Also zu den Bildern ist ja schon so einiges gesagt worden. Besonders zu dem ersten.
Um Deine Frage nach dem "so lassen" mal zu beantworten: Eher nicht. Leider hat Dir die Automatik hier einiges "versaut". So ist es wirklich sehr schade, dass der Mond nur mehr ein greller runder Fleck ohne jegliche Struktur ist. Ohne den Flieger wäre das Bild bei mir in der Tonne gelandet. So hart das klingt, ist es aber meine Meinung.
AABEER: Der Flieger rettet das Motiv. Auch das der so "verwackelt" ist, schadet meines Erachtens nicht. Und ich denke nicht, dass Du direkt schuld daran bist, dass der nicht scharf abgebildet wurde. Das liegt einfach nur an der langen Belichtungszeit. Verwackelt hast Du hier sicher nicht, denn dann sähe das ganze Bild so aus wie der Flieger. Die einzige "Schuld", die Dich hier trifft, ist die Tatsache, dass Du Dich blind auf die Automatik verlassen hast.
Auch das ist meine persönliche Ansicht, die darauf beruht, dass ich lieber manuell arbeite und so gut wie nie irgendwelche Automatiken ranlasse...ausser Autofokus.
Zurück zu dem Bild: Ich würde es, wie gesagt, nicht so belassen. Die Variante von Mopswerk finde ich sehr gut. Hier wurde das Bild echt gerettet. Ich hätte es definitiv auch in S/W versucht, nur wäre mir wahrscheinlich diese geniale Idee mit den nachcolorierten Lichtern nicht in den Sinn gekommen.
Trotzdem wäre hier eine schön scharf zu erkennende Mondoberfläche noch das Tüpfelchen auf dem i.
Das zweite Bild gefällt mir von der Idee her sehr gut. Aber auch hier wieder das gleiche Problem - der Mond hat einfach keine Struktur mehr und überstrahlt beinahe alles. Wäre hier die Oberfläche schön scharf zu erkennen und wären diese Tannenzweige dann noch als klar strukturierte, nicht übertrahlte Silhouetten davor sichtbar, das ganze ruhig wieder in S/W, ich fänd das Bild einfach genial.
Tipps zu besseren Einstellungen hast Du ja reichlich bekommen. Also bleib dran und versuch es immer wieder. Lass Dich nur nicht ausbremsen von eventuellen Misserfolgen. Die haben die altgedienten Fotohasen hier auch immer wieder.



