Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

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Frank Spaeth
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Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Frank Spaeth » Freitag 1. Februar 2019, 11:59

Ist die groß, Mann – das war mein erster Eindruck, als ich die Lumix S1(R) zum ersten Mal in der Hand hatte. Klar, wenn man aus dem G-Lager kommt und Panasonics ersten beiden spiegellosen Vollformat-Modellen begegnet, spürt man den Unterschied in Sachen Volumen und Gewicht deutlich.

Und hier wird schon klar, dass man sich in Osaka bei der Entwicklung der ersten Lumix-Kameras für die neuen L-Mount-Alliance zusammen mit Sigma und Leica weniger auf Portabilität oder Tragekomfort als gnadenlos auf Performance fokussiert hat. Will heißen: Die S-Serie wendet sich vornehmlich an Profis und Amateure, die in Sachen Bildqualität und Robustheit keinerlei Kompromisse akzeptieren.
Hier meine ersten Eindrücke nach einer etwa dreistündigen Fotosession gestern in Barcelona, bei der ich die Lumix S1/R sowie die drei Objektive S 4,0/24-105 mm O.I.S., S-PRO 1,4/50 mm und S-PRO 4,0/70-200 mm O.I.S. ebenfalls kurz ausprobieren konnte.

Vorab: Wer mit der Bedienlogik einer aktuellen Lumix-Systemkamera vertraut ist, findet sich bei den S-Modellen sehr schnell zurecht. Die Menüs wurden zwar hin sichtlich ihrer Individualisierbarkeit überarbeitet, bieten aber die selben Grundzüge wie das klassische, aufgeräumte und gut strukturierte Lumix-Konzept, das wir alle kennen. Neu und klasse: der kleine Sperrhebel links vom Okular, um versehentliche Tastenbetätigungen zu verhindern, und die beleuchtbaren Tasten.

Das erste große Aha-Erlebnis beschert der Blick in den Sucher – der beste, durch den ich bislang geguckt habe! Und auch auf dem Papier stellt der Echtbild-OLED-Sucher mit seinen 5,76 Mio. Pixeln Auflösung und einer Wiederholrate von bis zu 120 B/s Rekorde auf. Wie bei der G9 lässt sich die Größe des Sucherbildes in drei Stufen einstellen, und auch hier fand ich die mittlere Größe am angenehmsten. Die Sicht ist brillant und auch bei Schwenks weitgehend schlierenfrei.

Der Autofokus agiert superschnell - ganz, wie man es von einer aktuellen Lumix-Systemkamera gewohnt ist. Die neue Menschen/Augen und Tiererkennung arbeitet sauber, allerdings kam es beim Portraitshooting mit dem 1,4/50 mm bei Offenblende durchaus vor, dass der Fokus nicht ganz exakt auf der Pupille lag. Das ist der Segen und Fluch des Vollformats zugleich: extrem knappe Schärfentiefe, die bei großen Blendenöffnungen wundervolle Freisteller ebenso produziert wie Ausschuss, weil der Schärfekeil nicht sauber auf der Pupille sondern beispielsweise auf der Braue liegt.
Unterm Strich arbeitet das AF-System extrem zuverlässig, und ich habe mich bei der S1/R über den kleinen Joystick gefreut, mit dem man das Messfeld noch eben schnell an die gewünschte Stelle im Motiv bugsieren kann. Angenehm auch der Verschluss: er klingt butterweich; der Druckpunkt des Auslösers ist nicht ganz so empfindlich wie bei der G9, man löst also weniger öfter versehentlich aus.
Noch etwas: Die Serienbildraten der beiden S-Modelle sind gut, aber nicht berauschend, vor allem, wenn man sie mit der neuen Profi-MFT-Olympus E-M1X vergleicht. Hier wird klar, dass Sport- und Actionfotografen nicht die allererste Zielgruppe des S-Systems sind. Doch selbst die dürften mit 9 B/s bzw. 6 B/s bei AFC durchaus leben können, zumal der AF gute Nachführung verspricht, was wir aber gestern nicht sinnvoll testen konnten.

Die Bildqualität hat mich beim ersten Durchsehen der Ergebnisse letzte Nacht begeistert (Hinweis: wir haben mit Vorserienmodellen gearbeitet). Auflösung und Rauschverhalten sind exzellent – unten erste Bilder, die mit hohen ISO-Werten mit dem 24-Megapixel-Modell S1 aufgenommen wurden. Hier sieht man schnell, welches Potenzial in den großen Sensoren und den großen Optiken steckt.
Das alles natürlich zu ganz anderen Tarifen und in höheren Gewichtsklassen, als man sie aus dem MFT-Lager kennt.

