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Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2011, 15:55
von ChristofP
Eine kurze Frage, da ich leider
noch nicht im Besitz der Fotoschule bin

...
Und zwar fotografiere ich ja viel Makro mit Kunstlicht, auch bei höheren Empfindlichkeiten (ISO400 /800). Jetzt habe ich gestern mal für diesen Zweck die Rauschreduzierung meiner FZ-45 auf +1 gestellt, habe aber das Gefühl, dass das ziemlich viele Details wegschiesst. Was würdet Ihr da für eine Einstellung wählen?
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Dienstag 13. Dezember 2011, 20:43
von Wildfire
Das hast du schon gut beobachtet. Rauschreduzierung rechnet auch Details weg, leider.
Es macht auf jeden fall Sinn, die rauschreduzierung zu verringern und später am PC selbst durch zu führen. So bleiben dir mehr Details erhalten. Es macht hier sogar Sinn RAW zu wählen, da lohnt sich die Arbeit am PC sicher.
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 00:31
von ChristofP
Alles klar - ich habe jetzt mal die Einstellung "-1" statt "+1" genommen, also die Rauschreduzierung 2 Stufen runter genommen. Die Details sind deutlich besser, die Bilder deutlich lebendiger mit knackigen Details und zumindest im Makrobereich finde das Rauschen auch nicht übermässig auffällig, auch wenn es bei Darstellung auf dem Monitor natürlich sichtbar ist.
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 05:38
von wozim
Hallo,
den ersten Schritt (Reduktion der Rauschminderung) hast du ja schon gemacht.
Weshalb diese hohen ISO-Werte, wenn du mit Kunstlicht arbeitest? Da sollte doch genügend Licht vorhanden sein, um bei ISO 100 zu fotografieren.
Gruß Wolfgang
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 09:03
von ChristofP
Hallo Wolfgang,
leider muß ich mit wenig Licht arbeiten, ich fotografiere ja ins Aquarium hinein. Da steht mir nur die Aquarienbeleuchtung als Lichtquelle zur Verfügung. Außerdem muß ich bei meinen "beweglichen" Objekten alles an Blende (möglichst weit zu) und Belichtungszeit (möglichst kurz) herausholen, was geht. Ich habe mir jetzt erst einmal ein Joby Gorillapod und ein kleines Tischdreibein bestellt, damit ich die Kamera zumindest solide hinstellen kann.
Gruß, Christof
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 09:20
von wie-wolf
man kann auch ins aquarium blitzen. bei günstigem winkel gibt es wenig reflexe auf der scheibe.
roter neon von
wie-wolf auf Flickr
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 09:25
von ChristofP
@wie-wolf
Jupp, mach ich bei größeren Objekten teilweise auch, dann muß man aber meist nacharbeiten (Weissausgleich, Farben). Bei sehr kleinen Objekten hab ich dass jetzt noch nicht versucht.
Re: Rauschreduzierung bei Makroaufnahmen
Verfasst: Mittwoch 14. Dezember 2011, 09:29
von WinSoft
Ich hätte noch drei Vorschläge:
1) Rauschreduzierung mit NeatImage PRO.
Erlaubt durch Einstellung aller Parameter ein sanftes Entrauschen ohne allzuviel Detailverlust. Den Grad kann man ja am Bildschirm in der 100%-Ansicht gut beobachten und während der Ansicht variieren.
2) Licht durch mehrere externe Blitze.
Mit mehreren externen Blitzen schafft man eine optimale, refexionsfreie Ausleuchtung auch des Hintergrundes. Dabei umgeht man gleichzeitig die fotografisch-künstlerisch ungünstige Frontalblitzerei.
3) Reflexe auf der Frontscheibe vermeiden.
Wenn man das Objektiv direkt auf die Frontscheibe setzt, vermeidet man Reflexionen an der Scheibe. Das funktioniert auch wunderbar bei Vitrinen in Museen. Tulpenartige Gegenlichtblenden sollte man wegen des seitlich eintretenden Lichts vermeiden. Wer dennoch nicht auf eine Gergenlichtblende verzichten will oder wegen der Entfernungen größere Abstände zur Scheibe benötigt, bastelt sich eine Eigenbau-Gegenlichtblende aus Verpackungsmaterial für Rollenware, die man dann ebenfalls direkt auf die Scheibe aufsetzen kann. Im Baumarkt gibt es tot-schwarze, selbstklebende Veloursfolie, mit der man die Innenseite der Gegenlichtblende auskleidet.