Es stimmt allerdings, das ich eine eher expressionistische Bildauffassung habe. Vorhandene Kontraste versuche ich meist noch hervorzuheben, ggf. herauszuarbeiten.
Im Fall des Gewitterfotos habe ich das bewußt überzogen um eine bestimmte Bildaussage schon fast grafisch zu unterstreichen: Das sind die monumentalen Wolkengebirge, die man normalerweise garnicht sehen kann - die aber nichts desto trotz real vorhanden sind.
Das grenzt an die Frage "Was sehen wir wirklich?" und "Was wollen wir im Foto abbilden?"
Die Fotografische Technik hat ihre Grenzen (Stichwort z.B. HDR). Unser menschliches Auge nimmt nur begrenzte Wellenlängen auf, was schon deutlich wird, wenn ich mit Sonnenbrille auf die Wolken schaue.
Ganz davon abgesehen, das eigentlich nicht unser Auge sondern das Gehirn "sieht" (dazu nur EIN Paradestichwort "Stürzende Linien").
Das sind allerdings sehr viel weiterführende Gedanken. Deine kritische EInschätzung ist jedoch für mich Anlaß, nochmals drüber nachzudenken und auch andere zu befragen.
Außerdem ist es ja "Geschmackssache" - und Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.







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