Mein „Spaß“ und meine Erfahrungen mit einem externen GEO-Tagger:
Ich habe vor 7 Jahren solch ein Gerät für meine Olympus e-300 erworben.
Geräte-Software auf dem PC installiert. In den Urlaub geflogen, Kreta.
Das „Gerät“ war ein kleines, hässliches Kästchen mit Mini-Display und ein paar Knöpfchen (Made in Hongkong, nur mit Lupe im Batteriefach erkennbar).
Lt. Hersteller sollte alles so einfach sein. Einschalten, auf Tour gehen und am Standort des Fotografen Knöpfchen drücken, Aufnahme(n) machen und weiter.
Es ist schon irre, vor jeder Aufnahme in die Hosentasche zu fassen und zu versuchen, den Miniknopf zu drücken. Also befestigte ich es am Kameragurt.
Zu Hause Bilder an den PC übertragen, Gerät anschließen und an die Software übertragen. Soweit so gut.
Die GPS-Daten standen dann alle in der Softwaretabelle. Nun Fotos in die Tabelle importieren und per drag and drop die GPS-Daten auf die Fotos ziehen, wenn das Programm dabei nicht einfriert.
Wurden in der Cam schon vor Ort ein oder mehrere misslungenes Fotos gelöscht, hatte ich zu viele GPS-Daten. Knöpfchen mal nicht gedrückt, fehlten natürlich Daten. Mehrere Bilder einem Standort zuordnen, ging auch nicht.
Viele der Bilder ließen sich nach dem Einfügen der Daten gar nicht mehr bearbeiten, kopieren oder öffnen. Generell waren die EXIF-Infos weg.
Die Daten im „Zauberkästchen“ ließen sich auch nicht löschen, Batterien raus, halbe Stunde liegenlassen und danach war wieder Platz für 999 Daten.
Jedenfalls hatte das Gerät auch spaßige Seiten:
„GPS Not Found“, „Error“….
Das Beste kommt zum Schluss: ich machte ein Landschaftsbild, Blick vom Strand auf Felsen im offenen Meer. Zu Hause zeigte mir das Programm den Standort. Ich war 2589 m im ägäischen Meer. Toll, dass ich das überlebt habe
Ein anders Foto sagte mir, ich läge irgendwo in der Samaria Schlucht. Ich befand mich aber zu diesem Zeitpunkt zum Glück in Matala und hab die Hippiehöhlen fotografiert
Der Rest war Nervensache: Gerät zum Hersteller, monatelang Telefonate, Faxe, Mails, Anwalt, Vergleich, Unterlassungserklärung (betr. öffentlicher Namensnennung d. Herstellers), Geld zurück inkl. Entschädigung.
Einziger Vorteil: die Entschädigung hat für ein neues Olympus ZD 14/54 gereicht.
Es liegen ja schon 7 Jahre dazwischen und ich will diese Geräte absolut nicht verteufeln! Die heutige Technik im GPS-Bereich ist weiter vorangeschritten. Es gibt ja inzwischen auch gute Geräte von Markenfirmen!!! Wer so was haben will und es funktioniert nicht lt. Herstellerangaben, sofort innerhalb der Rückgabefrist retour, Geld zurück fordern.
Gruß
Akke, der auch weiterhin GPS verwendet, im Handy, im Auto…