Weißabgleich

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ahinterl
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Weißabgleich

Beitrag von ahinterl » Sonntag 9. September 2012, 15:20

Also ich hab' mir jetzt mit meiner G3 mal die Mühe gemacht, die Methoden zum Weißabgleich mal miteinander zu vergleichen:
  • AWB (in der Kamera)
  • Abgleich mit entsprechendem Objektivdeckel
  • Abgleich mit ColorChecker Graukarte
  • Pipettenwerkzeug in Lightroom, nachdem mit dieser Methode: http://www.photoshopessentials.com/phot ... tral-gray/ auf einem Foto eines ColorChecker Passport von X-Rite die günstigste Region mit Neutralgrau ermittelt worden ist
AWB hat dabei am schlechtesten abgeschnitten, der Temperaturwert weicht bis zu ca. 400 K von den Ergebnissen der anderen Methoden ab. Die Objektivdeckel-Methode scheint ebenfalls sehr ungenau zu sein (leider habe ich meine ExpoDisc noch nicht bekommen, die Post hat's verschlampt). Die Graukarte und die Pipette liegen am nächsten beieinander, ich halte sie deshalb bis zu meinem Test mit der ExpoDisc als am zuverlässigsten. 100%-ig genau geht's vermutlich nicht wirklich, aber besser so als total falsch...
Andreas

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wozim
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Re: Weißabgleich

Beitrag von wozim » Sonntag 9. September 2012, 15:28

Die Graukarten/Pipetten-Methode ist auch die einzig zuverlässige.
Ich habe häufig die Farbtemperatur extern gemessen.
Je nach Winkel und Abstand streut das ganze um bis zu +/-500K.
Am besten klappt das ganze noch, wenn man die Messung in Lichtrichtung macht.
Gruß Wolfgang

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ahinterl
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Re: Weißabgleich

Beitrag von ahinterl » Sonntag 9. September 2012, 18:38

Sorry, ich hab' mich bei der Beschreibung der Versuchsanordnung geirrt:
  1. AWB (in der Kamera)
  2. Abgleich mit entsprechendem Objektivdeckel
  3. Abgleich mit ColorChecker Graukarte
  4. Pipettenwerkzeug in Lightroom auf einem Foto eines ColorChecker Passport von X-Rite
  5. Herausfinden von Neutralgrau in Photoshop auf diese Weise: http://www.photoshopessentials.com/phot ... tral-gray/
Von diesen Methoden sind nur 3, 4 und 5 einigermaßen zuverlässig.

Interessant finde ich Methode 5. Wenn man das mit einem Foto vom ColorChecker Passport macht, taucht als erstes das 3. graue Feld von rechts in der alleruntersten Reihe auf... Neutralgrau sollte aber das 2. oder 3. Feld von links sein, oder besser die "0"-Felder von Portrait oder Landschaft im oberen Teil des ColorChecker Passports... Auf jeden Fall gibt's für jedes Feld, von dem der Grauwert mittels Pipettenwerkzeug abgenommen wird, unterschiedliche Werte... Sichtbar sind die Unterschiede nur minimal...

In einem Forum habe ich außerdem gelesen, dass in Lightroom das Pipettenwerkzeug für den Weißabgleich abgestimmt sein soll für das 2. Feld von Links/unterste Reihe der ColorChecker-Karte... Also Alles in Allem ist der Weißabgleich schon eine ziemlich subjektive Sache...
Andreas

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videoL
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Re: Weißabgleich

