Panasonic Lumix FZ1000 Serienstreuung Objektiv/Schärfe
Verfasst: Sonntag 10. Juli 2016, 15:07
Hallo,
ich möchte aus traurigem Anlass die Gelegenheit ergreifen,mich einerseits ein wenig auszuweinen, andererseits andere Lumix-Neukäufer der FZ1000 auf ein - möglicherweise vorhandenes - Serienproblem der aktuellen Fz1000-Kameras im Handeln hinzuweisen.
Nachdem ich bereits eine Kamera zurückgegeben hatte, wegen starkem Gehäuseknacken und nachgebenden Plastiknähten (Verschalung war nicht optimal auf einander abgestimmt), war das Ersatzmodell leider anderweitig fehlerbehaftet. Die Kamera machte mit zunehmender Brennweite immer unschärfere Bilder trotz Verwendung eines Stativs, deaktiviertem Stabilisators, Windstill, der Auslöseverzögerung und natürlich dem RAW-Format für beste Bildqualität.
Nun habe ich mein Geld zurück bekommen und griff erneut zu einer FZ1000, diesmal bei einem anderen Online-Händler.
Diese hat exakt die gleichen Probleme wie das fehlerhafte Vorgängermodell und bildet vor allem auf der 400mm Endbrennweite sehr unscharf ab. Komplett Bildserien bis zu 20 Bilder pro Motiv landen unbrauchbar bei statischen Motiven im Mülleimer. Einzelfeld AF, Punkt AF oder manueller Focus per Focuspeaking - alles vergebens. Es lässt sich nichts scharfstellen. Nicht alle Modelle dürften davon betroffen sein, denn es geht auch anders: Die erste Kamera (Mai 2016), die ich mir nun sehnlichst zurückwünsche, hatte diesbezüglich keinen Makel und bildet in der 100% gestochen Scharf auch auf 400mm ab. Die beiden Nachfolger (Juni 2016, Juli 2016) lassen Unschärfen bereits ab 33%-Zoom erkennen - viel zu früh, selbst für irgendwelche Fehlertoleranzen. Offenbar tritt der Fehler nicht auf, solange das Zielobjekt nicht allzuweit (wenige Meter) von der Kamera entfernt ist. Muss der Fokus punkt jedoch weit in die Ferne gerückt werden, stimmt die Schärfe bei 400mm nicht mehr. Um mögliche Atmosphärischen Turbulenzen auszuschliesen, habe ich den Test nochmals im geschlossenen Raum wiederholt.
400 mm, Motiv ca 4 Meter entfernt-> gestochen scharf selbst auf 200% Ausschnitten
400 mm, Motiv ca 16 Meter-> bereits auf 33%-Ausschnittvergrößerung leichte, globale Unschärfen wahrnehmbar, auf 50% dann schon sehr deutlich.
Daher mahne ich aus Vorsicht Neukäufer an, ihre Panasonic Lumix DMC-FZ1000 auf dieser Brennweite (400mm) auf Herz und Nieren zu testen. Den Gehäusefehler hatten übrigens alle drei Modelle und ist vermutlich auf eine serienmäßig unpassende Gehäuseschale zurückzuführen. Ob diese Fehler nun bei vielen Geräten auftreten, kann ich nicht beweisen, sondern nur mutmaßen. Aber da mir ein derartiges Pech beim Kauf von neuwertigen FZ1000-Geräten extrem unwahrscheinlich erscheint, möchte ich hiermit einfach mal diese Warnung ausgesprochen haben. Allen anderen mit einer funktionierenden FZ1000 wünsche ich weiterhin viel Spaß mit dieser, eigentlich genialen, Bridge-Kamera.
