Hallo Harald !
Mit Interesse, aber auch mit steigender Skepsis verfolge ich diesen Thread.
Einerseits haben wir da den Objektivwechsel, andererseits das "Problem" für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
Ich selber habe von der FZ100 zur G3 gwechselt.
Warum?
Bessere Bildqualität bei höheren ISO Zahlen und deutlich schönere Zeichnung in den Details.
Durch den größeren Sensor in Verbindung mit RAW habe ich so eine eindeutig bessere Bildqualität.
Die FZ150 hat da sicher nachgebessert, aber dennoch gibt es Unterschiede.
Objektivwechsel
Wenig bis gar nicht bei meiner G3 durch das Olympus 14-150
Nachteil großer, oder größerer Zoombereiche.
Man konzentriet sich nicht mehr auf seine Umgebung, sondern sucht, wenn auch unbewußt auch immer weiter entfernte Bereiche ab, die man dann eben mal fotografiert weil man es ja hat.
Weniger ist da oft mehr.
Gerade in letzter Zeit bin ich des öfteren mit dem 14-42 Lumix unterwegs und genieße es wieder mich auf das zu konzentrieren was in meinem Umfeld ist.
Je größer der Zoombereich, desto mehr will ich machen, haben, ausprobieren um dann entäuscht festzustellen das ich mich auf gar nichts konzentriert habe und nur Durchschnitt heimbringe.
Ich habe ja den Zoombereich, also will ich auch nichts versäumen und übersehe dabei Dinge die es wert gewesen wären gesehen zu werden.
Klingt in der heutigen Zeit wohl wie ein Anachronismus, aber je kleiner der Brennweitenbereich, desto mehr lernt man sehen.
Für mich ist das 14-150 das Objektiv für alle Fälle.
Gehe ich es ruhiger an beschränke ich mich auf das 14-42.
Und suche ich das Besondere kommt das Nikon 50er 1.8 drauf.
Ach ja, ein Wunschobjektiv gibt es da noch, das Hyper Primer 12 mm 1.6 mit manuellem Fokus, aber da denke ich noch nach und spare,
Mit einer Bridge kann ich das nicht, und meine Fotografie und Herangehensweise an diese ist eben auch nicht All-In.
Aber ja, das ist auch nur meine persönliche Meinung in einer Zeit in der man alles haben muß.
Nicht weil man es braucht, sondern weil es das gibt.
Bessere Aufnahmen werde ich deswegen nicht machen.
Ich lerne mit dem umzugehen was ich habe. Langsam und bewußt.
Dabei lerne ich meine Ausrüstung kennen und was sie kann.
Alles andere kommt später, viel später.
Und wieder mal sind mir die Pferde durchgegangen.
Gruß, Cristina