Mein Eigenbau LED-Beleuchtung nach Köhler.
Vorhanden war der mit Spiegelfolie innen ausgekleidete Lampenschirm der Leselampe einer Deckenleuchte, und eine Ring-Mikro-LED. Beides kennt ihr, weil ich damit und dem RMS-Adapter an der FZ1000 Durchlicht-Stacks gemacht hatte. Und beides sollte aus der neuen Vorrichtung wieder entnehmbar sein, wenn ich wieder soetwas machen will.
Hinzugekommen ist ein fast ideal passendes Holzkistchen - es hätte 1,5 cm länger und um den gleichen Wert niedriger sein können. Aber geht auch so.
Bei diesem Holzkistchen hab ich unten rechts einen passenden Durchlass für die Lampen-Stromversorgung gebohrt/gefräst, dito im Deckel ein passendes Loch für das in der Bodenplatte des Lomo.Von der Lampenschale musste ich beim Strom-Einlass ca. 1 cm Material wegnehmen, sonst hätte das Lomo links um diesen Wert übergestanden.
Dann ein weißes Blatt Papier auf den Boden, damit es keine Farbverfälschungen gibt, Lampe rein, Schirm oben drauf, und da einen nicht benötigten Adapter für Okularkameras an die modernen Mikroskope mit 30 mm Okular-Durchmesser draufgestellt, damit kein Licht verloren geht. Sieht dann so aus:
Da das Lomo drauf, und auf dessen Bodenloch eine Irisblende die dann Leuchtfeldblende sein wird. Muß ich morgen justieren, die Blende wird dann auf das Bodenloch geklebt, und da drauf kann der Polarisator (in einen nicht benötigten Step-Down-Ring geklebt und drehbar. Den Analysator, unten am Okulartubus angeklebt, kann ich wegen der (sich sonst mitdrehenden Kamera) nicht drehen.
Das ist zwar nicht so schön wie eine fertige Lösung, hat aber alles in allem ca. 50€ gekostet, fertig gekauft währens über 300 € gewesen. Und dimmbar ist es auch.
Vielleicht lackier ichs noch wenn es fertig ist, ist ja weiches Nadelholz was sonst unansehnlich wird. Was ich neben Justieren noch machen muß, ist vorne, hinten und rechts von der Lomo-Bodenplatte eine Leiste anbringen. Dann kann ichs runternehmen und justiert wieder reinstellen.