Beitrag von videoL » Montag 10. September 2012, 09:53

Hallo Fans Bild
bevor hier über den Weißabgleich berichtet wurde, hatte ich keine richtigen Probleme damit.
Ausnahme: Einstellung Sonne und dann Innenaufnahmen bei Kunstlicht gemacht.
Am letzten Wochenende war ich bei einer Hochzeit und habe 2 Berufsfotografinnen nach dem Weißabgleich gefragt.
Beide waren der Meinung, dass bei den heutigen (neuesten) Kameras der Weißabgleich in der Kamera sehr gut funktioniert.
Muß ja wohl so sein, sonst hätten ja 90% der Hobbyfotos falsche Farben bzw. Farbstiche.
Die Berufsfotografin, die die Hochzeitsfotos machte, sagte es ist zeitlich garnicht machbar ständig einen Weißabgleich manuell zu machen. In der Kirche, draußen in der Sonne, dann zieht eine Wolke vor die Sonne, da wechselt ständig die Farbtemperatur und da wählt sie die Standardeinstellungen. Anders bei Aufnahmen, wo sich das Licht nicht ändert (z.B. Studio), bzw. Zeit ist. Da nimmt sie eine Graukarte.
Die Lebensgefährtin von meinem Neffen, die freiberuflich u. a. für der NDR arbeitet und Auftragsarbeiten wie Werbespots usw. macht, hat für die Familie zur Hochzeit auch mit den Kameraeinstellungen fotografiert. Allerdings hat sie einen manuellen Weißabgleich vorgenommen, wenn es im Saal zu Mischlicht kam. ( Fensterbereich Tageslicht - im Saal Kunstlicht )
Interresant war, dass sie bei Fotos mit einer Graukarte, bei Videos aber mit einer weißen Fläche den Weißabgleich vor nimmt. Beide waren sich einig, dass immer noch etwas am PC machbar ist.

Trotz aller Links hier im Forum habe ich keinen Vergleich der Art des ausgeführten Weißabgleichs gefunden. Oder habe ich einen Link übersehen ?
Mich würden schon Fotos vom gleichen Motiv, zur gleichen Zeit mit verschiedenen Weißabgleichsmethoden aufgenommen, im direkten Vergleich interessieren. Ab wieviel Kelvin kann das menschliche Auge überhaupt Unterschiede wahrmehmen ?
Jeder Fernseher / Monitor im Bekannten- und Verwandtenkreis ist anders eingestellt. Aber jeder findet seine Einstellung optimal.
Ich glaube zwischen persönlichem Farbempfinden und meßtechnisch idealen Farbwerten liegt das eigentliche Problem.

Wie würde das gehen ?
Ich kaufe mir ein Spektralphotometer "CM-2600d" - portabel und messe z.B. 5220 K. Wie kann ich dann welche Kamera entsprechend einstellen ? Gehe ich dann auf Tageslicht, liege ich für viel Geld wahrscheinlich um +280 K falsch.

Zum Weißabgleich fällt mir als Vergleich noch Folgendes ein.
Bei sehr teuren Hi-Fi- Anlagen gab es mal ein Ozilloskop im Lieferumfang zum Einstellen dazu, damit man sehen konnte wie gut die Anlage ist bzw. was man hören könnte wenn man es wahrnehmen würde. Wer hört schon einen Ton von 18000 Hz ? Mir muß der Klang gefallen, egal welcher Meßwert angezeigt wird.

Gruß videowilli
Das Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.

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emeise
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Re: Weißabgleich

Beitrag von emeise » Montag 10. September 2012, 10:25

videoL hat geschrieben:Interresant war, dass sie bei Fotos mit einer Graukarte, bei Videos aber mit einer weißen Fläche den Weißabgleich vor nimmt.
Tja, kann man jetzt wohl nicht mehr fragen, aber der Grund würde mich auch interessieren. Der Weißabgleich müßte ja besser 'neutraler Grauabgleich' heissen.
videoL hat geschrieben:Beide waren sich einig, dass immer noch etwas am PC machbar ist.
Voraussetzung, - der Monitor selbst hat keinen Farbstich :P

Die schnelle Methode bei mir ist, einfach mit der mittleren Pipette ( PS ) eine 'theoretische' graue Stelle suchen und anklicken. Geht schnell, bringt viel.
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

