Cloud Dienste für eure Bilder?
- Imkerhonig
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Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Also, ich denke mal, dass die Diskussion für oder gegen Cloud Dienste können wir uns sparen, da es auch hier immer Lagerbildung gibt.
Generell halte ich es aber wie die meisten hier für Sinnvoll, die Daten auch auf der eigenen ext. Festplatte zu sichern.
Aber gerade Fotos, die möchte ich gerne auch im WWW sichern, da ich bereits ein HDD Crash hatte.
Bei Musikdaten ist es weniger schlimm, die CD´s habe ich dann noch, aber Fotos, da ist es kritischer.
Ich denke mal, ich werd das noch genauer betrachten aus Sicht der Usability, sprich, wie einfach kann ich hochladen und "managen".
Dropbox hat den Vorteil, dass ich dort anders als bei Flickr, keine Bezeichnungen und Tags pflegen muss - copy & paste.
Dies gilt auch für Google!
Generell halte ich es aber wie die meisten hier für Sinnvoll, die Daten auch auf der eigenen ext. Festplatte zu sichern.
Aber gerade Fotos, die möchte ich gerne auch im WWW sichern, da ich bereits ein HDD Crash hatte.
Bei Musikdaten ist es weniger schlimm, die CD´s habe ich dann noch, aber Fotos, da ist es kritischer.
Ich denke mal, ich werd das noch genauer betrachten aus Sicht der Usability, sprich, wie einfach kann ich hochladen und "managen".
Dropbox hat den Vorteil, dass ich dort anders als bei Flickr, keine Bezeichnungen und Tags pflegen muss - copy & paste.
Dies gilt auch für Google!
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Da ich ja ebenfalls seit kurzem stolzer Besitzer der FZ150 bin und merke wie mein Fotobestand täglich wächst, habe auch ich mir nun Gedanken um eine wirtschaftliche Lagerung meiner Bilder gemacht.
Sicherheit vor Datenverlust steht hier an oberster Stelle. In den letzten 10 Jahren habe ich, auch bedingt durch meinen Beruf, so viele Datenbestände verloren gehen sehen, dass sich in mir ein fast schon paranoides Sicherheitsempfinden gegenüber digitale Daten verinnerlicht hat.
Natürlich ist eine Vollsicherung auf eine Festplatte die dann Strom- und Netzwerklos aufbewahrt wird eine gute Lösung. Aber leider sind gerade diese Heimsicherungen die gefährlichsten. Einzig, dass es in den Händen des Datenverwalters liegt, gibt einem das "Gefühl" von sicherheit. Schließlich ist man für alle Fehler in erster Linie selber schuld, und welechem Menschen Vertraut man am meisten wenn nicht sich selbst. Das hier oft auf Festplatten gesetzt werden, die für derartige Datenlagerungen gar nicht ausgelegt sind und eventuell schon die Lagerung im Keller (Feuchtigkeit) auf dem Speicher (Hitze) oder im Kleiderschrank/unter'm Bett (Staub) dazu führt, dass die Festplatte, obwohl nur jeden Monat zur Vollsicherung verwendet, keinen Mux von sich gibt, wird vom "Normalverbraucher" nicht berücksichtig.
Schnell ist das Saturn/Media Schnäppchen mit 500GB 2,5" Festplatte gekauft, vielleicht auch direkt eine zweite um redundant zu sein, und alles ist in Butter. Die schlechte Qualität ist hier nicht bei Meda/Saturn zu finden, jeder der jetzt also behauptet seine Hardware beim "Fachhändler" zu kaufen, muss nicht zwangsläufig optimale Gerätschaften haben. Die Mängel liegen eher am verwendeten Hersteller, des verwendeten Modells innerhalb des Plastikgehäuse und und und....
Eine 99,99% Heimsicherung hängt von so vielen Faktoren ab, die wiederum so viele Kosten mit sich bringen, das ich, egal in welchem Rechenbeispiel. NIEMALS! Als Heimanwender meine Daten besser sichern könnte als in der großen Internet Wolke.
Die "überall Verfügbar" Option interessiert mich hier noch am wenigsten. Fotos die ich teilen möchte, und das ist schließlich meist die kleine Auswahl an den geschossenen Bildern, werden von mir ohnehin in sozialen Netzwerken oder Foren wie diesem online gestellt.
