Datenrettung

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UweS
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Re: Datenrettung

Beitrag von UweS » Dienstag 28. Juni 2016, 18:17

Icebear hat geschrieben: bevor ich solche trial-and-error Vorschläge wie "leg die Platte in den Kühlschrank" ausprobiere...
:D :D Das war auch nur ein Tipp von einem IT- Experten.
Denn meine Festplatte war wirklich kaputt und mir hat es geholfen, ich konnte die Daten noch einmal kopieren.

Dieser Vorschlag ist nur als gut gemeinter Tipp zu verstehen, entscheiden kann man selbst.

Aber wie gesagt hier ging es um eine defekte FP.
Freundliche Grüße Uwe.

Ich kann die Zeit anhalten!
TZ31 / GX80 / Lumix 12-32mm / Lumix 14-140 II / Lumix 100-300 / Zuiko 60mm Macro / Raynox DCR- 250 / Helicon Focus / Affinity Photo
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Jock-l
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Re: Datenrettung

Beitrag von Jock-l » Dienstag 28. Juni 2016, 20:55

Steht ein weiterer Rechner (Familie, Freundeskreis) zur Verfügung, um diese USB-HDD mal probeweise dranzuhängen ?
Evtl. auch an ein Nicht-PC, also Linux oder Mac testen. Was passiert ?
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol: Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!

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docdixi
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Re: Datenrettung

Beitrag von docdixi » Mittwoch 29. Juni 2016, 00:00

Hallo! danke für euer bemühen.
Wir haben die Festplatte auch schon intern angeschlossen aber leider war da auch nichts anders als über USB-kabel.
In der Datenträger-Verwaltung wird die Festplatte irgendwie als unbekanntes Medium oder so ähnlich angezeigt praktisch ohne Inhalt.
Haben auch schon mit einen IT-Sachkundigen über Teamviewer versucht etwas zu erreichen aber leider keinen Erfolg.

Möchte aber auch nicht soviel dran rum experimentieren an der Festplatte.
Leider habe ich auch etwas wenig Zeit um mich etwas intensiver damit zu beschäftigen. Da muss ich mir mal ein WE frei halten dafür.
Wie kann man sich besser absichern ? überlege mir immer neue Speicherkarten zukaufen und die vollen nicht löschen.

Wie sagt man so schön : Erst hatten wir kein Glück und dann kam noch Pech dazu. :(
Also wenn jemand schon mal was mit eien Datenrettungsfirma zutun gehabt hat oder jemand kennt der sich mit Datenrettung sehr gut auskennt kann sich mal melden.
mfg thomas

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Jock-l
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Re: Datenrettung

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 29. Juni 2016, 06:28

Aufgrund einer Spannungsschwankung im Netz und anschl. Netzausfall schmierte mir ein Teil der Festplatten ab- mittendrin im Umkopieren/Sortieren, als alles am Rechner hing.
Eine Firma in Kreuzberg hatte sich um zwei Platten gekümmert, die anderen hatte ich selbst hinbekommen... ob diese Firma noch in Kreuzberg/Berin ansässig ist, muß ich erst nachsehen, wenn ja schicke ich Dir eine PN.

Meines Wissens gibt es noch weitere Spezialisten in Dresden (da sind die Preise gestaffelt nach GB), eine andere Firma in München verlangte mehrere hundert Euro für eine Sichtung/Kostenvoranschlag, der dann mit Auftragserteilung verrechnet würde.

Du siehst, es kann schnell in höhere Kostenregionen gehen, daher noch einmal die Frage, ob DU abseits von Windowsrechnern die Möglichkeit hast, die HDD an einen Linux-oder Mac-Rechner anzuhängen... Evtl. hilft da die Suche nach Linux User Groups in Deiner Wohnnähe, hier in B. habe ich die Jungs mal kennengelernt und hatte den Eindruck daß da pfiffige Leute versammelt sind. Es könnte klappen, daß da welche dabei sind, die ein bisschen mehr Ahnung und Erfahrung als der durchschnittliche User hat mit solchen speziellen Problemen.
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Wolfgang B.
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Re: Datenrettung

Beitrag von Wolfgang B. » Mittwoch 29. Juni 2016, 08:20

Moin Thomas,
unbekanntes Medium oder so ähnlich
Naja, das 'oder so ähnlich' ist nicht so hilfreich. Möglicherweise muss die Platte neu initialisiert werden. Andere haben da ähnliche Probleme.

http://www.go-windows.de/forum/windows- ... aufwerkes/ oder:

http://www.drwindows.de/windows-7-allge ... siert.html" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

Ich halte meine wichtigen Daten auf einem gespiegelten LAN-Laufwerk. Das LAN ist zwar deutlich langsamer als eine USB-Platte, dafür kann meine Frau von ihrem Rechner aus auf ihre Daten oder wir zusammen können vom Wohnzimmerrechner aus auf die Musiksammlung zugreifen.

Ich mache mit dem Speed Commander an jedem Wochenende ein Backup auf eine USB-Platte. Daneben mache ich noch einmal im Monat ein Backup auf ein anderes USB-Laufwerk, das standardmäßig nicht am Netz hängt, sondern in der Kommode liegt.

Beste Grüße und viel Glück, Wolfgang
G70, G81

Nikon, Canon sprach die Tante, als sie Lumix noch nicht kannte.

http://ansichtssachen.bruchhagen.de
Unser Skulpturen-Flickr: https://www.flickr.com/photos/christa-u ... ang/albums

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mikesch0815
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Re: Datenrettung

Beitrag von mikesch0815 » Mittwoch 29. Juni 2016, 08:37

docdixi hat geschrieben: Wie kann man sich besser absichern ? überlege mir immer neue Speicherkarten zukaufen und die vollen nicht löschen.
In meinem nachrichtentechnischen Studium hies das Credo: Redundanz. Z.B. gespiegelte RAID Festplatten, mehrere Backupfestplatten pflegen, mindestens eine Backupfestplatte nicht im gleichen Haus lagern (ich hab dafür ein Bankschließfach, einen sichereren Ort als der Stahlbetonbunker meiner Bank kann ich mir nicht vorstellen und leisten), ggf. auch noch parallel ein Backup in einer Cloud.
Zudem gibts auch noch Scripte für Lightroom, mit welcher man ggf. Vorschaubilder im Falle eines Verlustes von Original-RAWs extrahieren und sichern kann.

Es spricht sicherlich nix gegen Speicherkarten zusätzlich, aber deren Datensicherheit würde ich in etwa mit der alter optischer Medien gleichsetzen.

Und ganz wichtige Aufnahmen gehören auch auf Papier.

so weit
Maico
S1RII, GX8, EM-10II(IRmod) und viel Glas - also viel Spaß!

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nordishbynature
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Re: Datenrettung

Beitrag von nordishbynature » Mittwoch 29. Juni 2016, 09:09

Volle Zustimmung zu Maico und dem Thema Redundanz!

Ein Backup ist kein Backup!
Und ein nicht auf Restore hin geprüftes Backup ist noch weniger. Jedes BackUp-Technik (man nutzt ja oft spezielle Software) unbedingt pro Medium auch auf das Rücksichern hin mindestens einmal durchspielen – denn: was hilft es, wenn man sich in Sicherheit wiegt und das Verfahren nicht funktioniert im Bedarfsfalle!?

Ich sichere permanent drahtlos auf eine Spezialfestplatte
und
sichere täglich, automatisiert, auf ein Bündel (im Wechsel) von mehreren externen Festplatten (eine davon im Auto, ein im Safe usw.)
und
betreibe außerdem ein
NAS/RAID im LAN (was aber KEIN Backup ist, da sich hier auch Fehler/Löschungen festsetzen könnten.

Zudem läuft auch noch eine
Online-Sicherung in die Cloud (jostenpflichtiger, aber praktischer Service).

Das mag nach einen »Zuviel« aussehen – aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, kosten verlorene (in meinem Falle auch beruflich genutzte) Daten VIEL mehr Geld. Und Datenrettung kostet auch, und das ohne völlige Sicherheit.

Lieber etwas datenverlust-paranoid sein, als daß Datenverlust geschähe!
Moin!, sagt Jenso
aka Nordishbynature – doch ich trage ja wieder meinen alten Namen…

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Ednebraw
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Re: Datenrettung

Beitrag von Ednebraw » Mittwoch 29. Juni 2016, 09:43

Mein Senf zum Thema:

Ja, ja, Theorie und Praxis.

Spiegelungen als Backup können tödlich sein, insbesondere dann, wenn Fehler mitgespiegelt werden! Vor kurzem leidvoll erfahren!!!

Unter der Annahme, dass uns als Hobbyisten unsere Bilder wahnsinnig wichtig sind, aber selbst bei Totalverlust unser Leben ganz normal weiter geht, würde ich sagen, dass zwei Backups, und die sogar im selben Haus, völlig reichen.


Ich mache die inkrementellen Backups, also immer die neuen Dateien hinzufügen, meiner Bilder auf externe USB-Platten mit dem Befehl ROBOCOPY von Windows.
Ein entsprechendes Script wird jede Nacht gestartet.
Hin und wieder sollte man auch noch checken, ob auch die Backupplatten noch lesbar sind, denn die Platten halten einfach nicht ewig und rechtzeitig die Platten tauschen.

