Ich würde da ganz schnell wieder runter gehen vom Gas Ulf !
Auch wenn die Industrie sagt das alles ganz einfach ist, so erfordert es doch in erster Linie ein technisches Basiswissen damit man einfach mal weiß was man tut.
Ansonsten kommt nur Frust dabei raus und Geldausgeben.
Nicht jeder Monitor läßt sich kalibrieren, auch wenn uns die Hersteller da was anderes weismachen wollen.
Ich habe mich mit der Thematik auseinandergesetzt, alleine schon aus der Tatsache heraus das ich aus dem Druckereigewerbe komme, das irgend wann mal gelernt habe.
Möglich ist alles, aber es erfordert technisches Hintergrundwissen, finanzielle Ausgaben und ein gewisses Farbengefühl wäre nicht schlecht.
Dann einen Monitor der sich kalibrieren läßt, eben so wie einen solchen Drucker, und da wird die Luft schon etwas dünner weil nicht jeder Drucker in der Lage ist sich ein Profil zuweisen zu lassen.
Alleine das Equipment zur Druckerkalibrierung schlägt da schnell mal mit mehreren hundert Euro zu Buche wenn man Qualität kauft.
Hast Du das alles auf die Reihe bekommen werden Deine Fotos im Netz auf Monitoren angesehen die nicht Deiner Kalibrierung entsprechen, oder Deine Ausdrucke von Menschen gesehen für die knallig, extrem scharf und Kontrast die einzigen Eckdaten sind.
Ich habe das schon hinter mir.
Es wird immer wieder Leute geben die sagen das es nicht ohne geht und alles andere Dilettantismus ist.
Okay, wenn die Kohle da ist und man so richtig technikbezogen ist läßt sich das durchziehen und man hat auch Freude dran.
Nur werden 98% der Betrachter Deiner Bilder das einfach nicht sehen, wahrnehmen.
Genau genommen müsstest Du dann ja auch für jedes Papier ein eigenes Profil haben, annähernd eine konstante Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum, wenn man es wirklich richtig macht.
Der Monitor muß richtig stehen und die Arbeitsumgebung der entsprechen bei der Du die Kalibrierung gemacht hast........................
Konsequent durchgezogen wird das echt heftig.
Und egal was Du alles machst.
Es gibt immer jemanden der ein Haar in der Suppe findet.
Stell den Monitor manuell ein. Arbeite bei der Bildausarbeitung mit Adobe RGB und bei der Ausgabe im Internet mit S-RGB.
Versuche die vorhanden Profile beim Drucker bis das Ergebnis für Dich am besten paßt und das war es dann auch schon.
Ich arbeite jetzt seit LR1 mit dem Programm und das ohne Profile.
Mein Gott, wie habe ich das nur geschafft ? Wahrscheinlich bin ich eine Dilettantin....
Servus, Cristina