Viel mehr bezahle ich dafür, das ich mich um keine Festplattenausfälle kümmern muss. Ich muss mich nicht um die sichere Lagerung der Hardware kümmern. Auch der fachgerechte Umgang mit den Festplatten fällt weg. Mir sind in den letzten 5 Jahren 3 externe Festplatten kaputt gegangen. Der Datenverlust war immer zu verkraften. Außer bei den Fotos. Glücklicherweise konnte durch eine Datensicherung eines Unternehmens alles an Fotos geretet werden.
Weiterhin muss ich mir keine Gedanken um eine ständige Stromversorgung machen, Feuer interessiert mich nicht und so weiter und so fort. Ich könnte die Liste der Vorteile einer Internetbasierten Vollsicherung von hier bis nach Tokio weiterführen.
Alle Ängste die einige User hier Äußern stehen meines Empfinden nach in keinem Verhältnis zum Nutzen und sind ausschließlich psychologischer Natur oder aus prinzip des "ich bin jetzt einfach mal dagegen weil ich habe gehört dass..."
Früher haben alle Leute ihr Geld im eigenen Haus versteckt. Ich denke der gróße Erfolg der Banken kommt nicht daher, weil das "Sichern" und Verwalten der Finanzen dadurch unsicherer wurde. Natürlich ist der Sicherheitsstandard einer Bank nicht dem eines Flickr oder Dropbox gleich zu setzen. Aber der Gedanke geht in die gleiche Richtung.
Man möchte mich nicht falsch verstehen. Prinzipiell ist gegen eine Heimsicherung nichts ein zu wenden. Im Gegenteil, kaum einer hier hat ja offenkundig schlechte Erfahrung damit gemacht. Aber die bequemere und eindeutig sichere Variante was die langfristige Verfügbarkeit meiner Bilder angeht, ist die, wie man auf neu-Deutsch sagt "Cloud". Allerdings nur wenn man den richtigen Service nutzt.
Welcher das ist, hängt leider in erster Linie von den Anforderungen und dem geplanten Budget ab. Ich beispielsweise suche eine Lösung wo auch der Anbieter die Verantwortung bei Datenverlust übernimmt, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist. Sobald ich etwas gefunden habe. Poste ich hier gerne meine Entscheidung.
Übrigens zum Thema: "Was wenn der Service abgeschaltet wird?" Ein professioneller Cloud Dienst, bzw. generell ein Cloud Service (gerne auch Flickr & Co) werden niemals von Heute auf Morgen abgestellt, da dies technisch nicht Möglich ist. Sollte sich bei einem der Dienste eine Insolvenz oder Ähnliches abzeichnen, wird man frühzeitig informiert. In jedem Fall verschwindet so ein Dienst bei weitem nicht so schnell wie eine externe Festplatte einen defekt erleiden kann.
Einzig eine weltweite Naturkatastrophe könnte dazu führen mehrere Rechenzentren und Stromversorgungen einzustampfen. Und in solch einem Fall haben wir alle hoffentlich andere Gedanken als "oh nein! der Coul Service ist futsch und meine Bilder weg"
Sollten Atom/Wasserstofbomben einer der Gründe sein warum die Welt im Chaos versingt, sind eure externen Festplatten Briefbeschwerer noch bevor euch die Detonation erreicht
Sicherheit vor Datenverlust steht hier an oberster Stelle. In den letzten 10 Jahren habe ich, auch bedingt durch meinen Beruf, so viele Datenbestände verloren gehen sehen, dass sich in mir ein fast schon paranoides Sicherheitsempfinden gegenüber digitale Daten verinnerlicht hat.
Natürlich ist eine Vollsicherung auf eine Festplatte die dann Strom- und Netzwerklos aufbewahrt wird eine gute Lösung. Aber leider sind gerade diese Heimsicherungen die gefährlichsten. Einzig, dass es in den Händen des Datenverwalters liegt, gibt einem das "Gefühl" von sicherheit. Schließlich ist man für alle Fehler in erster Linie selber schuld, und welechem Menschen Vertraut man am meisten wenn nicht sich selbst. Das hier oft auf Festplatten gesetzt werden, die für derartige Datenlagerungen gar nicht ausgelegt sind und eventuell schon die Lagerung im Keller (Feuchtigkeit) auf dem Speicher (Hitze) oder im Kleiderschrank/unter'm Bett (Staub) dazu führt, dass die Festplatte, obwohl nur jeden Monat zur Vollsicherung verwendet, keinen Mux von sich gibt, wird vom "Normalverbraucher" nicht berücksichtig.
Schnell ist das Saturn/Media Schnäppchen mit 500GB 2,5" Festplatte gekauft, vielleicht auch direkt eine zweite um redundant zu sein, und alles ist in Butter. Die schlechte Qualität ist hier nicht bei Meda/Saturn zu finden, jeder der jetzt also behauptet seine Hardware beim "Fachhändler" zu kaufen, muss nicht zwangsläufig optimale Gerätschaften haben. Die Mängel liegen eher am verwendeten Hersteller, des verwendeten Modells innerhalb des Plastikgehäuse und und und....
Eine 99,99% Heimsicherung hängt von so vielen Faktoren ab, die wiederum so viele Kosten mit sich bringen, das ich, egal in welchem Rechenbeispiel. NIEMALS! Als Heimanwender meine Daten besser sichern könnte als in der großen Internet Wolke.
Die "überall Verfügbar" Option interessiert mich hier noch am wenigsten. Fotos die ich teilen möchte, und das ist schließlich meist die kleine Auswahl an den geschossenen Bildern, werden von mir ohnehin in sozialen Netzwerken oder Foren wie diesem online gestellt.
Viel mehr bezahle ich dafür, das ich mich um keine Festplattenausfälle kümmern muss. Ich muss mich nicht um die sichere Lagerung der Hardware kümmern. Auch der fachgerechte Umgang mit den Festplatten fällt weg. Mir sind in den letzten 5 Jahren 3 externe Festplatten kaputt gegangen. Der Datenverlust war immer zu verkraften. Außer bei den Fotos. Glücklicherweise konnte durch eine Datensicherung eines Unternehmens alles an Fotos geretet werden.
Weiterhin muss ich mir keine Gedanken um eine ständige Stromversorgung machen, Feuer interessiert mich nicht und so weiter und so fort. Ich könnte die Liste der Vorteile einer Internetbasierten Vollsicherung von hier bis nach Tokio weiterführen.
Alle Ängste die einige User hier Äußern stehen meines Empfinden nach in keinem Verhältnis zum Nutzen und sind ausschließlich psychologischer Natur oder aus prinzip des "ich bin jetzt einfach mal dagegen weil ich habe gehört dass..."
Früher haben alle Leute ihr Geld im eigenen Haus versteckt. Ich denke der gróße Erfolg der Banken kommt nicht daher, weil das "Sichern" und Verwalten der Finanzen dadurch unsicherer wurde. Natürlich ist der Sicherheitsstandard einer Bank nicht dem eines Flickr oder Dropbox gleich zu setzen. Aber der Gedanke geht in die gleiche Richtung.
Man möchte mich nicht falsch verstehen. Prinzipiell ist gegen eine Heimsicherung nichts ein zu wenden. Im Gegenteil, kaum einer hier hat ja offenkundig schlechte Erfahrung damit gemacht. Aber die bequemere und eindeutig sichere Variante was die langfristige Verfügbarkeit meiner Bilder angeht, ist die, wie man auf neu-Deutsch sagt "Cloud". Allerdings nur wenn man den richtigen Service nutzt.
Welcher das ist, hängt leider in erster Linie von den Anforderungen und dem geplanten Budget ab. Ich beispielsweise suche eine Lösung wo auch der Anbieter die Verantwortung bei Datenverlust übernimmt, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist. Sobald ich etwas gefunden habe. Poste ich hier gerne meine Entscheidung.
Übrigens zum Thema: "Was wenn der Service abgeschaltet wird?" Ein professioneller Cloud Dienst, bzw. generell ein Cloud Service (gerne auch Flickr & Co) werden niemals von Heute auf Morgen abgestellt, da dies technisch nicht Möglich ist. Sollte sich bei einem der Dienste eine Insolvenz oder Ähnliches abzeichnen, wird man frühzeitig informiert. In jedem Fall verschwindet so ein Dienst bei weitem nicht so schnell wie eine externe Festplatte einen defekt erleiden kann.
Einzig eine weltweite Naturkatastrophe könnte dazu führen mehrere Rechenzentren und Stromversorgungen einzustampfen. Und in solch einem Fall haben wir alle hoffentlich andere Gedanken als "oh nein! der Coul Service ist futsch und meine Bilder weg"
Sollten Atom/Wasserstofbomben einer der Gründe sein warum die Welt im Chaos versingt, sind eure externen Festplatten Briefbeschwerer noch bevor euch die Detonation erreicht
FZ150 (März 2012)
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Sehr viel Text, aber ja, du hast Recht und hast auch einige sehr interessante Gedankengänge vorgestellt. Ich bin zumindest der gleichen Meinung wie Du auch.
