Hallo,
ich habe mich erst spät mit dem fotografischen Know-How beschäftigt, nachdem ich in den 90ern mal ein demotivierendes Erlebnis mit einer Spiegelreflexkamera meines Vaters hatte
- trotz Einweisung und "Merkzettel" waren alle bilder zu dunkel oder unscharf - was mich sehr gefrustet hatte.
Danach wollte ich mich nicht mehr mit der Technik befassen, sondern habe nur im Automatikmodus geknipst.
Als ich dann die TZ10 vor ein paar Jahren bekam, bin ich doch etwas mutiger geworden, da man ja die Ergebnisse der Einstellungen gleich sieht
und nicht erst beim Abholen der Bilder sieht, was man da fabriziert hat. Außerdem ist der Lerneffekt so viel größer.
Ich hab mir dann etliche Fotobücher gekauft - es fing mit dem Buch von Jaqueline Esen an, das Lithografin als zweites verlinkt hat.
Ein wirklich hilfreiches und gut verständliches Buch, das mir die "Angst" genommen hat, mich näher mit Technik und Bildgestaltung zu befassen.
Obwohl ich nie "kopflastig", sondern eher spontan fotografieren wollte, habe ich inzwischen vieles verinnerlicht und bin froh,
in einigen Situationen mehr aus der Kamera herausholen zu können, indem ich Parameter bewusst verändere.
Es gibt auch von Galileo Press sehr gute Fotobücher, die Lust aufs Ausprobieren machen.
Obwohl ich mich auch gern mit anderen austausche, haben mir all diese Bücher sehr viel gebracht und ich schlage auch gern wieder nach.
Ich denke, eine Kombination aus beidem - Kurs und Bücher - ist nicht verkehrt. Dann sieht man ja, was einem mehr bringt.
Es kommt ja auch drauf an, was man fotografieren möchte. Da gibt es ja allgemeine und themenbezogene Kurse und Bücher.
Oder man tut sich mit Gleichgesinnten zusammen, die in der Nähe wohnen und schon länger fotografieren.