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Re: Weißabgleich

Beitrag von ahinterl » Montag 10. September 2012, 11:21

videoL hat geschrieben:bevor hier über den Weißabgleich berichtet wurde, hatte ich keine richtigen Probleme damit.
"Probleme" habe ich streng genommen eigentlich auch nicht damit. Der Weißabgleich, genauso wie die Farbgebung etc. des Fotos, ist im Endeffekt eine rein subjektive Angelegenheit des persönlichen Geschmacks, darüber lässt sich daher auch nicht streiten.
Wenn allerdings jemand wie ich Wert darauf legt, einigermaßen bestimmen zu können, wie denn die Farben in Wirklichkeit ungefähr mal ausgesehen haben, dann fangen die "Probleme" erst so richtig an. Nicht, dass ich 100% korrekte Farben brauchen würde, auch ich "entfalte mich fallweise gerne etwas künstlerisch" bei der Bildbearbeitung, um es mal so auszudrücken. Aber ich habe mir inzwischen angewöhnt, zumindest das "Ausgangsbild" so realistisch wie möglich hinzubekommen - rumkünsteln kann ich dann später noch. Deshalb betreibe ich einen ziemlichen Aufwand mit Weißabgleich, kalibrierten wide gamut displays, kalibriertem Drucker, Kamera-Farbprofilen etc. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit all dem Zeug tatsächlich realistischeres "Ausgangsmaterial" für spätere Bearbeitungsschritte bekomme! Für mich persönlich ist es schon ein Unterschied, ob die Farbtemperatur eines Fotos bei 5800 K oder 6200 K liegt... Die ganze Stimmung des Fotos wird anders, die Farben ändern sich teilweise stark. Klar dass das niemanden berührt, dem sowas egal ist.
videoL hat geschrieben:Am letzten Wochenende war ich bei einer Hochzeit und habe 2 Berufsfotografinnen nach dem Weißabgleich gefragt.
Beide waren der Meinung, dass bei den heutigen (neuesten) Kameras der Weißabgleich in der Kamera sehr gut funktioniert.
Muß ja wohl so sein, sonst hätten ja 90% der Hobbyfotos falsche Farben bzw. Farbstiche.
Ich habe inzwischen mit unterschiedlichen Kameras getestet und bin der Meinung, dass AWB grundsätzlich falsche Ergebnisse liefert. Sonderbarerweise liege ich oft wesentlich näher am Original, wenn ich per Hand(!) die Fabtemperatur im jeweiligen Kameramenü ändere und den Kamerabildschirm als Referenz hernehme! Ich behaupte daher, dass alle(!) mit AWB gemachten Fotos, egal mit welchem Apparat, falsche Farbtemperaturwerte haben (d.h. Werte, die von denen der Originalszenerie abweichen) - und die sind meiner Meinung nach noch dazu recht beträchtlich!
videoL hat geschrieben:Die Berufsfotografin, die die Hochzeitsfotos machte, sagte es ist zeitlich garnicht machbar ständig einen Weißabgleich manuell zu machen. In der Kirche, draußen in der Sonne, dann zieht eine Wolke vor die Sonne, da wechselt ständig die Farbtemperatur und da wählt sie die Standardeinstellungen. Anders bei Aufnahmen, wo sich das Licht nicht ändert (z.B. Studio), bzw. Zeit ist. Da nimmt sie eine Graukarte.
Vollkommen richtig! Nachdem AWB unzuverlässig ist, muss man eben einen Kompromiss eingehen, wenn keine Zeit bleibt, einen manuellen Weißabgleich vorzunehmen. Mir ist schleierhaft, warum AWB nicht korrekter arbeitet... Das mit der fehlenden Zeit ist ein Grundübel beim Fotografieren, zumindest für mich ;)
