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Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 15:41
von MMF#
Hallo ihr erfahrenen & wissenden Objektivbenutzer,
suche für meine G9 ein Safari-Objektiv für den Afrikaurlaub.

Vorweg: war mit einer G6, dem (alten) 14-140er & dem 100-300er in Tansania. Ganz nette Bilder.

Verwende an der G9 das PanaLeica 12-60 & das PanaLeica 50-200.
Das erste ist, wie meine 20er FB, gesetzt.

Konkret für die Tierfotographie auf den Safaris gefragt:
- PanaLeica 100-400 leihen.
- 1.4 Konverter für 50-200 kaufen
- zurück zum 100-300er
- 50-200 ohne Konverter

Und: nein, ich werde nicht für einen Urlaub die 200er FB kaufen, auch wenn der Konverter dabei ist... ;)

Danke für Ratschläge und Kommentare,
MMF

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 15:59
von jessig1
Hallo,
für mich käme da nur das 100-400 in Frage. Der 1,4x Konverter bringt ja nicht so viel an Brennweite. Mit dem 12-60, 200 und dem 100-400 wärst du dann Top dabei.
Was mir dabei allerdings fehlen würde wäre ein 2.Body, um nicht ständig Objektive wechseln zu müssen.

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 16:25
von ruedi01
Ich sehe das ähnlich wie mein Vorredner.

Das 100 - 400 mm ist gesetzt, das 12 - 60 für den Nahbereich und Landschafft. Und ggf. das 50 - 200 für dazwischen, alternativ das günstige Lumix 45 - 200 mm. Einen zweiten Body (da rate ich zur preiswerten G91) würde ich auch empfehlen. Das ständige Umstecken von Objektiven wird schnell lästig und man verliert Zeit und damit vielleicht eine einzigartige Szene. Und eine lichtstarke Festbrennweite um stimmungsvolle Abendbilder zu schießen würde ich auch noch unbedingt einpacken, z.B. das Lumix 25 mm F1,7 oder das Lumix 20 mm F1,7.

Gruß

RD

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 18:11
von Holger R.
wie schon des Öfteren erwähnt, bin ich mit dem 50-200 und dem TK 1.4 auf lange Distanz nicht zufrieden.
Die Bildqualität rutscht bei entfernten Motiven unter die meines 100-300 II ab.
Bei Nahaufnahmen super, auch mit dem TK, aber auf die lange Distanz würden für mich nur das Oly100-400 oder das Lumix 100-400 in Frage kommen.
Ich kenne allerdings die Distanzen bei einer Safari nicht, aber wenn 200mm zu wenig sind, muss es ja ein 100-300 oder ein 100-400 werden.

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 18:22
von Horka
Ich verstehe das Problem nicht ganz. Du warst mit dem 100-300er auf Safari, weißt also besser als wir, ob Dir die Brennweite passt oder ob sie zu kurz ist. Was sollen wir Dir raten?

Horst

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 19:03
von Slayer
Wenn du dir das PanaLeica 100-400 ausleihen kannst, dann würde ich das an deiner Stelle machen. Das ist eigentlich das perfekte Safari Objektiv. Ich hatte auch mal das 100-300er und muss sagen, dass mein 100-400er deutlich besser ist.

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 19:54
von MMF#
Horka hat geschrieben:
Sonntag 28. November 2021, 18:22
Ich verstehe das Problem nicht ganz. Du warst mit dem 100-300er auf Safari, weißt also besser als wir, ob Dir die Brennweite passt oder ob sie zu kurz ist. Was sollen wir Dir raten?

Horst
z.T. wünschte ich mir schon mehr Brennweite, da Vieles über große Distanz passiert.
Bleibt also die Frage nach den Lichtwerten und (Rand)schärfen im Maximalbereich.
Leider kann ich, da das 100-300er auch geliehen war, nicht gegeneinander testen.
Somit lässt sich meine Frage hoffentlich präzisieren...

Da ich schon dankbar die hilfreichen Kommentare hier kommentiere:
Ja, ohne zweiten Body verliert man einige Motive, bei der Menge an Bildoptionen konnte ich das aber verschmerzen.