- Imkerhonig
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Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Also um zum Punkt zu kommen, ich glaube ich werde von Strato das HiDrive probieren.
Deutscher Anbieter, guter Preis und viele Dienst und 100Gbyte sollten zunächst reichen.
und zu Soul: 100% agree!
Deutscher Anbieter, guter Preis und viele Dienst und 100Gbyte sollten zunächst reichen.
und zu Soul: 100% agree!
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Strato hat einen wirklich fantastischen Kundenservice, falls es mal Probleme geben sollte und obendrein eine nahezu unendliche Erreichbarkeit. Obendrein gibts da zur Zeit auch noch ein Gratis-Tablet dazu. Wird vielleicht nicht allzuviel sein, aber geschenkt ist geschenkt. Sieh es einfach als moderneren E-Book Reader an 
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
In die "Klaut"? Nur die Daten, die ich veröffentlichen will.
Der Rest: Auf drei Backup-Medien, von denen eins ausser Haus gelagert wird, ein Bank-Schließfach wäre noch besser.
Wichtige Dinge würde ich nur verschlüsselt online speichern, und zwar mit einem Algorithmus, der in Form freier Software vorliegt und überprüft ist.
Das Problem sind aber auch die Datenmengen: Mein Fotoarchiv würde bei DSL-Geschwindigkeit Wochen zum Rauf- oder Runterladen brauchen. Und wer garantiert mir, dass es die Datenlager-Firma und den Netzzugang gerade dann gibt, wenn ich ihn brauche.
Aber private Sachen auf einen Netzwerkspeicher irgendwo? Niemals. Das Argument, dass ich nix zu verbergen habe, zählt nicht. Dass wir derzeit in friedlichen, geordneten, rechtsstaatlichen Verhältnissen leben erlaubt keine Voraussage der Zukunft, und schon gar nicht für andere Länder: Man sehe sich nur mal die Regelungen des Patriot Act in den USA an.
Markus
Der Rest: Auf drei Backup-Medien, von denen eins ausser Haus gelagert wird, ein Bank-Schließfach wäre noch besser.
Wichtige Dinge würde ich nur verschlüsselt online speichern, und zwar mit einem Algorithmus, der in Form freier Software vorliegt und überprüft ist.
Das Problem sind aber auch die Datenmengen: Mein Fotoarchiv würde bei DSL-Geschwindigkeit Wochen zum Rauf- oder Runterladen brauchen. Und wer garantiert mir, dass es die Datenlager-Firma und den Netzzugang gerade dann gibt, wenn ich ihn brauche.
Aber private Sachen auf einen Netzwerkspeicher irgendwo? Niemals. Das Argument, dass ich nix zu verbergen habe, zählt nicht. Dass wir derzeit in friedlichen, geordneten, rechtsstaatlichen Verhältnissen leben erlaubt keine Voraussage der Zukunft, und schon gar nicht für andere Länder: Man sehe sich nur mal die Regelungen des Patriot Act in den USA an.
Markus
Blog: http://markus-spring.info Ausrüstung: 2 Augen, 1 Hirn, verschiedene Kameras
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Genau das. Wie sollte dieses Risiko auch beziffert und versichert werden. Und deshalb, fürchte ich, sind die Daten nur bei wirklich teuren Anbietern sicherer als auf n-Festplatten zuhause. (Natürlich nur wenn man's kann)Soul hat geschrieben:suche eine Lösung wo auch der Anbieter die Verantwortung bei Datenverlust übernimmt, was in den meisten Fällen nicht der Fall ist.
Markus
Blog: http://markus-spring.info Ausrüstung: 2 Augen, 1 Hirn, verschiedene Kameras
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Private, wichtige Daten geht gar nicht. Der Missbrauch ist hundertprozentig, weil es menschelt.
Bei Bildern müsste man zwischen öffentlichen und privaten unterscheiden und nur einen Teil hochladen. Das ist zusätzliche Verwaltung.
Bei Applikationen über die Cloud wird ein Gewohnhets-Profil des Users angelegt. Toll.
Werden Daten wieder gelöscht, so weiß niemand, ob eine saubere
Löschung überhaupt stattfindet !
Die wäre auch sehr aufwändig.
Bei Bildern müsste man zwischen öffentlichen und privaten unterscheiden und nur einen Teil hochladen. Das ist zusätzliche Verwaltung.
Bei Applikationen über die Cloud wird ein Gewohnhets-Profil des Users angelegt. Toll.