videoL hat geschrieben:Interresant war, dass sie bei Fotos mit einer Graukarte, bei Videos aber mit einer weißen Fläche den Weißabgleich vor nimmt. Beide waren sich einig, dass immer noch etwas am PC machbar ist.
Die Meinungen gehen weit auseinander bei der Frage, mit welcher "Farbe" Neutralgrau bestimmt werden soll. Viele behaupten, mit einer sog. "Weißkarte", also einer weißen Kunststoffkarte, wäre das am Besten möglich. Muss also nicht 18% Grau sein... Warum die Fotografin die Karten wechselt, kann ich freilich auch nicht sagen...
videoL hat geschrieben:Trotz aller Links hier im Forum habe ich keinen Vergleich der Art des ausgeführten Weißabgleichs gefunden. Oder habe ich einen Link übersehen ?
Mich würden schon Fotos vom gleichen Motiv, zur gleichen Zeit mit verschiedenen Weißabgleichsmethoden aufgenommen, im direkten Vergleich interessieren.
Teilweise sieht man da schon recht starke Unterschiede, glaub mir. Fotos hab' ich leider keine (und auch leider keine Zeit, sowas rasch mal anzufertigen, ich bin vollends beschäftigt, 7 Fotos für ein HDR Bild vorzubereiten und brauche endlos, um das Rauschen wegzubekommen ;) )...
videoL hat geschrieben:Ab wieviel Kelvin kann das menschliche Auge überhaupt Unterschiede wahrmehmen ?
Ist wahrscheinlich individuell verschieden, ein "Referenzauge" besitzen wohl nur die Wenigsten ;)
videoL hat geschrieben:Jeder Fernseher / Monitor im Bekannten- und Verwandtenkreis ist anders eingestellt. Aber jeder findet seine Einstellung optimal.
Da ist wieder der subjektive Geschmack im Spiel. Farbkalibriert ist kein Fernseher/Monitor, den Otto Normalverbraucher daheim stehen hat...
videoL hat geschrieben:Ich glaube zwischen persönlichem Farbempfinden und meßtechnisch idealen Farbwerten liegt das eigentliche Problem.
So isses, "Problem" würde ich das (s.o.) aber nicht unbedingt nennen...
videoL hat geschrieben:Wie würde das gehen ?
Ich kaufe mir ein Spektralphotometer "CM-2600d" - portabel und messe z.B. 5220 K. Wie kann ich dann welche Kamera entsprechend einstellen ? Gehe ich dann auf Tageslicht, liege ich für viel Geld wahrscheinlich um +280 K falsch.
Normalerweise kann man der Kamera den Wert der Farbtemperatur in einem Einstellungsmenü bekanntgeben... Ob das für JPEGs dann aber auch richtig umgesetzt wird, weiß ich nicht. Bei RAWs reicht's, wenn dieser Wert in den Metadaten drinsteht, den Rest macht sowieso die Bildbearbeitungssoftware...
videoL hat geschrieben:Zum Weißabgleich fällt mir als Vergleich noch Folgendes ein.
Bei sehr teuren Hi-Fi- Anlagen gab es mal ein Ozilloskop im Lieferumfang zum Einstellen dazu, damit man sehen konnte wie gut die Anlage ist bzw. was man hören könnte wenn man es wahrnehmen würde. Wer hört schon einen Ton von 18000 Hz ? Mir muß der Klang gefallen, egal welcher Meßwert angezeigt wird.
Da sind wir wieder am Ausgangspunkt, wichtig ist, ob's gefällt, und zwar subjektiv und individuell :) . Deshalb hab' ich nach wie vor einen Equalizer...