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Sonntag 28. November 2021, 20:56
von Läufer
Hallo MMF,

ich war schon einigemale und hoffe in 2022 auch wieder in Namibia / KTP unterwegs zu sein (in 2021 hat es ja nicht geklappt) und weiß, dass man viel Tele braucht. Ich hatte vorher die FZ 200 mit 600 Tele und 2.8 Blende durchweg. Da haben mir am langen Ende oft Brennweite gefehlt.
Was ich jetzt habe, siehe unten. Wichtig sind 2 Bodys, auch deshalb, weil du dir da den lästigen Objektivwechsel erübrigst, was da unten wegen des Staubes zu Verschmutzungen in der Kamera und eventuell zum Ausfall dieser führen kann. Ich habe mir für eine Kamera auch noch einen Batteriegriff zugelegt. Das 100-300, das ich vorher hatte, ist ein tolles Objektiv, aber 100 mehr (200 Kb) ist da unten sehr nützlich. Nächstes Jahr (hoffentlich klappt es) nehme ich die Gespanne G 81 14-140 und G81 PL 100-400 mit Batteriegriff mit. Alle 5 sind spritzwasser- und staubgeschützt.

Tipp: der Zweitbody muss nicht unbedingt eine G9 sein. Da würde ich die G81 oder G 91 nehmen.

Gruß
Ronald

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 07:34
von Holger R.
MMF# hat geschrieben:
Sonntag 28. November 2021, 19:54
z.T. wünschte ich mir schon mehr Brennweite, da Vieles über große Distanz passiert.
Bleibt also die Frage nach den Lichtwerten und (Rand)schärfen im Maximalbereich.
Leider kann ich, da das 100-300er auch geliehen war, nicht gegeneinander testen.
Da empfiehlt es sich, das Olympus 100-400 anzuschauen, welches auf Distanz am besten ablichtet. Mit den Einschränkungen, daß es am Lumix-Body keinen DFD-AF bietet, der aber bei der zu erwartenden Entfernung und Geschwindigkeit der Tiere völlig ausreicht, behaupte ich.

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 08:43
von ruedi01
...der aber bei der zu erwartenden Entfernung und Geschwindigkeit der Tiere völlig ausreicht, behaupte ich.
Na ja, das kommt auf die Tiere an würde ich sagen, für eine gemächlich vor sich hin trottende Elefantenherde sollte es reichen, bei einem Gepard, der mit hundert Sachen hinter einer Gazelle her wetzt sieht es schon anders aus.

BTW, wie man in Coronazeiten ernsthaft eine Fernreise, insbesondere Nach Afrika planen kann, erschließt sich mir aber nicht. :o

Gruß

RD

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 10:16
von Läufer
Hallo Ruedi,

beim Geparden gibt es 5 Möglichkeiten. ;)

4K,
Serienbild,
Video,
Szenenprogramm Sport
oder man lässt es bleiben und schaut nur zu.

Scharfe Bilder in solchen Situationen sind eh Glückssache. Da ist ein fliegender Vogel besser aufzunehmen.

Gruß Ronald

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 10:41
von ruedi01
Bei einer Lumix kannste es machen wie du es willst...die Autofokus-Treffsicherheit bei bewegten Motiven ist nun mal nicht so gut und zuverlässig wie bei einer Sony Alpha. Ich mag die Firma Sony nicht, diese Tatsache allerdings muss ich auch aus eigener Erfahrung zugeben.

Hab' im Sommer versucht Feuerwanzen (die muss man sich als Minigeparden vorstellen, die flitzen in einer Tour durch die Gegend wie gestochen :) ) abzulichten. Mit Verfolguns-AF-C und Serienbildfunktion. Von zehn Bildern waren vielleicht zwei brauchbar. Der Rest war unscharf.

https://abload.de/img/feuerwanze02slkee.jpg

Eines von zwei gelungenen Fotos.

Gruß

RD

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 11:55
von Holger R.
der Verfolgungsmodus ist für Bewegungen der Tierwelt viel zu langsam und unsicher und wurde schon lange von mir verworfen. Einzig das Einfeld funktioniert, weil auch da weniger Rechenleistung benötigt wird, was wiederum der Geschwindigkeit des AF zugute kommt.

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 12:17
von ruedi01
...und wie soll man dann richtig fokussieren?!? :?:

Gruß

RD

Re: Safari-Objektiv

Verfasst: Montag 29. November 2021, 13:12
von MMF#
ruedi01 hat geschrieben:
Montag 29. November 2021, 08:43

BTW, wie man in Coronazeiten ernsthaft eine Fernreise, insbesondere Nach Afrika planen kann, erschließt sich mir aber nicht. :o
Off topic: Früh buchen & hoffen ist aus Erfahrung und bei Ferienbindung NRW sinnvoll :oops: