrotto 190 CLB, Benro KB-2; PS CS6, LR6, Nik

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Wolfgang B.
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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von Wolfgang B. » Freitag 8. Mai 2015, 15:27

Hallo liebe Leute,

ich weiß nicht, warum meine kleine Glosse mit "Radio Eriwan" als aggressiv empfunden wurden. Ich habe nur versucht, verschiedene Ratschläge, die ich als Vergewaltigung der eigentlich tollen FZ1000 empfinde, auf den Punkt zu bringen.

Falls das zu 'agressiv' war, bitte ich um Entschuldigung.

Aber aus Gründen, die ich auch vielfach erläutert habe, halte ich es für kontroproduktiv, jemandem, der gewohnt ist zu knippsen, und sich bislang noch keine großen Gedanken über den Aufbau eines guten Fotos gemacht hat, zu empfehlen, stark abzublenden. Das gilt insbesondere für Kameras, die einen klieneren Sensor als die µFT - Systeme haben. Der Grund hierfür ist, dass bei der FZ1000 (und erst recht bei Bridge-Kameras mit noch kleinerem Sensor) schon bei einer Abblendung um eine Blendenstufe sichtbare Lichtbeugung einsetzt. Panasonic hat dazu gelernt und nicht ohne Grund die Einstellmöglichkeit der Blende bei der FZ1000 auf f 8 limitiert.

Der Grund für die unterschiedlichen Schärfetiefen bei verschiedenen Sensorgrößen liegt auch nicht direkt an den Sensor- bzw. Filmgrößen, sondern allein an den geringeren Brennweiten der Objektive , die zum Abbilden eines bestimmten Bildwinkels auf dem Sensor/Film benötigt werden. Je kleiner der Sensor/Film, desto geringer die eforderliche Brennweite. Deswegen haben Handykameras oder Bridge-Kameras auch eine Schärfentiefe, die bei Vollformat/Kleinbild nur von Fish-Eyes erreicht wird.
Fotografen mit Mittelformatkameras wussten das schon immer. Die Besitzer von Kleinbildkameras haben sich nie Gedanken machen müssen, weil doch (fast) alle mit der selben Film/Sensorgröße arbeiteten.

Ein sogenanntes 'Normalobjektiv', also ein Objektiv mit einem Bildwinkel von ca. 45 Grad hat bei Verwendung eines Mittelformats in etwa eine Brennweite von 80 mm.
Der selbe Bildwinkel erfordert bei Größe eines Sensors im KB-Format nur noch eine Brennweite von 50 mm
Bei µFT un FT sind es nur noch 25 mm.
Bei der FZ1000 nur noch 19 mm
und danach wird es immer weniger, bis hin zu 2-3 mm bei HandyKameras.

Warum erzähle ich das hier?
Zum einen ist diese optische Gesetzmäßigkeit so alt wie der erste Fotoapparat mit Linsensystem. Es betrifft also die erste Leica von 1925 genau so wie eine moderne digitale Kamera mit Sensor statt Film. Von daher ist die Aussage von Emeise
Allen hier ist klar, dass man mit jeder Kamera ( jeder Modernen, keine Lochkamera :lol: ) durchgehend scharfe Bilder machen kann.
nicht richtig.
Durchgehend scharfe Bilder haben nichts mit modernen oder unmodernen Kameras zu tun, sondern mit der Brennweite. Ich bezweifele, dass sich mit einer Vollformat- oder Mittelformatkamera durchgehend scharfe Bilder machen lassen, auch nicht bei starkem Abblenden, es sei denn, sie haben ein Objektiv mit einer sehr kurzen Brennweite.

Konsequenter Weise müsste man 'Der Designer' also auch empfehlen, möglichst im Weitwinkelbereich zu fotografieren. Was aber nur eine weitere Vergewaltigung der an sich tollen Kamera FZ1000 wäre.

Eine Lösung des Problems von 'DerDesigner' (nicht meines Problems, ich möchte lieber freistellen) sehe ich nur in der Änderung seiner fotografischen Sichtweise und seines Fotografierverhaltens durch beispielsweweise den Besuch eines Fotokurses oder den Kauf einer Bridge mit kleinerem Sensors. z.B. der FZ200.
Beides habe, ich - wie ich meine - sachlich und nicht aggressiv empfohlen. Ich she auch nichts ehrenrühriges an dieser Empfehlung.

Etwas aufgeregt bin ich allerdings, wenn jemand in so einer Situation ein Szeneprogramm empfiehlt. Das war dann auch der schlussendliche Grund für meine Glosse mit dem Szeneprogramm 'Ente'.
Ein Szeneprogramm raubt dem Fotografen die Möglichkeit einzugreifen und ersetzt auf gar keinen Fall fotografischen Verstand.

Hier kann ich emeise voll und ganz zustimmen:
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In der Tat zeigt sich bei näherer Betrachtung, dass nicht nur im Szenemodus 'Landschaft', sondern auch in anderen Automatikprogrammen bei der FZ1000 trotz relativ guten Lichts versucht wird, so lange es geht, die Blende offen zu lassen, um Lichtbeugung und hohe ISOs zu vermeiden.

Dies wurde auch in andere Threads schon ausgiebig diskutiert und führte zu der Meinung, dass die Panasonic-Ingenieure sehr wohl dazu gelernt haben und versuchen, den Sensor insbesondere bei Bridgs-Kemaras optimal zu bedienen.
Damit schließt sich der Kreis: Schon geringes Abblenden und Erhöhen der ISO-Zahlen führt bei Bridge-Kameras zu Qualitätsverlusten, die nicht ohne gute Gründe zu empfehlen sind.

Ich denke, Available hat das ganz gut erklärt:

http://lumix-forum.de/viewtopic.php?f=4 ... en#p283587" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

Danke für das Lesen meiner (zu) langen Ausführungen und Entschuldigung für einen möglicherweise unangemessenen Tonfall. Ich versuche mich nur verständlich zu machen.

Liebe Grüße, Wolfgang
G70, G81

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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von Nitram » Freitag 8. Mai 2015, 17:25

Hallo Wolgang,

meinerseits ist alles OK.
Ich mache ja auch häufig solche KFZ-Vergleiche,
wenn ich ein "fotografisches Problen bez. Zusammenhänge"
auf eine andere Art und Weise erklären möchte.

Und "Landschaft" habe ich eigentlich nur "empfohlen",
damit der ´DerDesigner´ erstmal "schnell" einen Erfolg hat/sieht,
ohne "lange" an der FZ1000 "rumzustellen",
weil er das ja erst "später" mit "der Zeit" lernen möchte.

Das er das lernen und sich damit beschätigen will hat er ja gleich zu Anfang schon gesagt.

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Re: FZ1000 - wie 100% des Bildes fokussieren?

Beitrag von diggi0311 » Freitag 8. Mai 2015, 17:30

Danke Wolfgang, ich bin da ganz bei dir! Ich fand auch deinen Ton nicht aggressiv.
Gruß

Dirk

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