Hallo Frank!
Um es vorauszuschicken. Ich habe was Fotografie und Bearbeitung angeht meine eigene Eintwicklung und meinen eigenen Kopf der nicht dem Mainstream folgt.
Meine Aussagen sind für viele provokativ oder überzogen, aber nie persönlich gemeint.
Das Histogramm nicht zu beachten ist das Beginn des ganzen Dilemmas. Die zweite Krux ist das Format. Wenn man nur in JPEG arbeitet ist LR mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Der Unterschied sieht wie folgt aus:
- JPEG mit 8Bit = 256 Helligkeitsstufen pro Kanal
- RAW mit 12Bit = 4096 Helligkeitsstufen pro Kanal
Die Diskussion JPEG/RAW ist ebenso endlos wie sinnlos weswegen ich hier nicht näher darauf eingehe da die Zahlen für sich sprechen.
Meine weiteren Ausführungen beziehen sich also rein auf RAW.
Wenn ich bei der Aufnahme das Histogramm ausser acht lasse wird es bei der Bearbeitung nicht besser wenn ich es da auch nicht anders mache.
Wenn man so arbeiten will nehme man JPEG und ein günstiges oder kostenloses Bearbeitungprogramm.
Das Histogramm ist der Kompass bei der Aufnahme und bei der Belichtung.
Alles andere ist nur ein Probieren auf gut Glück das Nerven kostet und einem die Lust an der Fotografie recht schnell verleiden kann.
Ich muss dazusagen das ich mittlerweile mit Capture Phase One arbeite weil ich damit mehr Möglichkeiten habe wie mit LR das mir einfach nicht mehr gereicht hat.
Hat aber auch einige Jahre gedauert, so von LR 2 bis zu LRCC währenddessen ich das Programm sehr wohl auch schätzen gelernt habe.
Die ganzen Regler und Einstellungsmöglichkeiten machen eigentlich nur bei RAW wirklich Sinn da man bei JPEG sehr schnell an die Grenzen des Formates stösst.
Ich kann nur zu einem Buch oder einer Lern DVD raten die mir damals sehr geholfen hat bei der digitalen Entwicklung.
Hier mal ein Link zu dem das ich benutzt habe.
https://www.amazon.de/Adobe-Photoshop-L ... m+Training
Die neuen Kameras können immer mehr und die Werbung scheint uns schier unmögliches zu versprechen.
Die Ernüchterung kommt meistens sehr bald wenn das nicht ohne Vorkenntnisse umsetzbar ist.
Man muss wirklich seinen Sensor kennen lernen, genau wie früher den Film um zu wissen wo seine Grenzen liegen. Da ist das Histogramm ein mehr als nützliches Werkzeug um zu wissen wo die zeichnenden Bereiche des Bildes liegen, aber auch die Ressourcen welche später bei der "Entwicklung" zur Verfügung stehen. Da kann ich das Buch von Scott Kelby empfehlen. Nicht jedermanns Schreibstil aber ein Buch das nicht nur am Anfang hilft.
https://www.amazon.de/Digitale-Fotograf ... fotografie
Man muss schon einiges dazu tum um den Fotoapparat und die Bearbeitung wirklich auszureizen und ist sicher auch nicht billig.
Aber immer noch günstiger als immer wieder auf neuere Kameras und Objektive umzusteigen nur weil man glaubt das dann alles besser wird.