Hallo Gartenbully, Hallo Wolfgang !
Ich versuch das jetzt mal zusammenzukriegen.
Beide Aufnahmen sind analoge Dias die gescannt wurden.
Beim ersten Bild habe ich beim Hochhaus mit 3 Bildebenen gearbeitet.
Positiv, Negativebene und der Kran.
Die perspektivischen Schnittpunkte wurden als eigene Ebene darüber gelegt.
Das Ziel war eigentlich eine perspektivische Ansicht aus mehreren Blickpunkten, obwohl das Bild nicht verändert wird.
Beim zweiten Bild habe ich das Bild selber mehrfach dupliziert, wie oft weiß ich nicht mehr.
Dann habe ich das Ebenenpaket verformt als würde jemand von unten dagegen drücken und ins Bildformat gebracht.
Nun habe ich die einzelnen Ebenen farblich überzogen, Kontrast bearbeitet, Farben umgekehrt, mit der Tonwertkorrektur absolut überzogen.
Um das Ganze zu einer Einheit zu verbinden habe ich die jeweiligen Bereiche, die nicht sichtbar sein sollten ausradiert und genau in den anderen Bereich einer anderen Ebene angeglichen.
Im Bild selber habe ich mit etwa 16 Ebenen gearbeitet ohne die jetzt folgenden Schritte.
Der mittlere runde Bereich wurde negativ verfremdet, ausgeschnitten, kopiert und die Kopie wieder ins Positiv gearbeitet welches dann links oben platziert wurde.
Der negative mittlere Teil wurde dann extrudiert.
Der rote Himmel ist der Negativauszug des Himmels, also kein Sonnenuntergang.
Die Aufnahme selber war eine ganz normale Tageslichtaufnahme.
Die Aufnahmen sind eigentlich keine Bildbearbeitung mehr, sondern das Bild stellt lediglich das Ausgangsprodukt dar für etwas, das einfach nur eine Bildaussage haben sollte, eine Wirkung.
Ich wollte einfach mal sehen was möglich ist und wie weit ich das mit Photoshop auf die Reihe bekommen habe.
Zugeben muß ich allerdings das ich die Arbeit mit Ebenen eigentlich genau so angehe wie in der Lithographie damals mit den Montagefolien für die jeweiligen Druckfarbenbelichtungen.
Freut mich auf jeden Fall sehr das sie Euch gefallen haben meine "Spinnereien"
Gruß, Cristina