Mit Blitz hat man auch schnell Mischlichtsituationen (vorhandenes Licht vs. Blitz), was ein einfacher Weißabgleich nicht fürs gesamte Bild korrigieren kann. Das nur als Hinweis, eventuell ist das aber auch nicht störend, wenn nur der Hintergrund ein wenig farbkomisch wegläuft. Egal, wie: auch der Umgang mit dem Blitz möchte geübt sein, sonst sehen die Bilder aus, wie... geblitzt. Die Kust ist, sie so hinzubekommen, dass man eben das nicht merkt.
Dafür brauchste aber keine Graukarte. AWB, RAW und hinterher nach Gefühl optimert, wenn überhaupt erforderlich. Die Kameras sind da schon recht gut. Muss ja nicht unbedingt farbkorrekt sein, sondern die Stimmung erfassen. Da darf der Weißabgleich auch mal ein paar Hundert K neben einen "neutralweiß" danebenliegen. Wenn z.B. die Beleuchtung mit Glühlampen erfolgt, dann darf das Bild auch einen leichten Rotrorangestich aufweisen, weil es eben die Situation am ehesten wiedergibt.
Ansonsten: Du sollst am Samstag Abend die Feier ablichten und hast noch keinen ausgefeilten Plan dafür. OK, nicht so schlimm, bei mir fallen mir da auch genug Situationen ein, die ich auch nicht aus dem Stegreif hinbekomme. Nur - dann hoffe ich mal, dass die Erwartungshaltung für die Bilder auch in die Richtung "
es werden wahrscheinlich ein paar verwertbare Bilder bei rumkommen" liegt und nicht "
es soll eine vollständige Dokumentation inklusiver der wichtigen und einmaligen Situationen geben". Sonst hat da jemand viel Geld für einen Profi gespart und Dir den schwarzen Peter hingeschoben.