Die S1R (47 Megapixel) kommt für knapp 3700 Euro auf den Markt, die S1 (24 Megapixel) soll rund 2500 Euro kosten. Die Objektivpreise liegen bei 1400 Euro (für das 4/24-105 mm), 1900 Euro für das 4/70-200 mm und 2500 Euro für das 1,4/50 mm.

Erstes Fazit: Ein fulminanter Start von Panasonic mit zwei extrem professionell ausgerichteten Kameras und einem (noch) kleinen, aber sehr feinen Objektivsystem, das schon jetzt von 8 nativen (wenn auch nicht eben preiswerten) Leica SL-Objektiven flankiert und das zusammen mit L-Mount-Alliance-Partner Sigma schon sehr zügig auf über 30 Modelle ausgebaut werden soll.
Soweit mein kurzer Ersteindruck - unten auch erste Beweisbilder.


Hier die komplette Pressemitteilung von Panasonic mit allen Informationen zur S-Serie:

Nach Ankündigung seiner ersten Vollformat-Kameras auf der Photokina 2018 gibt Panasonic die technischen Details der LUMIX S1 und S1R bekannt. Als Pionier spiegelloser Digitalkameras besitzt LUMIX mit mehr als 10 Jahren die längste Erfahrung aller Hersteller in diesem Segment. Mit der Einführung der LUMIX S Serie als Vollformat-System mit kompromissloser Innovation und Qualität erweitert Panasonic sein Produktportfolio für eine noch größere Zielgruppe.
Die LUMIX S1 mit ihrem 24-Megapixel-Sensor und einer Vielzahl von Videofunktionen ist universell einsetzbar. Die vollständige Sensorauslesung im 4K 30p-Video-Modus arbeitet ohne Einschränkung des ursprünglichen Objektiv-Bildwinkels.

Die LUMIX S1R ist die spiegellose Vollformat-Kamera mit der derzeit höchsten Auflösung(2). Ihr 47-Megapixel-Sensor garantiert professionellen Fotografen, die von ihrer Kamera höchste Detailtreue und Präzision erwarten, ein Maximum an Bildqualität.
Für die sichere Bildkontrolle sorgt ein Echtbild-OLED-Sucher. Er bietet mit 5,76 Mio. Pixel die aktuell höchste Auflösung(2) bei elektronischen Suchern und eine Bildwiederholrate von 120 B/s. Alternativ steht ein stabiler, um drei Achsen schwenkbarer LCD-Monitor für eine komfortable Kamerahaltung auch aus ungewöhnlicher Aufnahmeposition zur Verfügung.
Die LUMIX S Modelle bieten als erste(2) spiegellose Vollformat-Systemkameras ein Dual I.S.-Bildstabilisierungssystem mit Verwacklungskorrektur in Kamera und Objektiv. Dies ermöglicht Aufnahmen von dunklen Szenen oder mit langen Brennweiten aus freier Hand mit bis zu 6 EV-Stufen(3) längeren Belichtungszeiten. Zudem erlaubt der Gehäusestabilisator High-Resolution-Aufnahmen bis zu 96 (S1)/187 Megapixeln (S1R) vom Stativ. Dabei können jetzt sogar Unschärfen von bewegten Bildanteilen herausgerechnet werden.

Beide Modelle unterstützen als erste(2) spiegellose Vollformat-Systemkameras die Videoaufzeichnung in 4K 60p. Die LUMIX S1 erweitert mit einem optionalen Software-Upgrade, das im Laufe des Jahres veröffentlicht wird, die Aufzeichnungsmöglichkeit um 4:2:2 10-Bit sowie V-Log.
Gemeinsam ist beiden Modellen das verbesserte DFD-Hybrid-Autofokussystem. Mit einer Fokussierzeit von nur ca. 0,08s(4) ist es aktuell das schnellste seiner Klasse. Seine fortschrittliche künstliche Intelligenz beherrscht nicht nur die Gesichts- und Augenerkennung, sondern kann auch Menschen, Hunde, Katzen und Vögel unterscheiden. Im Low-Light-AF-Modus funktioniert das System im Dunkeln bis zu einer Leuchtdichte von nur -6EV(5).

