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Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 11:35
von Overkillratz
Die Idee finde ich so witzig das ich den Link hier einfach mal posten muss!!

http://blog.rebellen.info/2009/10/12/de ... n-fliegen/

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 12:49
von Binärius
Äh sorry... aber ich finde das einfach nur makaber.
Mit dem Tod sollte man keine Späße machen.
Ich mag auch keine Makros von toten Insekten, wird ja dann gerne auch mal "gestackt".
Lebendig sind sie wundervoll!
Allerdings muss man auf die Idee erst mal kommen.

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 13:28
von Lithographin
Um ehrlich zu sein, ist nicht meins.

Cristina

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 15:46
von Björn
Die Grundidee ist schon lustig. Aber die Umsetzung ist auch meiner Meinung nach...na ja...fragwürdig. Ich halt´s wie Jens. Lebendig machen sie zumindest für´s Fotografieren mehr Spaß.

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 15:57
von Overkillratz
Ich fand's halt auch nur witzig. Auf so'ne Idee muss man erst mal kommen!
Man denke da nur an Gunther von Hagens "Körperwelten" - auch sehr grenzwertig!!

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 17:01
von MissEla
Ok, ich oute mich, ich finde die Idee genial. Wie OKR schon sagte, auf so eine Idee muß man erst mal kommen. Und das die Fliegen tot sind, stört mich eigentlich nicht. Wie unschwer zu erkennen ist, wurden die Fliegen nicht mit der Fliegenklatsche zu Brei gehauen, hatten also wahrscheinlich einen angenehmeren Tod. Und unter Leichfledderei verstehe ich was anderes. ;) Ich habe viele Bekannte, die stellen sich ausgestopfte Füchse und derlei Getier in die Wohnung, DAS finde ich makaber... ;)

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 17:14
von Overkillratz
Puhhhhh - ich dachte schon ich währe anders :o

Re: Tote Fliegen / Arsch mit Ohren

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 19:06
von Gonzo
Neiiin, Du bist nicht alleine....

Bei der Geschichte ist mir die andere Geschichte mit den Chirurgie-Studenten in der Pathologie Abteilung wieder eingefallen.
Die sind auf die Idee gekommen einem Toten zwei Ohren an den Allerwertesten zu nähen.... ja ich weiß.....
Aber bei der Vorstellung musste ich dann doch ziemlich Grinsen. :mrgreen:
Die 3 sollen aber auch Exmat worden sein.... naja sind vielleicht ein paar gute Schönheitschirurgen verloren gegangen ,,,,

Grüüße
Jörg

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 20:53
von Jenso
Ich finde es herrlich kreativ und pietätlos – und halte es mit der Vorstellung, daß Humor grundsätzlich tabulos sein sollte.
Damit meine ich nicht, daß man zotig sein solle: das verabscheue ich, weil simpel und primitiv. Aber: anregende (und befreiende) Tabubrüche finde ich gut und notwendig.

Und um auch auf Gonzos Einfall einzugehen: so sind Menschen, auch Pathologen – warum auch nicht. Und mir würde es (wenn ich dann wieder tot bin) gar nichts ausmachen, daß jemand Scherze mit meinem Fleisch machte. „Ich“ merkte ja nichts mehr davon.
Falls jemand glaubt, ich nähme den Mund vorschnell zu voll: mein Körper ist seit Jahrzehnten notariell der Pathologie überschrieben: wenn ich tot bin, können zumindest ein paar Medizinstudenten noch von/an mir lernen. Warum soll der Body sinnlos vergammeln, wenn er noch nützlich sein könnte.

Lebensfroh, aber ein Helfer der Wissenschaft
Jens

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 22:31
von bhm
Salve,
Jenso hat geschrieben:Und mir würde es (wenn ich dann wieder tot bin) gar nichts ausmachen,...
wieder??? :o :D

ciao, Bernd

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 23:04
von GuenterG
bhm hat geschrieben:
Jenso hat geschrieben:Und mir würde es (wenn ich dann wieder tot bin) gar nichts ausmachen,...
wieder??? :o :D
ciao, Bernd
pietätloser und tabuloser Humor eben :lol:
Fundamentalisten, die diesen Thread lesen, werden sich die Haare raufen.

Wir haben in unserer Gesellschaft durchaus ein Problem mit dem Tod und unterschwellig wird er schon tabuisiert oder aber heroisch/pathetisch dargestellt.
Einen humoristischer Ansatz im Umgehen mit dem, was sich nun mal nicht ändern lässt finde ich gut. Ich bin mental melancholisch belastet und bemühe mich deshalb, was dagegen zu tun. Warum nicht auf diese Weise? Ich konnte über die Bilder jedenfalls nun nicht gerade lachen, aber mächtig schmunzeln.

Günter

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Montag 19. Dezember 2011, 23:06
von Gonzo
"Wieder", bin ich gar nicht drüber gestolpert....

Naja, was ist man vor der Geburt? Auch nicht da..... Ist das nicht genauso tot wie nach dem Tod?

grübelnd

Jörg

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Dienstag 20. Dezember 2011, 08:06
von Binärius
Jenso hat geschrieben:...(wenn ich dann wieder tot bin)...
Richtig!
Das Leben ist schließlich nur die kurze Unterbrechung des totseins. :mrgreen:
Jetzt gleiten wir aber ab in die tiefsten Schluchten der Philosophie... :)

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Dienstag 20. Dezember 2011, 08:12
von Jenso
Da sieht man es einmal mehr: ein Wort bringt's, wenn aufmerksame Leser es denn wahrnehmen.

Ja, Ihr habt meine Idee erfaßt: ich werde irgendwann genauso nicht-existent (tot) sein, wie vor meiner Geburt. Der damalige Zeitraum hat mir (höchstpersönlich) ebensowenig zu schaffen gemacht, wie die entsprechende Zukunft es dann tun dürfte…

„Der Tod geht mich eigentlich nichts an…“ (sagte schon einer meiner Säulenheiligen)

Ja, Jens, das ist nun zwar ins Philosophische abgeschweift: aber dort ist das Leben! Cogito…
Jens


…und Abschweifungen sind das Salz in der Suppe des Daseins…

Re: Tote Fliegen

Verfasst: Dienstag 20. Dezember 2011, 10:42
von bhm
Und ich war schon drauf und dran, an die Reinkarnation zu glauben... :lol:

ciao, Bernd