Werden Daten wieder gelöscht, so weiß niemand, ob eine saubere
Löschung überhaupt stattfindet !
Die wäre auch sehr aufwändig.
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
@emeise - springm
Auch mein Gedankengang
Auch mein Gedankengang
Nikon D7000; AF-S Nikkor 16-85mm; Sigma DG APO HSM OS 50-500mm
Lumix FZ2000
Erzähl eine Lüge nie zweimal
Zitat von Elim Garak
Gruß
Gerhard
Lumix FZ2000
Erzähl eine Lüge nie zweimal
Zitat von Elim Garak
Gruß
Gerhard
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Hallo emeise,
welches Gewohnheitsprofil will Strato bitte über mich anlegen, wenn ich in einen einfachen Ordner (denn nix anderes ist der Onlinedienst von Strato) mehrere Fotos mit ihren original Dateinamen einfach nur abspeichere?
Ich glaube du verwechselst soeben Onlinespeicher/Onlinebackup mit einem Fotoservice wie Picasa oder Flickr.
Nochmal: Ein professioneller Onlinespeicher wie Strato ihn anbietet ist NIX anderes als Datenspeicher in seiner absolute Reinform. Da wird nix veröffentlich, niemand kann meine Fotos sehen, und ich kann über Strato auch keine Bilder irgendwie „freigeben“ wie man das heute von Facebook, Flickr & Co kennt. Es ist einfach so, als habe ich eine externe Festplatte an meinen PC angeschlossen. Mit dem einzigen Unterschied, das die Dauer bis meine Daten gespeichert sind, von der Geschwindigkeit meiner Internetleitung abhängig ist. Technische Vorteile gegenüber einer externen Platte wie Backup, Stromversorgung usw. mal außen vorgelassen, das wurde Oben ausreichend besprochen.
Fotodienste wie Picasa oder Flickr sind natürlich genau darauf ausgelegt, seine Fotos mit der Internetgemeinde zu teilen. Schließlich heißen die Dienste auch „Foto- Community“ und das „Community“ steht in dem fall nicht für eine „sichere und streng geheime Ablage seiner privaten Fotos“
Hier seine KOMPLETTEN Fotos ab zu speichern, insbesondere welche die nie jemand außer mir selbst zu Gesicht bekommen sollte, halte auch ich für ungeeignet. Denn in vielen fällen reicht ein falsches „Häkchen“ beim Hochladen aus und schon ist das Bild im Netz. Selbst wenn es nur 60 Sekunden sind bis man den Fehler bemerkt ist es in manchen Fällen schon zu spät und Beobachter haben sich einen Screenshot gemacht. Die größte Fehlerquelle bei solchen Diensten ist wie so oft der Benutzer.
Zum Thema speichern/löschen der Daten gibt es AGBs welche auch Firmen wie Picasa oder Strato einhalten müssen. Wenn ich also bei einem der Dienste ein Konto eröffne, und nach Jahren den Service Kündige und auf Löschen meiner Daten bestehe, dann muss dies in dem Falle auch so (wenn in den AGBs beschrieben) geschehen. Sollten dann allerdings nach weiteren 2 Jahren brisante Fotos meines Gemächts, oder welche strengen privaten Fotos ihr auch sonst abgelegt habt, im Internet auftauchen und es kann bewiesen werden das mein alter Anbieter schuld ist, freut man sich über einen große Menge an Geld die durch eine Klage einzustreichen ist.
Ebenso kann es einem mit einer externen Festplatte passieren die man, weil diese bspw. zu wenig Speicher bietet, bei ebay verkauft, dem Kumpel schenkt und dieser sie später verkauft usw. Denn hier die Daten um einiges leichter wiederherzustellen als bei einem verschlüsselten Onlinedienst.
Also bitte, bevor hier wieder Tonnen von gefährlichem Halbwissen zusammen kommt, und anschließend einfach wild drauf los gepostet wird mit so Kommentaren wie „Stimmt, dass sehe ich auch so!“ oder „Absolute Zustimmung“. Kurz den Mut haben und sich selber Fragen, ob man sich mit der Materie auch wirklich so gut auskennt, um seine Antworten als absolute in Stein gemeißelt darzustellen.
Danke
Gruß
Soul
welches Gewohnheitsprofil will Strato bitte über mich anlegen, wenn ich in einen einfachen Ordner (denn nix anderes ist der Onlinedienst von Strato) mehrere Fotos mit ihren original Dateinamen einfach nur abspeichere?
Ich glaube du verwechselst soeben Onlinespeicher/Onlinebackup mit einem Fotoservice wie Picasa oder Flickr.
