So, ich hatte ja gesagt, ich berichte danach mal.
Leider hat mir das Wetter ein bisschen schlecht mitgespielt, und so musste ich für eine kleine Fotoauswahl mich erstmal in Photoshop Elements einarbeiten, zB in die Dunstentfernung (die bei der Freiheitsstatue und der Fähre verm. etwas zu kräftig ausgefallen ist).
Fotografiert habe ich in New York vom
One World Observatory, der Aussichtsplattform im 100. Stock des neuen One World Trade Centers (früher mal als "Freedom Tower") an der Südspitze Manhattans. Mein Ticket hatte ich für 18:00h und da war auch, wie man an den Bildern von 0911 Memorial sieht, vor dem Rauffahren noch sonniges Wetter.
Danach hat es sich leider zugezogen, es war auch zwischendurch Sprühregen an den Scheiben der Plattform. Das, plus die (vermute ich mal) UV Beschichtung hat dann leider gerade die weiten oder herangezoomten (Freiheitsstatue) ziemlich gries aussehen lassen. Ich habe mal das eine Manhattenpanorama "pur" und das andere mit Dunstentfernung eingestellt, zum Vergleich.
Aber was will man machen? Es war der einzige Tag, den ich hatte, am nächsten Morgen hatte ich früh Termine und musste weiter reisen. Also hab ich versucht, das beste draus zu machen.
Was das Equipment angeht:
Ich hatte mir vorher extra bei
Adorama vor Ort noch ein Gorillapod mit Kugelkopf geholt. Das kann ich dann später mal benutzen, vor Ort haben sie es mir beim Röntgen meines Rucksacks abgenommen und ich konnte es mir nachher wieder abholen

Mit ihren sch#*&$ Selfiesticks durften die Leute aber vor Ort fröhlich rumwedeln.
Die ausgewählte Nachtaufnahmen (die gezeigte war so ziemlich die letzte, bevor um 20h langsam geräumt wurde wegen Schließung) habe ich dann auf der Fensterumrandung sitzend, mit der Kamera auf Jacke und Mütze als improvisierter Unterlage ruhend und mit 2 Sekunden Selbstauslöser gemacht. Zum Glück kann man ja das Display der FZ 200 drehen, darin erschienen mir de Aufnahmen dann auch eher zu hell. Ich habe dann mit der Belichtungskorrektur bzw. Autobracketing bis +/- 1 EV im Programmmodus bei manuellem Fokus aufs Empire State Building im Minutenabstand probiert, wann die Lichtstimmung passt. Zum Glück war das noch vor der Schließung um 20 Uhr.
Der Polfilter hat auch bei den Reflektionen in der Scheibe nicht ganz das gebracht, was ich mir erhofft hatte, teils habe ich mir dann mein eigenes Dunkelzelt gemacht, indem ich mir die Jacke über den Kopf gezogen und mit der Kamera darunter fotografiert habe
Wer mal einen Blick auf einige Ergebnisse werfen mag,
hier ist der Dropbox Ordner.
Christian