Frohes Fotografieren euch allen!
Andreas

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Re: Weißabgleich

Beitrag von emeise » Montag 10. September 2012, 12:20

Die Weißabgleich Geschichte ist extrem subjektiv !

Ich kann nicht sagen, die Kameraeinstellung liegt besser oder schlechter am Original.

Das muss gemessen werden. Die Kamera ist 'ehrlich', unbestechlich ( :lol: trotz Stich ), aber wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist.
gottseidank ;)

Ein weißes Hemd in gelber Lichtumgebung ist bei uns weiß, obwohl es meilenweit von weiß entfernt ist.

Nichts ist so leicht und radikal zu täuschen wie unser Auge ( schon oft gezeigt - Feld A und Feld B ist farbgleich und gleich in der Helligkeit ! ) :
Dateianhänge
A und B.jpg
A und B.jpg (19.82 KiB) 2922 mal betrachtet
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Re: Weißabgleich

Beitrag von videoL » Montag 10. September 2012, 12:49

[quote="emeise"]Die Weißabgleich Geschichte ist extrem subjektiv !

Ein weißes Hemd in gelber Lichtumgebung ist bei uns weiß, obwohl es meilenweit von weiß entfernt ist.

Nichts ist so leicht und radikal zu täuschen wie unser Auge

Hallo Dieter,
hier ein wahrer Fall aus meinem Berufsleben als Bauleiter.
Bauabnahme mit dem Bauherren und dem Architekten.
Die Fassade war sehr hell (elfenbeinfarbig ) gestrichen.
Bauherr und Architekt waren der Meinung:
2 unterschiedliche, falsche Farben verarbeitet.
Front rötlicher und Giebel grünlicher Farbton.
Ich habe dann von einem Handwerker den Original Farbeimer holen
und ca. 1,5 m² von ihm an der Ecke überstreichen lassen.
Gleiche Farbe aber wieder rötlich und grünlich.
Nach der Verwunderung habe ich dann das Rätsel gelöst und die Abnahme bekommen.
Erklärung:
Gegenüber der Front war ein dunkelrotes Backsteingebäude und
an der Giebelseite große, grüne Bäume.
Gruß videowilli
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Re: Weißabgleich

Beitrag von videoL » Montag 10. September 2012, 13:10

Hallo Andreas,
da habe ich mich nicht klar ausgedrückt.
Die Fotografinnen meinten, sie würden nicht den AWB, sondern die Schnellwahl WB Sonne,
WB Wolken, WB Glühlampe usw. nehmen. Nur bei Mischlicht, (Fenster = Tageslicht und Saal = Kunstlicht)
ist dann doch ein manueller WB erforderlich.

Zur Diskussion "Weißabgleich" möchte ich einmal meine Meinung sagen:
Der AWB ist nicht absolut ungeeignet und den absoluten, perfekten WB gibt es wohl auch nicht.
Gut aber, dass es so viele Möglichkeiten für den WB gibt. Da kann jeder, der will, für sich
den richtigen WB verwenden. Wer mit seinen Bildern zufrieden ist, dem ist die Art des WB doch egal.
Der heutige WB ist ja eventuell schon morgen überholt.

... und schön, dass hier diskutiert wurde und wird. Ich habe wieder etwas dazu gelernt.
Nun muß es noch reifen welchen WB ich demnächst verwende.
Werde um Testreihen wohl nicht herum kommen.

Gruß videowilli
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Re: Weißabgleich

Beitrag von Binärius » Montag 10. September 2012, 13:22

Zumindest was meine Kamera betrifft empfinde ich den automatischen Weißabgleich als erstaunlich treffsicher.
Oft muss ich in Lightroom nur noch sehr wenig bis gar nicht korrigieren.
Extreme Beleuchtungsverhältnisse mal ausgenommen.
Da ich auch praktisch immer im RAW+JPEG-Modus aufnehme ist für mich der Weißabgleich bei der Aufnahme dann nicht mehr so das Thema.
Es reicht wenn ich einigermaßen richtig liege, den Rest kann ich dann in Ruhe am PC bearbeiten.
Gruß Binärius aka Jens

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Re: Weißabgleich

Beitrag von ahinterl » Montag 17. September 2012, 15:15

So, nachdem ich jetzt endlich meine ExpoDisc zugeschickt bekommen habe (Ersatzsendung, die vorhergehende hat die Post irgendwo verschlampt), habe ich auch gleich ein paar Tests gemacht. Ergebnis: Die ExpoDisc ist genauso präzise wie eine gute Graukarte und wegen der einfachen Handhabung äußerst empfehlenswert!
Andreas

Lenno

Re: Weißabgleich

Beitrag von Lenno » Montag 17. September 2012, 15:36

Na das wäre ja auch was wenn es bei diesem Preis nichts vernünftiges wäre. Dann viel Spass damit.

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