Dass Profis, also Leute die mit ihrem Bildern Geld verdienen, das etwas anders handhaben sollten, ist selbst redend, mach ich mit meinem sonstigen EDV-Krams auch.

Gruß Volker
Meine Meinung ist objektiv absolut subjektiv und/oder/aber subjektiv absolut objektiv

Wer Bilder sehen möchte ->

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Easy
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Re: Datenrettung

Beitrag von Easy » Mittwoch 29. Juni 2016, 15:59

@Thomas
Hast Du schon mal probiert, die USB-Platte an einem anderen Rechner auszulesen?
Und, das alte Lied, sind Deine Treiber alle aktuell? Also, speziell der USB-Hub-Treiber?
War die USB-Platte von Haus aus mit einer eigenen Software ausgestattet?

Klingt für mich danach, als ob die USB-Platte möglicherweise auch am Rechner hing, als der crashte.


Zur Datensicherung => flashspeicher; is (fast) unkaputtbar, selbst hausgebräuchliche Magnete und Spulen in unmittelbarer Nähe kriegen die nicht platt
Zuerst - DMC-LX 2 -> vergessen in einer LH-A380
Danach - DMC-LX 5 -> "versenkt" auf La Graciosa
Jetzt - DMC-LX 7 -> es gibt sie noch = HURRA!!!
..volle Kanne bei https://www.flickr.com/photos/holgileinchen/

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docdixi
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Re: Datenrettung

Beitrag von docdixi » Mittwoch 29. Juni 2016, 23:47

Danke nochmal allen die geantwortet haben.
Easy hat geschrieben:@Thomas
Hast Du schon mal probiert, die USB-Platte an einem anderen Rechner auszulesen?
Und, das alte Lied, sind Deine Treiber alle aktuell? Also, speziell der USB-Hub-Treiber?
War die USB-Platte von Haus aus mit einer eigenen Software ausgestattet?

Klingt für mich danach, als ob die USB-Platte möglicherweise auch am Rechner hing, als der crashte.


Zur Datensicherung => flashspeicher; is (fast) unkaputtbar, selbst hausgebräuchliche Magnete und Spulen in unmittelbarer Nähe kriegen die nicht platt
Die festplatte war auch schon an eine anderen Computer angeschlossen und der USB-Hub-Treiber ist Ok. Die USB-Festplatte haben wir erst dran gemacht als die alte Festplatte schon fast nicht mehr lief. Wir haben noch ein paar Daten darauf kopieren können. Als ich dann eine neue interen Festplatte eingebaut hatte, wollte ich die Daten von der USB-Festplatte kopieren, auf die Neue, und da war es vorbei. Seitdem wird die USB-Festplatte nicht erkannt. Auch haben wir sie auch schon direkt im Computer angeschlossen. Software war auch drauf ich glaube ein Programm um Partitionen zu erstellen und auch ein Programm zum testen der Festplatte, war alles ok. :twisted: :(
mfg thomas

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Icebear
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Re: Datenrettung

Beitrag von Icebear » Donnerstag 30. Juni 2016, 15:29

Noch eine Anregung (ohne Gewähr!) von mir.
Auch eine Schnell-Formatierung löscht nicht die Daten von einer Festplatte, sonder nur die FAT, also das Inhaltsverzeichnis. Wenn Du die Platte also mit Schnellformatierung für den Rechner wieder zugänglich machen kannst, könntest Du sie danach mit einem Datenrettungstool wieder durchsuchen. Das funktioniert aber nicht, wenn die Platte keine funktionierende Partition mehr besitzt (sichtbar in der Datenträgerverwaltung). Und ich vermute, dass die Platte mit den selben Parametern formatiert werden muss wie zuvor.

Ich habe das aber noch nie machen müssen, um Daten zu retten, daher ohne Gewähr! Aber in der Theorie sollte es gehen... :roll:
Erst schießen, dann fragen!

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dinus
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Re: Datenrettung

Beitrag von dinus » Freitag 1. Juli 2016, 12:43

Hallo Thomas,

es kann gut sein dass nur die Partitions Informationen am Anfang der Platte nicht mehr lesbar sind. Dass ist wie ein Ordner mit vielen Blättern aber ohne Inhaltsverzeichnis.
Windows ist dann verloren aber die Daten sind eigentlich noch da. Aber ein Schnellformatierung würde ich trotzdem nicht machen.

Ich kann Dir nur das Tool Testdisk empfehlen: http://www.heise.de/download/product/testdisk-13133

Das Programm versucht die Partitions Informationen aufgrund dem Inhalt wieder aufzubauen.