Die LUMIX S Kameras sind für professionelle Ansprüche konstruiert. Ihre staub- und spritzwasserfesten(6) Magnesiumgehäuse widerstehen auch härtester Beanspruchung. Sie funktionieren bei Temperaturen von bis zu -10°C. Der Verschluss ist für 400.000 Auslösungen ausgelegt.
Beide Kameras bieten zwei Speicherkartenslots für SD- und XQD-Speicherkarten. Für längere Ausdauer auch unterwegs sorgt die Lademöglichkeit per USB-Anschluss.
Als Objektivanschluss dient das Leica-L(7)-Bajonett. Dabei bildet Panasonic mit den starken Partnern Leica(8) und Sigma(9) eine Allianz, die höchste Qualitätsstandards und einen schnellen Ausbau des Objektivsystems gewährleistet. Die Allianzpartner planen, bis 2020 insgesamt mehr als 30 Objektive anzubieten.

Anmerkungen
*1 Micro-FourThirds ist eine Marke der Olympus Imaging Corp.
*2 Stand 1. Februar 2019.
*3 Basierend auf dem CIPA-Standard [Gier-/Neigungsrichtung: Fokussierabstand f=200mm bei Verwendung des S-R70200.].
*4 11EV, im Weitwinkel mit S-R24105 (CIPA) Sucher mit 120 B/s Einstellung.
*5 Bei ISO100, F1,4, AFS
*6 Staub- und spritzwassergeschützt garantiert nicht, dass keine Schäden entstehen, wenn diese Kamera einem direkten Kontakt mit Staub und Wasser ausgesetzt ist.
*7 L-Bajonett ist eine Marke der Leica Camera AG.
*8 Leica ist eine Marke der Leica Microsystems IR GmbH.
*9 Sigma ist eine Marke der Sigma Corporation.



LUMIX S1R und LUMIX S1 im Detail

Bildqualität
LUMIX S1 – Hohe Auflösung, hohe Empfindlichkeit
Die spiegellose Vollformatkamera LUMIX S1 verwendet einen 23.8x35.6mm großen 24,2-Millionen-Pixel-CMOS-Sensor mit großem Dynamikbereich und hervorragendem Signal-Rausch-Verhältnis selbst bei hohen ISO-Einstellungen. Effizientes Pixeldesign, kombiniert mit dem leistungsstarken Venus Engine Prozessor, ermöglicht Standard-ISO-Einstellungen bis zu ISO 51.200.

LUMIX S1R – Höchste Auflösung ohne Tiefpassfilter
Das ohnehin hohe Detailzeichnungsvermögen des hochauflösenden 47,3-Megapixel-CMOS-Vollformat-Sensors wird durch den Verzicht auf einen Tiefpassfilter nochmals erweitert. So werden selbst feinste Motivstrukturen detailgenau im Bild erfasst.
Neue asphärische Mikrolinsen vor jedem Pixel verbessern die Lichterfassung durch den Sensor. Die Folge ist besonders geringes Rauschen selbst bei hohen ISO-Werten. Mit ihrem Arbeitsbereich von bis zu ISO 25.600 eignet sich die LUMIX S1R auch für den Einsatz unter schlechten Lichtverhältnissen.

Hochauflösungs(HR)-Modus – Wenn’s noch ein bisschen mehr sein darf …
Wenn noch mehr Detailreichtum gefragt ist, hilft der Hochauflösungs (HighResolution)-Modus beider Modelle weiter. Er kombiniert Informationen aus acht Bildern, die mit minimal per Sensor-Shift versetzten Sensorpositionen aufgenommen wurden. Ergebnis bei der LUMIX S1 sind 96-Megapixel-Fotos mit einer Auflösung von 12.000 x 8.000 Pixeln. Bei der S1R sind es sogar 187 Millionen Pixel mit 16.736 x 11.168 Pixel Auflösung, die als RAW-Datei gespeichert werden. Bewegungsunschärfen im Motiv kann das System dabei unterdrücken.

Doppelte Bildstabilisierung
Das 5-achsige Body I.S.(Sensor-Shift)-System kompensiert die Auswirkungen von Verwacklungen und erlaubt so um bis zu 5,5 Zeitenstufen*1 längere Freihandaufnahmen. In Kombination mit dem 2-achsigen O.I.S. (Optical Image Stabiliser) in den Objektiven der LUMIX S Serie erhöht dieses Dual-I.S.-System den Kompensationsgrad auf 6-Stufen*2. Es gleicht diverse Kamerabewegungen sowohl bei Foto- wie Videoaufnahmen*3 aus. Mit Hilfe modernster Technologie werden zur Schwingungsmessung nicht nur die Informationen eines Gyrosensors, sondern zusätzlich vom CMOS-Sensor und einem Beschleunigungssensor genutzt.
Um Fotografen zu helfen, die Quellen möglicher Verwacklungen zu beseitigen, bieten die LUMIX S Kameras zusätzlich eine I.S.-Status-Anzeige mit einer grafischen Interpretation der Vibrationen.

*1 Basierend auf dem CIPA-Standard [Gier-/Neigungsrichtung: Fokussierabstand f=50mm mit S-X50.
*2 Basierend auf dem CIPA-Standard [Gier-/Neigungsrichtung: Fokussierabstand f=200mm mit S-R70200.].
*3 5-Achsen Dual I.S. kann mit den Objektiven S-R24105 und S-R70200 verwendet werden (Stand 1. Februar 2019).


High-Speed-Fokussierung
Durch die Kombination von Kontrasterkennung und der einzigartigen DFD-Technologie von Panasonic mit ultraschneller Verarbeitung entsteht ein gleichermaßen schnelles wie präzises Fokussiersystem. Um eine solch extrem leistungsstarke Fokussierung zu erreichen, kommunizieren der Bildprozessor Venus Engine, der CMOS-Sensor und die neuen LUMIX S-Objektive mit bis zu 480 B/s, so dass das System in 0,08 Sekunden*1 reagieren kann. Der Autofokus arbeitet mit so wenig Licht wie bemerkenswertem -6 EV*2.
Die Fokussierung und Fokus-Verfolgung werden durch Technologie mit künstlicher Intelligenz verbessert. Sie kann Menschen, Katzen, Hunde und Vögel unterscheiden. Die Identifizierung des Motivs hilft dem System, Bewegungsmuster vorwegzunehmen. Damit kann der Autofokus das Motiv auch dann weiterverfolgen, wenn es sich von der Kamera abwendet. Bei Portraits unterstützen Gesichts-, Augen- und Pupillenerkennung die korrekte Fokussierung.
Bewegte Motive können die LUMIX S1 und S1R mit einer Geschwindigkeit von 9 B/s im AFS-Modus oder 6 B/s mit kontinuierlicher Fokussierung aufnehmen. Der 6K-Foto-Modus ermöglicht schnelle Serien von 18-Megapixel-JPEG-Bildern mit 30 B/s, während der 4K-Foto-Modus 8-Megapixel-Serienbilder mit 30 oder 60 B/s bietet.*3

*1 11EV, bei Weitwinkel mit S-R24105 (CIPA) mit 120 B/s EVF-Einstellung.
*2 F1,4, ISO100-Äquivalent, AFS.
*3 4K/6K FOTO-Modi erzeugen eine MP4-Datei, die aus Standbildern im Seitenverhältnis 4:3 oder 3:2 mit ca. 6K/18 Megapixel oder ca. 4K/8 Megapixel Auflösung besteht.


Echtbild-Sucher und Monitor
Mit 5,76 Mio. Pixel bietet der OLED-Sucher der S1 Kameras die derzeit*1 höchste Auflösung elektronischer Sucher und ein Bild von außerordentlicher Klarheit. Der Echtzeitsucher arbeitet mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 B/s und einer praktisch nicht vorhandenen Verzögerung von nur 0,005s. So werden auch Bilder mit Bewegung und Schwenks sauber definiert wiedergegeben. Die hohe Auflösung in Verbindung mit einem Kontrastverhältnis von 10.000:1 sorgt für eine gleichermaßen differenzierte und detaillierte Wiedergabe.
Der 8,1-cm-Touchscreen-LCD-Monitor kommt mit einer Auflösung von 2,1 Mio. Pixeln und ist in drei Achsen beweglich gelagert. So erleichtert er sowohl im Hoch- wie Querformat Aufnahmen mit erhobener oder abgesenkter Kamera. Nachtmodus, LiveView-Boost und beleuchtete Tasten helfen bei beim Fotografieren im Dunkeln. Dank eines großen hintergrundbeleuchteten Info-LC-Displays auf der Oberseite der Kamera kann der Fotograf wichtige Aufnahmeeinstellungen mit einem Blick kontrollieren.

*1 Stand 1. Februar 2019

Videoqualität vom Feinsten

S1 – Professionelle Video-Funktionen
Die LUMIX S1 bietet Filmemachern eine außergewöhnliche Videoqualität und eine breite Palette von Werkzeugen für die volle kreative Kontrolle über ihr Filmmaterial. 4K-Video ist mit bis zu 60p möglich. Die vollständige Pixelauslesung bis 30p liefert besonders saubere und detaillierte Bilder. Durch die Nutzung der vollen Sensorfläche wird der Bildwinkel der Objektive nicht eingeschränkt. Zudem erweitert die große Sensorfläche die Gestaltungsmöglichkeiten durch Variation der Schärfentiefe.
Die Kamera bietet eine Vielzahl von Gammakurven, darunter Industriestandards wie Cinelike D/V und Like709. Um die Nachbearbeitung zu verkürzen, wird ein neuer Flat-Modus mit weniger Kontrast und Sättigung für einen vielseitigen Einsatz angeboten. Das neue Hybrid Log Gamma (HLG)*1-Profil ermöglicht die Aufnahme in einem noch größeren Dynamikbereich mit satten Farben (Like2100), um die Fähigkeiten des menschlichen Auges nachzuahmen.
Die LUMIX S1 ermöglicht Videoaufnahmen bis zu 4K 60p 4:2:0 in 8Bit direkt auf SD- oder XQD-Karte. 4:2:2 Color-Sampling in 8 Bit kann über HDMI ausgegeben werden. Panasonic wird noch 2019 optional einen Softwareschlüssel anbieten, um die Option zur Aufzeichnung mit bis zu 4K 60p 4:2:2 10Bit über HDMI-Ausgang und 30p/25p/24p in 4:2:2 10Bit intern freizuschalten. Dieses Upgrade verhilft der LUMIX S1 zudem mittels V Log zu einem Spitzenwert beim Dynamikumfang. Während Aufnahmedauerbegrenzungen für 4K/60p- und High-Speed-Video gelten, können 4K/30p und Full-HD ohne Zeitbegrenzung aufgenommen werden.*2 High-Speed-Video ermöglicht eine 2x-Zeitlupe bei 60 B/s in 4K und bis zu 6x-Zeitlupe bei Full-HD mit Bildraten von bis zu 180 B/s.
Für den Line-Toneingang gibt es eine 3,5-mm-Mikrofonbuchse, für die Tonüberwachung bei der Aufzeichnung einen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss.

*1 "HLG (Hybrid Log Gamma)" ist ein internationales Standard (ITU-R BT.2100)-HDR-Format.
*2 4K/60p: 29 Minuten und 59 Sekunden, High-Speed-Videos bis zu 15 Minuten (alle High-Speed-Modi). Die Aufnahme wird gestoppt, wenn die Speicherkarte voll oder der Akku leer ist. Wenn die Temperatur zu hoch wird, kann die Kamera die Aufzeichnung stoppen, um sich selbst zu schützen. Warten Sie, bis sich die Kamera abgekühlt hat.


S1R - Erstklassiges Video
Auch wenn die LUMIX S1R in erster Linie für anspruchsvolle fotografische Aufgaben entwickelt wurde, ist sie in der Lage, ambitionierte Videoaufnahmen in 4K-Auflösung mit bis zu 60p*1 zu erstellen. High–Speed–Video ermöglicht eine 2x-Zeitlupe bei 60 B/s in 4K und bis zu 6x-Zeitlupe in Full-HD mit Bildraten von bis zu 180 B/s.
Das Signal kann in der Kamera auf SD oder XQD*2 oder extern über den HDMI-Typ-A-Port aufgezeichnet werden. Als Line-Toneingang dient eine 3,5-mm-Mikrofonbuchse, während die Tonaufzeichnung über den 3,5-mm-Kopfhöreranschluss überwacht werden kann.

*1 Maximal 15 Minuten in 4K60p, unbegrenzte Aufnahmezeit in Full-HD. Wenn die Temperatur zu hoch ist, kann die Kamera die Aufzeichnung stoppen, um sich selbst zu schützen. Warten Sie, bis sich die Kamera abgekühlt hat.
*2 XQD ist eine Marke der Sony Corporation.


