Wer fotografiert in Modus M?

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ahinterl
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Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von ahinterl » Sonntag 6. Mai 2012, 15:24

Ich kann mir schon vorstellen, dass der Modus M für Situationen gut ist, in denen absichtlich keine automatisch korrekte Belichtung gewünscht ist, aber gibt es jemanden, der hauptsächlich in diesem Modus fotografiert?
Andreas

FotoKunst
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von FotoKunst » Sonntag 6. Mai 2012, 15:32

Ich! Immer dann wenn ich Nachtaufnahmen mache oder auch Sterne und den Mond fotografiere. Oder auch tagsüber, wenn ich mit Graufiltern fotografiere um fließendes Wasser oder einen schönen Wolkenhimmel einzufangen.

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basaltfreund
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von basaltfreund » Sonntag 6. Mai 2012, 17:00

Ich benutze "M" u.a. wenn ich mit meinem alten Nikkor Objektiv fotographiere.
viele Grüsse aus der Eifel Michael
G3 - Kit 14-42 - Raynox 150 - Pana 100-300 | SONY RX100M3 | SAMSUNG S7edge

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GuenterG
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von GuenterG » Sonntag 6. Mai 2012, 17:12

Hi

Hauptsächlich würde ich nicht sagen,
aber ich verwende "M" beispielsweise, wenn ich mit dem Walimex Fisheye arbeite. Das macht sich ganz gut. Oft kann man auch die Zeitautomatik nutzen, aber in komplizierteren Lichtsituationen (und ich liebe nun mal Gegenlichtaufnahmen), da ist das einfach sehr praktisch alles komplett manuell zu machen.
LG Günter
Liebe Grüße
Günter

DC-G9, DMC-GH3 und jede Menge Makro-Objektive und -Zubehör

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wozim
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von wozim » Sonntag 6. Mai 2012, 17:14

Ich, wenn es mir wirklich auf eine ganz exakte Belichtung ankommt.
Dann mit "M" und Histogramm.
Gruß Wolfgang

https://www.flickr.com/photos/fz100/

GX9, GX80, Oly 45 mm 1:1,8, Sigma 19 mm und 60 mm 1:2,8, umfangreiche Altglassammlung, div. Raynox-Linsen, GR IV HDF

DirSch
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von DirSch » Montag 7. Mai 2012, 06:34

Ich fotografiere fast ausschließlich in M, da ich lieber "Zeit" und "Blende" einstelle als Werte wie "Messmethode", "Belichtungskorrektur" und "Programmverschiebung" im Auge zu behalten.
Mit den Automatiken zu fotografieren wollte ich aber auch irgendwann mal üben, vielleicht geht manches damit noch etwas schneller.

Grüße, Dirk

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ehenkes
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von ehenkes » Montag 7. Mai 2012, 19:26

Wenn man das Nokton Objektiv oder andere adaptierte Objektive verwendet, macht M auch Sinn.
Canon 5D Mark III; Olympus OM-D; EF- (L, IS, USM), mFT-, M42-Objektive;
Canon Speedlite 600EX-RT; Metz 58 AF-2, Dörr DCF 50 Wi; Raynox 150,250,202

thommy
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von thommy » Dienstag 19. Juni 2012, 18:41

FotoKunst hat geschrieben:Ich! Immer dann wenn ich Nachtaufnahmen mache oder auch Sterne und den Mond fotografiere. Oder auch tagsüber, wenn ich mit Graufiltern fotografiere um fließendes Wasser oder einen schönen Wolkenhimmel einzufangen.

Hast du Erfahrung mit der "Chromatischen Abberation" ?
Kann man die durch die Chromatischen Abberation entstehenden Farbränder an Mond und Planeten mit Einstellungen an der Kamera minimieren?
Ich denke dabei z.B. an die Dynamik.
Grüße aus Hamburg

dinozzo
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von dinozzo » Dienstag 19. Juni 2012, 18:49

Ich fotografiere he nach Situation recht oft in M. Leider bietet die GH2 nur ein Einstellrad, da schiele ich schon mal nach der neuen Olympus...