Hier auch noch ein guter Artikel:

http://www.heise.de/ct/ausgabe/2014-24- ... 32695.html" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

Viel Erfolg
Gruss Dinus
Bilder
TZ31 & GX8
Objektive: Oly 9-18/f4-5.6, Lumix 12-35/f2.8, Lumix 42.5/f1.7, Lumix 35-100/f2.8, Oly 75-300/f4.8-6.7, Oly 9/f8
Altglas: Auto Mamiya/Sekor 55mm f/1.4 & Tokina Wide-Auto 28 mm f/ 2.8

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icetiger
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Re: Datenrettung

Beitrag von icetiger » Dienstag 5. Juli 2016, 19:29

Hallo

Nach all den Vorschlägen habe ich auch nicht den ultimativen Tipp parat, mich interessier aber, ob Dir einer der Vorschläge weitergeholfen hat.

Zur künftigen Datensicherung kann ich aber ein bewährtes Tool empfehlen. Ich verwende seit Jahren Traybackup http://www.traybackup.de/. Von nahezu allen Sicherungsprogramen wird eine wie auch immer geartete große Sicherungsdatei gepackt, diese wird je nach Dateisystem und Zieldatenträger in "handliche" Dateifragmente aufgeteilt, in eine versteckte Partition geschrieben oder was weiß ich noch. Beim Zurücklesen muss ggfs. die unsichtbare Partition gelesen und die Dateifragmente wieder richtig zusammengefügt und entpackt werden. Dabei reicht ein "gekipptes" Bit, um die gesamte Sicherung unbrauchbar zu machen. Außerdem lässt sich so eine Sicherung nur mit dem passenden Programm wieder zurücklesen.

Traybackup dagegen kopiert einfach alle Dateien und Ordner 1:1 auf einen beliebigen Zieldatenträger (USB-Platte, NAS...). Zum Zurücklesen lässt es sich natürlich auch verwenden, aber es reicht auch ganz einfach der normale Datei-Explorer. Jede Datei (jedes Bild) liegt auf dem externen Datenträger lesbar in exakt dem gleichen Ordner, wie auf dem Rechner selbst. Bei der Sicherung wird auf Wunsch das Archivbit ausgewertet, es lassen sich Ausschlusslisten erstellen usw. Man kann verschiedene Sicherungsaufgaben (Alles, bestimmte Ordner, bestimmte Partitionen...) erstellen und einfach auf den Desktop verknüpfen. Nach dem Start der Sicherung kann man auch festlegen, ob der Rechner nach der Sicherung herunterfahren oder sonst etwas tun soll. Kurz gesagt, mit Traybackup hat man schnell und einfach eine aktuelle Sicherung, die unabhängig von irgendeiner Software auf jedem beliebigen Rechner verwendet werden kann. Und: Das ganze kostet nichts!

Was Traybackup nicht kann: Es kann kein Image des Betriebssystems erstellen, dafür ist auf jeden Fall eine spezielle Software wie z.B. Acronis TrueImage, Paragon FestplattenManager o.ä. nötig.

Bewährt hat sich seit Jahrzehnten die strikte Trennung von System und Daten. Betriebssystem auf Laufwerk C:\, Daten auf Laufwerk D:\ (und weiteren). Als nicht unbedingt nachteilig hat sich auch die Verwendung unterschiedlicher Platten erwiesen. SSD für C:\, magnetische HD für andere Laufwerke.

Meine Empfehlung zur Sicherung: Vom System regelmäßig ein Image erstellen, Daten mit TrayBackup sichern.

Icetiger

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nooep
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Re: Datenrettung

Beitrag von nooep » Mittwoch 6. Juli 2016, 09:07

Traybackup nutze ich auch schon seit Jahren, kann es nur wärmstens empfehlen.
Und was es noch kann, wo andere versagen oder Probleme haben, es sichert auch Verzeichnisse wie C:/Users/Dein Name/AppData/

Meine Frau liebt das Programm auch, braucht nur ein mal die Woche auf die Verknüpfung doppelt klicken und schon sind Ihre Dateien und Bilder auf dem NAS.
Bis dann
Norbert
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Re: Datenrettung

Beitrag von ocean2000 » Mittwoch 6. Juli 2016, 10:48

Am einfachsten macht man ein Backup mit Windows Bordmitteln:

robocopy <Quelle> <Ziel> /MIR

Damit wird der gesamte Inhalt von <Quelle> auf das <Ziel> gespiegelt. Robocopy ist Systembestandteil ab Windows 7.
Gruß aus Wien
Leon

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