Hier noch ein Video, das die Problematik verdeutlicht:
Anmerkung: Im Video habe ich irrtümlicherweise auch Bilder mit ISO 80, f4.0 oder f.8.0 vorgezeigt. Aber die Ergebnisse weichen qualititativ nicht von den Fehlern bei f.6.3-Bildern ab.
https://www.youtube.com/watch?v=JENB1tQfeZY" onclick="window.open(this.href);return false;
ich möchte aus traurigem Anlass die Gelegenheit ergreifen,mich einerseits ein wenig auszuweinen, andererseits andere Lumix-Neukäufer der FZ1000 auf ein - möglicherweise vorhandenes - Serienproblem der aktuellen Fz1000-Kameras im Handeln hinzuweisen.
Nachdem ich bereits eine Kamera zurückgegeben hatte, wegen starkem Gehäuseknacken und nachgebenden Plastiknähten (Verschalung war nicht optimal auf einander abgestimmt), war das Ersatzmodell leider anderweitig fehlerbehaftet. Die Kamera machte mit zunehmender Brennweite immer unschärfere Bilder trotz Verwendung eines Stativs, deaktiviertem Stabilisators, Windstill, der Auslöseverzögerung und natürlich dem RAW-Format für beste Bildqualität.
Nun habe ich mein Geld zurück bekommen und griff erneut zu einer FZ1000, diesmal bei einem anderen Online-Händler.
Diese hat exakt die gleichen Probleme wie das fehlerhafte Vorgängermodell und bildet vor allem auf der 400mm Endbrennweite sehr unscharf ab. Komplett Bildserien bis zu 20 Bilder pro Motiv landen unbrauchbar bei statischen Motiven im Mülleimer. Einzelfeld AF, Punkt AF oder manueller Focus per Focuspeaking - alles vergebens. Es lässt sich nichts scharfstellen. Nicht alle Modelle dürften davon betroffen sein, denn es geht auch anders: Die erste Kamera (Mai 2016), die ich mir nun sehnlichst zurückwünsche, hatte diesbezüglich keinen Makel und bildet in der 100% gestochen Scharf auch auf 400mm ab. Die beiden Nachfolger (Juni 2016, Juli 2016) lassen Unschärfen bereits ab 33%-Zoom erkennen - viel zu früh, selbst für irgendwelche Fehlertoleranzen. Offenbar tritt der Fehler nicht auf, solange das Zielobjekt nicht allzuweit (wenige Meter) von der Kamera entfernt ist. Muss der Fokus punkt jedoch weit in die Ferne gerückt werden, stimmt die Schärfe bei 400mm nicht mehr. Um mögliche Atmosphärischen Turbulenzen auszuschliesen, habe ich den Test nochmals im geschlossenen Raum wiederholt.
400 mm, Motiv ca 4 Meter entfernt-> gestochen scharf selbst auf 200% Ausschnitten
400 mm, Motiv ca 16 Meter-> bereits auf 33%-Ausschnittvergrößerung leichte, globale Unschärfen wahrnehmbar, auf 50% dann schon sehr deutlich.
Daher mahne ich aus Vorsicht Neukäufer an, ihre Panasonic Lumix DMC-FZ1000 auf dieser Brennweite (400mm) auf Herz und Nieren zu testen. Den Gehäusefehler hatten übrigens alle drei Modelle und ist vermutlich auf eine serienmäßig unpassende Gehäuseschale zurückzuführen. Ob diese Fehler nun bei vielen Geräten auftreten, kann ich nicht beweisen, sondern nur mutmaßen. Aber da mir ein derartiges Pech beim Kauf von neuwertigen FZ1000-Geräten extrem unwahrscheinlich erscheint, möchte ich hiermit einfach mal diese Warnung ausgesprochen haben. Allen anderen mit einer funktionierenden FZ1000 wünsche ich weiterhin viel Spaß mit dieser, eigentlich genialen, Bridge-Kamera.
Hier noch ein Video, das die Problematik verdeutlicht:
Anmerkung: Im Video habe ich irrtümlicherweise auch Bilder mit ISO 80, f4.0 oder f.8.0 vorgezeigt. Aber die Ergebnisse weichen qualititativ nicht von den Fehlern bei f.6.3-Bildern ab.
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