FotoKunst
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von FotoKunst » Dienstag 19. Juni 2012, 19:01

thommy hat geschrieben:Hast du Erfahrung mit der "Chromatischen Abberation" ?
Kann man die durch die Chromatischen Abberation entstehenden Farbränder an Mond und Planeten mit Einstellungen an der Kamera minimieren?
Ich denke dabei z.B. an die Dynamik.
Meistens entstehen diese Fehler wenn der Fokus falsch liegt, die Belichtungszeit zu lang ist oder dass das Objektiv einfach nur schlecht ist, bzw durch irgendwelche Filteraufsätze verschlechtert wird. Manche Planeten oder Sterne lassen sich auch einach nicht gut fotografieren, weil der Sensor beispielsweise von der FZ150 einfach zu klein ist und den Stern nicht vernünftig auflösen kann. Ich vermute, dass dies wohl am ehesten das Problem sein wird und weniger chromatische Aberration.
Sollten diese Bildfehler einmal da sein, kann man zwar mit der Bildbearbeitung nochmal einiges retten, aber gerade bei Planetenaufnahmen hat man sich da schnell eine "Verschlimmbesserung" des Fotos eingefangen. Beim Mond ist es nicht ganz so tragisch. Könntest du da vielleicht mal ein Foto hochladen, damit ich genauer weiß, welches Problem du meinst? Beziehungsweise könnte ich dir dann vermutlich eher sagen, was du evtl anders machen könntest.

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emeise
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von emeise » Dienstag 19. Juni 2012, 23:09

Mit der 40D immer, weil dort zwei Einstellräder für Blende und Belichtung permanent ansprechbar sind; leider ohne Histogramm im Sucher.

Bei der FZ150 bin ich auf A und Histogramm, als meistgewählt, ausgewichen.
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

keep it simple
Grüßle, Dieter

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sfs-photography
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von sfs-photography » Mittwoch 20. Juni 2012, 09:52

Zwangsweise fast immer in "M". im Studio geht es nicht anders ;)
Bei Konzerten ebenfalls im M da sonst das häufig wechselnde Licht jedesmal bei automatische Bleichtungsmessung was anderes liefern würde. In "M" hab ic heine konstante Belichtung dann über die Bildserie. und in besonderne Situationen regel ich dann schnell manuell nach.

Auch in Sporthallen verwende ich "M " ganz gerne da dort das Licht eh konstant ist. Warum bei jedem Bild neu messen lassen und Gefahr laufen das mal "falsch" gemessen wird? (könntem an uach auf alle Fälle übertragen bei denen das Licht kosntant ist)

Für alle anderen Sachen wähle ich die Blende und lasse die Kamera die Zeit dazu ermitteln.

lg sören
http://www.sfs-photography.de / Portrait/Fashion/Dessous und Akt
dSLR und Pana GF2 (diverse Objektive. u.a. Oly Zuiko 45/1,8)

thommy
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von thommy » Mittwoch 20. Juni 2012, 19:53

FotoKunst hat geschrieben:
thommy hat geschrieben:Hast du Erfahrung mit der "Chromatischen Abberation" ?
Kann man die durch die Chromatischen Abberation entstehenden Farbränder an Mond und Planeten mit Einstellungen an der Kamera minimieren?
Ich denke dabei z.B. an die Dynamik.
Meistens entstehen diese Fehler wenn der Fokus falsch liegt, die Belichtungszeit zu lang ist oder dass das Objektiv einfach nur schlecht ist, bzw durch irgendwelche Filteraufsätze verschlechtert wird. Manche Planeten oder Sterne lassen sich auch einach nicht gut fotografieren, weil der Sensor beispielsweise von der FZ150 einfach zu klein ist und den Stern nicht vernünftig auflösen kann. Ich vermute, dass dies wohl am ehesten das Problem sein wird und weniger chromatische Aberration.
Sollten diese Bildfehler einmal da sein, kann man zwar mit der Bildbearbeitung nochmal einiges retten, aber gerade bei Planetenaufnahmen hat man sich da schnell eine "Verschlimmbesserung" des Fotos eingefangen. Beim Mond ist es nicht ganz so tragisch. Könntest du da vielleicht mal ein Foto hochladen, damit ich genauer weiß, welches Problem du meinst? Beziehungsweise könnte ich dir dann vermutlich eher sagen, was du evtl anders machen könntest.
Zuletzt geändert von thommy am Mittwoch 27. Juni 2012, 17:08, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße aus Hamburg

StefanS
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Re: Wer fotografiert in Modus M?

Beitrag von StefanS » Mittwoch 20. Juni 2012, 20:22

Ich habe mit meiner "damals" neuen G3 das erste Event nur im Modus Manuell fotografiert. Dabei habe ich ziemlich viel geschraubt, aber dennoch erstaunlich viele gute Bilder erhalten.

Inzwischen weiß ich es besser und fotografiere in diversen Modi - je nach Gegebenheit. Dank sei dem Buch zur G3 von Frank Späth.
Apparate:
Kompakt Lumix DMC-TZ10
System Lumix DMC-G3 und DMC-G70
Kit F3,5-5,6/ 14-42 mm; Pancake F1,7/ 20 mm;
Blitz Metz MB 50 AF-1; Gorillapod; ...
Progs:
Zoner PhotoStudio 17;...
Buch:System Fotoschule G3 - GH2 von FS

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