Professionelle Ausstattung
Die LUMIX S-Klasse wurde für professionelle Fotografen entwickelt und ist dank Front- und Rückwänden aus Magnesiumdruckguss sowie Dichtungen an jedem Anschluss, jedem Einstellrad und jeder Taste für den Einsatz auch unter erschwerten Bedingungen geeignet. Die Kameras sind staub- und spritzwassergeschützt und arbeiten bei Temperaturen bis zu -10°C*1.
Die Verschlusseinheit ist für 400.000 Betätigungen ausgelegt. Sie ermöglicht mechanisch gesteuerte Belichtungszeiten von bis zu 1/8000s, um die Aufnahme von sich schnell bewegenden Objekten auch mit offener Blende und lichtstarken Objektiven bei hellem Sonnenschein zu ermöglichen. Der externe Blitz kann mit der branchenweit kürzesten mechanischen Verschlusszeit von 1/320s*2 synchronisiert werden.
Die Steuertasten und Drehknöpfe sind ergonomisch so angeordnet, dass sich der Benutzer auf die Aufnahme konzentrieren kann. Die Verwendung eines 8-Richtungs-Joysticks und eine verbesserte Benutzeroberfläche unterstützen die schnelle Bedienung auch während der Aufnahme. Ein Verriegelungshebel verhindert unbeabsichtigte Betätigung, wobei der Benutzer wählen kann, welche Funktionen gesperrt werden sollen.
Fotografen können ihre Rechte an ihrer Arbeit schützen, indem die Kamera beim Speichern der Bilder automatisch ihre persönlichen Daten und Copyright-Informationen zu den Exif-Daten hinzufügt. Doppelte Speicherkartensteckplätze erlauben den Einsatz von SD- (UHS-II) und XQD*3-Medien. Auch die neuen CFexpress-Karten werden in Kürze verwendbar sein.
Die Kamera kann bequem über USB aufgeladen werden, um die Aufnahmekapazität unterwegs zu erweitern. Das mitgelieferte Ladegerät ermöglicht ein schnelles Aufladen der Kameraakkus in ca. 2 Stunden. Die Kamera kann während des Ladevorgangs über diesen Adapter verwendet werden.

*1 Staub- und spritzwassergeschützt garantiert nicht, dass keine Schäden entstehen, wenn diese Kamera einem direkten Kontakt mit Staub und Wasser ausgesetzt ist.
*2 Zum 1. Februar 2019
*3 XQD ist eine Marke der Sony Corporation.


Kreative Bildgestaltung leichtgemacht
Zu den neuen Fotostilen gehören die HLG-Foto-Modi (Hybrid Log Gamma)*1 für lebendige Bilder mit hohem Dynamikumfang. Er erhält die Detailzeichnung in den Spitzlichtern, so dass sie für die Bildwiedergabe auf den neuesten HLG-konformen 4K-TV-Geräten von Panasonic über HDMI-Kabelanschluss oder anderen HLG-konformen Geräten geeignet sind. In den HLG-Modi aufgenommene Bilder können als HSP-Dateien in 8K-Auflösung sowie im JPEG- und RAW-Format gespeichert werden.
Für den individuellen Look bieten die kamerainternen Einstellmöglichkeiten dem Fotografen eine große Flexibilität bei der Aufnahme von JPEGs. Jeder Fotostil kann individuell angepasst, neue Stile können erstellt und gespeichert werden. Eine »Flat«-Option erzeugt JPEGs mit flachem Kontrast und verringerter Sättigung als flexibles Ausgangsmaterial für die Nachbearbeitung.
Bei der Porträtaufnahme erzeugt der neue AWBw-Weißabgleich einen attraktiven, leicht warmen Ton, und ein neuer Spitzlichter-betonter Belichtungsmessmodus fördert die Beibehaltung von Details in den hellsten Bereichen des Bildes.
Neue Panorama-Seitenverhältnisse erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten: 65:24-Filmpanorama und 2:1-Breitbildformate bieten zusätzliche Dimensionen bereits bei der Aufnahme.

*1 "HLG (Hybrid Log Gamma)" ist ein internationales Standard (ITU-R BT.2100)-HDR-Format.

Connectivity und Fernbedienung
Die LUMIX S Kameras sind kompatibel mit der LUMIX Tether-Software, die die Fernsteuerung der Kamera über USB von einem PC aus sowie das Live-Streaming und die direkte Übertragung von Bildern während der Aufnahme auf einen PC erlaubt.
LUMIX Sync ist eine neue Smartphone-App für iOS/Android*-Geräte, die die Fernsteuerung der Kamera und die Fotoübertragung von der Kamera auf das Smartphone/Tablet ermöglicht.
Die Kompatibilität mit Bluetooth 4.2 gestattet zudem eine ständige Verbindung mit einem Smartphone oder Tablet bei minimalem Stromverbrauch und ermöglicht es, die Kameraeinstellungen zwischen mehreren LUMIX S1-Gehäusen zu teilen. Wi-Fi 5GHz (IEEE802.11ac) bietet neben 2,4GHz (IEEE802.11b/g/n) eine sichere und schnellere Verbindung zu Smartphones/Tablets für Fernbedienung und Bild-/Videoübertragung.

* Android und Google Play sind Marken der Google Inc. IOS ist eine Marke von Cisco in den USA und anderen Ländern und wird unter Lizenz verwendet.

Objektive und Zubehör
Für die LUMIX S Kameras sind zunächst folgende Original-Objektive verfügbar:
LUMIX S 24-105mm / F4 / MACRO / O.I.S., LUMIX S PRO 70-200mm / F4 / O.I.S. und das LUMIX S PRO 50mm / F1.4
Für LUMIX S1 und S1R bietet Panasonic diverses Zubehör an wie den Fernauslöser (DMW-RS2), das Okular (DMW-EC6), den Akku-Griff (DMW-BGS1) und das Akku-Ladegerät (DMW-BTC14).

Mit dem Mikrofonadapter DMW-XLR1 im Blitzschuh mit professionellen Mikrofonen und XLR-Eingangsquellen kann eine bessere Aufnahme-Tonqualität erzielt werden.
Die bekannten externen Panasonic-Blitzgeräte (DMW-FL580L / FL360L / FL200L) können auch an den Kameras der LUMIX S-Serie verwendet werden.
Adapter für andere Objektive wie EF oder PL sind bereits erhältlich oder werden von anderen Unternehmen eingeführt. Sie ermöglichen dem Fotografen, seine aktuelle Ausrüstung weiter zu verwenden.

Verfügbarkeit und Preis
Die unverbindliche Preisempfehlung für das LUMIX S1 Gehäuse liegt bei 2.499 Euro, für die LUMIX S1R bei 3.699 Euro (auch als Kit mit dem 24-105mm erhältlich). Beide Kameras werden ab März 2019 im Handel erhältlich sein.
Dateianhänge
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Berniyh
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Berniyh » Freitag 1. Februar 2019, 12:37

Danke Frank für die ersten Eindrücke.

Wurde etwas dazu gesagt, ob DFD auch mit Sigma Objektiven funktionieren wird?
Panasonic und Leica (die haben das in der SL ja auch) sicherlich schon.

Generell schaut das schon nicht schlecht aus, allerdings habe ich das Gefühl, dass man besser auf die zweite Generation wartet, welche die meisten der Schwächen beheben sollte. ;)

Insbesondere verstehe ich manche Entscheidungen nicht, wie z.B. warum die Kameras jetzt wieder nach NTSC/PAL Gebieten separiert sind und nur 60p oder 50p beherrschen.
4k60p 10bit sollte eigentlich standardmäßig mit am Start sein und auch intern verarbeitet werden können.

Aber immerhin scheint die Aufnahmezeit für einige Modi unbegrenzt zu sein.
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
Software: Darktable, (selten) GIMP

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Frank Spaeth
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Frank Spaeth » Freitag 1. Februar 2019, 13:37

Sigma hat sich noch nicht zu Details seiner Objektive geäußert.
Grüße
Frank Späth
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mopswerk
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von mopswerk » Samstag 2. Februar 2019, 15:29

Das Bild vom Blumenladen zeigt den tollen Dynamikumfang ... es wird spannend bleiben, wie Pana sich mit dem Teil im Kleinbildsegment schlagen wird, insbesondere da ja auch der Fotomarkt insgesamt rückläufig ist. Mein Geldbeutel wurde die letzten 10 Jahre durch Fotokram leider etwas zu arg strapaziert, so dass es bei mir in den nächsten 10 Jahren mit Großausgaben im Fotobereich nix mehr werden wird :roll: ;) ...
Viele Grüße,Henrik
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Hanseat68 » Samstag 2. Februar 2019, 15:37

die hohen ISO Bildbeispiele zeigen super was für Reserven im Sensor inkl.Bildprozessor stecken.
für mich ist dies System [besonders die Opriken] zu schwer und vor allem zu teuer.
"fotografieren ist meine Möglichkeit eine Motivsituation im Bruchteil einer Sekunde im Sucher wahrzunehmen
und diesen Moment den man evtl. NIE wieder erhält und sieht festzuhalten"


Grüße aus dem Süderelberaum
Oliver

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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Redunicorn » Montag 4. Februar 2019, 23:39

Ist zwar ein unbezahlbarer Traum für mich, aber als Focus-Stacker mit der FZ1000 hab ich mit Interesse zur Kenntnis genommen, das Panasonic eine neue Fernbedienungs-App machen wird. GSimpleRelease mit maximal 1025 Aufnahmen wäre auch ein paar Nummern zu klein und müsste für diese Kameras neu gemacht werden, denn das könnten mehrere Tausend Shots beim KB-Format werden. Dito wohl auch die Stackingprogramme, die derzeit auch (nur, hihi) für das Zusammenrechnen von maximasl ca. 1000 Aufnahmen ausgelegt sind.
Aber sollte soetwas kommen irgendwann, würde es spektakulär werden.
LG Peter

FZ1000, Zubehör (Achromate, Polfilter, ext. Blitz, Stative, LED-Leuchten, Lichtzelte, Plexi + Spiegelfliesen, Bahnen). Stacking mit Galaxy S7, ImageApp + GBracket, Verarbeitung, RAW-Entwicklung + Bildbearbeitung mit Affinity Photo.

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emeise
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von emeise » Donnerstag 7. Februar 2019, 12:17

Ich scheide als Kunde aus.

Selbst als Geschenk angeboten, würde ich, ob der Größe und Gewichte, höflich ablehnen.
Und das, trotz meines neuen PC von über 2.5K€, der mit den großen Dateien locker umgehen kann.

Nebenbei empfinde ich die geringere Schärfetiefe des Systems nicht gerade als den Vorteil.
Um die angemessene Schärfetiefe zu bekommen muss ordentlich abgeblendet werden, welches die Belichtungszeit oder eben die ISO hochschraubt und den ISO Vorteil wieder auffrisst.

Und ehrlich, KB Format Bilder sind natürlich von exzellenter Qualität, hauen mich aber nicht vom Hocker. Es ist mir über Jahre durchaus bekannt.
FZ18/FZ150 - verschenkt, FZ1K, TZ101, EOS40D/600D, GX7, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

keep it simple
Grüßle, Dieter

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mopswerk
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von mopswerk » Samstag 9. Februar 2019, 22:19

emeise hat geschrieben:
Donnerstag 7. Februar 2019, 12:17
... würde ich, ob der Größe und Gewichte, höflich ablehnen ...
Habe heute mal im Schaufenster in einem Leica Shop die SL Objektive gesehen :shock: ... die Dinger sehen aus wie KB Objektive, denen man zuviele Wachstumshormone gegeben hat :lol: ... also solche Ojektive würden mich als Alternative auch nicht froh machen, Bildqualität hin oder her.
Dann bleibe ich doch lieber bei einem System, das nach Internetmeinung zum Aussterben verdammt sein soll :lol: ...
Viele Grüße,Henrik
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Jock-l
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Jock-l » Samstag 9. Februar 2019, 23:58

mopswerk hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 22:19
... die Dinger sehen aus wie KB Objektive, denen man zuviele Wachstumshormone gegeben hat :lol:
Jetzt machst Du mich wegen der Abmessungen neugierig, wieviel anders die Größe meiner R-Objektive ausfällt.
Diese letztgenannten Objektive via Adapter an den großen Body, das ist ein Denkspiel meinerseits ... ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Berniyh » Sonntag 10. Februar 2019, 08:17

Jock-l hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 23:58
mopswerk hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 22:19
... die Dinger sehen aus wie KB Objektive, denen man zuviele Wachstumshormone gegeben hat :lol:
Jetzt machst Du mich wegen der Abmessungen neugierig, wieviel anders die Größe meiner R-Objektive ausfällt.
Diese letztgenannten Objektive via Adapter an den großen Body, das ist ein Denkspiel meinerseits ... ;)
Du meinst Canon RF Objektive? Wieso sollte man das machen?
Aber wird wohl auf Grund der Abmessungen eh so gut wie unmöglich sein, da ist kein Platz für einen Adapter.
Zumindest nicht, wenn du einen vernünftigen Fokusbereich haben willst.

Größenvergleich hier:
http://j.mp/2RS6oIr

Wobei der Vergleich mit dem 12-60mm eigentlich etwas unfair ist.
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
Software: Darktable, (selten) GIMP

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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von mopswerk » Sonntag 10. Februar 2019, 16:14

Jock-l hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 23:58
...
Jetzt machst Du mich wegen der Abmessungen neugierig, wieviel anders die Größe meiner R-Objektive ausfällt.
Diese letztgenannten Objektive via Adapter an den großen Body, das ist ein Denkspiel meinerseits ... ;)
Ich meinte Leica SL (nicht die eher "normal" wirkenden kleinen Leica M Teilchen). Ich glaube, die lassen sich noch nicht adaptieren. Gab es früher bei Minolta noch "Ofenrohre", so wirken die SL Linsen wie Kanonenrohre ... das 90-280 ist ja schon ein Trumm ... fairerweise relativiert sich der Größenvergleich, wenn man mal die größen mit anderen Linsen (hier zB 70-200) andererseits vergleicht: http://j.mp/2WUlGAk
Viele Grüße,Henrik
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Re: Lumix S1/R im ersten Kurztest und alle technischen Details

Beitrag von Jock-l » Sonntag 10. Februar 2019, 16:27

... und ich war bei Leica-R ... ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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