Nochmal: Ein professioneller Onlinespeicher wie Strato ihn anbietet ist NIX anderes als Datenspeicher in seiner absolute Reinform. Da wird nix veröffentlich, niemand kann meine Fotos sehen, und ich kann über Strato auch keine Bilder irgendwie „freigeben“ wie man das heute von Facebook, Flickr & Co kennt. Es ist einfach so, als habe ich eine externe Festplatte an meinen PC angeschlossen. Mit dem einzigen Unterschied, das die Dauer bis meine Daten gespeichert sind, von der Geschwindigkeit meiner Internetleitung abhängig ist. Technische Vorteile gegenüber einer externen Platte wie Backup, Stromversorgung usw. mal außen vorgelassen, das wurde Oben ausreichend besprochen.
Fotodienste wie Picasa oder Flickr sind natürlich genau darauf ausgelegt, seine Fotos mit der Internetgemeinde zu teilen. Schließlich heißen die Dienste auch „Foto- Community“ und das „Community“ steht in dem fall nicht für eine „sichere und streng geheime Ablage seiner privaten Fotos“
Hier seine KOMPLETTEN Fotos ab zu speichern, insbesondere welche die nie jemand außer mir selbst zu Gesicht bekommen sollte, halte auch ich für ungeeignet. Denn in vielen fällen reicht ein falsches „Häkchen“ beim Hochladen aus und schon ist das Bild im Netz. Selbst wenn es nur 60 Sekunden sind bis man den Fehler bemerkt ist es in manchen Fällen schon zu spät und Beobachter haben sich einen Screenshot gemacht. Die größte Fehlerquelle bei solchen Diensten ist wie so oft der Benutzer.
Zum Thema speichern/löschen der Daten gibt es AGBs welche auch Firmen wie Picasa oder Strato einhalten müssen. Wenn ich also bei einem der Dienste ein Konto eröffne, und nach Jahren den Service Kündige und auf Löschen meiner Daten bestehe, dann muss dies in dem Falle auch so (wenn in den AGBs beschrieben) geschehen. Sollten dann allerdings nach weiteren 2 Jahren brisante Fotos meines Gemächts, oder welche strengen privaten Fotos ihr auch sonst abgelegt habt, im Internet auftauchen und es kann bewiesen werden das mein alter Anbieter schuld ist, freut man sich über einen große Menge an Geld die durch eine Klage einzustreichen ist.
Ebenso kann es einem mit einer externen Festplatte passieren die man, weil diese bspw. zu wenig Speicher bietet, bei ebay verkauft, dem Kumpel schenkt und dieser sie später verkauft usw. Denn hier die Daten um einiges leichter wiederherzustellen als bei einem verschlüsselten Onlinedienst.
Also bitte, bevor hier wieder Tonnen von gefährlichem Halbwissen zusammen kommt, und anschließend einfach wild drauf los gepostet wird mit so Kommentaren wie „Stimmt, dass sehe ich auch so!“ oder „Absolute Zustimmung“. Kurz den Mut haben und sich selber Fragen, ob man sich mit der Materie auch wirklich so gut auskennt, um seine Antworten als absolute in Stein gemeißelt darzustellen.
Danke
Gruß
Soul
FZ150 (März 2012)
- mikesch0815
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Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Die liebe Cloud Idee setzt aber auch voraus, das man einen akzeptablen Internetzugang hat. Hier werkel ich mit 2000er Downstream und bescheidenen 128 Upstream, viele Dörfer hier im Vogelsberg sind nach wie vor in einer Internetdiaspora - und ich denke, das trifft im Jahre 2012 einfach immer noch auf viele ländliche Gegenden zu. LTE als möglicher Zugangsknoten wird trotz der gesetzlichen Verpflichtung einer Landabdeckung dennoch von Unternehmen soweit wie möglich im urbanen Raum forciert.
Allein daher ist Cloudcomputing allein rein zeitmässig undenkbar. Ein paar reduzierte Fotos auf imageshack und in der Dropbox - aber das war es.
so weit
Maico
Allein daher ist Cloudcomputing allein rein zeitmässig undenkbar. Ein paar reduzierte Fotos auf imageshack und in der Dropbox - aber das war es.
so weit
Maico
S1RII, GX8, EM-10II(IRmod) und viel Glas - also viel Spaß!
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Mach dir nichts draus, Maico.
Auch bei mir in der Stadt sind nur 3000 möglich.
Auch bei mir in der Stadt sind nur 3000 möglich.
Viele Grüße
Dietz
Einzige Ursache für die globale Erwärmung ist die sinkende Zahl von Piraten seit Beginn des 19. Jahrhunderts.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegende ... emp-de.svg" onclick="window.open(this.href);return false;
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
@ Soul
Du glaubst halt noch an das Gute im Menschen. Prinzipell ehrliche Menschen gibt's natürlich überwiegend, aber es gibt auch gezielten Missbrauch.
Immer.
Wenn Du nicht weißt, wie das geht, dann fehlt kriminelle Phantasie.
Das Probem haben die Täter nicht.
Schon ein Mobile Phone ( muß ja jeder haben, hab' ich auch ) kann
mißbraucht werden ( Mobbing, Bankdaten einsehen, Adressbuch kopieren,
Gewaltvideos verbreiten, Standort verfolgen oder einfach nur als Timer für eine kleine Bombe .... )
Du glaubst halt noch an das Gute im Menschen. Prinzipell ehrliche Menschen gibt's natürlich überwiegend, aber es gibt auch gezielten Missbrauch.
Immer.
Wenn Du nicht weißt, wie das geht, dann fehlt kriminelle Phantasie.
Das Probem haben die Täter nicht.
Schon ein Mobile Phone ( muß ja jeder haben, hab' ich auch ) kann
mißbraucht werden ( Mobbing, Bankdaten einsehen, Adressbuch kopieren,
Gewaltvideos verbreiten, Standort verfolgen oder einfach nur als Timer für eine kleine Bombe .... )
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.
keep it simple
Grüßle, Dieter
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Naja aber eine gewisse unnötige Paranoia sollte auch vermieden werden, sonst darf man auch kein Online-Banking machen, über Ebay Geschäfte abwickeln, Paypal als Zahlungsmethode verwenden, eigene Internetseiten erstellen (wegen Impressumspflicht!), per Kreditkarten bezahlen, Microsoft Outlook als Email Programm verwenden usw, usw. Kurz: Man sollte in diesem Fall vielleicht gänzlich auf einen Internetzugang verzichten. Dann erübrigt sich unter anderem auch das Problem mit den Cloud-Diensten 
Re: Cloud Dienste für eure Bilder?
Hallo emeise,
mein Job ist es gegen diesen Missbrauch zu beraten und Schutzmaßnahmen anzubieten
Kriminelle Phantasie fehlen mir somit absolut nicht da es mein Tagesgeschäft ist gegen diese Vorzubeugen.
Ich merke allerdings, dass dir die Technik dahinter nicht vertraut ist. Wenn du ein Onlinespeicher bei einem richtigen Dienstleister hast (bspw. Strato), dann weiß davon außer dir (und Strato durch die monatliche Rechnung) niemand. Dort an deine Daten zu gelangen ist um ein vielfaches schwieriger als deinen Flickr oder Facebookaacount du übernehmen.
Und wenn du mit solchen Beispielen wie Handys kommst, vergiss bitte nicht wie einfach es ist einen Fernzugriff auf deinen PC zu starten und dort deine Fotos zu entwenden. Selbst wenn die Daten auf einer externen Festplatte sind kann ich diese mit sehr einfachen mitteln einsehen und mir zu eigen machen. Und wer jetzt kommt mit "aber wenn die Platte nicht angeschlossen ist, kann auch nix entwenden werden"... das ist natürlich absolut richtig... aber gehen wir mal davon aus, das in diesem Fall auch der PC aus ist und ich somit eh keinen Zugriff starten kann. Und ich wette die wenigstens von euch haben wirklich 100% aller Fotos ausschließlich auf einer externen Festplatte liegen.
Und wie du schon selbst erwähnst, gibt es interessantere Daten als Fotos wie bspw. Bankdaten oder weitere Passwörter für ebay, eMail, Paypal usw.
Es bleibt also weiterhin ein Fehlerbehaftetes System, in welchem der Nutzer weitgehend die meisten Fehler machen kann. Bei einem Onlinespeicher deligiere ich diese Fehlerquellen an andere die nix anderes machen als sich mit Automatismen zu befassen um Daten sicher vor Angriffen zu schützen und dauerhaft zu lagern.
Wir können ewig so weiter machen
Übrigens: Sicherheitsrelevante Bankdaten wie Zugangskennwort haben auf einem Handy nichts verloren. Wenn du allerdings deine Bankleitzahl und deine Kontonummer meinst, verstehe ich die Aufregung nicht. Die erhalte ich doch auch wenn ich bei dir auf ebay etwas kaufe, oder du mir Geld überweißt weil du etwas von mir verkauft hast. Also haben doch eh schon sämmtliche Leute im Internet deine Bankdaten und können diese theoretisch an dritte verkaufen.
Warum die ganze Welt immer so ein Buhei um Kontonummer und Bankleitzahl macht verstehe ich absolut nicht. Natürlich kann ich einen Überweisungsträger mit deinen Daten ausfüllen und an mich Geld überweisen. Aber sobald das auffällt, wird die Unterschrift auf dem Überweisungsträger überprüft und du bekommst dien Geld bei fehlender Übereinstimmung zurück. Eine Überprüfung der Unterschrift auf einem manuellem Überweisungsschein erfolgt übrigens NICHT beim eigentlich Überweisen. Sie dient nur der spätern Kontrolle. Probiert es aus indem ihr eurer Frau/eurem Mann Geld überweist und mit einem "X" unterschreibt... wird trotzdem ausgeführt weil Bankleitzahl und Kontonummer korrekt sind. Selbst der Kontoinhaber muss in manchen Fällen nur zu 50% richtig geschrieben sein.
mein Job ist es gegen diesen Missbrauch zu beraten und Schutzmaßnahmen anzubieten
Ich merke allerdings, dass dir die Technik dahinter nicht vertraut ist. Wenn du ein Onlinespeicher bei einem richtigen Dienstleister hast (bspw. Strato), dann weiß davon außer dir (und Strato durch die monatliche Rechnung) niemand. Dort an deine Daten zu gelangen ist um ein vielfaches schwieriger als deinen Flickr oder Facebookaacount du übernehmen.
Und wenn du mit solchen Beispielen wie Handys kommst, vergiss bitte nicht wie einfach es ist einen Fernzugriff auf deinen PC zu starten und dort deine Fotos zu entwenden. Selbst wenn die Daten auf einer externen Festplatte sind kann ich diese mit sehr einfachen mitteln einsehen und mir zu eigen machen. Und wer jetzt kommt mit "aber wenn die Platte nicht angeschlossen ist, kann auch nix entwenden werden"... das ist natürlich absolut richtig... aber gehen wir mal davon aus, das in diesem Fall auch der PC aus ist und ich somit eh keinen Zugriff starten kann. Und ich wette die wenigstens von euch haben wirklich 100% aller Fotos ausschließlich auf einer externen Festplatte liegen.
Und wie du schon selbst erwähnst, gibt es interessantere Daten als Fotos wie bspw. Bankdaten oder weitere Passwörter für ebay, eMail, Paypal usw.
Es bleibt also weiterhin ein Fehlerbehaftetes System, in welchem der Nutzer weitgehend die meisten Fehler machen kann. Bei einem Onlinespeicher deligiere ich diese Fehlerquellen an andere die nix anderes machen als sich mit Automatismen zu befassen um Daten sicher vor Angriffen zu schützen und dauerhaft zu lagern.
Wir können ewig so weiter machen
Übrigens: Sicherheitsrelevante Bankdaten wie Zugangskennwort haben auf einem Handy nichts verloren. Wenn du allerdings deine Bankleitzahl und deine Kontonummer meinst, verstehe ich die Aufregung nicht. Die erhalte ich doch auch wenn ich bei dir auf ebay etwas kaufe, oder du mir Geld überweißt weil du etwas von mir verkauft hast. Also haben doch eh schon sämmtliche Leute im Internet deine Bankdaten und können diese theoretisch an dritte verkaufen.
Warum die ganze Welt immer so ein Buhei um Kontonummer und Bankleitzahl macht verstehe ich absolut nicht. Natürlich kann ich einen Überweisungsträger mit deinen Daten ausfüllen und an mich Geld überweisen. Aber sobald das auffällt, wird die Unterschrift auf dem Überweisungsträger überprüft und du bekommst dien Geld bei fehlender Übereinstimmung zurück. Eine Überprüfung der Unterschrift auf einem manuellem Überweisungsschein erfolgt übrigens NICHT beim eigentlich Überweisen. Sie dient nur der spätern Kontrolle. Probiert es aus indem ihr eurer Frau/eurem Mann Geld überweist und mit einem "X" unterschreibt... wird trotzdem ausgeführt weil Bankleitzahl und Kontonummer korrekt sind. Selbst der Kontoinhaber muss in manchen Fällen nur zu 50% richtig geschrieben sein.
FZ150 (März 2012)